Lehrziele VII

a. Deutsch

Einige aphoristische Bemerkungen:
• Schrift zuerst mit grossen, dynamischen Formen und beweglichen, inneren und äusseren Bildern lernen.
• Texte, Übungen etc. selber schreiben, nicht nur einzelne Wörter in Arbeitsblätter einsetzen.
• Mit Liedern, Gedichten und Theaterstücken sich dem Verständnis der Sprache nähern.

• Gewisse Phasen am Tag in korrektem Hochdeutsch sprechen und die Schülerantworten nur ebenso akzeptieren.

• Sich mit Kochrezepten auseinansersetzen.

• Filme in Hochdeutsch anschauen.

• Verschiedene Gebrauchsanleitungen auf Deutsch lesen.

• Fremdwörter mit englischer und französischer Herkunft im Deutsch suchen und erklären.

• Sprachspiele selber erfinden und bekannte ausführen.

• Rhythmisch-künstlerische Teile auf Hochdeutsch durchführen.

• Im Morgenkreis nicht nur Mundart reden, sondern auch Hochdeutsch.

b. Französisch

Einige aphoristische Bemerkungen:
• Schrift zuerst mit grossen, dynamischen Formen und beweglichen inneren und äusseren Bildern lernen.
• Texte, Übungen etc. selber schreiben, nicht nur einzelne Wörter in Arbeitsblätter einsetzen.

• Mit Liedern, Gedichten und Theaterstücken sich dem Verständnis der Sprache nähern.

• Gewisse Phasen am Tag in Französisch sprechen und die Schülerantworten nur ebenso akzeptieren.

• Filme, TV-Sendungen und z. B. you tube in Französisch anschauen.

• Verschiedene Gebrauchsanleitungen auf Französisch lesen.

• Sich mit Kochrezepten, Namen von Gerichten und Ausdrücken, die aus dem Französischen kommen, beschäftigen, d. h. unter anderem Französisches kochen und sich dabei auf Französisch verständigen.

• Wortschatz mit Rollenspielen festigen und erweitern.

• Sprachspiele selber erfinden und bekannte ausführen.

• Gewisse Lernphasen auch in anderen Themenschwerpunkten mit den oberen Altersstufen auf Französisch gestalten.

• Rhythmisch-künstlerische Teile auf Französisch durchführen.

• Im Morgenkreis nicht nur Mundart reden, sondern auch Französisch.

c. Englisch

Einige aphoristische Bemerkungen:
• Schrift zuerst mit grossen, dynamischen Formen und beweglichen inneren und äusseren Bildern lernen.
• Texte, Übungen etc. selber schreiben, nicht nur einzelne Wörter in Arbeitsblätter einsetzen.
• Mit Liedern, Gedichten und Theaterstücken sich dem Verständnis der Sprache nähern.

• Gewisse Phasen am Tag in Englisch sprechen und die Schülerantworten nur ebenso akzeptieren.

• Filme, TV-Sendungen und z. B. you tube in Englisch anschauen.

• Verschiedene Gebrauchsanleitungen in Englisch lesen. Computerbefehle auf Englisch geben und verstehen.

• Sich mit Kochrezepten, Namen von Gerichten und Ausdrücken, die aus dem Englischen kommen, beschäftigen, d. h. unter anderem Englisches kochen und sich dabei auf Englisch verständigen.

• Ausdrücke, Regeln usw. aus dem Sport bewusst machen.

• Wortschatz mit Rollenspielen festigen und erweitern.

• Sprachspiele selber erfinden und bekannte ausführen.

• Gewisse Lernphasen auch in anderen Themenschwerpunkten mit den oberen Altersstufen auf Englisch gestalten.

• Rhythmisch-künstlerische Teile auf Englisch durchführen.

• Im Morgenkreis nicht nur Mundart reden, sondern auch Englisch.

d. andere Sprachen

• Sich mit Kochrezepten, Namen von Gerichten und Ausdrücken, die aus anderen Sprachen kommen, beschäftigen, d. h. unter anderem Italienisches, Mexikanisches, Asiatisches usw. kochen und sich dabei mit diesen Sprachen auseinandersetzen.

