Wie Menschen denken

Der Mensch kann nur als höchstes Tier angeschaut werden. Dann ist ausschliesslich das Gehirn mit seinen riesigen Leistungen ausschlaggebend. Die Hirnforschung bringt viele interessante Fakten ans Tageslicht:

1. Das Gehirn hat noch keinen Filter, der alle Sinneseindrücke ordnen kann. Der Mensch wird von den Sinneseindrücken überrollt und bestimmt. Er reagiert auf alle Sinnesempfindungen. Besonders seine Hormone, die im Hirn erzeugt werden, bestimmen ihn. Ansonsten wird er von den festen Nervenbahnen in seinem Hirn geleitet. Er hat ein träumendes, halbwaches Bewusstsein. Dieser Zustand war normal in der Urmenschheit. Heute stellt er einen Rückfall in alte Bewusstseinsstufen, der immer wieder auftreten kann, dar.

Man kann davon sprechen, dass der dunkelrote Hut dem Menschen übergestülpt wird.

Der Mensch ist ein Ausführorgan seines Gehirns. Von Freiheit zu sprechen macht keinen Sinn, denn das Gehirn bestimmt den Menschen.

2. Ab der Antike kann man davon sprechen, dass der Mensch immer wacher wird. Er lernt zu denken und kann die Welt immer besser begreifen. Er fokussiert auf das für ihn Wichtigste und filtert mit seinem Denken die Eindrücke der Welt. Er bekommt nun im Denken waches Bewusstsein. Im Fühlen träumt er aber weiter und im Wollen schläft er.

Man kann sagen, dass er den grün-roten Hut übergestülpt hat.

3. In der heutigen Zeit kann es sogar geschehen, dass der Mensch glaubt, wach zu sein, aber nur noch Gedanken und Emotionen durch fremde Einflüsse (Computer, Modeerscheinungen usw.) „abspult“ oder wie eine Maschine „robotert“. Er kann gut mit dem Computer „gamen“ oder als Soldat die Anderen vernichten, handelt aber nicht mehr wie ein Mensch. Die Gefahr der Selbstvernichtung (Suizid) oder des Amoklaufs (z. B. Selbstmordattentäter) wird immer grösser. Auch treten die Syndrome wie AD(H)S immer häufiger auf.

Der Mensch bekommt den grau-schwarzen Hut übergestülpt.

Alle Bewusstseinszustände, die mit den Hüten beschrieben werden können, werden durch die Materie des Körpers hervorgerufen und bestimmt. Der Mensch handelt nie frei, er wird beim grau-schwarzen Hut sogar von Zwängen bestimmt.

Im Denken besitzt jeder Mensch aber den Schlüssel, um frei zu werden. Im normalen Denken sind die Bewusstseinszustände noch gemischt. Wir sind wach, träumend und schlafend.

Das normale Denken

Freiheit muss sich der Mensch erringen. Sobald der Geist über die Materie des Gehirns bestimmt, kann von Freiheit gesprochen werden. Wie die materialistische Wissenschaft mit Recht festellte, ist die Wahlfreiheit auch schon vom Hirn bestimmt, nur merken wir es nicht. Mit Experimenten kann jedoch bewiesen werden, dass unsere Wahl schon feststeht, bevor wir wählen. Es handelt sich also um eine Scheinfreiheit. Wie haben also noch immer den grün-roten Hut übergestülpt. Wir glauben wach zu sein, haben aber immer noch Anteile, in denen wir träumen oder schlafen. Wir sind also immer noch unfrei, noch nicht auf der echt menschlichen Stufe mit dem Herz-Bewusstsein angekommen.

Wenn klar erlebt wird, dass man vom Denkinhalt und Denkakt sprechen kann, ist man dabei, sein Denken zu verwandeln und das Herz-Bewusstsein zu erlangen.

Man wacht im Denken, Fühlen und Wollen auf. Man erlebt die Eigenaktivität, die immer nötig ist, die Gedanken (den Denkinhalt) aus dem Geistigen zu schöpfen. Man wird zum Schöpfer, ist kreativ und frei. Es wird erlebt, dass wir ein ewiges, individuelles, geistiges Wesen sind.

