Sinneserlebnisse und Reinkarnation

Die Sinne als Werkzeug des Ich oder des individuellen Geistes

In der Sinneswahrnehmung kann der Mensch sein Ich-Wesen mit hellklarem Bewusstsein und alle seine Körper einsetzen. Er verbindet die obere Welt mit der unteren.

Mit „Sinnesyoga“ (Ausdruck von Rudolf Steiner), den Schwingungen des Ichs oder dem Wechsel zwischen oberer und unterer Welt, lebt der Mensch aktiv im Jetzt und wird nicht manipuliert.

Sein ewiges, individuelles Ich lebt als Zentrierungspunkt wach oder am Tag im Kopf, im Herzen und im Bauch auf der Erde oder der unteren Welt. Ohne Bewusstsein lebt es beim Schlafen in der geistigen Welt oder oberen Welt. Dieser Wechsel zwischen Wachen und Schlafen, der normalerweise in 24 Stunden einmal stattfindet, findet bei der aktiven Sinneswahrnehmung so schnell statt, dass wir unser Bewusstsein nur auf’s Jetzt (Gegenwart) richten können. Wir erleben, dass unser Bewusstsein ganz von unserer Sinneswahrnehmung erfüllt ist. Sofort merken wir, wenn sich Erinnerungen (Vergangenheit) und Träume (Zukunft) einschleichen und wir aus der Gegenwart oder dem Jetzt herausfallen. Unser Bewusstsein kann dabei manipuliert werden.

Wie der Mensch im Yoga bewusst den Atemrhythmus einsetzt, betrachtet er bewusst im „Sinnesyoga“ die Sinneswelt. Mit einem hellklaren Bewusstsein erlebt er in der nicht manipulierten Wahrnehmung den Wechsel zwischen seinem aktiven Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist, und den Inputs der Sinnesorgane. Er richtet das Kreuz in sich auf, was alle Menschen können, die wollen.

Man muss nicht nur an christliche Traditionen denken, welche z. B. folgendermassen über das Kreuz sprechen:

Das Kreuz ist ein Buch,
worin man die Tugend lernt,
worin man die Wissenschaft der Heiligen lernt,
worin alles enthalten ist.

Quelle: INSPIRIERT UND ZUSAMMENGETRAGEN
AUS DEN KREUZWEGANDACHTEN DES BUCHES
KREUZESLOB, FE-MEDIENVERLAG, KISSLEGG
SOWIE AUS DEM TAGEBUCH DER HL. FAUSTYNA KOWALSKA

„Die Wissenschaft der Heiligen“ ist nicht nur im Christentum durch Aufmerksamkeitsmeditationen und durch religiöse Quellen erfahrbar.

Die 12 Sinne sind Werkzeuge des Ich. Der individuelle Menschengeist nimmt mit seinen vier Körpern auf der Erde wahr.

Die Sinne als Werkzeuge des Ego oder nur des Körpers

Heute sind Sinne sehr häufig Werkzeuge des Ego. Ihre Wahrnehmungen sind vom Geist Gottes abgeschnitten und manipulieren den Menschen. Ihre Impulse kommen nicht nur aus der unteren Welt ohne die obere Welt im Bewusstsein zu haben (nur Unbewusstsein), sondern aus dem Abgrund oder dem Unterbewusstsein, bei dem der göttliche Geist fehlt. Der Mensch ist von seinen Egoismen getrieben: Er will Reisen, Sportanlässe besuchen, in Konzerte gehen usw.

Natürlich sind auch viele Ich-Bedürfnisse darunter: Verwandte und Bekannte wiedersehen, andere Länder und Leute kennen lernen, Konzerte als Live-Erlebnisse, die den Menschen in andere Sphären heben, erleben usw.

Immer sind bei allen Live-Erlebnissen neben unserem Ich auch unsere Sinne oder unser Körper beteiligt. Sie nehmen in der Geistesgegenwart auf.

Corona-Pandemie oder -Katastrophe

Bei der weltweiten Corona-Pandemie zwingt man mit fragwürdigen Massnahmen wie Distanzierung (wenn möglich Isolierung vor dem Computer – Fernunterricht, Bildtelefonie, usw.- ), Maskentragpflicht, Impfung die Menschen sich ganz sicher zu schädigen. Wer dies nicht will, wird als asozial und egoistisch an den Pranger gestellt. Dies ist nur möglich durch Panikmache, Berufsverbote ohne Impfung und Massenhysterie. Die Angst vor Corona, eine unter tausenden Krankheiten, wird durch alle offiziellen Medien, die meisten Politiker, Wissenschaftler täglich geschürt. Auch wenn eine Übersterblichkeit nicht vorhanden ist, wird immer weiter gemacht. Weshalb???

Der Körper mit seinen Sinnen wird geschädigt. Weshalb lässt sich die Menschheit in dieser Weise schädigen und zerstören?

Reinkarnation und Sinneswahrnehmungen

Siehe Blog vom 5.8.2020: Das Sinnes Rad dreht sich weiter auf der Erde und hat immer andere Sinneseindrücke. Die Erlebnisse werden gemäß des Karmas erlebt.

Durch die Wiedergeburt hat man mehr Zeit (mehrere Leben), seine individuelle Geist-Seele zu läutern und sich seines eigenen Wesens bewusst zu werden.

Aphoristisches zu den Zeiten

Das Sinnesrad hat vier Sektoren. Links ist die Vergangenheit, rechts die Zukunft, in der Mitte die momentane Gegenwart, welche die ewige Gegenwart des Geistes spiegelt. Die dritte Dimension oder der Körper sind links unten. Die 2. Dimension oder die Körper-Seele ist links oben. Der Geist ist rechts oben, er ist ein Spiegelbild des Körpers. Die Geist-Seele ist rechts unten. Sie ist ein Spiegelbild der Körper-Seele von rechts oben. Sie ist der Geist, der sich nach unten bewegt hat in die erste Dimension. Der individuelle Geist lebt nullten Dimension. So ist das Herabkommen des Geistes in die dritte Dimension mit der Spiegelung geschehen. Vergangenheit und Zukunft sind auf der Erde durch den geistigen Punkt des Ich-Geistes gegeben. Die Zeit bewegt sich immer vorwärts. Deshalb haben wir eine Evolution im Gleichen. Das Gleiche ist immer anders durch den Geist, der sich weiterentwickelt.

Das Sinnesrad entwickelt sich durch die Sinneseindrücke und Taten auf der Erde immer weiter.

Das Sinnesrad entspricht dem Körper mit seiner Körper-Seele und seinem Spiegelbild. Wir können auch sagen: Der Mensch mit Körper, Körper-Seele, Geist-Seele und individuellem Ich-Geist.

Ganzheitliche Anschauung von Reinkarnation und Karma

Mit einer ganzheitlichen Anschauung von Reinkarnation und Karma rechnet man mit einem individuellen Körper, der ein Abbild des individuellen Mensch-Geistes ist. Die zweifache Seele (Körper- und Geist-Seele) verbindet den Körper. Der Mensch hat nicht nur eine Evolution des Körpers, sondern auch eine Evolution seines Geists. Dazu braucht es Zeit. Karma ist nicht nur eine Strafe, sondern auch eine Chance. Deshalb wird heute von der Wiedergeburt des individuellen, ewigen Geistes des Menschen gesprochen.

Die untere und die obere Welt sind im sichtbaren Menschen miteinander verbunden. Der individuelle Geist und sein Körper sind durch die Seele eine Einheit und werden als individueller Mensch sichtbar.

Im menschlichen Körper haben wir die 0. Dimension als Ich, die 1. Dimension als Geist-Seele, die 2. Dimension als Körper-Seele und die 3. Dimension als physischer Körper wirksam in der physischen Welt. Wir erleben nun die Ewigkeit, die momentane Gegenwart, die Vergangenheit und die Zukunft, die auf uns zukommt.

Die Zeiten bilden ein Kreuz.

Wir können nun von der Wiedergeburt der menschlichen Geist-Seele oder des Ich sprechen. Es gilt das Gesetz des Karmas beeinflusst von der Vergangenheit und der Zukunft. Es kommt der Moment, wo wir die Zukunft beeinflussen können. Dies ist eine Chance und keine Erlösung von den Reinkarnationen als einem schlechten Zustand, wie es im Osten gelehrt wird.

Die Reinkarnation ist nötig auf der Erde, damit das Ich sich weiterentwickeln kann und nicht stehenbleibt.

Nur ein gestopptes Ich kann in den Abgrund gleiten, weil es keine echte Zukunft mehr hat. Die Zukunft ist dann nur eine Fortführung der Vergangenheit.

So bauten Hitler und andere Diktatoren nur auf Ideen auf, welche schon lange der Menschheit bekannt waren. Die Technik wurde immer feiner, sodass man heute global wirken kann. Die Corona-Krise ist ein Beispiel für die globale Ängstigung und Manipulation der Menschen.

Die göttliche Wirksamkeit arbeitet mit Vertrauen in die echte Zukunft. Gott will in Liebe eine Evolution nicht nur der Körper, sondern auch des menschlichen individuellen Ich-Geists.

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Gibt es genügend geistige Lehrer oder Gurus für alle strebenden Menschen?

Der geistige Lehrer

In der Vergangenheit und heutzutage, in gewissen Klostergemeinschaften, hatten oder haben alle strebenden Menschen einen persönlichen Lehrer, Guru oder Meister. Diese Lehrer gaben und geben persönlich Anweisungen auf dem individuell begangenen geistigen Weg.

Geistig weit entwickelte Menschen leben und lebten in Einsiedeleien, der Wüste, in Höhlen, auf einsamen Inseln usw. Sie vermieden den Kontakt mit der Zivilisation, um weniger Hindernisse auf ihrem geistigen Weg zu haben. In allen Religionen gibt und gab es solche heilige Menschen. Ihre Arbeit ist und war vor allem eine geistige Arbeit in Abgeschiedenheit.

Ein interessantes Buch über die Athosmönche der griechisch-orthodoxen Kirche: Kyriacos C. Markides, Der Berg des Schweigens: Begegnung mit einem christlichen Meister

Professor Markides lehrt Soziologie an einer amerikanischen Universität, als er eines Tages wieder in seine alte Heimat Zypern reist. Auf wundersamen Wegen lernt er dort einen Mönch vom heiligen Berg Athos kennen – und findet seinen Meister!
Ein einzigartiges Buch über die aussergewöhnliche Begegnung eines intellektuellen Westlers mit einem Mönch der Orthodoxen Kirche, der auf dem Pfad des Herzens wandelt. Es entfaltet sich ein wahres Feuerwerk des Geistes, voller Spiritualität, mit wunderbaren Erlebnissen, aussergewöhnlichen Heilungen, mitreissendem Humor und unbeschreiblich tiefer Weisheit und Menschlichkeit.
Erstmals wird in diesem Dialog zwischen Kyriacos Markides und seinem Meister Vater Maximos das innerste Geheimnis jener einzigartigen mystischen Welt enthüllt, die sich auf dem Athos Jahrhunderte lang weitgehend unbehelligt von der Aussenwelt entfalten konnte.
Es drängt sich fast der Vergleich zwischen Tibet und dem Athos auf – zwei verborgene Welten, die ganz im Einklang mit dem Göttlichen leben. So könnte Vater Maximos auch ein erleuchteter tibetischer Lama sein; aber er ist ein erleuchteter christlicher Mönch!
Ein bewegender, zutiefst fesselnder Einblick in das innerste Herz des Christentums, der so noch nie enthüllt worden ist!

aus: website von orellfüssli

Geistige Lehrer heute

Wer kann heute ein geistiger Lehrer sein? Muss es ein lebendiger Mensch sein oder ist auch sein Geist über Schriften etc. wirksam? Muss der Schüler oder die Schülerin die Zivilisation fliehen oder kann man sich auch in der Zivilisation schulen und auf einen geistigen Weg begeben?

Wenn ich das Vertrauen in einen geistigen Lehrer habe und seine Schriften etc. anwende, kann ich auch ohne physisch anwesenden Lehrer auf meinem Weg Erfolg haben. Denn ich kann ein selbstbewusstes freies Menschenwesen sein, das selbst kontrollieren kann, ob etwas gut oder schlecht ist oder in religiöser Sprache ausgedrückt, ob ein Einfluss von Gott oder den Widersachermächten herrührt.

Dazu muss ich in der Gegenwart des Geistes leben können. Dann haben Menschen, die das Böse wollen, Dämonen oder  antigöttlichen Mächte keinen Einfluss auf mich. In der Gegenwart mit hellem Bewusstsein kann ich nicht unbewusst manipuliert werden. Ich bin stärker als die mich manipulierenden Mächte. Ich bemerke zwar noch ihre Einflüsse, aber kann mich davor schützen.

Das Unbewusste muss bewusst gemacht werden. Die Verdrängungsstrategien führen zu keiner Selbsterkenntnis.

Ein weiterer Hinweis, ob der geistige Lehrer durch einen Text oder durch eine Person richtig zu uns spricht, ist, dass kein Widerspruch zu anderen geistigen Gestalten wie Christus, Michael, Buddha und so weiter besteht. Man muss nur schauen, ob diese Ratschläge auch in der Gegenwart gültig sind oder ob sie vor einigen Jahrhunderten oder Jahrtausenden richtig waren.

Am Wichtigsten ist, dass der Mensch frei sein kann. Dann kann er selbst beurteilen, ob er manipuliert wird oder nicht. Wenn der Mensch so weit ist, braucht er keinen persönlich anwesenden Guru mehr. Man kennt heute die Kriterien, die erfüllt sein müssen:

Kriterien:

  1. Geistesgegenwart, im Jetzt leben
  2. Deltadynamische Übungen
  3. Heben der vier Hauptgefühle in den Geist
  4. Die obere Welt hat ihr Abbild in der unteren Welt (Paracelsus) oder der Gest schafft sich seinen Körper.

Die oben aufgezählten Übungen kann der Mensch auch in der Zivilisation regelmässig machen, wenn er sich in dieser Zeit von der Aussenwelt durch die Tätigkeit seines Ich-Wesens abgrenzen kann. Es braucht in der Zivilisation sicher eine grössere Kraft zur Konzentration und Meditation. Aber unsere menschliche Ich-Kraft ist, wenn sie bewusst eingesetzt wird, heute zur stärksten Kraft im All. geworden. Denn der Mensch mit seinem Ich wurde von Gott geschaffen. Er hat mit seinem göttlichen Ich das ganze Weltall mit seinen unzähligen Wesen geschaffen.

Mit unserem Ich können wir bestimmen, was und wer in unseren „Ich-Raum“ (0D) hinein kann.

Anmerkung:

Unser Körper, die Technik, die Schulmedizin und alternative Heilkünste, auch wenn sie nie von einem geistigen Ich-Menschen mit einem höheren Bewusstsein aktiv durchschaut wurden, können Hinweise zum Krankheitszustand des Menschen auf Grund der Erfahrung geben. Ob nur die Symptome verschwunden sind (der Mensch ist neu „eingestellt“) oder der Mensch ganzheitlich geheilt wurde, ist nicht klar. Wir wissen nie, ob wir manipuliert wurden.

Aufmerksamkeitsmeditation

Die Aufmerksamkeitsmeditation ist nur möglich, wenn man hellbewusst im Geiste oder im Jetzt leben kann. Sie zeigt den Menschen, ob er wirklich die Wahrheit erlebt. Er nimmt auf, was ist. Er rutscht nicht in den Einfluss der Vergangenheit ab, in der er Täuschungen erleben kann.

Er kann seine Körper (physischer Körper, Energie-, Seelen- und Individualkörper) mit seiner Ich-Aktivität als göttliche Instrumente wahrnehmen, die dem Menschen Freiheit ermöglichen.

Andererseits erlebt er seine erstarrten Körper, wenn er passiv ist, als antigöttliche Körper, die ihn blind für die echte Zukunft und den göttlichen Geist machen.

Er glaubt alles bestimmen zu können und vergisst, dass er als geistig individuelles Wesen mit einem klaren (aufgewachten) Bewusstsein die Zukunft mitbestimmen kann.

Die Aufmerksamkeitsmeditation als persönlicher „geistiger Lehrer“

Der Mensch lässt sich durch seine erstarrten göttlichen Körper nicht täuschen. Seine Ich-Aktivität, mit der er sich ein hellwaches Bewusstsein verschafft, kann nun anstelle des Gurus oder Lehrers stehen.

Einen persönlichen Lehrer, der einem mit seinen Ratschlägen zur Seite steht, ist auch heutzutage ein Glück zu haben. Der Lehrer oder die Lehrerin darf aber die Freiheit des Schülers oder der Schülerin nicht einschränken.

Übungen zur Aufmerksamkeitsmeditation oder Ich-Stärkung

Hier eine Kombination der vier Körper, der vier Zeiten, der vier Grundgefühle und der vier Bewusstseinszustände. Wir erleben das Kreuz auf verschiedenste Weise.

Das Denken von oben und das das Öffnen der Sinne von unten ergibt auf der Erde die Sinneswahrnehmung.

Wenn sie im Jetzt stattfindetx, nehmen wir wahr, was ist. Wir werden nicht manipuliert.

Die vier Grundgefühle des Ich im Seelischen und die vier Bewusstseinszustände des Ich im Geistigen

Ich in 0D auf der 3D-Erde

Freude entsteht in der Seele durch mein Ich von oben: Begegnung mit meinem Ich-Wesen auf der Erde in meinem Körper.

In der 0. Dimension ist man vereint mit allen Ich-Wesen (Menschen, Engel, Gott).

Denken und Wahrnehmen findet in der Senkrechten oder im Geist auf der 3D-Erde statt. Die Gegenwart ist die ewige und momentane Gegenwart.

Bei der Freude, die wir hellbewusst aktiv in den Geist heben oder steigern, sprechen wir im Geist vom Bewusstseinszustand Glück.

Übung folgerichtiges Denken und Wahrnehmen:

Wir betrachten als irdischer Mensch den Strom von oben, der bis in die Gegenwart auf der Erde herab fliesst.

Denken und Wahrnehmen heisst: Der Mensch schaut bewusst auf den Strom, der von oben aus der Ewigkeit kommt, und dem Strom, der von unten ihm als physische Sinneswelt entgegenwächst. Er ist glücklich, dass er auf der Erde als individuelles geistiges Wesen verkörpert sein kann.

Wir können uns in Denken und Wahrnehmen üben.

Bsp. Ich denke über die Fertigung und Funktion einer Wäscheklammer nach und beschreibe sie. Ich „google“ sie, damit ich nichts Wichtiges vergesse:

Ich in 1D auf der 3D-Erde

Angst entsteht in der Seele durch mein Ich aus der Zukunft von vorne.

Bei der Angst sprechen wir von Unsicherheit, die Angst macht, was in Zukunft geschehen wird.

Bei der Angst, die hellbewusst in den Geist gehoben oder gesteigert wird, sprechen wir im Geist vom Bewusstseinszustand Vertrauen.

Die Zukunft ist das Inkarnieren von oben. Es nähert sich der Erde und wird ein irdischer Mensch. Die echte Zukunft – die Zukunft, die auf uns zukommt – ist der Geist oder christlich das Herankommen des Heiligen Geists.

Übung in Offenheit:

Wir betrachten den Zukunftsstrom, der bis in die Gegenwart heran fliesst. Offenheit heisst: Der Mensch schaut bewusst auf den Strom aus der Zukunft. Er ist nicht von Vorurteilen aus der Vergangenheit bestimmt. Er lässt auf sich zukommen, was die Zukunft bringt. Er ist sich aber sicher, dass Gott dem Menschen nicht schlecht will. Er hat Vertrauen, dass die Zukunft bringt, was die Menschheit nötig hat.

Bsp. Ich bin kein „Besserwisser“. Ich schliesse nie aus, dass ich geheilt werde, dass ich Erfolg habe, dass ich den für mich richtigen Beruf finde usw.

Ich in 2D auf der 3D-Erde

Traurigkeit entsteht in der Seele durch durch mein Ich. Es kommt aus der Vergangenheit von hinten.

Bei der Traurigkeit, die hellbewusst in den Geist gehoben oder gesteigert wird, sprechen wir im Geist vom Bewusstseinszustand Mitgefühl.

Das Wirken des Menschengeists in der Materie erfordert Mitfühlen, sonst ist man kein fühlender Mensch.

Übung in Positivität:

Übung in Positivität heisst: Der Mensch schaut bewusst auf die Vorteile, die eine Situation in der Gegenwart für ihn bedeutet. Er betrachtet geistig den Vergangenheitsstrom, der bis in die Gegenwart fliesst.

Bsp. Das versehentliche Löschen eines Dokuments führt zu einem noch besseren. Man hat Mitgefühl mit einem Menschen, der versehentlich ein Dokument löschte. Man bemerkt aber auch den Vorteil, was diese Löschung, bewirkte.

Ich in 3D auf der 3D-Erde

Wut entsteht in der Seele durch mein Ich in der momentanen Gegenwart. Sie kommt von unten aus dem physischen Körper.

Der Mensch fühlt sich in ihm eingeschlossen und begrenzt. Bei der Wut, die hellbewusst in den Geist gehoben oder gesteigert wird, sprechen wir im Geist vom Bewusstseinszustand Schöpferkraft.

Nachdem ich meine Wut von der Seele in den Geist gehoben habe, bin ich im Bewusstseinszustand der Kreativität oder Schöpferkraft. Ich habe nun meinen freien Willen.

Übung im freien Willen:

Übung im freien Willen heisst: Der Mensch setzt eine Handlung um, bei der er Fremdeinwirkung ausschliessen kann. Er betrachtet den Gegenwartsstrom, der von unten bis in die momentane Gegenwart auf der Erde fliesst.

Ich will. Ich bin stabil, weil ich mich darum bemühe. Ich bin ausgeglichen und schaue, dass ich als Herr der Situation frei handle.

Bsp. Ich nehme mir in Gedanken vor, um 17.07 Uhr den Kühlschrank zu öffnen und ihn sofort wieder zu schliessen.

Anmerkung: Weil ich mir einen Zeitpunkt selber wählte und dann meinen absurden Gedanken, der zu nichts führt, in die Tat umsetzte, kann ich sicher sein, dass ich mit meinem freien Willen handelte.

Das Kreuz als heiliges Zeichen für die ganze Menschheit

Wenn der Mensch diese vier Ströme betrachtet, bilden sie ein Kreuz. Ihr Wasser kommt aus dem Geist von oben, von rechts und seinem Spiegelbild dem Geist von unten und von links.

Das Ich-Wesen, das die vier Ströme betrachtet, befindet sich im Jetzt im Kreuzungspunkt. Der Kreuzungspunkt bewegt sich immer weiter. Somit wird das Ich-Wesen durch seine Erlebnisse auf der Erde immer differenzierter.

Die Liebe

Im Geistigen gibt es das Problem nicht, dass man zu  wenig geistige Lehrer für die Menschheit hat. Die Liebe wird ja auch immer mehr, je mehr man sie gibt. Es ist ein materielles Problem, dass man weniger hat, je mehr man gibt.

In der nullten Dimension ist ein geistiger Lehrer überall. Er kann jedem, der Kontakt zu ihm haben will, etwas mitteilen oder helfen.

Bsp. Christus kann jedem, der ihn anruft – egal, wo er sich befindet – helfen. Dies gilt für alle Menschen unabhängig ihrer Religion. Jeder Mensch ruft zu Gott, gemäss der Tradition, die ihn geprägt hat.

Der Mensch auf der Erde und die Wiedergeburt

Der Körper, die Körperseele/die Geistseele als Werkzeuge des Menschengeists auf der physischen Erde

Der Körper, die Körperseele/die Geistseele und der Menschengeist auf der physischen Erde leben in den vier Welten (physische Welt, Energie-, Seelen- und Geisteswelt), wobei das Ich die Seelen-, Energiewelt und die physische Welt durchringt. Es bildet dann mit seinem Ich ein Kreuz.

Dann gilt in der für die sichtbaren Körper die Sozialität im Wollen in 3D, für die Seelen Gleichheit im Fühlen in 2D und für die Menschengeister Freiheit im Denken in 1D.

Der ganze Mensch lebt in seinem Körper in der dreidimensionalen Welt oder auf der Erdkugel.

Wenn sein Ich-Wesen, das von Gott geschaffen wurde, auf der Erde verdrängt wird und ausschliesslich von der erstarrten Materie und den vergangenheitsorientierten elektromagnetischen Wellen manipuliert wird, sprechen wir nur noch vom Ego. Es wird vom materiellen Körper geschaffen und ist wie der materielle Körper sterblich.

Nun ist der Mensch ein Bioroboter ohne ewigen Geist.

Der Körper

Im Physischen ist das Urbild der Tätigkeit des göttlich-geistigen Menschen auf der Erde das Gehen.