Lehrziele VI

  1. Sprachen

Allen Sprachen ist gemeinsam, dass sie nach wahrnehmungshaften, gedanklichen und gefühlshaften Kriterien die Luft zum Erklingen bringen.

Grammatik

Ein Real-Bild ist ein Bach: Die Steine, Staudämme usw. sind die Nomen. Das Wasser – die Strömung – sind die Verben.

Mit dem Denkstrom – dem Denken – kann die Grammatik begriffen werden.

Mit jeder Sprache bestimmen die Kulturmuster den Menschen. Der Mensch ist in seinen Handlungen nicht ganz frei, denn die Sitten bestimmen den Menschen auch mit.

Man sagt, jemand schwimme gegen den Strom, wenn er den üblichen Strukturen, Normen usw. nicht folgt.

Der Gebrauch der Zeiten sagt etwas aus über die entsprechende Kultur und den Menschen aus. Wird ausschliesslich in der Gegenwart gesprochen, ist die momentane Handlung sehr wichtig. Werden Vergangenheit und Zukunft sehr differenziert eingesetzt – die verschiedene Gedächtnisarten nötig haben – will der Mensch die Einflüsse der Vergangenheit und der Zukunft betonen. Die Gefahr besteht dabei, dass er in Vorurteilen gefangen ist und Spekulationen über die Zukunft macht. Er ist dann im negativen Sinn intellektuell. Das menschliche Eintauchen in die Vergangenheit und das realitätsbezogen Erleben der Zukunft erfordert eine Selbst-Entwicklung des Menschen und wird durch viele negative Einflüsse behindert. Mit hellem Bewusstsein denkt man mit Gefühl und Willen.

Es gibt aber sogar ein Denken, dass nicht an die Sprachstrukturen gebunden ist und das der Mensch im Moment ausführt. Es wird mit Meditation oder aktivem, bewussten Denken beschrieben. Denn die Menschen in allen Kulturen können meditieren und etwas sprachunabhängig ausrechnen.

Der Sprach- oder Wortsinn ist eine Art Gedankensinn, der die als Geräusch wahrnehmbare Sprache zu einer mit Logik erlernbaren Sprache macht. In der Kindheit sind die Nachahmungskräfte noch so gross, dass jede Sprache mit ihnen erworben werden kann. Später muss man sich die Sprachen mit Denken und Lernen aneignen.

Die einzelnen Wörter beschreiben die Welt mit Lautmalerei und sind durch eine innere Sprachlogik usw. so verbunden, dass der Andere verstehen kann, was gemeint ist. Die Sprache wird auch oft rhythmisch so gestaltet, dass man sich den Inhalt besser merken kann. Oft wird sie dadurch zu einem Sprachkunstwerk. Sie übermittelt nicht nur reine Information. Dies wird auch durch einen Wortschatz klar, der viel mehr Wörter beinhaltet, als zur Information nötig wäre.

Jede Sprache legt die Schwerpunkte anders und vermittelt auch die jeweilige Kultur. Deshalb ist das Sprachen Lernen auch ein Eintauchen in eine fremde Kultur.

Lehrziele V

Natur

Die Natur zeigt uns, dass sie mathematisch erfasst werden kann: Wirbel in der Meteologie, beim fliessenden Wasser, im Weltall, bei Schnecken die Wirbelform, bei Pflanzen usw. sind alle nach den Gesetzen der Fibonacci-Folge[3] aufgebaut.

Die Perspektive richtet sich nach dem Gesetz des goldenen Schnitts.

Kunst

In der Kunst richtet sich Vieles auch nach mathematischen Gesetzen.Gm

Gm

Natur

Viele geometrische Figuren sind nach Gesetzen aufgebaut, mit denen man auch die Naturerscheinungen erklären kann.

Projektive Geometrie

In dieser Geometrie wird die Unendlichkeit, der unendlich ferne Punkt, innen und aussen usw. anders angeschaut und man kann diese Phänomene besser erklären.

Kunst

Die Kunst kennt viele Symmetrien, Zahlenfolgen, geometrisch aufgebaute Gegenstände oder verklingende Töne, die sich nach geometrischen Gesetzen Krebs, Fuge usw. richten.