Das Herz-Bewusstsein

Durch eine aktive Bewusstseinsentwicklung können wir uns entwickeln und das Herz-Bewusstsein phasenweise aktiv herstellen. Erst jetzt erleben wir, was Freiheit bedeutet: Der Sieg des Geistes über die Materie. Nun bestimmen wir, was geschieht.

Wir haben uns die Freiheit errungen. Nun erst können wir mit echter Liebe handeln und ein freiwilliges soziales Wesen werden. Auch Tiere  leben ja in Gruppen und helfen sich gegenseitig. Wissenschaftlich wird immer klarer, dass der Mensch nur mit Zusammenarbeit und nachhaltig überleben kann. Dies wird auch mit dem normalen, unverwandelten Denken klar.

Dass der Mensch ohne sein Bewusstsein zu verwandeln nicht zum freien Menschen im Gegensatz zum unfreien Tier wird, kann mit dem verwandelen Denken nicht nur begriffen, sondern auch erlebt werden.

Es ist aber eine Wissenschaft des geistgen Bewusstseins oder des Herz-Bewusstseins nötig, um zu zeigen, dass der Keim zur Freiheit in jedem Menschen steckt. Dies kann aber nur von Menschen, die das Herz-Bewusstsein aktiv durch Meditation oder durch Krankheiten und/oder Unfälle erleben können, erforscht werden. Unter Anderen ist der Neuroforscher und Hirn-Chirurg Dr. Eben Alexander als Wissenschaftler nach seinem Nahtodereignis im Koma 2008 dazu ideal. Ich habe schon bei meinem letzen Blog auf sein Buch „Blick in die Ewigkeit“ hingewiesen.

Auch die Religionsgründer wie Buddha, Jesus Christus usw. haben in ihrer alten Sprache davon meistens in Gleichnissen berichtet. Rudolf Steiner (nicht die meisten Anthroposophen) zeigte um 1900 in seiner Phlosophie der Freiheit und andern Werken auf, dass der Mensch ein Wesen ist, dass entwicklungsfähig ist und andere Bewusstseinsstufen erringen kann. Nun ist die Voraussetzung zur echten Freiheit gegeben.

Wenn diese Fakten auch von Anderen mit einem verwandelten Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist, nachvollzogen werden kann, spricht man von einer Wissenschaft des Geistes oder von einer im wahren Sinne des Wortes Geisteswissenschaft. Die heutigen Geisteswissenschaften lehnen sich immer mehr an die materialistischen Hirnforschungen an und leugnen den Menschen als geistiges, individuelles Wesen. Die Freiheit wird dem Menschen aberkannt und man will nur das höhere Tier im Menschen sehen.

Der Mensch hat einen physischen Körper, den man gut mit der materialistischen Hirnforschung erlären kann.

Ein Bewusstsein wie das Herz-Bewusstsein, das den Körper und sein Hirn nicht nötig hat, um bewusst zu sein, zeigt uns, dass der Mensch einen ewigen Kern, der in den spirituellen Welten lebt, besitzt. Auf diese Tatsache wird in vielen Nahtodereignissen hingewiesen. Die physische Welt ist nur ein Teil der spirituellen Welten.

Die spirituellen Welten sind noch viel umfassender als die physische Welt. Diese Tatsache kann den Anfang zur nicht materialistischen Wissenschaft bilden. Vorläufer können schon heute entdeckt werden.

Wie Tiere denken

Die meisten Tiere können von ihrer Hirngrösse her nur die Gegenwart erleben. Sie kennen die drei Zeiten – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – nicht.

Intelligente Tiere

Einige Tiere haben aber ein im Verhältnis zu ihrem Körper zu grosses Gehirn wie z. B. die Schimpansen, Rabenvögel (Rabe, Eichelhäer usw.), Papageien, Kraken, Delfine.

Diese Tiere leben in Gruppen und stellen Werkzeuge zur Nahrungssuche her. Sie sind nicht nur instinktgesteuert, sondern können wahrnehmen und ihre Schlüsse ziehen. Gewisse Tiere erkennen vor einem Spiegel ihren Körper. Sie können auch spielen und sind dann frei in einem bestimmten Rahmen. Sie haben ein gewisses „Selbstbewusstsein“. Sie erweitern die Zeit Richtung Vergangenheit und Zukunft.