Der Mensch bewegt sich in den vier Richtungen vorwärts. Sein räumliches Vorwärtskommen ist auch eine Evolution in der Zeit. Sein Körper „trägt“ ihn seinem Schicksal entgegen. Er handelt bewusst oder unbewusst nach seinem Schicksal. Er erleidet auch Krankheiten und Unfälle gemäss seinem Karma. Das Schicksal kann die Folge der Vergangenheit sein oder auch eine gute Vorbereitung auf die Zukunft. Die vier Richtungen sind: Heben und Senken der Beine und in der Horizontalen die von hinten in die Gegenwart des Ichs kommende Vergangenheit und von vorne auf das Ich zukommende Zukunft. Anders gesagt gehe ich im Jetzt vorwärts, um meine Aufgaben schicksalsgemäss zu erfüllen.

Das Ich durchdringt und gestaltet die physisch-materielle Welt in der Tätigkeit des Wollens oder Handelns.

Der Mensch kann mit seinem Körper, wenn er ihn aktiv in den gegenwärtigen Geist hebt oder steigert, schöpferisch handeln.

Die Körperseele – die Geistseele

Im Seelischen ist das Urbild des göttlich-geistigen Menschen auf der Erde in der Tätigkeit des Atmens.

Dadurch kann der Mensch Fühlen und ein Feedback erhalten, wie er sich in den vier Welten fühlt. Seine vier Grundgefühle sind: Freude, Wut, Angst und Traurigkeit. Alle anderen Gefühle sind ein Mischung der Grundgefühle.

Die Geistseele verbindet sich mit der Körperseele und löst sich wiederum. Wenn der Atemrhythmus (Luft) zum Herzrhythmus (Blutflüssigkeit) im Ruhezustand auf 18:72 eingependelt ist, kann ein Patient aus der Reha entlassen werden. Denn dieses Verhältnis zeigt uns an, ob ein Mensch gesund ist. Sein Ich verbindet die obere Welt rhythmisch mit der unteren.

Das Ich durchdringt und gestaltet die Lebens/Seelenwelt im Fühlen.

Der Mensch kann mit seiner Seele, wenn er sie aktiv in den gegenwärtigen Geist hebt oder steigert, ein mitfühlendes und vertrauensvolles Wesen sein.

Der Geist des Menschen

Im Geistigen ist das Urbild der Tätigkeit des göttlich-geistigen Menschen auf der Erde das Schlafen – Wachen.

Am Tag oder beim Wachen kann der menschliche Geist mit seinem Spiegelbild – seinem Körper – auf der Erde handeln.

Mit seinem Denken kann er immer besser die Zusammenhänge erkennen. Mit seinem Fühlen erhält er ein Feedback der Welt und mit seinem Wollen kann er in die Welt eingreifen.

Sein Körper kann durch Gedanken, die eigentlich Emotionen sind, immer schneller von den Gegenmächten Gottes ergriffen werden: Sein Denken kann ein „Nachplappern“, sein Fühlen kann schnell zu Menschen erfassende Emotionen und sein Eingreifen zu einer von anderen Kräften gesteuerten Motorik werden.

Beim Schlafen weilt der menschliche Kern oder sein Ich meistens unbewusst in den geistigen Welten bei Gott.

Das Ich durchdringt und gestaltet die Geisteswelt auf der Erde im Denken. Dieses Denken ist auch ein Fühlen und Wollen. Wir haben den göttlichen Menschen, der durch seine innere Aktivität nicht dem Egoismus verfällt.

Sein geistiges Bewusstsein kann mit Glück oder Seligkeit charakterisiert werden.

Aphorismen zum Rhythmus

Alle Welten auf der Erde sind rhythmisch: Physische Welt: z. B Gehrhythmus, seelische Welt: z. B Atemrhythmus, geistige Welt: z. B. Schlaf/Wachrhythmus.

Rhythmus beim Wechsel zwischen Geisteswelt und physischer Welt, zwischen Lebenswelt und Seelenwelt.

Rhythmus zwischen Verweilen im Geist und in der Materie (Reinkarnation).

Jedes Wesen hat seinen individuellen Schwingungen.

