Die Delta Lehrziele I

Einleitung

Es gibt in vielen Lehrmitteln, im Internet und in Büchern, Filmen usw. gute und interessante Beiträge. Wesentlich ist, dass der Stoff gemäss den Erkenntnissen der Delta Pädagogik durchdrungen wird. In allen Fächern kann erlebt, begriffen und gefühlt werden, wie der Geist wirkt und ins Leben auf der Erde eingreift.

Wenn die Delta Pädagogik umgesetzt wird, wird menschengemäss gehandelt.

Der Mensch findet sich in allen Naturreichen wieder.

Bei den unsichtbaren Körpern (Energie-, Seelen- und Individual- oder Ichkörper) werden andere Räume wichtig. Alle Räume werden auf der Erde vom physisch-materiellen Raum überlagert.

In der materialistischen Naturwissenschaft versucht man das ganze Leben von Pflanzen, Tieren und den Menschen mit dem Atommodell, dem evolutionärem Zufall, der Vererbung und Erziehung zu erklären. Wir betrachten die Welt neutral, d.h. lieblos. Die Freiheit kennen wir nicht und leugnen sie daher. Wir rechnen nur mit dem physischen Körper wissenschaftlich. Die anderen Körper sind nur Definitionen, keine wissenschaftlich bewiesenen Fakten, also keine eigenen Körper mit anderen Gesetzen.

Erst, wenn wir in Freiheit und Liebe die Welt erleben, nehmen wir uns Lehrziele, welche die geistig-göttliche Realität beschreiben, vor.

Aber schon die Energieräume können nur zu einem kleinen Teil physisch-materialistisch geschildert und definiert werden.

Zum Beispiel wird die Lebensenergie gesteigert, wenn die Gesetze der Zeit (kein Stress, Rhythmen usw.), der Seele (Liebe, Positivität usw.) und des Geistes (Wahrheit, Authentizität usw.) neben den Gesetzen der toten Materie ernst genommen werden. Die Seelenenergie wird durch Zufriedenheit und Glück verbessert. Ebenso wird die individuelle Initiativkraft durch Anerkennung und Berücksichtigung des Ichs und der Freiheit gesteigert und gefördert.

Dann werden nicht alle Phänomene so hingebogen, dass sie mit den physisch-materiellen Gesetzen definiert werden können oder mit der Ausrede, dass die unerklärlichen Phänomene später einmal auch materialistisch erklärt werden können.

Die vielfältigen Erscheinungen können nicht nur mit der Methode der toten Materie definiert werden. In sichtbaren Bereichen gelten auch noch andere Gesetze, die von den physisch-materiellen überlagert werden.

Die alleingültige Methode des Materialismus muss um drei andere Methoden – des Energetisch-Lebendigen, des Seelischen und des Geistigen – erweitert werden.

 

Weihnachten

Drei Impulse

  1. Impuls: Geburt von Jesus

 

Der Mensch besitzt einen physischen, energetischen, seelischen und geistigen Körper. Diese vier Körper des Menschen wurden an Weihnachten geboren.

Durch die heutige Lebensweise können alle Menschen nicht mehr ernährt werden. Auf der Erde herrscht Hunger, obwohl es nicht nötig wäre. Sozialität aller Menschen und Nachhaltigkeit wäre die Lösung.

 

  1. Impuls: Tod und Auferstehung

 

An Ostern erfolgen der Tod und die Auferstehung Jesu-Christi.

Jeder menschliche Körper muss sterben. Wir sind aber alle Kinder Gottes  und leben in der geistigen Welt ewig. Als Gottes Kinder sind wir alle gleich. Deshalb wäre das Ernstnehmen der Gleichheit unserer Seelen die Lösung für unsere Probleme.

 

  1. Impuls: Wirken des Geistes

 

An Pfingsten feiern die Christen die Ausgiessung des hl. Geists.

Nur in Freiheit – „der Geist weht, wo er will“ – kann der Geist wirken. Deshalb ist die Freiheit für das schöpferische Denken der Menschen die wichtigste Voraussetzung. Mit dem aktiven, kreativen Denken – nicht mit dem alten, materialistischen Denken – kann die Menschheit ihre Probleme lösen.

Heutiges Bewusstsein

In unserer Zeitrechnung ist uns bewusst, dass nach Weihnachten Ostern und Pfingsten folgen. Zwei wichtige Impulse folgen noch und gestalten das Jahr rhythmisch. Die Monstranz in der katholischen Kirche weist uns darauf hin, dass die Geburt des Leibes dann erfolgte, wenn die Sonne im Laufe des Jahres am wenigsten Licht auf die (nördliche) Erdkugel schickt. Ostern bezieht den Vollmond ein. Es ist also ein bewegliches Fest. Pfingsten richtet sich nach Ostern und Weihnachten. Z. B. im Französischen spricht man von Pentecôte, dem Pfingstfest, das 50 Tage nach Ostern kommt.