Beweise sind folgende Eigenschaften:

Fähigkeit 1

Die Flexibilität zeigt, dass es sich um Gedächtnisleistungen handelt, die mindestens ein Kurzeitgedächtnis voraussetzen.

Der Instinkt ist durch die Gene festgelegt. Er läuft automatisch ab und zeigt keine Flexibilität.

Fähigkeit 2

Mit der Vorstellungskraft kann das Tier, bevor eine Lösung umgesetzt wird, planen. Eine wichtige Zukunftsplanung ist das Horten. Mit Instinkt findet das Tier im Winter die Vorräte mehr oder weniger zufällig. Die nichtgefundenen Nüsse sind dann gerade neue Pflanzungen.

Die Rabenvögel sind Gedächtniskünstler und prägen sich die Verstecke aktiv ein. Sie nehmen genau wahr und handelnd der Sache entsprechend logisch.

Fressen als Motiv

Es geht fast immer – auch bei intelligenen Tieren – ums Fressen. Mit Nahrung als Belohnung ist Vieles möglich. In diesem Fall sind sie extrinsisch motiviert. Wissenschaft, Kunst und Religion sind nicht möglich und hat man noch nie beobachtet.

Bei Menschen wäre es möglich, Wissenschaft, Kunst und Religion auszuführen. Aber heute wird immer öfter die Frage gestellt, was es bringe. Die ganze Intelligenz wird auf die Erhöhung der Bequemlichkeit , die Macht (Geld anhäufen, Statussymbole) auf die Vernichtung (Krieg) und auf Befriedigung von Gelüsten (Essen, Sex usw.) gerichtet. Echte Wissenschaft ist immer weniger gefragt. Die Uni wird immer mehr ein rein profitorientiertes Unternehmen. Echte Kunst wird nicht gebraucht und von echter Religion wird kaum mehr gesprochen, will man nicht den Ruf eines Sektierers riskieren.

Die Gedächtnisarten bei intelligenten Tieren

Alle Tiere haben ein Ultrakurzzeitgedächtnis und was man bei besonders intelligenten Tieren erst seit ein paar Jahren erforscht hat, ein Kurzzeitgedächtnis.

Da alle höheren Tiere ähnliche Wahrnehmungen wie Menschen machen, haben sie ein Ultrakurzzeitgedächtnis, mit der sie die Eindrücke der Gegenwart kurz im Individualkörper (im Körper, genauer im Gehirn, dessen Muster sich wieder auflösen, und in den Feldern) festhalten können. Man kann von einer Gegenwartsvorstellung oder Sinneswahrnehmung im Gegensatz von Vergangenheitsvorstellungen oder Erinnerung sprechen. In der Erinnerung kann auch in die Zukunft extrapoliert werden. Somit wird auch die Zukunft planbar.

Wenn der ganze Körper von den Ereignissen geprägt wurde und die Ereignisse bei ähnlichen Konstellationen automatisch wieder “raufkommen”, spricht man von Instinkt oder bei Menschen von Trauma.

Beim Menschen im Gegensatz zu den intelligenten Tieren wird neben dem Ultrakurzzeitgedächtnis und Kurzzeitgedächtnis vom Mittelzeitgedächtnis gesprochen, wenn auch die Ereignisse, die schon länger zurückliegen, mit Hilfe des Energiekörpers bewusst erinnert werden können. Das Langzeitgedächtnis entsteht, wenn die Ereignisse sogar mit dem Mikroskop langfristig sichtbare Spuren hinterlassen haben. Sie haben sich in den physischen Körper eingegraben. Sie werden bewusst mit dem physischem Körper erinnert.

Dies darf nicht mit dem instinktiven Erinnern verwechselt werden, das auch Tiere aufweisen. So kann ein Elefant sich nach Jahrzehnten an einem Wärter “rächen”, der ihn schlecht behandelte, wenn er vor ihm steht.

