Die vier Leitsätze der Delta Pädagogik

Der Kern der Delta Pädagogik

 

Die 4 Leitsätze sind das Zentrum der Delta Pädagogik. Die Geist-Seele oder das Delta wirkt bei ihrer Anwendung optimal im Körper und in der Welt.

 

Leitsatz IV

 

Ich bin aufmerksam

und bestimme meine

Handlungen selbst.

 

Ich lasse mich von den Schülern nicht manipulieren, bin konsequent und menschlich.

 

 

Leitsatz III

 

Ich bin aufmerksam

und liebevoll zu mir

und meinen Mitmenschen.

 

Ich ströme seelische Wärme aus und trage auch dazu bei, dass es den Kindern gut geht.

 

 

Leitsatz II

 

Ich bin aufmerksam und

betone das Positive.

 

Ich verbessere auf diese Weise

das Soziale und sorge für

eine gute Stimmung in der Klasse.

 

 

 

Leitsatz I

 

Ich bin aufmerksam und

kann mit Chaos und Strukturen  kreativ spielen.

 

Ich beherrsche meine Strukturen auch bei Provokationen durch die Schüler: Weder verfalle ich ihnen, noch verliere ich meinen Halt.

 

Beim Einsatz eines bestimmten Leitsatzes legt der Mensch den Schwerpunkt auf einen seiner 4 Körper. Wenn er alle 4 Leitsätze bei den Handlungen einsetzt, ist er ausgeglichen und handelt als ganzer Mensch. Er nimmt mit allen 12 Sinnen sehr differenziert wahr. Sein Denken, Fühlen und Wollen sind im Gleichgewicht und der Mensch ist authentisch und präsent. Er lebt im „Jetzt“.

 

 

Hilfen:

 

  • Der Alltag
  • Die 3 farbigen Hüte
  • Die 5 Zentrierungszustände
  • Die Hauptübung: Gleichgewicht herstellen unter den 5 Haltungen
  • Die Übungen zu den 4 verschiedenen Körpern

 

Der menschliche Geist oder das Individuum wird verstärkt. Der Mensch kann dann seinen Körper nach seinem Willen einsetzen. Er hat sich in dieser Phase die Freiheit errungen.

Siehe auch Tools auf der Website. Im Buchzeichen sind noch die 5 Zentrierungszustände graphisch dargestellt. Wenn  die 4 LS optimal angewendet werden, ist der Mensch (Lehrer und Schüler) ganz zentriert!

 

 

 

Was ist heute noch besonders an der Delta Pädagogik?

Der menschliche Geist

Der Mensch besitzt im Gegensatz zum Tier eine Geist-Seele.

Das Tier ist ein seelisches Wesen, das in den Weltgeist eingebettet ist. Es wird wie der Mensch von Sinneswahrnehmungen, Gedanken und Gefühlen gesteuert. Der Mensch kann sich aber selbst ergreifen und sich seine eigenen Ziele setzen. Er kann intrinsisch motiviert sein. Dazu ist ein menschliches Selbstbewusstsein die Voraussetzung, welches der Mensch selbst weiter entwickeln kann.

Der menschliche Geist ist konkret und individuell.

Das menschliche Individuum existiert auch vor der Geburt und nach dem Tod. Selbstverständlich gilt dies auch bei Wesen, welche den Tod und die Geburt nicht kennen. Diese Wesen können als Gott mit seinen Engeln und die anti-göttlichen Mächte bezeichnet werden. Der allgemeine Geist, die geistige Welt ohne individuelle Wesen, ist jedoch nicht vorhanden.

Der Mensch kann aber auf der Erde durch die anti-göttlichen Mächte, die sich normalerweise nicht zum Erkennen geben, manipuliert werden und seine im Keim vorhandene Freiheit und Liebe verlieren.

Sichtbarer und unsichtbarer, materieller  Organismus Mensch

Es können  12 Sinne dem Individualkörper, dem Seelenkörper, dem Energiekörper und dem sichtbaren physisch-materiellen Körper zugeordnet werden. Mit diesen 12 Sinnen nehmen wir die unsichtbare und sichtbare materielle Welt wahr.

Somit kann der Mensch die Welt auf zwölffache Weise wahrnehmen. Dazu ist sein sichtbarer Körper im Raum vom Leben, von seiner Seele und seinem individuellen Geist durchdrungen. Daher kann der Körper in Raum-, Zeit-, Seelen- und Individualkörper aufgeteilt werden. Es kann auch gesagt werden, der Körper des Menschen wird durch den Materie-, Energie-, Seelen- und Individualkörper aufgebaut.

Der menschliche Roboter ist eine Maschine und besitzt heute nur den Materiekörper. Er kann die Welt auch auf zwölf und sogar mehr Arten wahrnehmen, wenn ein Mensch seine Daten interpretiert. Seine Wahrnehmungsorgane sind im Gegensatz zum Menschen technische Sensoren, die alle möglichen Daten liefern können. Die Sensoren können sogar Veränderungen in den Feldern – eine technische Variante der Empathie – feststellen und auf dem Bildschirm sichtbar machen. Trotzdem ist der Roboter eine vom Menschen hergestellte tote Maschine und wird nie leben, selbst wollen, fühlen und denken können.

Seine Wahrnehmungen müssen immer vom Menschen interpretiert werden, damit der Mensch vom Roboter eine Hilfe bekommt. Auch braucht er den menschlichen Programmierer,  der festlegt, wie er funktionieren soll. Der Roboter hat keinen individuellen Geist, ist immer fremdbestimmt und kennt daher die Freiheit und Liebe nicht.

Die Feldsinne – Delta- oder Ich-sinn, Empathie- oder Seelen-Sinn und Wort- oder Sprach-Sinn – sind Sinne des Individualkörpers. Mit diesen drei Sinnen nehmen wir die unsichtbare Welt des Individuums, der Gedanken, Gefühle und Willensimpulse und den unhörbaren Sinn der Sprache in den elektromagnetischen Feldern wahr.

Daher können bei der Empathie nicht nur Gefühle, sondern auch Gedanken und Willensimpulse der Abderen und sogar der Wille des anderen Individuums wahrgenommen werden.

Deshalb wird der spezielle Sinn, mit dem unsichtbare Gedanken, Gefühle und Willensimpulse des Anderen sinnlich wahrgenommen werden können, auch mit Empathie- oder Seelen-Sinn bezeichnet. Er gehört selbstverständlich zu den noch nicht genau definierbaren Sinnesorganen des Individualkörpers und kann in den unsichtbaren Feldern wahrnehmen..

Das Tier nimmt menschliche Gedanken und Gefühle, die vom menschlichen Willen durchsetzt sein können, wahr. Es kann aber nicht gedanklich zwischen Gedanken, Gefühlen und Willensimpulsen unterscheiden, denn es besitzt kein Selbstbewusstsein. Deshalb ist die menschliche Sprache für das Tier nur ein Geräusch, das konsequent oder auch nicht, mit oder ohne Gefühl und mit oder ohne willentliche Absicht eingesetzt wird. Die Information kann vom Tier nicht verstanden werden, da sie nur einem mit Selbstbewusstsein denkendem Wesen etwas bedeutet. Dem Tier fehlen  der Delta- oder Ich-sinn, Empathie- oder Seelen-Sinn und Wort- oder Sprach-Sinn, weil es keinen Individualkörper besitzt. Es nimmt den Menschen neben den üblichen Sinnen aber mit einem allgemeinen tierischen Empathie-Sinn wahr.

Der fehlende individuelle Wille, der vom Menschen ausgeht, ist beim Tier nicht vorhanden. Er kann durch den individuell gedankengeführten, gefühlsdurchdrungenen Willen des Menschen ersetzt werden. Der Mensch kann auf diese Weise Tiere dressieren und sogar zu Haustieren, die dem Menschen helfen, heranzüchten.

Individuum

Seinen Kern, sein Individuum kann der Mensch nur mit einer selbst gewollten Bewusstseinsentwicklung klarer erleben.

Wenn der Mensch an einer Bewusstseinsentwicklung arbeitet, wacht er auf und handelt mit immer mehr Bewusstsein. Er erlebt sich dann als geistiges, individuelles Willenswesen, das schöpferisch die sinnliche Welt mitgestalten kann.