Evolution des menschlichen Geistes

Auf der Erde ist das Gehen mit hellem, wachen Bewusstsein oder eine Gehmeditation das Bild des Ich-Menschen. Mit wachem Bewusstsein kommt der Mensch nicht nur im Raum vorwärts, sondern entwickelt in der Zeit auch sein Bewusstsein weiter. Die Entwicklung, des individuellen Geistes ist kein Stillstand auf der Erde. Der Mensch lebt bewusst in Raum und Zeit. Dort kann er auch für das Geistige aufwachen und realisiert, dass er für sein Schicksal verantwortlich ist und viele Inkarnationen vor sich hat, um sich seines ewigen, individuellen Menschen bewusst zu werden. Dieser Weg wird die Evolution des Geistes genannt.

Der menschliche Stillstand

Der Geist hat keine Evolution, wenn der Mensch unbewusst ohne Raum und Zeit lebt.

Dann ist sein Ich von der Erde verdrängt und nur sein körperabhängiges Ego lebt.

Heute kann der Mensch durch Benutzung des Internets und elektronisches „Gamen“, durch sinnloses Reisen um die ganze Welt den Raum und die Zeit auflösen. Auch Drogen können dazu dienen. Mit anderen Worten entwickelt sich der geistige Ich-Mensch nicht weiter, wenn er mit äussern Erlebnissen wie Reisen, äusseren Substanzen wie Drogen und äusseren Einflüssen wie mit der Technik Raum und Zeit aufhebt. Er läuft in Gefahr abzustürzen.

Zeitgemäss entwickeltes geistiges Bewusstsein

Mit einem zeitgemäss entwickelten geistigen Bewusstsein sind wir dank den bewussten Erlebnissen in Raum und Zeit fähig, von der Technik und Reisen nicht dominiert und abhängig zu werden, sondern sie zur Entwicklung einzusetzen. Denn unser Ich lebt dann im Körper auf der Erde und entwickelt sich weiter.

Wenn der physische Ich-Mensch mit wachem Bewusstsein geht, lebt er im Physisch-Geistigen auf der Erde. Er lebt in seinen vier Körpern und in den vier Zeiten. Er ist ein geistiger Mensch in seinem Körper, der im Physischen, im Energetischen, im Seelischen und im Geistigen existiert. Er kommt von oben nach unten, überwindet die Schwerkraft, indem er sich von unten nach oben hebt und geht vorwärts auf der Horizontalen. Die Vertikale wird von zwei Strömen gebildet, die auf Herzhöhe einen Wirbel bilden. Die Horizontale wird auch von zwei Strömen gebildet, die sich im Herzen treffen und einen zweiten Wirbel bilden.

Der Ich-Mensch hat sein Gefühlszentrum im Herzen oder der Brust, sein Gedankenzentrum im Gehirn oder Kopf und sein Willenszentrum in seinen Gliedern oder im Bauch.

Im 3-D Raum sind die drei Zentren auf den Kopf-, den Brust- und den Bauchbereich verteilt. Im Geist sind sie wie das nicht egoistische und nicht manipulierte Denken, das auch ein Fühlen und ein Wollen ist, am gleichen „Ort“. In 0-D kann eben gar nicht mehr von Ort gesprochen werden.

Seine vier Körper sind in Kreuzform und dem Kreuzpunkt, der dem Ich-Punkt oder dem Bewusstseinspunkt entspricht, angeordnet. Deshalb ist das Kreuz nicht nur im Christentum eine heilige, geometrische Form.

Seelisch erkennt man den „normalen“ Menschen, wenn er atmet und dadurch bewusst denken, halbbewusst fühlen und unbewusst wollen kann.

Wiedergeburt des individuellen Geistes

Geistig ist der Mensch, dass einzige Wesen, das nicht nur einen individuellen Gehrhythmus, Atemrhythmus und Denkrhythmus (Abwechseln zwischen Schlafen und Wachen), sondern auch ein individuelles rhythmisches Abwechseln seines Lebens auf der Erde und Seins im Geist hat (Wiedergeburt des Geistes).

Dies wird auch als Wiedergeburt des individuellen Geistes bezeichnet.

Mit Aufmerksamkeitsmeditationen im Jetzt kann der Mensch diese Tatsachen selber wahrnehmen und muss sie nicht Autoritäten (Kirche, Religionen, Meister …) glauben. Sie werden zu Realitäten, die man selbst mit dem Denken (Gedankenbilder, gedankendurchdrungene Bilder, Klänge und Wesen) erfahren hat.