Achter Teil des optimalen Lernens: Nachhaltiges Lernen

Der „Einprägevorgang“ und die vier Gedächtnisarten

Was ist Lernen?

Wenn die wichtigsten Eigenschaften der vier Körper gekannt werden, kann jeder Sinn bewusst geschult werden. Gleichzeitig werden die verschiedenen Geschwindigkeiten der vier Körper und die vier Gedächtnisarten, die beim Lernen eine grosse Rolle spielen, kennen gelernt und bewusst eingesetzt.

Lernen ist immer der Weg, der mit der Ausbildung des Langzeitgedächtnisses aufhören kann. Etwas, das nicht Wert ist, lange im Gedächtnis zu bleiben, wird nur im Kurzzeit-  oder maximal im Mittelzeitgedächtnis behalten oder nach der Wahrnehmung sofort vergessen.

Der Körper wird aber von allem, das aufgenommen wurde, auch dem unbewusst Wahrgenommenen, geprägt. Viel Erfahrenes kann nicht bewusst erinnert werden und Traumas und unbekannte Abneigungen auslösen.

Alle Sinne müssen auch in der Schule differenziert ausgebildet und geschult werden, damit die Welt möglichst gut wahrgenommen werden kann. Ohne gut ausgebildete Sinne kann der ganze Körper nicht genügend stark positiv geprägt werden. Wenn auf die vier Punkte im Schulrahmen geachtet wird, kann das mit den Sinnen und dem Denken Erfasste in die Erinnerung übergeführt werden.

Das Gedächtnis, das bewusst „abgerufen“ werden kann, ist eine typisch menschliche Eigenschaft. Es braucht dazu auch das individuelle Denken im „Raum“ des Selbstbewusstseins.

Denn ohne individuelles geistiges Denken, das immer von Gefühlen und Willensimpulsen durchdrungen ist, nimmt der Mensch nichts wahr und kann sich nichts merken. Deshalb muss auch immer die Fähigkeit des lebendigen, beweglichen Denkens, das mit Gefühlen gesättigt, willenshaft bildlos oder bildähnlich ist, geschult werden.

Siebter Teil optimales Lernen: Weshalb ein guter Lehrer nie vom Computer verdrängt wird

Verschiedene Blickpunkte auf den Menschen

Durch die Einteilung des Menschen in drei oder  vier Glieder, können die 12 Sinne auf zwei Arten  kennengelernt werden. Es kann die Zahl 12 als Produkt von 3 und 4 dargestellt werden.

Die Zahl 3

Der Mensch hat einerseits einen Geist, eine Seele und einen Leib.

Er kann die Welt mit seinem individuellen Geist, seiner Seele und     seinem Körper auf dreifache Art erleben und positiv verändern.

 

 

Auf diese Tatsache wird unter anderem durch die drei Lerntypen hingewiesen.

Die Zahl 4

Andererseits wird der Körper des Menschen aus drei unsichtbaren und einem sichtbaren Körper gebildet.

Sein sichtbarer physisch materieller Körper zeigt das vierfache Wirken des Menschen auf der Erde: Er bewegt und ernährt sich, regeneriert und pflanzt sich fort, entwickelt Gefühle und besitzt ein individuelles Selbstbewusstsein, das er weiterentwickeln kann.

Er besteht also aus 4 Körpern und kann mit ihnen die Welt auch auf vierfache Art erleben und positiv verändern.

 

 

Auf diese Tatsache wird unter anderem durch die vier Lerntypen hingewiesen.

Die 12 menschlichen Sinne

Jeder Mensch hat die Möglichkeit, die Welt aus 12 Perspektiven – mit seinen 12 Sinnen – zu erfahren.

