Fünfter Teil: optimales Lernen

Lerntechnik

Der Lehrer muss im Unterricht und den Übungsphasen möglichst viele Punkte der Delta Lerntechnik ernstnehmen und ermöglichen.

Lerntypen

Die Schüler werden durch das Gehör, das Sehen und das körperliche Erfassen angesprochen. Es gibt Schüler die mehr übers Ohr lernen. Andere merken es sich gut, wenn das Auge angesprochen wird. Wieder andere müssen mit Anfassen und mit Bewegungen des ganzen Körpers etwas begreifen. Deshalb spricht man von den drei Lerntypen: auditiv, visuell und haptisch.

Die drei Lerntypen des Menschen  mit Geist, Seele und Körper

Der Schüler muss mit allen Sinnen und ganz besonders mit seinen Schwerpunkts-Sinnesorganen angesprochen werden. Daher achtet der Lehrer darauf, dass er alle 3 Typen unterschiedlich anspricht.

1. Mit den oberen  Sinnen, dem  Individualitäts-, Gedanken-, Sprach- und Gehör-Sinn, spricht der Lehrer die auditiven Lerntypen an

2. Mit den mittleren Sinnen, dem Wärme-, Seh-, Geschmack- und Geruch-Sinn werden die visuellen Lerntypen erreicht.

3. Mit den unteren Sinnen, dem Gleichgewichts-, Eigenbewegungs-, Lebens- und Tast-Sinn, werden die haptischen Typen erfasst.

Wenn beim haptischen Lerntyp auch der visuelle oder der auditive Mensch angesprochen wird, schadet dies nicht. Denn auch ein haptischer Typ ist ein voller Mensch, der auch die anderen 8 Sinne besitzt. Das Gleiche gilt auch beim visuellen und auditiven Lerntypen. Erklärt der Lehrer etwas z. B. mit Betonung auf das Visuelle, profitieren auch der auditive und der haptische Lerntyp, denn jeder Mensch kann alle Sinnesorgane einsetzen.

 

Die vier Lerntypen des Menschen mit 4 Körpern

Der Schüler muss mit allen Sinnen und ganz besonders mit seinen Schwerpunkts-Sinnesorganen angesprochen werden. Daher achtet der Lehrer darauf, dass er auch alle vier Lerntypen des 4-gliedrigen Menschen unterschiedlich anspricht.Es kann auch vom Empathie-, Gefühls-, Stimmungs- und Bewegungs-Typ  gesprochen werden.

1. Mit den drei Sinnen des Individualkörpers spricht der Lehrer den Empathie-Lerntypen an.Unsichtbares und Unhörbares werden in den elektromagnetischen Feldern sinnlich, d.h. mit materiellen Sinnesorganen besonders wahrgenommen.

Das bewusste Denken ist dabei wichtig.

2. Mit den drei Sinnen des Seelenkörpers wird der Gefühls-Typ erreicht.

Es wird Zeit gebraucht, bis die Gefühle sich entfalten können. Stress, Beschleunigung der Zeit, allzu schnelles Denken sind nicht gut, da sie in die Irre führen können.

Das oft halbbewusste Fühlen ist wesentlich.

3. Mit den drei Sinnen des Energiekörpers wird der Stimmungs-Typ erfasst.

Positive Stimmungen im Schulzimmer sind wichtig. Aller Art rhythmische Wiederholungen sprechen den Schüler an.

Die oft halb- bis unbewussten Stimmungen sind wesentlich.

4. Mit den drei Sinnen des physischen Körpers wird der Bewegungs-Typ  erfasst.

Bewegungen und Aktivitäten des ganzen Körpers sind wichtig.  Mit guter Ernährung kann der Mensch  besser lernen.

Die oft unbewussten Bewegungen sind zentral.

Wenn der Mensch von Zeit zu Zeit mit nur einem der 4 Lerntypen angesprochen wird, schadet dies nicht. Erklärt der Lehrer etwas mit Betonung z. B. der Bewegung, profitieren auch die anderen Lerntypen, denn jeder Mensch kann alle Sinnesorgane einsetzen.

 

 

Vierter Teil: optimales Lernen

In der Schule muss auf Vieles, was früher selbstverständlich die Aufgabe des Elternhauses war, geachtet werden:

 

1.       Bewegung und  gute Ernährung

 

Bewegung und  gute Ernährung müssen in den Schulalltag integriert werden.

Als Tagesschule hat man die Möglichkeit, ein wertvolles, gutes Mittagessen zu servieren. Morgenessen und die Pausenverpflegung können eigeführt werden.

 

Mit dem z. B. dem wöchentlichen Waldtag, der Gartenarbeit, diversen Exkursionen, den 4 Schulwandertagen, Sport und dem Rhythmisch-Künstlerischen Teil kann die Bewegung in den Unterricht einbezogen werden.

 

Der regelmässig eingeflochtene Rhythmisch-Künstlerische Teil fördert die Bewegungsfähigkeit und die Orientierung im Raum des Schülers.

 

2.       Regelmässiger Rhythmus

 

Als Tagesschule müssen die Übphasen in den Unterricht eingebaut werden.

