Im letzten Blogbeitrag haben wir gesehen, dass die erst kürzlich entdeckten Spiegelzellen die Sinnesorgane zum sinnlich Wahrnehmen des Unsichtbaren (z. B. Gedanken) sind.
Die Sinneswahrnehmung im Jetzt
Die Sinneswahrnehmung im Jetzt stützt sich noch immer auf den natürlichen Körper, auch wenn es sich vor allem um den unsichtbaren Seelen- und Individualkörper handelt.
Da es sich bei der Gedanken- oder Gefühlswahrnehmung noch um Sinneswahrnehmungen handelt, brauchen wir unseren Körper und seine Sinnesorgane, um sinnlich wahrzunehmen. Unser Körper – in diesem Fall die Spiegelzellen¹ und das aufmerksame Gehirn – wird durch die Aktivität unseres Ich nicht mehr manipuliert und wir können wahrnehmen, was ist.
Unser aufmerksamer Ich-Geist unter Mithilfe unseres natürlichen Körpers nimmt unsere natürliche Welt, zu der auch die Gedanken und Gefühle der Anderen gehören, unverfälscht wahr.
Wenn wir innerlich aktiv sind, sind wir mit unserem Ich tätig.
Wenn unser Ich, welches im Jetzt lebt, tätig ist, können wir mit allen Sinnen «aufwachen» und unverfälscht wahrnehmen. Dies gilt selbstverständlich auch für unsere Empathiesinne, die auch im Jetzt als geistig körperliche Sinne¹ bezeichnet werden können,
Elektromagnetische Wellen
Die Wissenschaft erklärt das Phänomen des Wahrnehmens im Anderen mit den unsichtbaren elektromagnetischen Wellen, die alle festen menschlichen Körper durchdringen können. Deshalb kann bei den geistig körperlichen Sinnen des Individualkörpers der Mensch im anderen Menschen sein und seine Gedanken, Gefühle usw. direkt wahrnehmen. Ausserdem spielt Zeit und Raum keine Rolle mehr, d. h. der Mensch kann sofort die Gedanken eines Menschen auf einem anderen Kontinent wahrnehmen.
Materie
Die sichtbare Welt nimmt der Mensch vor allem mit den uns bekannten Sinnen wahr. Die Wissenschaft erklärt dies mit dem Leben des Ego-Menschen in der Materie².
Aber diese Erklärungen der Wissenschaft gelten nur für Wahrnehmungen durch das Ego.
Das Ego verleugnet den göttlichen Geist und das ewige Individuum des Menschen.
Deshalb sind die wachen, geistig körperlichen Sinne für das Ego nicht vorhanden. Die Empathie als halbbewusste Wahrnehmung der Gefühle des Anderen kann sich nach dieser Theorie³ nicht zu den bewussten geistigen Sinnen (Ich-, Gedanken-, Wortsinn) wandeln. Somit wird jede Wahrnehmung verzerrt.
Das Ego spricht nur von der Fähigkeit des Menschen zur Empathie für halbwache oder pseudowache Emotion.
Es hat kein Verständnis für ein individuelles, waches Ich-Geistwesen, weil es den Schritt in die Gegenwart und in die echte Zukunft nicht machen konnte.
Das Ego blieb beim erstarrten Zustand des Ich stehen und kann nicht ins bewegliche, jetzige Ich wechseln. Das Ich ist offen für die echte Zukunft und die Ewigkeit.
Ich-Wesen Mensch
Wenn wir im Ich sind, befinden wir uns in der Realität unseres Wesens. Deshalb wirken wir effektiv, weil wir ein authentisches Vorbild sind. Wir sind mit unserem Ich in der göttlich zukunftsoffenen Welt, wo die anderen Menschen mit ihrem Ich sich auch aufhalten. Wenn wir aufmerksam mit unseren Sinnen wahrnehmen, haben die Anderen auch die Möglichkeit aufzuwachen, wenn sie wollen. Sie können dann auch realisieren, dass sie in Wachheit die Wahrheit, die nicht manipuliert werden kann, erleben.
