3. Postmaterialistische Wissenschaft oder Delta Dynamik

Wiederholung: Materialismus

  • Der Zufall in der Evolution baut den Körper.
  • Kein Geist als vom Körper unabhängiges Wesen existiert.

Postmaterialismus

Alle, die mit hellem Bewusstsein im Jetzt mit wissenschaftlicher Methode forschen, sind postmaterialistische Wissenschaftler. Sie sind nicht nur an die Materie gebunden, sondern erleben den Geist als übergeordnete, nicht materielle Wirkungskraft.

Auch die Delta Dynamik geht in diesem Sinne vor. Sie geht aber über die elektromagnetischen Wellen (Feld) hinaus in den Geist. Nun hat der Mensch die Sphäre der Materie und die Sphäre des elektromagnetischen Felds (Wellen) auf der Erde verlassen. Dazu muss der Mensch sich aktiv weiter entwickeln wollen. Er kann sich der deltadynamischen Übungen bedienen, um sich weiter zu entwickeln. Er muss dabei die Komfortzone verlassen.

Einige wichtige Kennzeichen des Postmaterialismus

Aphoristisch werden nun einige Punkte, die wesentlich sind, um eine postmaterialistische Wissenschaft zu prägen, aufgezählt. Die Liste kann noch mit vielen weiteren Fakten ergänzt werden.

Die postmaterialistischen Wissenschaftler sind geistig aufgewacht.

Sie erleben:

  • echte Zukunft – nicht nur Kausalzusammenhänge aus der Vergangenheit, die in Zukunft extrapoliert werden – ist Voraussetzung für die Freiheit
  • Zeitumkehr (Zeitstrom, der auf den Menschen aus der Zukunft heran kommt.)
  • Nichts – Raum (in dem Materie und elektromagnetische Wellen existieren). Anders gesagt: Gegensatz Geist -Materie
  • wissenschaftliches Denken bleibt, auch wenn keine Materie und Wellen vorausgesetzt werden.
  • Nicht nur computerisierte Bilder, die vom Menschen interpretiert werden können. Denken ist enorm wichtig.
  • Energie ist unsichtbar und durchdringt den ganzen Kosmos.
  • Freiheit ist Schöpferkraft aus dem Nichts
  • Ganzheitlich: Geist, Seele und Körper als eigenständige Wesen, die sich auf der Erde gegenseitig beeinflussen, weil sie in einem Körper leben.
  • Der Geist baut den Körper auf: Schiller in Wallenstein.
  • Wissenschaftler, die den Materialismus gut kennen, aber den konkreten Geist als ewige Kraft dazunehmen. Sie interessieren sich auch für die Nahtodesforschung (Eben Alexander – amerikanischer Arzt – usw.).
  • Delta Dynamik: Kreuz, Geist (senkrecht), Seele (waagrecht, gespiegelt), Körper (senkrecht, Spiegelprodukt des Geistes), 4 Zeiten, 4 Körper, Reinkarnation und Karma, Dreigliederung (Geist, Seele und Körper/Denken, Fühlen und Wollen)
  • Herr nicht Opfer (der Mensch kann die Zukunft mitgestalten)
  • Ich kann die Welt mitgestalten, es kommt auf mich als Ich-Mensch an!
  • Freiheit, Gleichheit und Sozialität im göttlichen Reich auf der Erde

Film: Heal

Im sehr bekannten Film Heal sprechen Wissenschaftler wie Gregg Braden, Bruce Lipton, Dr. Joe Dispenzsa usw. über postmaterielle Phänomene.

Lebenslauf von Bruce Lipton

Bruce Lipton ist international für seine Art bekannt, Wissenschaft und Geist miteinander zu verbinden. Als Zellbiologe lehrte er an der medizinischen Fakultät der Universität von Wisconsin und arbeitete als Forscher an der medizinischen Fakultät der Stanford Universität. Seine bahnbrechenden Erkenntnisse über die Zellmembran machten ihn zu einem Pionier der neuen Wissenschaft der Epigenetik. Heute reist er durch die ganze Welt und hält Vorträge und Seminare über die Neue Biologie.