Nur der Mensch ergreift den Individual-, Seelen-, Energie- und physischen Körper mit seinem individuellen DELTA oder ICH.

Das Tier durchdringt mit einem Geist, der zu allen Individuen seiner Rasse gehört, seinen Körper sehr schnell und gut.

Der Geist beim Menschen

Beim Menschen wird dieses bewusste Ergreifen des Körpers immer wieder rückgängig gemacht. Wenn das DELTA oder ICH seinen Körper nicht ganz ergreifen kann, ist der Mensch krank und zeigt verschiedenste Syndrome.

Dieser Vorgang wird beim Gedächtnis beim Menschen sogar physisch. Je nach Temperament ist das Gedächtnis anders.

Kultur bei Tieren

Die intelligenten Tiere, die Werkzeuge zur Nahrungsbeschaffung herstellen, tradieren ihre Kenntnisse und schaffen damit eine Kultur der Nahrungswerkzeuge, die je nach Gruppe und Region, auf einem anderen Stand ist. Sie betrachten ihre Lage und können ihre Schlüsse ziehen und die neue Situation berücksichtigen. Zudem können sie dies den Anderen mitteilen. Da sie aufeinander in der Gruppe Rücksicht nehmen und aufeinander eingehen, haben sie auch ein Sozialleben.

Nahtoderfahrungen und Herz-Bewusstsein

Herz-Bewusstsein

  • Das vollkommene Herz-Bewusstsein, das im Körper vom Körper unabhängig ist, kann in kurzen Phasen durch bewusste innere aktive Arbeit errungen werden. Die Delta Hauptübung (deltadynamik.com) unter Delta Pädagogik ist ein Weg dazu. Je länger diese Phasen bewusst möglich sind, desto weiter fortgeschritten ist der Mensch.

 

  • Es können aber auch durch Unfälle und Krankheiten Zustände auftreten, die erlebbar machen, dass der Mensch nicht nur auf sein Hirn reduziert werden kann.

Bsp. Bei einem Autounfall kann man den Bruchteil einer Sekunde als langen Zeitraum erleben, in dem die Lösung tiefer Fragen klar wird.

Bsp. Bei einem Formationsflug mit dem Fallschirm, der normalerweise bei Fehlern tödlich enden kann, gibt es immer wieder Beispiele[1], die zeigen, dass der Mensch schneller als jede Reaktionszeit, die durch das Hirn möglich ist, richtig reagieren und sein Leben retten kann. Die Zeit bleibt dann fast stehen und eine tiefere Instanz als der hirngesteuerte Mensch, greift ein. Diese Instanz wird dann von den betroffenen Menschen als ewiger, individueller menschlicher Geist, als Gott oder Engel erlebt, die handelt.

Bsp. Bei schweren Krankheiten berichten Menschen[1], die nicht ihren krankhaften Vorstellungen verfallen und auch eine akademische Ausbildung – sogar als Arzt mit Spezialgebiet Hirnforschung – besitzen können, von denselben Erlebnissen, wie man bei Unfällen erleben kann.

Es ist also eine Instanz, die nicht mit den Hirnfunktionen erklärt werden kann, vorhanden. Sie kann bei Lebensgefahr eingreifen und den Menschen vor dem fast sicheren Tod retten.

Einige Kennzeichen der Instanz oder des individuellen menschlichen Geistes:

Raum und Zeit werden velassen. Die Instanz hört, sieht Ereignisse in einem anderen Raum, obwohl ihr Körper z. B. im OP operiert wird.

Die Zeit läuft viel langsamer ab.

Das Bewusstsein ist klar, auch wenn der Körper schwer verletzt oder in Ohnmacht gefallen ist.

Das Leben im Körper auf der Erde wird sehr geschätzt, obwohl der Mensch nun sicher sein kann, dass das Bewusstsein auch ohne Körper weiter geht.

Der Mensch erlebt sich als unsterblicher Willensmensch.

Die Welt ist schön. Weltliche Eigenschaften wie Reichtum, Gesundheit, Berühmtheit werden weniger wichtig als die Weiterentwicklung der “Instanz”.

[1] Dr. med. Eben Alexander, Blick in die Ewigkeit – die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen – .