Wiederholung: Materialismus
- Der Zufall in der Evolution baut den Körper.
- Kein Geist als vom Körper unabhängiges Wesen existiert.
Postmaterialismus
Alle, die mit hellem Bewusstsein im Jetzt mit wissenschaftlicher Methode forschen, sind postmaterialistische Wissenschaftler. Sie sind nicht nur an die Materie gebunden, sondern erleben den Geist als übergeordnete, nicht materielle Wirkungskraft.
Auch die Delta Dynamik geht in diesem Sinne vor. Sie geht aber über die elektromagnetischen Wellen (Feld) hinaus in den Geist. Nun hat der Mensch die Sphäre der Materie und die Sphäre des elektromagnetischen Felds (Wellen) auf der Erde verlassen. Dazu muss der Mensch sich aktiv weiter entwickeln wollen. Er kann sich der deltadynamischen Übungen bedienen, um sich weiter zu entwickeln. Er muss dabei die Komfortzone verlassen.
Einige wichtige Kennzeichen des Postmaterialismus
Aphoristisch werden nun einige Punkte, die wesentlich sind, um eine postmaterialistische Wissenschaft zu prägen, aufgezählt. Die Liste kann noch mit vielen weiteren Fakten ergänzt werden.
Die postmaterialistischen Wissenschaftler sind geistig aufgewacht.
Sie erleben:
- echte Zukunft – nicht nur Kausalzusammenhänge aus der Vergangenheit, die in Zukunft extrapoliert werden – ist Voraussetzung für die Freiheit
- Zeitumkehr (Zeitstrom, der auf den Menschen aus der Zukunft heran kommt.)
- Nichts – Raum (in dem Materie und elektromagnetische Wellen existieren). Anders gesagt: Gegensatz Geist -Materie
- wissenschaftliches Denken bleibt, auch wenn keine Materie und Wellen vorausgesetzt werden.
- Nicht nur computerisierte Bilder, die vom Menschen interpretiert werden können. Denken ist enorm wichtig.
- Energie ist unsichtbar und durchdringt den ganzen Kosmos.
- Freiheit ist Schöpferkraft aus dem Nichts
- Ganzheitlich: Geist, Seele und Körper als eigenständige Wesen, die sich auf der Erde gegenseitig beeinflussen, weil sie in einem Körper leben.
- Der Geist baut den Körper auf: Schiller in Wallenstein.
- Wissenschaftler, die den Materialismus gut kennen, aber den konkreten Geist als ewige Kraft dazunehmen. Sie interessieren sich auch für die Nahtodesforschung (Eben Alexander – amerikanischer Arzt – usw.).
- Delta Dynamik: Kreuz, Geist (senkrecht), Seele (waagrecht, gespiegelt), Körper (senkrecht, Spiegelprodukt des Geistes), 4 Zeiten, 4 Körper, Reinkarnation und Karma, Dreigliederung (Geist, Seele und Körper/Denken, Fühlen und Wollen)
- Herr nicht Opfer (der Mensch kann die Zukunft mitgestalten)
- Ich kann die Welt mitgestalten, es kommt auf mich als Ich-Mensch an!
- Freiheit, Gleichheit und Sozialität im göttlichen Reich auf der Erde
Film: Heal
Im sehr bekannten Film Heal sprechen Wissenschaftler wie Gregg Braden, Bruce Lipton, Dr. Joe Dispenzsa usw. über postmaterielle Phänomene.
Lebenslauf von Bruce Lipton
Bruce Lipton ist international für seine Art bekannt, Wissenschaft und Geist miteinander zu verbinden. Als Zellbiologe lehrte er an der medizinischen Fakultät der Universität von Wisconsin und arbeitete als Forscher an der medizinischen Fakultät der Stanford Universität. Seine bahnbrechenden Erkenntnisse über die Zellmembran machten ihn zu einem Pionier der neuen Wissenschaft der Epigenetik. Heute reist er durch die ganze Welt und hält Vorträge und Seminare über die Neue Biologie.
Lebenslauf von Joe Dispenza
Dr. Joe Dispenza hat an der Life University von Atlanta (Georgia/USA) in Chiropraktik promoviert. Seine Studienschwerpunkte galten den Bereichen Biochemie, Neurologie und Gehirnfunktionen. Er hat etliche Aufsätze über die enge Beziehung zwischen der Chemie des Gehirns, Neurophysiologie und Biologie und über ihre Bedeutung für unsere Gesundheit verfasst. In dem preisgekrönten Film »What the Bleep Do We Know!?« kam er neben anderen Wissenschaftlern zu Wort. Auch ist er dafür bekannt, dass er Laien bei seinen Vorträgen wissenschaftliche Konzepte auf lebendige, unterhaltsame Weise vermittelt. Er hat seine chiropraktische Praxis in Rainier (Washington/USA). Weitere Informationen finden Sie unter www.drjoedispenza.com
Lebenslauf von Gregg Braden
Gregg Braden ist Bestseller-Autor und spiritueller Führer zu heiligen Stätten der Welt. Er ist führend auf dem Gebiet der spirituellen Philosophie des Altertums und der vor- und frühchristlichen Traditionen. Seine Forschungsreisen in entlegene Bergdörfer, Klöster und Tempel aus vergangener Zeit, sowie sein beruflicher Hintergrund als Geowissenschaftler und Raumfahrtingenieur, ermöglichen es ihm, eine Brücke zwischen uralter Weisheit und moderner Wissenschaft zu schlagen. Gregg lebt in USA, New Mexico.
Braden berichtet, dass er im Alter von 5 Jahren die Anschlüsse seiner elektrischen Spielzeugeisenbahn in eine Steckdose gesteckt und dadurch ein so genanntes „Nahtod-Erlebnis“ erfahren habe. In den 1970er Jahren soll er als „Computer Geologist“ für Philips Petroleum, den US-amerikanischen Rüstungskonzern Martin Marietta Aerospace und für Cisco Systems gearbeitet haben.
Braden im Film: Heal
Menschen, die nicht zusammen sind, können einander heilen. Braden erläutert dieses Phänomen am Beispiel der Quantenphysik: Verschränkung (Auch wenn Quanten Lichtjahre auseinander sind, reagieren sie gemeinsam, weil sie einmal zusammen waren.).
Was uns gesund erhält
Wenn unsere Erziehung vorbildlich war, haben wir viele gesundmachende Kräfte zur Verfügung. Auch mit einer schlechten, destruktiven Erziehung können wir mit grosser Energie das Gesundmachende fördern. Es ist nie zu spät geistig aufzuwachen oder seinen individuellen Geist/Ich zu erleben. Dann kann man alles ändern. Auch wird über das junge Kind gesprochen als Schwamm, der alles aus seiner Umgebung aufsaugt.
Von der Geburt bis 7 Jahre saugt der noch unbewusste Geist jedes Kindes alles auf.
Das Kind imitiert das Lebensfördernde und auch das Gegenteil. Ein gutes Vorbild lässt das Kind auch als Erwachsener gesund bleiben. Schlechte Vorbilder – Menschen, die ihre Gefühle verdrängen und anderes – hinterlassen sogar noch im Erwachsenenalter Krankheiten und Traumas. Da die Kinder Gedanken, Gefühle und Willensimpulse unbewusst aufnehmen können (Empathie) prägen auch diese unsichtbaren seelischen Vorgänge den Menschen.
Die drei pädagogischen Gesetze(
Rudolf Steiner sprach vor ca. 100 Jahren von der unbewussten Nachahmung oder Imitation des kleinen Kinds seiner Umgebung. Gregg Braden schildert diese Tatsache in seiner Sprache im Film über Heilung.
Rudolf Steiner charakterisierte in der damaligen Sprache durch seine wissenschaftliche Forschung für die obligatorische Schulzeit folgende drei pädagogischen Gesetze (mit heute üblichen Begriffen formuliert):
- Das Schulkind, das bis zur Pubertät seinen Energiekörper unbewusst ausbildet, steht bis etwa neun Jahre unter der Wirkung seines physischen Körpers: Die Nachahmung oder die Imitation, die von der Geburt bis zur frühen Schulzeit unbewusst wirkt, steht noch im Zentrum.
- Von 9 bis 12 wirkt der Energiekörper am reinsten: Es ist wesentlich, dass möglichst alle Bezugspersonen authentische Individuen sind.
- Von 12 bis 14 Jahren leuchtet schon der Seelenkörper aus der Zukunft in das Kind herein: Nun wird die Wahlfreiheit immer wichtiger. Das Kind soll immer mehr wählen können, welche Projekte es vertiefen will und welche Bezugspersonen ihm dazu am besten helfen können.
Das Kind wird vom unbewusst nachahmenden Wesen zum bewusst seine Wahlfreiheit ergreifenden Jugendlichen. Dies ist nur aufbauend, wenn möglichst viele Persönlichkeiten in der Umgebung des Kindes authentisch sind.
Die bedingungslose Freiheit zum neu Schöpfen kann das Kind erst als Erwachsener nutzen, der seine Verantwortung immer besser ergreifen kann.
Aussagen des Films: Heal
Lipton: Als Erwachsener ist es eine Hilfe, wenn man auf einen gut geprägten Körper zurückgreifen kann. Die ersten 7 Lebensjahre sind wichtig bei der Nachahmung von Vater und Mutter Das Unbewusste ist aktiv. «Programme» oder Strukturen entstehen, die nachher im Autopiloten ablaufen, wenn ich bewusst mit Verstand etwas mache.
Braden: Wir saugen wie ein Schwamm die Verhaltensmuster auf, von denen wir umgeben sind. Wenn unsere Umgebung nicht optimal ist, bekommen wir Traumas können mit aufsteigenden Emotionen nicht umgehen usw.
Diese drei Grundgesetze werden durch die postmaterialistischen Wissenschaftler bestätigt. In der Delta Pädagogik gehören sie zum Elementarsten. Die Delta Schule wird nach den neusten Idealen organisiert. Diese Ideale fördern alle Menschen im göttlichen Sinn. Sie berücksichtigen auf der Erde die Materie und den Geist. Die Delta Pädagogik ist eine postmaterialistische Pädagogik.
Das Eintauchen in den Geist durch reines, nicht manipulierendes Denken
Wie der Mensch ins reine, nicht manipulierende Denken eintauchen kann, ist in den letzten Blogbeiträgen schon oft beschrieben worden.
Durch reines Denken lässt sich der Mensch nicht täuschen, weil dieses Denken sein Produkt ist. Es wird durch seine eigene Aktivität geschaffen. Er ist hellwach dabei. Im reinen Denken ist der Mensch geistig wahrnehmend. Solange er wahrnimmt, ist er aktiv innerlich tätig.
Der Mensch hat sich selbst im Körper ein (nicht manipuliertes) geistiges Bewusstsein geschaffen.
Die Dreigliederung des sozialen Organismus
Freiheit im Denken, Gleichheit im Fühlen und Sozialität im Wollen oder Handeln sind im Körper ineinander geschachtelt. Sie sind die Gesetze der drei göttlichen Sphären auf der Erde (feste, flüssige und gasförmige Sphäre). Die Erde als göttliche Schöpfung ist gemäss den drei Sphären aufgebaut. Die Trinität (Geist, Seele und Körper) des Menschen kann auf der Erde durch Freiheit im Denken, Gleichheit im Fühlen und Sozialität im Wollen oder Handeln erlangt werden.
So gibt der dreigliedrige staatliche Organismus den Menschen einen optimalen Rahmen, in dem er sein Ich (individuellen Geist) weiterentwickeln kann und nicht erstarrt im Egoismus.
Das Ich des Menschen, nicht sein Ego bildet das postmaterialistische Zentrum.