Der Körper wird an Weihnachten geboren. Die Seele verbindet den Körper mit dem Geist, der an Pfingsten ausgegossen wird. So wird die Wirksamkeit des Geists durch die Seele im Körper des Menschen ermöglicht.

 

Diese drei Impulse haben ihr Vorbild im Leben und Sterben Christi.

Wie dies erfolgt, kann durch das Leben und Wirken von Jesus-Christus erkannt werden. Da es nur eine Sonne und einen Mond auf der Erde gibt, kann auch im religionsunabhängigen Sinn gesehen werden, dass durch Jesus-Christus der menschliche Geist (z. B. im Buddhismus usw.), die menschliche Seele (z. B. im Islam usw.), die auf der ganzen Erde vom Mond beeinflusst wird, und der menschliche Körper (z. B. in jedem Monotheismus wie im Judentum und im Materialismus) erst zusammen den Menschen ausmachen. Nur der ganze Mensch hat einen individuellen Geist oder Eigenwillen, eine Seele, mit der er denken fühlen und wollen kann, und einen Körper mit den verschiedenen Sinnesorganen und anderen Organsystemen.

Der Mensch besteht aus Geist, Seele und Körper

Diese Tatsache zeigt uns das Zusammenklingen der von den unterschiedlichen Egoismen befreiten Religionen. Auch die postmaterialistische Wissenschaft weist mit Experimenten darauf hin.

Alle Menschen sind Brüder oder in einer modernen Sprache Geschwister. Sie wurden vom selben Gott geschaffen. Der Jahrtausende dauernde alte Streit, wessen Gott der richtige sei, sollte heute angesichts der riesigen Probleme auf der Erde unwichtig werden. Die Erde als Lebensraum für den menschlichen Geist, die menschliche Seele und den menschlichen Körper muss erhalten werden. Dazu brauchen wir geistige Fähigkeiten und menschliche (Mit)-Gefühle, denn die Erde muss unsere gesunden Bedürfnisse decken können. Die künstlich wichtig gemachten Bedürfnisse kann sie heute schon nicht mehr befriedigen.

Wenn alle Menschen menschlich, d. h. sozial zusammenarbeiten, kann die Erde als Lebensraum erhalten bleiben. Wir müssen die Rettung für eine kleine Minderheit nicht auf fernen Planeten suchen, sondern unsere Möglichkeiten auf der Erde tatkräftig nutzen. Dann kann die Erde für alle Menschen den Lebensraum bilden, der fürs Gedeihen der Menschen, Tiere und Pflanzen geschaffen wurde.

Überall auf der Erde wachsen heute das Mitgefühl und die Liebe zu den Menschen und der Erde. Erkenntnisse der vielfältigen Zusammenhänge verbreiten sich sehr schnell. Das Bewusstsein steigt, dass alles mit allem zusammenhängt. Nachhaltigkeit wird immer wichtiger.

Diese Fakten bilden ein immer grösser werdendes Gegengewicht zum Egoismus (Rassismus, Krieg, Fanatismus, Materialismus usw.).

Weihnachten 2015

An Weihnachten vor 2015 Jahren wurde Jesus geboren. Die Geburt seiner 4 Körper – der physische Körper, der Energiekörper, der Seelenkörper und der Individualkörper – wird gefeiert.

Mit 30 Jahren – bei der Jordantaufe – konnten diese 4 Körper ein Gefäss für das Christus-Ich bilden. So spricht man von jetzt an von Jesus-Christus. Jesus-Christus ist nun der Gottes- und der Menschensohn. Gott kann seit der Geburt seines Sohns den Menschen auf der Erde aus eigenem Erleben verstehen. Durch die Auferstehung hebt Gott die Wirkungen des Sündenfalls für diejenigen Menschen, die dies Wollen, auf.

Der Mensch wird durch Gott zum Schöpfer. Er entfaltet, was in ihm von Gott veranlagt wurde. Er lässt sein Ich in Freiheit und nicht sein Ego handeln.

So macht Gott die Freiheit auf Erden möglich und freut sich, dass sein Geschöpf in Liebe handelt.

Anmerkung: Philosophisch ist nun der Impuls der geistigen Welt (Platon) mit dem des geistigen Menschen auf der Erde (Aristoteles) auf Gottesebene verschmolzen. Der Sohn Gottes lebt als Jesus-Christus auf der Erde. Auch auf der Erde ist sich Jesus-Christus  bewusst, dass der Vater und er eins sind.