Es werden keine Hausaufgaben, die zum Verständnis und zur Festigung des Schulstoffes nötig sind, gegeben. Schularbeit zu Hause wird nur von den Schülern, die ihr Wissen und Können freiwillig verbessern wollen, gemacht.

Dazu braucht es den räumlichen und zeitlichen Rahmen in der Schule: Übbereiche müssen zur Verfügung gestellt werden und der Lehrer hat die Aufgabe, für Ruhe zu sorgen und andere wichtige Voraussetzungen zum Lernen zu schaffen.

In jedem Unterricht müssen Übphasen eingeführt werden. Diese dürfen nicht mehr als Hausaufgabenstunden bezeichnet werden. Die obligatorische Stundenzahl muss, um 1 Lektion pro Tag erweitert werden.

Der in allen Lektionen eingeflochtene Rhythmisch-Künstlerische Teil und die Regeln der Delta Pädagogik ermöglichen jedem Schüler schon in der Schule seine ihm entsprechenden Leistungen. Durch die gute Führung zu Hause können die Leistungen noch gesteigert werden.

 

Der regelmässig eingeflochtene Rhythmisch-Künstlerische Teil fördert den Rhythmus und die positiven Stimmungen des Schülers.

 

 3.       Interesse

 

Der Unterricht muss Interesse an der Welt wecken. Dies erreicht der Lehrer, indem er z. B. die Themen den älteren Schülern immer mehr zur Wahl stellt und allen Unterricht mit Eigeninteresse und intensiv mit Gefühlen durchdringt. Möglichst keine Inhalte sollten abstrakt und theoretisch erklärt werden. Vorträge aus Wikipedia müssen in einer den Schülern verständlichen Sprache gehalten werden. Arbeiten müssen von den Schülern, bevor sie auf dem Computer geschrieben und z. B. im Internet abgespeichert werden, nicht schön, aber von Hand formuliert werden.

 

Der Rhythmisch-Künstlerische Teil fördert die Gefühle des Schülers und auch das Interesse am Unterricht.

 

4.       Aufmerksamkeit und Wachheit

Folgerichtiges, bewegliches Denken muss geschult werden. Mit den Empathie-Sinnen nimmt der Schüler unbewusst wahr, ob der Lehrer seinen Unterrichtsstoff verstanden hat oder ob er die Lösung aus dem Lösungsordner „nachplappert“.

Die Konsequenzen müssen schnell erfolgen.

Ohne Aufmerksamkeit kann nichts gelernt werden.

Der Rhythmisch-Künstlerische Teil fördert auch die Wachheit im  Unterricht.

 

Dritter Teil: Optimales Lernen

Schulrahmen

Beim Kind müssen noch der Lehrer und die Eltern z. B. mit den Rahmenbedingungen helfen.

Aufgabe der Eltern:

1. Die Konzentration des kleinen Kindes  soll bewahrt bleiben. Die Kinder sollten  unter vielem Anderen möglichst wenig durch elektronische Medien abgelenkt werden. Es sollte eine konsequente Haltung gezeigt werden.

 

Folgerichtige Gedanken sind wesentlich.

2. Das Interesse an der Welt, wobei dies durch Beziehungen zu anderen Menschen am besten geschieht, soll erweitert werden.  Am Anfang ist der mütterliche Körperkontakt äusserst wichtig. Kleinere und grösser werdende Kinder sollen noch von der Familie und anderen vertrauten Personen in die Arme genommen und mit viel Gefühl als Menschen anerkannt werden.

 

Alle Beziehungen sollen positiv gestaltet werden. Zum Computer und anderer Elektronik kann keine Beziehung aufgebaut werden. Die Gefühle, die entwickelt werden, sind nur egoistische Emotionen. Sie spiegeln nur echte Gefühle vor.

Die Beziehungen zu anderen Kindern können auch in einer Kinderbetreuungsstätte oder anderen Orten gepflegt werden.

 

Gefühle spielen eine wichtige Rolle.

 3. Es soll täglich geübt werden.  Rhythmisch wiederkehrende Feste sollen gefeiert werden. Auf Ess-, Schlaf und viele andere Rhythmen soll geachtet werden.

 

Es muss auf eine rhythmische Zeitgestaltung geachtet werden.

4. Das Hausaufgabenzimmer muss bereitgestellt und die Freizeitaktivitäten müssen, wenn nötig, angeregt werden. Die Kinder sollen viel „bewegt“ werden. Dazu eignen sich Bewegungsspiele, Walderfahrungen, Wanderungen, Sport, Besuch von Spielplätzen usw.

 

Der Raum soll durch möglichst viele Bewegungen erfahren werden.

Heute ist es selten möglich, dass zu Hause auf diese wichtigen Punkte geachtet wird. Deshalb ist es nötig, dass die Schule auf diese Punkte schaut und mit den Eltern darüber spricht, in der Hoffnung, dass der Schüler im Positiven zu Hause gefördert wird.

In der Schule muss auf Vieles, was früher selbstverständlich die Aufgabe des Elternhauses war, geachtet werden.

Mit den nun folgenden 4 Punkten werden ganz kurz die wichtigsten Aufgaben der Schule aufgezählt: