Ostern/Konfliktschlichtung I

Für die Christen ist Christus am Ostersonntag auferstanden. Er hat den Tod besiegt und lebt in der Lebenssphäre. Er macht durch seine Auferstehung am dritten Tag alles wieder neu.

Das Zulassen echter Gefühle als Methode zur Konfliktlösung

Durch die Krise zur Lösung

Streit wird nur nachhaltig geschlichtet, wenn man in der menschlich gefühlshaften, lebendigen Sphäre – im Christentum: die Sphäre von Christus – handelt. Mit kaltem Intellekt kann man die Massnahmen verstehen, aber der Mensch wird meistens nicht als menschlich gefühlsvolles-lebendiges Wesen gesehen. Es wird nur das Fehlverhalten des Menschen beachtet und intellektuell stimmige Strafen ausgedacht. Die Strafen basieren meist auf der grösseren Macht des Streitschlichters.

Wenn alle Betroffenen verhärtet sind, siegt der Mächtigste. Die Ruhe wird zur Friedhofsruhe. Wir haben nur eine Unterdrückung des Streits oder Konflikts, keine Lösung. In christlicher Terminologie bleiben wir am Karfreitag stehen und erzielen keine echte Lösung.

Nur mit Kopf

Wenn Emotionen beachtet werden, beherrschen sie den Menschen. Die Emotionen sind schnell im Bewusstsein. Sie sind denkerisch kalt, pseudologisch und automatisch instinktiv. Sie kommen wie von selbst (Gedankenmühle). Sie verleiten den Menschen zu Taten, die er nachher bereut.

Man kann keinem Menschen einen Ratschlag (schlagen mit Rat) geben, den er befolgt, ohne ihn einzusehen.

Bei der lebendigen beweglichen Methode, die nachhaltig ist, weil sie den ganzen Menschen auch mit seinen Gefühlen berücksichtigt, ist ohne Einsicht und Bemühung der Betroffenen keine echte Streitauflösung möglich.

Lösung: Mit Kopf und Herz

Zuerst tief atmen: Dies führt den Menschen in seinen Körper.

Ein paar Schritte gehen: Nun durchdringt man seinen Körper von Kopf bis Fuss.

Nun soll man auf seine Gefühle achten, die in der Seele hochkommen und wieder verklingen. Sie brauchen etwas Zeit, bis wir sie betrachten können. Sie lassen uns frei, denn sie tauchen wieder im Seelenmeer ab.

Dem Menschen wird auf diese Weise die Freiheit gegeben, d.h. man wird nicht von seinen Gefühlen beherrscht. Das Denken ist warm und menschlich und wird vom Herzen getragen.

Konkrete Konfliktlösung in vier Schritten

Zwei Schüler liegen miteinander im Streit. Die Lehrpersonen versuchen nicht mit Macht, sondern auf menschliche Art den Konflikt zu lösen. Folgende vier Schritte sind in jeder Schule ein gangbarer Weg. Sie müssen aber von den Lehrpersonen begleitet (siehe nächsten Beitrag) werden:

  1. Wenn man den anderen sieht und etwas Negatives sagen will, geht man eventuell ins andere Zimmer und atmet tief.
  2. Dann schaut man auf seine Gefühle, die aus der Seele oder dem Leben des Körpers aufsteigen.
  3. Wenn man noch immer emotional oder im Kopf ist, sagt man eventuell ein vorher abgemachtes Stichwort, um die ganze Situation vor der Explosion einzufrieren. Wenn man anschliessend zentriert im Herzen lebt, wird man ruhig.
  4. Der Mensch kann nun mit ruhigem Herzen den Konflikt lösen.

Im Rückblick sind die destruktiven Handlungen eines Streits kindisch oder zerstörerisch. Man wird von diesen Handlungen tyrannisiert und hat seine Freiheit durch sie verloren. Man ist überhaupt nicht mehr in der Lage, frei zu urteilen.

Dies alles möchte ein gefühlsvoller Mensch nicht. Denn er spürt halbbewusst, dass er ein Kind Gottes ist.

Es ist eine Kunst, mit den eigenen Gefühlen so umzugehen, dass wir zu einer Konfliktlösung bereit sind. Wenn das Auftreten und Abtauchen der eigenen Gefühle wahrgenommen und die entsprechenden Gedanken dabei mit Eigenaktivität gedacht werden, wird eine Konfliktlösung möglich. Jede künstlerische Betätigung im Leben macht uns gefühlsvoller und menschlicher.

Wir können sogar von einer künstlerischen Gefühlsmethode sprechen, um Konflikte zu lösen.

Fragen

Sind meine Bemerkungen durchtränkt von Liebe?

Sind sie unterstützend und öffnen die Zukunft?

Nehme ich den anderen als Spiegelbild seines göttlichen Körpers wahr?

Können andere Hilfe anbieten, die aus der Krise führen?

Ist der Mensch lebendig und geistig und achtet dadurch die Freiheit des anderen?

Helfen sie wirklich oder sind sie besserwisserisch und wissen sie, wie man es macht?

Sind sie belehrend oder den anderen erpressend?

Machen sie den anderen „klein“?

Bleibe ich ein wahrer Mensch oder werde ich zu einem zynischen und gewalttätigen Automaten?

Ist der Mensch lebendig und geistig und achtet dadurch die Freiheit des anderen?

Bemerkungen

Alle Mitbetroffenen atmen und bewegen sich lebendig, damit sie nicht unmenschlich werden und verhärten. Denn eine Umgebung von individuellen Menschen stoppt den Egoismus.

Wenn der Mensch die echte Zukunft zulässt und nicht alles mit der Vergangenheit erklärt, können die Bilder der Freiheit, Gleichheit und Sozialität in seiner Seele aufsteigen.

Aus dem Konflikt geht dann eine von allen Seiten gewollte friedliche Situation hervor.

Zusammenfassung

Diese deeskalierende Methode ist in Schulen, Betrieben, in Konflikten zwischen Ländern – ganz allgemein bei allen Konflikten – möglich. Sie muss nur dem Alter und Umfeld der betroffenen Menschen angepasst werden.

Ostersonntag

Mit der künstlerischen Gefühlsmethode hat der Mensch als Christ den Ostersonntag möglich gemacht. Er ist offen für Neues und bezieht sich nicht mehr auf die Vergangenheit. Er weist den anderen keine Schuld mehr zu. Er schaut in die Zukunft.

Natürlich können alle Menschen unabhängig von ihrer Religion diese Haltung einnehmen.

Die Quantenphysik

Wissenschaftlich Gesinnte in allen Ländern der Welt, die sich in der Quantenphysik über das Potenzialfeld informieren, können Folgendes erfahren:

Für unseren Verstand ist dies nur sehr schwer vorstellbar, da wir uns nichts außerhalb von Zeit und Raum vorstellen können, doch im Vakuum existiert keins von beiden. Im Potenzialfeld gibt es weder Raum noch Zeit.

Im Vakuum existieren alle möglichen Informationen und Energien, allerdings nur als Potenzial, als Möglichkeit. Bis zum Zeitpunkt der Messung durch ein Bewusstsein, welches Informationen verarbeiten kann, existiert alles nur als Potenzial in dem “Potenzialfeld“. Die einzelnen Zustände überlagern sich und existieren gleichzeitig.

Die Realität besteht aus allen Kräften, die wir messen und nachweisen können.

Damit etwas vom Potenzialfeld zur Realität wird, muss eine bestimmte Energiegröße vom Potenzialfeld zu einem Bewusstsein übergehen.

Man spricht hierbei von Resonanz. Diese ist wie eine Brücke zwischen dem Potenzialfeld und der Wirklichkeit. Um diese Brücke zu bauen, ist Information notwendig.

Zitate in Kursivschrift aus Quantware

Kommentar: Das Potenzialfeld ermöglicht die Freiheit. Nichts ist durch alte Strukturen und Vorurteile bestimmt. Eine echte Zukunft auf der Erde in den drei Dimensionen, die durch ein menschliches Bewusstsein denkerisch wahrgenommen wird, kann sich verwirklichen. Auch eine wirkliche Konfliktlösung ist so möglich.

Die Resonanz der Menschlichkeit

Sind wir von der Osterbotschaft erfüllt, gestalten wir die Welt im christlichen Sinne.

Sind wir im nicht christlichen Raum vom Menschlichen erfüllt, erschaffen wir eine Welt, in der Freiheit im Denken, Gleichheit im Fühlen und Sozialität im Wollen gelten.

Wir sind nicht von der bestehenden Welt beeinflusst und tragen die Fehler der früheren Generationen nicht in die Zukunft.

Die Aufgabe der Kunst

Wir Menschen sind unbeweglich im Denken, Fühlen und Handeln oder Wollen geworden. Es zählt nur noch die Geschwindigkeit und Speichermenge.

Unsere Sprache nimmt immer mehr Bilder aus der Computerwelt auf. „Man speichert etwas ab, das Gehirn wird mit der Hardware eines Computers verglichen, das Gedächtnis mit dem Speicher ….“ Es gibt sogar Menschen, die sich wie ein schlechter, sehr langsamer Computer empfinden. Sie erleben die Welt als Bio-Roboter, die viel besser organisiert werden kann von Computern. So wurde der Begriff „Künstliche Intelligenz“ geprägt.

Im Film Ermächtigte Genetik (Innere Evolution) with Bruce Lipton (March 16, 2020)“ im Internetportal Gaia sagt Bruce Lipton Folgendes: „Unsere heutige Zivilisation ist die Zivilisation der materialistischen Wissenschaft. … Wir haben das Gefühl durch einen starren Glauben zu wissen, wie die Zivilisation, das Universum funktioniert…Die Wirklichkeit eines starren Glaubens führt zu Krisen ,,, Nichts im Universum bleibt gleich, alles verwandelt und bewegt sich ständig, ….. Sich dieser Herausforderung nicht zu stellen, lässt eine Zivilisation untergehen.

Stimmen wie die von Dr. Bruce Lipton gibt es unzählige.

Die Künstliche Intelligenz (KI)

Der Mensch hat im Laufe der Zeit immer mehr den Denkakt oder seine Aktivität im Denken vergessen. Er schaut nur noch mit Bewusstsein auf den Denkinhalt, der erinnerbar oder von Computern «gespeichert» werden kann. So ist man mit dem Denken in die Vergangenheit gerutscht. Man denkt im Jetzt nur noch vergangene Muster und Strukturen.

Der Mensch hat die echte Zukunft und die ewige Gegenwart vergessen oder verdrängt, weil er sich nicht mehr als individuelles, ewiges geistiges Wesen mit einer echten Zukunft erleben kann. Der Mensch will nicht seine Aktivität beim Denken anerkennen. Das Denken besteht nur noch aus dem Inhalt.

Heute wird der Denk-Inhalt durch Computer gespeichert und neu arrangiert. Die KI ist entstanden. Statt göttlich-menschlichem Geist im Denkakt gibt es die antigöttliche Intelligenz des Computers. Sie wird Künstliche Intelligenz genannt. Sie ist nur vergangenheitsbezogen und nicht echt kreativ.

Es gibt nur die Wahlfreiheit zwischen den Fakten, die materiell oder in den elektromagnetischen Feldern existieren. Das Denken wurde mechanisch starr statt beweglich, dafür aber blitzschnell. Es landete im Toten und erstarrte. Alles wurde vergangenheitsorientiert und unfrei. Es entstand die Technik. Sie hat keine Gefühle. Die Computer wurden erfunden und mit ihnen die Künstliche Intelligenz. Sie ist eine anti-göttliche Intelligenz. Sie kennt nur eine Pseudo-Kreativität. Sie arrangiert alte Fakten durch Zufall neu. Sie extrapoliert die Vergangenheit in die Zukunft.

So ist die Zukunft nur die Weiterführung der Vergangenheit.

Heute ist man so tief gefallen, dass man in der Corona-Krise die Fakten bewusst verfälscht. Die unbewusste Lüge des Materialismus wird heute zur bewussten Lüge. Die Seriosität der materialistischen Wissenschaft wird damit zerstört.

Es findet heute kein Kampf von normalen Menschen, sondern von unsichtbaren Wesen (früher als Dämonen bezeichnet) gegen die Menschen statt.

Deshalb muss man mit geistigen Waffen kämpfen. Denn der göttliche Geist verschwindet von der Welt, wenn er nicht bewusst von Menschen auf der Erde gedacht wird.

Künstlerische Brücke zwischen Materie und Geist

Es gibt eine Zone im Menschen, wo er seelisch ist. Er kann menschlich denken, fühlen und wollen oder handeln. Sein Denken ist noch nicht intellektuell und unbeweglich geworden. Dasselbe gilt für sein Fühlen und Wollen. Er lebt noch ganz als menschliche Geist-Seele.

Das Fühlen verbindet den Geist mit dem Körper.

Ohne Fühlen als Seeleneigenschaft würde die Mitte zwischen menschlichem Geist und Körper fehlen.

Der Mensch bildet mit seiner Geist-Seele auf der Erde in seinem Körper diese dynamische Mitte. Die Atmung bringt beim Einatmen den Sauerstoff ins Blut. Da der Blut- und Atemrhythmus beim gesunden Menschen 4:1 (4 Pulsschläge auf eine Atmung) ist, verbindet sich der Sauerstoff mit dem Blut, das pulsierend vom Herzen durch den Körper rhythmisch fliesst. Das Rhythmische des Herzens hängt mit dem Rhythmischen der Lunge zusammen.

Dies ist die körperliche Ebene.

Die Körperströme (Blut und Luft) fliessen rhythmisch.

Im Seelischen tauchen Gefühle auf und unter.

Die Atmung wird tiefer, weil echte Gefühle Zeit brauchen, um zu entstehen und zu vergehen. Bei einer flachen oder „kopfbetonten“ Atmung können nur intellektuelle Emotionen entstehen, die sofort da sind und den Menschen beherrschen können.

Die eigentlich tiefe Atmung, welche beim gesunden Menschen zu sehen ist, ist immer mit Gefühlen verbunden. Sie zeigen uns, wie wir auf unsere Umgebung wirken. Diese Gefühle sind nicht „getaktet“. Sie sind menschlich oder künstlerisch rhythmisiert. Sie passen sich den Begebenheiten an.

Durch den gesunden Menschenverstand (er hat auch das Fühlen und Wollen in sich) und /oder durch das bewusste Läutern der Seele kommt man wieder von den „kopfigen“ Emotionen zu den echten Gefühlen oder in die menschlich göttliche Sphäre. Der Mensch atmet wieder tiefer. Der Mensch erringt sich wieder die echte Zukunft, die echte Kreativität in Freiheit. Sein Denken ist nun lebendig.

Durch das bewusste tiefere Atmen verbindet der Mensch seinen Geist besser mit seinem Körper. Dadurch kann er den Intellektualismus unterbrechen und besonnener werden. Der Mensch findet wieder seine Mitte. Er ergreift seinen Körper nicht nur intellektuell, sondern macht echte Gefühle möglich.

Durch diesen Vorgang ist jeder Mensch ein Künstler.

Zitat aus dem Internet: „Der weltberühmte Satz wurde von Joseph Beuys geprägt und zwar nicht weil ihm das künstlerische Feingefühl fehlte, um zu erkennen, dass es noch lange nicht so ist, sondern weil er von einem Zusammenleben träumte, das nicht von (wirtschaftlichen) Sachzwängen, sondern von ästhetischen Gestaltungsimpulsen freier Menschen geprägt ist.

In den individuellen menschlichen Geist kommen

Wenn wir aktiv unser Fühlen steigern, heben wir die Gefühle ins Geistige. Wie sind auf der geistigen Ebene angelangt. Wir denken vollbewusst und werden nicht manipuliert. Dieses Denken ist auch ein Fühlen und Wollen im Geistigen.

Das Leben ist nicht nur eine komplizierte Anordnung von Atomen, sondern eine eigene seelische Sphäre zwischen lebloser Materie und Geist.

Auch das Fühlen und Wollen des Menschen ist vom Leben durchdrungen. So wird beim Menschen die Materie oder sein physischer Körper belebt und Gefühle entstehen im Jetzt zwischen Körper und Geist.

Der Körper bewahrt seine Gefühle als Emotionen auf. Mit den Augen sieht man aber nur die einzelnen Zellen. Verspannungen und andere Krankheitsherde weisen auf anti-göttliche Emotionen hin, die im menschlichen Körper ihre zerstörerischen Keime legten. Mit gewissen Übungen können die Gefühle der Vergangenheit wieder hervorgeholt und bewusst verwandelt werden, damit sie nicht als Traumas das Leben behindern.

Mit dem Künstlerischen, das zwischen Denken und Wollen entsteht, kann man den Menschen als Kind Gottes beschreiben. Das Künstlerische ist die Brücke zum Geist. Rhythmus von Atem und Blut und tiefere Atmung lassen halbbewusst Gefühle entstehen, statt in die Tiefe des Abgrunds zu gleiten, wo wir von Emotionen beherrscht werden.

Echte Freiheit und Kreativität im Denken und Handeln erlangt man nur durch seine Denk-Aktivität.

Man entdeckt bewusst den Denk-Akt oder das aktive, klare Schöpfen aus dem Geist.

Zusammenfassung: Spiel und Kunst

Beim Denken in der obersten Sphäre gleitet man sehr schnell in den Intellekt ab und wird zynisch, gescheit und unbeweglich, erstarrt.

Beim Willen in der untersten Sphäre kann man sehr schnell in die Instinkte fallen und verhärtet in ihnen.

Im Fühlen bleibt man im Jetzt menschlich. Es ist die Sphäre des Spiels und der Kunst.

Aufwachen zum Geist

4 Stufen der Erleuchtung oder des Aufwachens

Jeder Mensch wacht zu seiner Zeit auf.

Man kann keinen anderen Menschen zwingen, geistig aufzuwachen. Im Geist gilt die absolute Freiheit. Deshalb ist der Zeitpunkt des Aufwachens individuell verschieden. Diejenigen, die schon aufgewacht sind, haben Mitgefühl mit den anderen Menschen. Jeder hat einen anderen Lebensweg.

Erste Stufe: Zusammenbruch

Der Mensch kommt oft in eine biographische Krise. Er verliert seine Stelle, sein Vermögen, seine Beziehungen oder seine Gesundheit, die es möglich machen, dass er zufrieden ist und die Probleme auf der Welt verdrängt.

Der Zusammenbruch wird zum Durchbruch, wenn der Mensch sich aktiv und im Jetzt ergreift. Er erlebt, wie sein Ego ihn täuschen kann und die Folgen seines Egos wie Gesundheit, Macht, Vermögen, gesellschaftliche Stellung usw. schnell verschwinden können.

Wenn er sich als ewiges Ich-Wesen nicht ergreift und nur den Verlust der materiellen Güter wie Gesundheit, Geld usw. erlebt, ist es wahrhaft traurig.

Aber wenn sein Ich mit Bewusstsein geboren wird oder mit anderen Worten, wenn er sich geistig aufrichtet, erlebt er, dass die Kraft seines Ichs enorm ist. Es ist nicht angreifbar.

Mit seinem Ich wird die Realität geboren.

Nur sein Ego ist verletzbar. Nur sein materieller Körper, der das Bewusstsein des Egos erzeugt, kann eingesperrt, getötet usw. werden. Sein Ich, das sein helles Ich-Bewusstsein (nicht Ego-Bewusstsein) selber durch seine Aktivität schafft, ist unbesiegbar.

Zusammenbruch

Durch den Zusammenbruch kommt man vom Spass oder der Sucht zur Freude. Wenn man das Gefühl der Freude aktiv steigert oder in den Geist hebt, erlebt man den Bewusstseinszustand eines glücklichen, menschlich-geistigen Wesens auf der Erde.

Der Mensch muss sein Bewusstsein aktiv steigern (siehe deltadynamische Übungen) und sich aus dem Gefängnis der Sucht befreien.

Zweite Stufe: Kooperation

Die zweite Stufe des Aufwachens in unserer Seele führt von den vergangenheitsorientierten, Zwang ausübenden Emotionen (Assoziationen, Emotionen und Motorik) zu den gegenwärtigen Gedanken, Gefühlen und Willensäusserungen der Seele.

Die geläuterte Seele ist durch eigene Aktivität zum individuellen, sich selbst bewussten Geist oder Ich geworden.

Durch dieses zweite Aufwachen wird Menschen Folgendes ermöglicht: tiefe, intensive Erfahrungen, persönliche Entwicklungen und die Entfaltung ihrer individuellen und kollektiven Potentiale. Das Ergebnis sind emergente Lösungen für transformative Herausforderungen und eine lebenswerte Zukunft.

Mit dem nicht manipulierten Denken, Fühlen und Wollen können wir die Wahrheit erleben.

Nun wird unsere Methode eine Kunst. Jeder Mensch kann zum Künstler werden. Durch die künstlerische Methode können wir die Anderen z. B. aufwecken und nicht aufschrecken, Schule halten auf menschlich gefühlsvolle Art usw.

Kooperation

Beim Durchbruch kommt der Mensch von der Panik zur Ungewissheit, was in der Zukunft geschieht, oder Angst. Wenn er das Gefühl der Angst aktiv steigert oder in den Geist hebt, erlebt er den Bewusstseinszustand eines vertrauensvollen, menschlich-geistigen Wesens auf der Erde.

Der Mensch muss sein Bewusstsein aktiv steigern (siehe deltadynamische Übungen) und sich aus dem Gefängnis der Panik befreien.

Dritte Stufe: Verwandlung

Die schon durch das Leben altgewordenen Strukturen können nun aufgelöst werden. Neue entsprechende Strukturen treten nun an ihre Stelle, wie es bei der Selbstheilung geschieht. Alte, lebensabbauende Gewohnheiten können nun in lebensaufbauende verwandelt werden.

Alchemie oder Verwandlung

Beim Durchbruch kommt der Mensch aus der Depression. Wenn er das Gefühl der Traurigkeit aktiv steigert oder in den Geist hebt, erlebt er den Bewusstseinszustand eines mitfühlenden, menschlich-geistigen Wesens auf der Erde.

Der Mensch muss sein Bewusstsein aktiv steigern (siehe deltadynamische Übungen) und sich aus dem Gefängnis der Depression befreien.

Vierte Stufe: Erleuchtung

Der Mensch ist zentriert in seinem göttlich physischen Körper drinnen und seinem göttlichen Lebenskörper draussen (grösser als sein physischer Körper). Er ist erleuchtet, weil er das geistige Licht von oben wahrnehmen kann. Er steht senkrecht.

Erleuchtung

Beim Durchbruch kommt der Mensch aus der Selbst- und Weltzerstörung. Wenn er das Gefühl der Wut aktiv steigert oder in den Geist hebt, erlebt er den Bewusstseinszustand eines kreativen, menschlich-geistigen Wesens auf der Erde. Er ist zum Schöpfer geworden.

Der Mensch muss sein Bewusstsein aktiv steigern (siehe deltadynamische Übungen) und sich aus dem Gefängnis der Wut befreien.

Nur der Mensch zählt (keine Rasse, kein Land, kein Geschlecht, keine Religion usw.).

Der Mensch kann z. B. Lehrer, Helfer, Heiler oder Heiliger werden.

Wir reagieren nicht mehr, sondern antworten (Worte).

Wir leben die Freiheit!

Der Mensch ist nicht zu stoppen.

Das Aufwachen geht immer weiter, wie der Mensch sein Bewusstsein (Bilder, Töne und Wesen im inneren Erleben) immer weiterentwickeln kann.