Lebenslauf von Joe Dispenza

Dr. Joe Dispenza hat an der Life University von Atlanta (Georgia/USA) in Chiropraktik promoviert. Seine Studienschwerpunkte galten den Bereichen Biochemie, Neurologie und Gehirnfunktionen. Er hat etliche Aufsätze über die enge Beziehung zwischen der Chemie des Gehirns, Neurophysiologie und Biologie und über ihre Bedeutung für unsere Gesundheit verfasst. In dem preisgekrönten Film »What the Bleep Do We Know!?« kam er neben anderen Wissenschaftlern zu Wort. Auch ist er dafür bekannt, dass er Laien bei seinen Vorträgen wissenschaftliche Konzepte auf lebendige, unterhaltsame Weise vermittelt. Er hat seine chiropraktische Praxis in Rainier (Washington/USA). Weitere Informationen finden Sie unter www.drjoedispenza.com

Lebenslauf von Gregg Braden

Gregg Braden ist Bestseller-Autor und spiritueller Führer zu heiligen Stätten der Welt. Er ist führend auf dem Gebiet der spirituellen Philosophie des Altertums und der vor- und frühchristlichen Traditionen. Seine Forschungsreisen in entlegene Bergdörfer, Klöster und Tempel aus vergangener Zeit, sowie sein beruflicher Hintergrund als Geowissenschaftler und Raumfahrtingenieur, ermöglichen es ihm, eine Brücke zwischen uralter Weisheit und moderner Wissenschaft zu schlagen. Gregg lebt in USA, New Mexico.

Braden berichtet, dass er im Alter von 5 Jahren die Anschlüsse seiner elektrischen Spielzeugeisenbahn in eine Steckdose gesteckt und dadurch ein so genanntes „Nahtod-Erlebnis“ erfahren habe. In den 1970er Jahren soll er als „Computer Geologist“ für Philips Petroleum, den US-amerikanischen Rüstungskonzern Martin Marietta Aerospace und für Cisco Systems gearbeitet haben.

Braden im Film: Heal

Menschen, die nicht zusammen sind, können einander heilen. Braden erläutert dieses Phänomen am Beispiel der Quantenphysik: Verschränkung (Auch wenn Quanten Lichtjahre auseinander sind, reagieren sie gemeinsam, weil sie einmal zusammen waren.).

Was uns gesund erhält

Wenn unsere Erziehung vorbildlich war, haben wir viele gesundmachende Kräfte zur Verfügung. Auch mit einer schlechten, destruktiven Erziehung können wir mit grosser Energie das Gesundmachende fördern. Es ist nie zu spät geistig aufzuwachen oder seinen individuellen Geist/Ich zu erleben. Dann kann man alles ändern. Auch wird über das junge Kind gesprochen als Schwamm, der alles aus seiner Umgebung aufsaugt.

Von der Geburt bis 7 Jahre saugt der noch unbewusste Geist jedes Kindes alles auf.

Das Kind imitiert das Lebensfördernde und auch das Gegenteil. Ein gutes Vorbild lässt das Kind auch als Erwachsener gesund bleiben. Schlechte Vorbilder – Menschen, die ihre Gefühle verdrängen und anderes – hinterlassen sogar noch im Erwachsenenalter Krankheiten und Traumas. Da die Kinder Gedanken, Gefühle und Willensimpulse unbewusst aufnehmen können (Empathie) prägen auch diese unsichtbaren seelischen Vorgänge den Menschen.

Die drei pädagogischen Gesetze(

Rudolf Steiner sprach vor ca. 100 Jahren von der unbewussten Nachahmung oder Imitation des kleinen Kinds seiner Umgebung. Gregg Braden schildert diese Tatsache in seiner Sprache im Film über Heilung.

Rudolf Steiner charakterisierte in der damaligen Sprache durch seine wissenschaftliche Forschung für die obligatorische Schulzeit folgende drei pädagogischen Gesetze (mit heute üblichen Begriffen formuliert):

  1. Das Schulkind, das bis zur Pubertät seinen Energiekörper unbewusst ausbildet, steht bis etwa neun Jahre unter der Wirkung seines physischen Körpers: Die Nachahmung oder die Imitation, die von der Geburt bis zur frühen Schulzeit unbewusst wirkt, steht noch im Zentrum.
  2. Von 9 bis 12 wirkt der Energiekörper am reinsten: Es ist wesentlich, dass möglichst alle Bezugspersonen authentische Individuen sind.
  3. Von 12 bis 14 Jahren leuchtet schon der Seelenkörper aus der Zukunft in das Kind herein: Nun wird die Wahlfreiheit immer wichtiger. Das Kind soll immer mehr wählen können, welche Projekte es vertiefen will und welche Bezugspersonen ihm dazu am besten helfen können.

Das Kind wird vom unbewusst nachahmenden Wesen zum bewusst seine Wahlfreiheit ergreifenden Jugendlichen. Dies ist nur aufbauend, wenn möglichst viele Persönlichkeiten in der Umgebung des Kindes authentisch sind.

Die bedingungslose Freiheit zum neu Schöpfen kann das Kind erst als Erwachsener nutzen, der seine Verantwortung immer besser ergreifen kann.

Aussagen des Films: Heal

Lipton: Als Erwachsener ist es eine Hilfe, wenn man auf einen gut geprägten Körper zurückgreifen kann. Die ersten 7 Lebensjahre sind wichtig bei der Nachahmung von Vater und Mutter Das Unbewusste ist aktiv. «Programme» oder Strukturen entstehen, die nachher im Autopiloten ablaufen, wenn ich bewusst mit Verstand etwas mache.

Braden: Wir saugen wie ein Schwamm die Verhaltensmuster auf, von denen wir umgeben sind. Wenn unsere Umgebung nicht optimal ist, bekommen wir Traumas können mit aufsteigenden Emotionen nicht umgehen usw.

Diese drei Grundgesetze werden durch die postmaterialistischen Wissenschaftler bestätigt. In der Delta Pädagogik gehören sie zum Elementarsten. Die Delta Schule wird nach den neusten Idealen organisiert. Diese Ideale fördern alle Menschen im göttlichen Sinn. Sie berücksichtigen auf der Erde die Materie und den Geist. Die Delta Pädagogik ist eine postmaterialistische Pädagogik.

Das Eintauchen in den Geist durch reines, nicht manipulierendes Denken

Wie der Mensch ins reine, nicht manipulierende Denken eintauchen kann, ist in den letzten Blogbeiträgen schon oft beschrieben worden.

Durch reines Denken lässt sich der Mensch nicht täuschen, weil dieses Denken sein Produkt ist. Es wird durch seine eigene Aktivität geschaffen. Er ist hellwach dabei. Im reinen Denken ist der Mensch geistig wahrnehmend. Solange er wahrnimmt, ist er aktiv innerlich tätig.

Der Mensch hat sich selbst im Körper ein (nicht manipuliertes) geistiges Bewusstsein geschaffen.

Die Dreigliederung des sozialen Organismus

Freiheit im Denken, Gleichheit im Fühlen und Sozialität im Wollen oder Handeln sind im Körper ineinander geschachtelt. Sie sind die Gesetze der drei göttlichen Sphären auf der Erde (feste, flüssige und gasförmige Sphäre). Die Erde als göttliche Schöpfung ist gemäss den drei Sphären aufgebaut. Die Trinität (Geist, Seele und Körper) des Menschen kann auf der Erde durch Freiheit im Denken, Gleichheit im Fühlen und Sozialität im Wollen oder Handeln erlangt werden.

So gibt der dreigliedrige staatliche Organismus den Menschen einen optimalen Rahmen, in dem er sein Ich (individuellen Geist) weiterentwickeln kann und nicht erstarrt im Egoismus.

Das Ich des Menschen, nicht sein Ego bildet das postmaterialistische Zentrum.

2. Materialistische Wissenschaft

In der materialistischen Wissenschaft rechnet man nur mit der Vergangenheit und dem Körper, der in der Gegenwart auf der Erde lebt. Die Zukunft ist nur eine Extrapolation der Vergangenheit. Man kann die Zukunft nur statistisch erfassen. Auf Grund der materiellen oder wellenhaften Daten, die in der Vergangenheit gesammelt wurden, kann man die Zukunft ungefähr beschreiben. Alles ist kausal mit der Vergangenheit verknüpft.

Es gibt nur die Wahlfreiheit (die man im Materialismus auch mit dem Zufall bezeichnen kann), keine Freiheit als Schöpfung aus dem Nichts. Alles wird mit der zufälligen Evolution erklärt.

Auch die Wahlfreiheit wird mit dem zufälligen Entscheidungen, die schon unbewusst im Gehirn vor der Handlung erfolgt sind, erklärt.

Materialistische Emotionen

Vergangenheitsorientierte, antigöttliche Gefühle oder Emotionen kommen auch aus dem Abgrund. Sie sind auch materialistisch. Mit Materialismus bezeichnet man die Materie und antigöttliche Emotionen, die man mit elektromagnetischen Wellen beschreiben kann. Materie und elektromagnetische Wellen sind nur vergangenheitsorientiert. Die Geister aus dem Abgrund (religiös als Teufel – gefallene Engel – bezeichnet) streiten die Existenz des Geistes – als geistige, erstarrte Wesen – beim Menschen ab.

Der göttliche Geist aber kommt aus der Ewigkeit über die echte Zukunft zum materiellen Menschen auf der Erde.

Pseudo-Erkenntnis

Erkennen kann man auch ohne Gefühl und Willen.

Weil das Erkennen nicht ganzheitlich ist, kann der Mensch sehr schnell manipuliert werden und hat oft eine „Erkenntnis“, die seinem Egoismus gefällt. Aber es ist in Wirklichkeit nicht eine Erkenntnis, sondern nur eine für den Egoismus erlangte Pseudo-Erkenntnis, die mit dem Denken «bemäntelt“ wird.

Das „Denken“, das zu dieser Pseudo-Erkenntnis führt, ist ein unreflektiertes Wiederholen einer bestimmten Meinung. Es ist kein aktives Denken.

Das Wiederholen einer fremden Meinung ist bequemer als selber zu denken. Mit dem Egoismus befindet man sich aber in antigöttlichen Strukturen (göttliche Strukturen, die antigöttliche Mächte verzerrt haben). Man schöpft nicht, man «plappert nur nach», was einem gefällt. Auch kann man durch die verzerrten Strukturen „gezwungen“ werden, das zu sagen, was der Mainstream will. Dies ist ein Rückfall vor die Aufklärung.

Man spricht zu Recht nicht mehr von der Wahrheit, sondern nur von der Annäherung an ein Modell.

Weil alles in der antigöttlichen Welt vergangenheitsvorbestimmt ist, sind die antigöttlichen Mächte keine Schöpfermächte.

  • Sie sind nur Nachahmer ohne eigene Kreativität oder Schöpferkraft.
  • Sie haben keinen Sinn für Weiterentwicklung, da sie ihre Entwicklung schon vor langer Zeit gestoppt haben.
  • Sie können nicht begreifen, dass der Mensch ein individuelles, freies Wesen werden kann oder schon ist.
  • Sie Inspirieren den Menschen zum intellektuellen, nicht ganzheitlichen Denken und zu subjektiven Emotionen.
  • Sie wollen den Menschen zu zerstörerischen Handlungen im Seelischen und im Physischen verleiten oder „zwingen“.
  • Der Mensch soll die Schöpfung Gottes zerstören.

Nur Gott gibt den Menschen – seine Schöpfung – die Freiheit. Daher kann sich der Mensch sogar gegen seinen Schöpfer wenden, indem er die Ziele der antigöttlichen Mächten (unbewusst bis bewusst) auch verfolgt.

Buch von Steven Pinker

Aphorismen über ein Buch von Steven Pinker (2003), das unbeschriebene Blatt:

  • Wir sind von den Genen und Erziehung (10%) und Umwelt bestimmt.
  • Das geistige Ich, das sich in der jeweiligen Persönlichkeit offenbart , wird überhaupt nicht erwähnt.
  • Kunst geht auf Fortpflanzungstrieb zurück. Dies ist der tiefere Grund für Kreativität: Sie liegt in den Genen.
  • Die Natur bestückt unseren Verstand schon vor der Geburt, dass wir uns zurechtfinden. Die Genetik hat die Trennung zwischen Körper und Geist widerlegt, Die konkrete Formel lautet: Nicht Umwelt oder Natur, sondern Umwelt und Natur. Selbst unsere politische Einstellung kommt von den Genen.
  • Das Gehirn urteilt, steckt in Schubladen.