1.       Die 3 Sinne des Individualkörpers

Der Mensch kann aber auch in den Feldern Unsichtbares und Unhörbares über den Anderen erleben. Dazu hat er die drei Empathie-Sinne oder die Sinne des Individualkörpers. Nur das Live-Erlebnis spricht wirklich alle Sinne, auch die Sinne des Individualkörpers an. Ausschliesslich ein menschlicher Lehrer kann im Jetzt nach den Gesetzen des Menschen handeln und unterrichten. Mit dem Computer können nur mehr Informationen sehr schnell abgerufen werden. Jede Maschine kann viel mehr Informationen als der Mensch speichern und entsprechend ihrer Aufgabe vom Menschen eingesetzt werden. Sie kann aber die Welt nur in ihre messbaren Quantitäten zerlegen.

Die unmessbaren Qualitäten wie Verantwortung,  Nachhaltigkeit, Freiheit und Liebe sind aber Begriffe, die nur der Mensch verstehen und richtig auf der Erde umsetzen kann. Für das Verstehen und das lebensfördernde Umgehen ist der ganze Mensch mit seinem Gedächtnis, seinen sozialen und anderen Fähigkeiten gefordert. Ein Ort diese Fähigkeiten zu lernen und zu üben, ist die Schule.

Deshalb kann ein guter Lehrer nie durch Computer ersetzt werden.

Da das reine Wissen – die Daten – besser vom Computer wiedergegeben werden, ist die Schule primär ein Ort der Sozialisierung. Die Wissensvermittlung kann auch anders geschehen. Da diese selten gezielt  ausserhalb der Schule stattfindet, müssen in der Schule immer noch auch das Wissen und die daraus wichtigen Fähigkeiten gelernt werden.

2.       Die 9 Sinne des Seelen-, Energie- und physischen Körpers

Das Sichtbare, Hörbare und Anderes der materiellen Welt kann mit den übrig bleibenden 9 Sinnen wahrgenommen werden. Mit anderen Worten können dazu die 9 Sinne der anderen drei Körper eingesetzt werden.

Beim Wahrnehmen der Welt werden immer einige Sinne miteinander eingesetzt. Jede Wahrnehmung wird beim Menschen auch empathisch aufgenommen. Der Individualkörper ist immer beteiligt, weil der Mensch die Welt durch ihn individuell wahrnimmt und auf ihr individuell handelt. Wichtig ist, dass die jeweilige Handlung individuell erfolgt und das Leben fördert. Nur solche Handlungen sind menschlich und positiv.

Anders gesagt, wenn bei jeder Quantität auch die dahinter liegende Qualität berücksichtigt wird, kann die ganze Welt menschlich wahrgenommen und entsprechend weiterentwickelt werden. Der Mensch ist ein Wesen, von dem nur der Körper quantitativ von Maschinen erfasst werden kann. Der individuelle Geist, die Seele und der Leib können nur vom Menschen selbst erlebt werden, weil sie Qualitäten sind.

 

 

Die künstlichen Sinne

Man kann heute alle 12 Sinne technisch imitieren. Ihnen fehlen aber der individuelle, menschliche Geist, das Gefühl und das Leben. Sie können jedoch als „Prothesen“ in den menschlichen Körper eingepflanzt und integriert werden, wenn der Mensch viel übt. So kann der Mensch mit Hilfe der künstlichen Sinne die ihm fehlenden Quantitäten wahrnehmen.

Alle Quantitäten der Felder und der Materie können heute mit Maschinen immer besser erfasst und gespeichert werden. Dies kann missbraucht  oder zur Unterstützung des Menschen eingesetzt werden. Missbrauch: der gläserne Mensch, big brother is watching you, Datenschutz usw. Unterstützung: Medizin, Transport, Kommunikation, Speicherung, Unterricht usw. Allein der Mensch kann die Verantwortung übernehmen, was mit den vielen Daten gemacht wird.

Die Schule muss dabei auch ihren Teil beisteuern. Deshalb sind verantwortungsbewusste, begeisterungsfähige, gefühlvolle und geschickte Lehrpersonen immens nötig.

 

 

Sechster Teil: optimales Lernen

Sechster Teil: optimales Lernen

HPD on 02 Feb 2014

Sinnesbeschreibung

Die zwölf Sinne

1. Individualitäts-Sinn

Es wird die Wirkung des Ichs oder des Deltas im Körper des Anderen durch die elektromagnetischen Felder sinnlich- mit dem unsichtbaren materiellen Körper –    wahrgenommen.