Dies ist die Voraussetzung, um mit Bewusstsein die Welt und den Anderen wahrzunehmen. Auch die Empathie ist dann nicht nur ein diffuses Gefühl. Diese Entwicklung kann der Lehrer ebenfalls  durch sein Vorbild in der Schule fördern.

Er erlebt die Zusammenhänge immer klarer und handelt nicht nur nach Strukturen, sondern aus seinem lebendigen, individuellen Geist. Er hat keine Vorurteile, sieht bei Allem auch das Positive und   lässt sich viel weniger aus der Ruhe bringen. Er lebt in der Gegenwart und wird immer mehr ein Mensch, der als Vorbild ernst genommen wird.

Was der Mensch mehr als ein Tier kann, wird ihm immer erlebbarer. Der Mensch schätzt jedoch die Tiere und erlebt auch, wie viel tierische Eigenschaften er besitzt. Er erfährt aber mit der von ihm eingeleiteten Bewusstseinsentwicklung, dass er ein Teil der ganzen Erde ist und dass er durch sein Individuum die Erde schöpferisch weiterbringen kann. Die Erde ist zu seiner Entwicklung da!

So erlebt er, wie beim Lehrer das Vorbild  – das Wesen des Lehrers  wichtiger als das intellektuelle Wissen ist.

Das intellektuelle Wissen ist heute vielfach durch den Computer besser „abrufbar“ als durch die Schule. Wichtig ist jedoch, wie es umgesetzt wird. Die Schule ist zur Umsetzung des Wissens begleitet mit einer Steigerung der Sozialkompetenz da. Dies kann nur in einer Gruppe sinnvoll geübt werden.

Freiheit und Liebe ist eine typische Menschliche Eigenschaft.

Diese Eigenschaft hat nur wenig mit der Möglichkeit zur Auswahl und Sex zu tun, wie oft die Freiheit und die Liebe bezeichnet werden.

Die Freiheit und Liebe müssen aktiv gegeben werden, damit sie auch erhalten werden können. Passive Stufen wie die Möglichkeit zur Auswahl und Sex oder anderen Emotionen können zur Freiheit und Liebe führen. Sie müssen es jedoch nicht. Dann wird der Mensch durch sie manipuliert. Dies erlebt jeder in der Wirkung der Werbung, die oft mit der Auswahl und Sex oder anderen Emotionen die Menschen beeinflusst.  Das beworbene Produkt ist immer besser als alle anderen und eine attraktive Frau spielt meistens eine Rolle. Auch in der Politik wird oft für die Partei gestimmt, die am ehesten die unbewussten Strukturen des Menschen aufwühlt.

Die Entwicklung zum Menschen ist immer anstrengend und kann nicht mit Werbung und Parteipolitik verursacht werden.

Der Mensch muss sich selbst intrinsisch motivieren. Lehrer und Eltern können dabei helfen. Sie müssen aber immer feiner unterscheiden, was der Schüler wegen der herrschenden Strukturen wie Mode, Vorurteile und Anderes macht und was seinen individuellen Intensionen entspricht. Beim Ersteren ist der Schüler immer extrinsisch motiviert, beim Zweiten intrinsisch.

Delta Pädagogik

Delta Pädagogik ist nicht nur eine Theorie, von der  die Überzeugung ihrer Anwendbarkeit ausgehen muss, damit sie ausgeführt wird, sondern ihre Richtigkeit kann durch die verschiedenen Übungen selber erlebt werden.

Die Übungen der Delta Pädagogik bilden den Grundstock und erklären die pädagogischen Massnahmen, die der Lehrer treffen kann.

Jeder Lehrer, der im „Jetzt“ und authentisch handelt, ist schon ein Delta Pädagoge.

Die Gesetze, die am  Menschen abgeleitet werden können,  bilden jedoch die Grundlage der Delta Pädagogik.

Es kommt  nicht darauf an, ob von der Montessori-, Steiner- oder der modernen Hirnforschungs-Pädagogik ausgegangen wird. Wichtig ist nur, authentisch und gegenwärtig zu unterrichten und die entsprechenden Einsichten selbst durch seine Erlebnisse nachzuprüfen.