In diesem Buch wir das Meiste auf die Gene zurückgeführt. Die Erziehung und die Umwelt haben auch einen kleinen Einfluss auf die Entwicklung.

Als Materialist spricht Steven Pinker konsequenterweise nie über die Wirkung das menschlichen Willens oder individuellen Geistes.

Das intellektuelle Denken

Aus dem eigenen Erleben machen wir auch als Materialist folgende Erfahrung:

Denken kann der Mensch nur in Bewusstseinsklarheit und mit innerer Aktivität.

Das nicht ganzheitliche, „nackte“ und intellektuelle Denken stützt sich auf die materiellen und wellenhaften Körper (physischer Körper, Energie- und Seelenkörper). Die Emotionen vermeidet man als Wissenschaftler und den unbewussten Willen bemerkt man nicht.

Deshalb weiss der Mensch nie, ob er die Wahrheit erlebt oder ob ihn die Materie und die elektromagnetischen Wellen manipulieren.

Erfindungen

Wir machen eine Erfindung, wenn wir anti-göttliche oder göttliche Strukturen mit dem göttlichen Denkakt zusammenfügen.

Vom göttlichen Denkakt können wir sprechen, wenn ein Mensch im Jetzt, bewusst mit individueller Denkaktivität sich bemüht.

Die Strukturen können lebensfördernd (göttliche Strukturen) oder lebensschädigend sein (anti-göttliche Strukturen aus dem Abgrund, unwahr, weil es nur eine Teilwahrheit – Verzerrung der Wahrheit – ist).

Wir können nur eine Erfindung machen, wenn wir ichhaft, im Jetzt Denken. Dann sind wir ein Schöpfer oder kreativ. Wir verleugnen aber als Materialisten, dass es Gott oder den umfassenden Schöpfer gibt, fühlen uns aber trotzdem kreativ. Denn wir erklären Kreativität als Neuordnung von Bekanntem. Dies kann die KI (künstliche Intelligenz) jedoch besser als ein Mensch. Deshalb liegt unsere Hoffnung bei der KI.

Weil die Beschreibung der Kreativität eine Schöpfung aus dem Nichts ausschliesst, können Computer im Materialismus auch kreativ sein.

Eine Schöpfung aus dem Nichts bedingt aber ein geistig individuelles Wesen. Nun verlässt man den Materialismus. Freiheit ist jetzt nicht nur die Wahlfreiheit, sondern echte Freiheit.

Der Mensch kann nun aus dem Geist in die Materie (heute auch die elektromagnetischen Wellen) eingreifen oder auch nicht. Er wird zu keiner Handlung gezwungen.

Ego (Materie)

Wenn unser Ich noch vom Ego oder der Materie und elektromagnetischen Wellen beeinflusst ist und von ihnen manipuliert wird, schöpfen wir etwas Antigöttliches.

Die ungöttlichen, verhärteten Strukturen führen zu einer Teilwahrheit. Sie ist nicht ganzheitlich und lebensabbauend.

Das Ego (der materielle Körper mit Egobewusstsein) ist das alleinige Ziel im Materialismus.

Man erfindet materielle Krücken oder Hilfen (Prothesen, Herzschrittmacher und andere computerisierte Maschinen), um dem Körper zu helfen. Als Mensch, der das individuelle Ich (Geist) erlebt, kann man für viele Erfindungen froh sein, weil sie dem Menschen auf der Erde helfen, ein Leben zu führen, das früher nicht möglich gewesen wäre. Wenn die Erfindung eine Hilfe ist und den Menschen nicht zum geistlosen Bio-Roboter macht, der nicht mehr entscheiden kann, was er will, profitieren wir von der modernen Technik.

Wenn man das Ich nicht kennen will, spricht man von Theorie und einer möglichst guten Annäherung an die Theorie. Die Wahrheit gibt es Materialismus nicht, wie es auch keinen Geist oder Gott gibt.

