Was ist anders an der Delta Pädagogik

DELTA PÄDAGOGIK IST MEHR

Aller Unterricht ist immer mit der Schulung der Aufmerksamkeit verbunden.

Bsp. Die Lehrperson ist vor den Kindern immer aufmerksam.

Bsp. Im Klassenzimmer können Soma-Würfel, Knotenkarteien und Tangrams vorhanden sein. Wenn die Kinder sich damit   beschäftigen, sind sie immer sehr konzentriert.

Die Lehrpersonen entwickeln sich immer weiter und werden immer bewusster. Sie STEIGERN IHRE AUFMERKSAMKEIT und erweitern ihre Selbsterkenntnis.

Bsp. In jeder Teamsitzung werden gezielt Übungen zur Aufmerksamkeit und Selbsterkenntnis besprochen, durchgeführt und während der Woche erlebt.

Die Lehrpersonen sind aufmerksam und achten bewusst darauf, dass in jedem Fach die Prinzipien von „Kopf“, „Herz“ und „Hand“ ihre Anwendung finden.

Bsp. In jedem Fach wird Denken, Fühlen und Wollen bewusst eingesetzt.

Mit dem künstlerischen Prinzip erreicht man dies am besten.

Bsp. Der ganze Unterricht muss künstlerisch, d.h. auch individuell und flexibel gestaltet werden. Die Beweglichkeit und die Aufmerksamkeit auf die Lehrperson  ist dazu eine wesentliche Voraussetzung. Mit diesen Prinzipien schafft man es, dass die SchülerInnen aufmerksam, interessiert und aktiv bleiben.

Die Lehrpersonen wissen, dass folgende Fehleinschätzungen immer wieder vorkommen und handeln entsprechend:

Fehleinschätzung I

Weil die Kinder noch nicht sprechen oder sich schlecht ausdrücken können, glauben unzählige Erwachsene, dass die Kinder Beschreibungen und Anderes oft nicht verstehen.

Die Erwachsenen berücksichtigen dann nicht, dass die Kinder mit ihrer Seele nicht so gut die intellektuellen Argumente verstehen, sondern auf der Gefühlsebene alles viel besser erleben können. Viele Kinder verstehen sogar auf der Gedankenebene, wenn nicht intellektuell gesprochen wird, mehr Begriffe als wir glauben.

 

Bsp. Die Kinder lernen durch gute Sprache, gute Gedichte usw. die Regeln der Grammatik durchs Fühlen, noch ohne bewusstes Denken kennen.

Bsp. Wenn man sich der „Babysprache“ bedient, glauben die Kinder unbewusst, dass man seine Sprache nicht gut beherrscht und sie verstehen uns  nur mit Mühe.

       Fehleinschätzung II

Weil die Kinder Vieles nicht reproduzieren können, glauben die Erwachsenen häufig, dass die gestellten Aufgaben zu hoch sind.

Dabei haben sie vergessen, dass die Kinder auf Grund ihrer Erfahrung ihren Körper noch nicht so gut wie Erwachsene beherrschen.

Bsp. Wenn man die Wiedergabe eines Liedes mit Noten oder Musikinstrumenten will, stellt man meistens zu hohe Anforderungen. Verlangt man hingegen nur die Wiedergabe der Melodie mit der Stimme oder das Klatschen des Rhythmus, sind die Kinder meistens nicht überfordert.

Bsp. Auch gewisse Gedichte der Klassiker kann man schon mit UST-Kindern rezitieren!

       Fehleinschätzung III

Weil die Erwachsenen immer wieder die Imitationskräfte besonders der kleinen Kinder, die Kräfte, welche von der Persönlichkeit des Erwachsenen ausgehen, und die Liebesfähigkeit der Kinder, welche sich in der Oberstufe als Interesse am Fach zeigt, nicht beachten, glauben sie, dass das Vorbild nicht so wichtig wie die intellektuellen Erklärungen ist.

Das Wirken – mit unserer Persönlichkeit „anwesend“ sein – ist bedeutender als unser intellektuelles Wissen. Das „abrufbare Wissen“ ist heute im Internet gespeichert und kann immer schneller und einfacher gelesen werden.

Bsp. Man prägt die Kinder, ob wir es wollen oder nicht, in ihrer Sprache, ihrer Körperhaltung, ihren Bewegungen usw. So imitiert die Klasse unbewusst auch z.B. die Stimme, die Motorik usw. Die Folge ist, dass sie z.B. auch heiser wird, wenn man es ist, ähnliche Bewegungen wie die Lehrperson macht usw. Ein angenommenes Kind kann die Eltern in allem so gut unbewusst imitieren, dass ein Fremder überzeugt ist, ein leibliches Kind, nicht ein Adoptivkind zu erleben.

Bsp. Durch die Art der Führung wirkt man auf das Verhalten der Kinder ein. Benimmt man sich unhöflich, arrogant und besserwisserisch wird das Kind auch so werden.

Bsp. Durch die Liebe an der Welt und den Menschen und das Interesse an den Dingen weckt man das Interesse an der Welt. Man ist durch seine optimistische Weltsicht ein Halt für die Jugendlichen, auch wenn man von den Fehlentwicklungen im Unterricht sprechen muss.

 

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