Alle Gesetze des Menschen können vom Lehrer im Aufmerksamkeitsteil bewusst angewandt werden. Deshalb ist es so wesentlich, den Unterricht im Laufe des Tages mit mehreren Aufmerksamkeitsteilen zu gestalten.

Die Schule soll unter anderem die folgenden 5 Punkte verwirklichen:

DER LEHRER WIE DER SCHÜLER SIND MENSCHEN. DIE FOLGENDEN PUNKTE GELTEN DAHER FÜR LEHRER UND SCHÜLER. VOR ALLEM IN PUNKT 4 UND 5 MUSS DIE LEHRPERSON ALS ERWACHSENER SPEZIALIST FÜR PÄDAGOGIK ALS VORBILD HANDELN.

1.     Der Mensch als seelisches Wesen

Die Gedanken sollen nur so schnell gedacht werden, dass mit den Gefühlen kontrolliert werden kann, was gedacht wurde. Es sollte dann auch entsprechend gehandelt werden. Dazu ist es wichtig, seinen IQ so auszubilden, dass er zum EQ wird.

Bsp. Der Schüler macht sich Folgendes klar: Welche Gefühle können mit dem Aussprechen eines Schimpfwortes verbunden werden? Dazu ist Empathie nötig. Danach wird weniger beleidigt werden.

Bsp. Die Lehrperson durchdringt allen Unterricht mit menschlichen Gefühlen.

2.     Der Mensch als soziales Wesen

Sozialisierung ist die Hauptaufgabe der Schule: Empathie kann immer geübt werden (Alles ist mit allem verbunden)! Es anzustreben, dass der Schüler einen hohen SQ hat.

 

Bsp. Wasserkristalle von Emoto.

Bsp. Unterteilung in Fächer ist nur künstliche Methode, um Klarheit beim Unterricht zu schaffen!

Bsp. Umweltschutz pflegen (alles hat eine Auswirkung auf die Umgebung inkl. unseren Körper).

Bsp. Aufmerksamkeitsteile

Bsp. Feste, Anlässe, Schule als Ganzes pflegen

Der Mensch als Teil der Menschheit kann nur in der Gruppe gepflegt werden.

Daher ist auch die ganze Schule unabdingbar. Nur muss der Begriff Schule anders als heute üblich charakterisiert werden.

Bsp. Der Mensch ist ein soziales Wesen (Konsequente Handlungen, klare Regeln, Lager, Aufmerksamkeitsteil, Feste und Anlässe)

Bsp. Lehrplanrahmen,  obligatorisches Kurrikulum der Schule.

3. Der Mensch als individuelles Wesen

Das Individuum wird immer ernstgenommen.

Bsp. Lernatelier, Malraum, jeder ist ein Sonderfall, Aufmerksamkeitsteil, Lehrplan individuell anwenden.

4.     Der Mensch als sinnlich-künstlerisch wahrnehmendes Wesen

Der Lehrer führt so viel wie möglich mit Kunstsinn aus und ist bestrebt, alles künstlerisch zu gestalten. Er bereitet sich so vor, dass er auch auf  die Forderungen des Moments noch eingehen kann. Dies gelingt am besten mit künstlerischem Vorgehen oder mit der Kunst.

Bsp. Alle 12 Sinne üben.

Bsp. Aufmerksamkeit pflegen.

Bsp. Im „Jetzt“ leben.

Bsp. Kunst in den Unterricht einbeziehen (Kunstprojekte durchführen, Kunstausstellungen besuchen usw.)

Bsp. Auch im Mathematikunterricht kann auf Schönheit z.B.  in Form von Symmetrien hingewiesen werden.

5.     Die vier Leitsätze der Delta Pädagogik

Wenn im Unterricht und der Schule die 4 deltapädagogischen Leitsätze gelebt werden, existiert die Delta Pädagogik in der Praxis. Dann werden alle vier menschlichen Körper bewusst einbezogen. Es kann mit Recht von einer Delta Schule gesprochen werden.

Pädagogik wird bei der Umsetzung der Leitsätze zur Kunst. Die  Lehrer entwickeln ihr Bewusstsein und handeln nach Regeln der Delta Pädagogik.

Bsp. Die 4 LS sind immer im Bewusstsein der Lehrer und werden in jeder Sitzung besprochen.

 

Kopf, Herz und Hand als Christusworte

Einige Aphorismen und gewisse aphoristische Erklärungen

Von Christus, der das Vorbild der Menschen sein kann, wird geschrieben:

  • Ich bin der Weg

Wenn man die geistige Welt anerkennt, gibt es viele Wege, in die Welt der geistigen Wesen unter Wahrung seines Bewusstseins zu gelangen. Im Nachhinein können nur noch die Erlebnisse erinnert werden, das Erlebnis selbst kann nur im „Jetzt“ erfahren werden. Alle Wege sind Aspekte des überreligiösen Christus oder allgemein gesagt von Gott. Ob buddhistische oder hinduistische Übungen gemacht, ob der christlich mystische Weg oder andere Zugänge zum Geist gewählt werden, das Bestreben ist immer, sein Bewusstsein zu verwandeln und die geistige Welt, die unsere sichtbare Welt aufbaut und „hinter“ ihr gefunden werden kann, zu erleben. Mit der Zeit wird die geistige Welt ausschliesslich als die Gemeinschaft von individuellen Wesen und ihre Beziehungen erlebt.

Viele Vorstellungen von Himmel und Paradies werden am Anfang noch von irdisch beeinflussten Gedanken geprägt. Deshalb gibt es auf diesen Wegen auch Abirrungen und Verblendungen. Psychologisch gesagt wird Viel verdrängt. Populärwissenschaftlich werden oft Irrtümer als Wahrheit angenommen und die Welt auf Grund dieser vermeintlichen Wahrheit in den Medien und den Schulen erklärt. Wissenschaftlich wird jedoch auch ein Irrtum angenommen, indem von Theorien, die sich verändern, gesprochen wird. Die Wahrheit ist in der heutigen Wissenschaft unmöglich zu erlangen.

Die Welt ist jedoch durch die Wissenschaft nicht mit so einfachen Vorstellungen wie dem Urknall, dem Herz als Pumpe, dem Gehirn als Computer, den Sinnesorganen als passive Sensoren und der Bewegung als durch vom Gehirn gesteuerte Impulse usw. zu erklären.

Wenn der individuelle Geist erfahren wird, können jedoch mit den Forschungen der Wissenschaft die oben erwähnten Vorstellungen, welche von der Populärwissenschaft nur durch ihren materiellen Aspekt erklärt werden, ins rechte Licht gerückt werden. Der ganze Mensch ist ein geistiges Wesen, das seinen sichtbar räumlichen und unsichtbar zeitlichen, seelischen und geistigen Körper als Instrument benützt. Erst die unbewussten oder bewussten Motive des Menschen erklären die Funktionsweise seines Körpers. Diese Motive können als Triebe, Gewohnheiten, Macken und Ablenkungen durch den Körper als Strukturen und Muster ohne Freiheit unbewusst wirken oder können vom menschlichen Individuum in Freiheit gedacht, gefühlt und gewollt werden. Wenn wir das Individuum erleben, kann auch sein Körper, die Erde und das Weltall verstanden werden. Denn alles wurde zur Existenz des Menschen geschaffen.

Der Mensch als geistiges Wesen

  • Ich bin das Licht

Ich lebe im Jetzt, wie das Licht auch nicht gespeichert werden kann. Dieses Licht wird als reiner Geist ohne Felder und Materie verstanden.

Der Geist prägt zuerst die Felder, dann die Luft, das Wasser und am Schluss die feste Materie.

Wenn das geistige Licht in die Materie scheint, findet es der Wissenschaftler zuerst als elektromagnetisches Feld, bevor es die sichtbare Materie prägt.

Seit Jahrtausenden weiss man in allen Religionen, dass Materie kondensiertes Licht ist.

Das Licht kann zu Strom verwandelt und so ins Netz eingespiesen und technisch gebraucht werden.

Das Licht kann auch zu Nahrung verwandelt und so in Form von Materie gespeichert werden.

In Bio-Nahrung ist das Licht rhythmisiert, in konventioneller chaotisch. Chemisch gedüngte und minderwertige Nahrung schwächt langfristig den Menschen.

DNS ist neben der Erbinformation vor allem ein Lichtleiter.

Licht ist als elektromagnetisches Feld darstellbar. Strom, Wärme und feste Materie auch.

Lichthafte Gedanken sind „geradlinig“ und schnell.

  • Ich bin die Wahrheit    

Auf der ganzen Erde und im Weltall gelten dieselben Gesetze. So können die Doppelspiralen und Wirbel überall gesehen werden: Wasserabfluss, Tiefdruckgebiete, Ammoniten und andere Tiere, Galaxien usw.

Dieselben Elemente bauen Erde und Sterne auf. Deshalb kann auf Grund von Lichtspektren auf den Aufbau der weit entfernten Sterne geschlossen werden.

Der Mensch als seelisches Wesen

  • Ich bin das Wort

Luft

Mit dem Wort wird die Luft von den Gedanken geprägt und als Sprache gehört.

Wasser

Auch das Wasser speichert alle Gedanken wie Emoto mit seinen Kristallisationsbildern nachweist.

Erde

Der Bio-Landbau ist nachhaltig und wirkt gesundend auf den Menschen.

Das Wort als auf die Welt gekommener Gedanke ist der Anfang der irdischen Evolution. Alle Organismen leben in den 3 Aggregatszuständen. Auf diese Weise kann Christus als Wort erklärt werden.

  • Ich bin die Liebe

Nur Kopf oder Denken, das nicht auch vom Herzen oder dem Gefühl wahrgenommen wird, ist als „Hand“ (Handlung) herzlos oder unmenschlich.

Deshalb sollen die Gedanken nur so schnell gedacht werden, dass mit den Gefühlen kontrolliert werden kann, was gedacht wurde. Erst dann sollen die Gedanken umgesetzt werden.

Der Kopf muss mit dem Herzen verbunden werden. „Das Herz beginnt Gedanken zu haben.“

So wird auch das spirituelle Leben beschrieben. Es sollte Alles mit Liebe durchdrungen werden, um menschlich zu bleiben.

  • Ich bin das Leben

Auf der Erde ist das Leben ohne Wasser nicht möglich. Ohne Wasser hätte der rhythmisierte Blutkreislauf mit dem Herzen nicht entstehen können. Der Mensch würde auch nichts fühlen und hätte keine Seele.

Die Computer zeigen uns diesen Zustand. Sie sind Maschinen, die nicht fühlen können, mit welchen Informationen der Mensch sie programmiert hat. Sie können heute auch selbst Informationen weiterverarbeiten und sich differenzieren. Aber der differenzierteste Roboter wir nie zum fühlenden Menschen. Der Roboter kann nie ein Mitgefühl entwickeln. Er kennt das Leben und die Liebe nicht. Er wird zwar immer menschenähnlicher, bleibt aber eine leblose Maschine ohne die Liebesfähigkeit und die Freiheit, auch wenn er den Menschen Arbeiten wie Krankenpflege, Rasenmähen, Schweissen usw. abnehmen kann.

Der Mensch als körperliches Wesen

  • Ich bin das Licht in der Finsternis

Gleichnis mit der Öllampe; „Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen“; „Die Finsternis hat das Licht nicht angenommen.“

Auf der Erde ist Finsternis die lichtundurchlässige Materie.

  • Ich werde diesen Tempel in drei Tagen wieder aufbauen.

Christus wollte auf seinen Körper hinweisen, der nach drei Tagen auferstehen wird. Sein Leib war jedoch ein Körper, der durch die Wände gehen und nur von speziellen Menschen gesehen, betastet usw. werden konnte. Auch heute ist es vom Bewusstseinsstand der Menschen abhängig, ob sie den Leib von Christus und den verstorbenen Menschen wahrnehmen können.

Kopf kann als Geist, Herz als Seele und Hand als Körper aufgefasst werden. So beschreibt Christus alle drei Ebenen des irdisch sichtbaren Menschen.

Kopf, Herz und Hand Pestalozzis kann nicht nur pädagogisch, sondern auch religiös aufgefasst werden.