Erziehung des Kinds III

Bildung und Entwicklung des Seelenkörpers

In dieser Entwicklungsphase werden vor allem die Sinnesorgane und das Grosshirn verfeinert und strukturiert.

Der Lehrer ist sich bewusst, dass die Jugendlichen durch die freie Auswahl der Vorbilder ihren Weg gehen.

• In der Oberstufe wird durch die freie Auswahl der Vorbilder (Lehrer mit Kompetenz und andere Erwachsene) ermöglicht, dass der  Seelenkörper gut ausgebildet wird.   Mit vielen Lehrern, die gewählt werden können, ist dieser Grundsatz möglich.
Heute bestätigt die Forschung, was bei der Ausbildung und Erhaltung des Seelenkörpers gilt: Auf die Sinnestätigkeit (Aufmerksamkeit) und die Gehirntätigkeit (Denken als  Erinnern, Registrierung der Gefühle, Registrierung der Willensimpulse oder äusseren Handlungen usw.) achten. Der Lehrer kann durch gutes Vormachen diesen Prozess fördern.

• Mit bewusster Sinnesschulung – genau und bewusst hinschauen – verfeinern wir unsere Sinne und strukturieren wir unser Gehirn besser.
• Der Einsatz der elektronischen Medien sollte nur dort praktiziert werden, wo live Erlebnisse sehr schwer oder unmöglich sind.
• Die Vertiefung des Denkens, Fühlens und Wollens sind sehr wichtig.
• Ganz wichtig bei der Ausbildung des Seelenkörpers ist das Erleben des Wahren in der Natur (Naturgesetze) und Kultur (seelische Gesetze in Kunst etc.). Mit diesen Erlebnissen führt man ihm viele positive Energien zu.
• Die Schüler sollen in der Sinneswahrnehmung mit möglichst vielen Sinnen und beim Denken geschult werden.

Die seelische Aktivität – das Denken, Fühlen und Wollen – und die Tätigkeit des Körpers ist während des ganzen Lebens wichtig.

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