2. Gedanken-Sinn

Es werden die gefühlsgesättigten und willenshaften Gedanken  des Anderen in den elektromagnetischen Feldern sinnlich – mit dem unsichtbaren materiellen Körper –   wahrgenommen.

3. Sprach-Sinn

Es wird der gedankliche Inhalt der „Sprachgeräusche“ des Anderen in den elektromagnetischen Feldern sinnlich – mit dem unsichtbaren materiellen Körper –    wahrgenommen.

4. Gehör-Sinn

Es werden alle möglichen menschlichen, tierischen, natürlichen und technischen Geräusche sinnlich – mit dem materiellen Körper in der Luft –    wahrgenommen.

5. Wärme-Sinn

Es werden alle möglichen Wärmezustände in der Materie und den Feldern sinnlich – mit dem materiellen Körper – wahrgenommen.

6. Seh-Sinn

Es werden alle möglichen Bilder der Umgebung durch die elektromagnetischen Felder sinnlich – auch mit dem sichtbaren materiellen Körper – wahrgenommen. Weil die elektromagnetischen Reize unser Gehirn und unseren ganzen Körper  verändern, haben wir den Eindruck, dass die Bilder in uns sind, obwohl  die gesehenen Wesen und Objekte ausser uns sind. Durch rhythmisches Wechseln der Wahrnehmung der Materie und der elektromagnetischen Felder „gelangen“ sie in uns.

7. Geschmack-Sinn

Es werden alle möglichen Geschmacksarten in der Materie und den Feldern sinnlich wahrgenommen.

Bsp. Kaspar Hauser wurde am Anfang seines „zivilsatorischen Lebens“  betrunken, obwohl die Weinflasche noch verkorkt war. Sein Geschmackssinn und sein Körper waren so empfindlich, dass er sogar durch Wirkung des Alkohols in den Feldern beeinflusst wurde.

8. Geruch-Sinn

Es werden alle möglichen Gerüche in der Materie und den Feldern sinnlich wahrgenommen.

Bsp. Man kann heute die Parfumeure, die mit ihren geschulten, empfindlichen Nasen neue Düfte kreieren, durch spezielle Spektroskope, mit welchen die Felder analysiert werden können, ersetzen.

9. Gleichgewicht-Sinn

Es werden alle möglichen Gleichgewichtszustände in der Materie und den Feldern sinnlich – mit dem sichtbaren materiellen Körper – wahrgenommen.

Bsp. Wenn der Mensch  ohne momentane mechanische oder chemische Beeinflussung des Körpers (Karussell, Alkohol usw.) schwindlig oder schwankend ist, können seine unsichtbaren Körper nicht „normal“ mit dem physischen Körper verbunden sein. Diesen Zustand empfindet der Mensch als Schwindel oder Schwanken. Mit seinem Willen kann er erreichen, dass die Anderen nichts bemerken.

10. Eigenbewegungs-Sinn

Es werden alle möglichen Bewegungen des eigenen Körpers sinnlich – mit dem sichtbaren materiellen Körper -wahrgenommen.

Die Bewegungszustände der Anderen und der  Welt können durch den Seh- und andere Sinne wahrgenommen und mit dem Denken eingeordnet werden.

11. Lebens-Sinn

Es werden alle möglichen „Lebenszustände“ des eigenen Körpers sinnlich – mit dem materiellen Körper – wahrgenommen wie z. B. Ernährungszustand, Gesundheit, Schmerzen usw.

Bsp. Vor dem Ausbruch einer Grippe können die Knochen schmerzen und gewisse Regionen der Haut überempfindlich sein.

12. Tast-Sinn

Es werden alle möglichen Oberflächen sinnlich – mit dem materiellen Körper – wahrgenommen.

Folgen aus der Sinneslehre:

Da alle materiellen Gegenstände auch in den elektromagnetischen Feldern ihre Wirkung haben, kann auch erklärt werden, weshalb ein homöopathisches Medikament mit einem Holzlöffel genommen werden und nicht neben einem chemischen Mittel aufbewahrt werden sollte. Ebenso kann begriffen werden, dass Formen einen Einfluss auf den Menschen haben (Bauten, eine Rasierklinge wird unter einer Pyramidenform geschärft usw.).

Der Mensch ist überall. Er durchdringt alles. Es ist nur eine Frage seiner Beziehungen, ob er mit jemandem oder etwas verbunden ist. Im besten Fall kann er seine Verbundenheit mit seinen Sinnen oder seinem Geist ohne Körper wahrnehmen. Der Mensch ist deshalb auch Bürger des ganzen materiellen Weltalls, also auch physisch materiell unendlich. In der geistigen Welt kann nicht von unendlich gesprochen werden, weil die Dimension des Raumes fehlt. Der Mensch ist eine Qualität, also auch Raum und Zeitlos. In fast allen heiligen Schriften kann gelesen werden, dass er von Gott geschaffen wurde und ewig ist.

Die sinnlichkeitsfreie Selbstwahrnehmung

Die eigenen Gedanken-, Gefühls- und Willensstrukturen können auch in den Feldern wahrgenommen werden, werden aber durch die Selbstwahrnehmung ohne körperliche Sinne viel besser direkt und nicht als Wirkung in den Feldern selbst erlebt und gesehen.

Es können aber in den Feldern und der Materie auch die Geräusche und Ausdünstungen des eigenen Körpers, der eigene Bewegungszustand, der eigenen Gesundheitszustand usw. wahrgenommen werden. Alle sinnlichen Wahrnehmungen werden in den Feldern und/oder der Materie gemacht. In diesem Sinne gehört  unser Körper auch zur Aussenwelt. Denn unsere Wirkungen erstrecken sich nicht nur in die sichtbare Materie, sondern auch in die unsichtbaren elektromagnetischen Felder. Die Materie kann ja auch mit einem Feld beschrieben werden. So kann die Materie des  Körpers bekanntlich auch als elektromagnetisches Feld angesehen werden und wird vom Menschengeist mitgeformt. Der Körper wird wie die materielle Welt vom Menschen bearbeitet.

Der eigene Wesenskern lebt aber nicht  nur in den Feldern. Er ist übersinnlich, also jenseits der Sinneswahrnehmung. Er wird daher auch in der geistigen Welt gefunden. Deshalb ist das aktive Denken eine übersinnliche Tätigkeit bei der noch keine Bilder gesehen werden. Mit heutigen Worten kann auch von der intrinsischen Motivation, die nur mit aktivem Denken möglich wird, gesprochen werden. Das Wahrnehmen der Gedanken, Gefühle und Willensimpulse des Anderen ist jedoch ein sinnliches Aufnehmen der Veränderung der Felder, weil der Mensch auch in den Feldern, nicht nur in der sichtbaren Materie lebt. Die Felder (Macht usw.) und die Materie (Besitz) motivieren den Menschen extrinsisch.

Das eigene Denken, Fühlen und Wollen formt sein geistiges, ewiges Individuum. Es wird nur ihm selbst bei einer Selbstentwicklung ohne sinnliches Wahrnehmen sofort klar. Ein anderer Mensch oder eine Maschine kann sein Denken nie wahrnehmen. Nur die Gedanken- und Gefühlstrukturen können durch den Computer aufgezeichnet werden. Der Kern des Menschen kann nie überwacht werden. Erst wenn er das Feld strukturiert, also in der Welt wirksam wird, kann er sinnlich oder maschinell wahrgenommen werden. Deshalb muss zwischen eigenem Denken, Fühlen und Wollen und den wahrnehmbaren Veränderungen in den Feldern und der Materie unterschieden werden. Das Denken, Fühlen und Wollen gehören eben zu den inneren Fähigkeiten, die der Mensch schon auf die Erde mitbringt.