Das ganzheitliche oder geistige Denken im Körper

Wenn der Mensch ganzheitlich in seinem Körper denkt, kommt er durch dieses Denken zum Erleben des Geistes:

Der Geist wird jetzt nicht nur erkannt, sondern auch erlebt. Das Erleben ist ein Denken, Fühlen und Wollen. Es ist ganzheitlich.

1. Erkennen und erleben

Wenn wir unser Bewusstsein durch innere Aktivität nur ein bisschen anheben, erleben wir den lebendigen Geist oder Gott. Dies erfordert eine meditative Praxis (klicke auf der Titelleiste auf Delta Dynamik!). Ihre Regeln sind wissenschaftlich, aber nicht materialistisch. Dann erleben wir den Geist und können Gott akzeptieren.

Als Folge davon ist die Zukunft offen und die Welt kann gemäß unseren Gedanken verändert werden.

Wir sprechen von der echten Zukunft, die sich noch nicht auf der Erde verwirklicht hat. Es ist ein Schritt nach vorn im Sinne Gottes. Es erfordert aber grossen Willen und Aufmerksamkeit.

Erkenntnis

Erkenntnis ist die Wahrheit aufblitzen sehen.

Der göttliche Denk-Inhalt wird durch das Ich-Wesen mit dem Denkt-Akt im Ich-Wesen in der Gegenwart oder im Moment zusammengeschmolzen.

Die göttlichen Denkinhalte sind sich verwandelnde Gefühle und feste Formen. In der materialistischen Wissenschaft werden sie als Wellen-Strukturen oder Materie-Muster interpretiert.

Durch unsere Ich-Aktivität im Denken erkennen wir, sehen wir ein, wird uns klar, werden wir erleuchtet, geht uns ein Licht auf usw.

Das aktive Denken dauert nur einen Moment. Das nicht manipulierte Denken ist noch halbbewusst im Fühlen und unbewusst im Wollen.

Erlebnis

Erleben ist immer im Prozess.

Das aktive Denken – die Tätigkeit des menschlichen Ichs – dauert an. Wir sind in der ersten Dimension und kommen von oben. Der Denk-Inhalt und der Denkt-Akt sind miteinander verschmolzen. Es gibt nur noch die Trennung in Ich-Wesen im Himmel (ist kein Ort, sondern ein Bewusstseinszustand, kann auch im Körper auf der Erde sein) und Ich-Wesen im Körper. Also wir sind im Körper in der 0. und der 1. Dimension oder in der geistigen Sphäre. Wir sind eine Geist-Seele in unserem geläuterten oder gereinigten Seelenleib. Wir haben durch die Deltadynamischen Übungen unsere Seele selbst gereinigt.

Wir erleben in unserem Körper die immerwährende Erkenntnis.

Höhere Erkenntnis oder Erleben der geistigen Welt auf der Erde

Wir haben uns dadurch ein menschlich-göttliches Bewusstsein erschaffen, das nicht manipuliert wird.

Es erscheint als menschliches Denken, Fühlen und Wollen. Das Denken, Fühlen und Wollen sind bewusst. Ein fortwährender, bewusster Willensstrom fliesst von oben in unseren Körper. Wir können nun vom nicht manipulierten Denken sprechen, das auch ein Fühlen und Wollen ist. Das nicht manipulierte Denken (reines Denken bei Rudolf Steiner) dauert so lange, wie der Mensch innerlich in seinem Körper aktiv ist.

Das Erleben ist ein permanentes Erkennen, ein erkennendes Wahrnehmen. Wir denken rein oder nicht manipuliert. Unsere Sinnesorgane sind nicht mehr materielle oder energetische (wellenhafte) Organe. Wir nehmen aber noch keine Bilder, sondern nur nicht manipulierte Gedanken wahr.

Wir erhalten die Wahrheit, wenn wir göttliche Strukturen mit einem göttlich-menschlichen Akt auf der Erde in unserem Körper zusammenfügen. Wir denken dann unbeeinflusst von der Materie und den elektromagnetischen Wellen.