Himmlisches Ich-Wesen wird irdisch

Der 1. Advent

Im christlichen Raum feiern wir den 1. Advent. Das Ich von Jesus-Christus näherte sich der Erde und kam am 24.12 vor 2020 Jahren in einem Körper auf die Welt.

Was bedeutet der 1. Advent für jeden Menschen?

Bei jedem Menschen umschwebt die Geistseele den Körper des Embryos vor der Geburt und verbindet sich nach der Geburt langsam mit seinen Körper. Als Erwachsener hat er seinen Körper ganz in Besitz genommen und kann bewusst seine Seelen-, danach seine Geistentwicklung vorantreiben.

Anders charakterisiert:

Vor der Geburt: Geistseele umschwebt lebendigen Körper (Embryo).

Nach der Geburt: rhythmischer Wechsel zwischen Schlaf und wachem Leben.

Aristoteles und die Geburt

Aristoteles sprach vom nous poeticos, der von oben aus dem Geist kommt und vom nous patheticos, der von unten von der Erde der Schwerkraft entgegen wächst. Mit seinen 10 Kategorien beschrieb er die verschiedenen Qualitäten, mit welchen der seelische Mensch auf der Erde seine Umwelt erleben kann.

So schilderte er den irdischen Menschen als Wesen mit Geist, Seele und Körper. Auch er ging vom ganzheitlichen Menschen aus.

Der Ich-Mensch

Zuerst existiert der Mensch im Himmel oder der geistigen Welt unter dem Schutz von Gott. Er bewegt sich in Gott als individuelle Wesenheit. Dann führt ihn sein Weg hinab auf die Erde. Zuerst hat er da eine Antipathie des Inkarnierens nach unten. Der Mensch möchte im Himmel bleiben und nicht die Mühen des Lebens auf sich nehmen,

Dann entscheidet der Mensch sich dennoch in Freiheit, ins Leben einzutauchen, denn er weiss, dass er sich nur auf der festen Erde weiterentwickeln kann.

Er nimmt sein Schicksal auf sich, auch wenn es viele Schwierigkeiten bereit hält. Er verbindet sich aus ganzer Herzenskraft mit seinem individuellen Leben.

Der Geist-Seelenstrom von rechts wird im Jetzt gespiegelt. Nun befinden wir uns im Körper-Seelenstrom, der von links bis zum Gegenwartspunkt strömt.

Auf der Erde wird nun sein Ich im Gegenwartspunkt so nach unten gespiegelt, dass es sein Spiegelbild in seinem Körper findet.

Nun wird der Ausspruch von Paracelsus klar: „Wie oben, so unten. Der Mensch ist ein Mikrokosmos, der im Makrokosmos seine Erklärung findet.“

Der Materialismus

Heute wird im Materialismus nur die halbe Wahrheit beschrieben: Der menschliche Körper. Die Geist-Seele wird nicht berücksichtigt.

Beweise lässt man nur gelten, wenn sie reproduzierbar durch Maschinen belegt werden können (heute wird der Computer zur Darstellung der Beweise und Steuerung vieler Maschinen eingesetzt.). Es kann nur der Körper und die Energien im elektromagnetischem Feld durch computerisierte Maschinen angeschaut werden. Die Interpretationen durch das Denken werden oft so manipuliert, dass man das erhält, was man will. So ist es ein Leichtes, Gott und andere mit Maschinen nicht darstellbare Qualitäten zu verleugnen. Auf diese Art sieht man die Welt materialistisch.

Das Leben, die Seele und der Geist sind Phänomene des Körpers, wie der Materialismus glaubt. Dies ist nicht ganzheitlich.

Ich ohne individuellen, ewigen Geist

Wenn man diesen Niederstieg des Ich auf die Erde nicht voraussetzt oder wenn der Mensch nur als irdischer Mensch beschrieben wird, ist der Mensch nur ein körperlich materielles Wesen, das nach seiner Geburt ein irdischer Mensch mit seinem Ego-Bewusstsein ist. Er lernt immer besser wahrzunehmen, zu denken, zu fühlen und mit seiner Motorik zu handeln.

Der materielle Körper erzeugt ein Ego-Bewusstsein.

Durch den Körper und das Gehirn entsteht das Bewusstsein vom Ich oder Ego. Der Mensch kann dank seinem Gehirn denken und fühlen. Die Emotionen kann man heute im elektromagnetischen Feld nachweisen. Also besitzt der Mensch auch eine Seele im elektromagnetischen Feld. Mit den Spiegelneuronen kann man Erscheinungen im Feld wie Gefühle körperlich wahrnehmen, Wir sind empathische Menschen. Durch den Tod wird der Körper aufgelöst. Es bleiben nur noch nicht materielle Energien übrig. Es gibt kein ewiges Ich oder individuellen Geist, keine Seele und keinen Körper mehr.

Dies sind einige Theorien des Materialismus.

Die globale Corona-Krise

In der Corona-Krise wird nur vom kranken Körper ohne individuellen ewigen Geist gesprochen.

Man beachtet nicht, dass der Körper vom Ich als reales, individuelles geistiges Wesen durchdrungen ist, weil es ein ewiges, geistiges Wesen nicht gibt. Man erklärt alles mit elektromagnetischen Wellen oder der Materie. Mehr brauchr es nicht. Die meisten Menschen werden durch die Angst vor dem Tod manipuliert.

Wir sind global – religionsunabhängig – in Erwartung der Impfung, die uns vor dem Tod retten kann. Wir sind christlich gesprochen in der 1. Adventswoche der Impfung. Sie soll das Heil der Menschheit bringen. Ein Gott ist nicht nötig.

Die Pharmafirmen wollen den eventuellen Schadenersatz, der bei starken Nebenwirkungen zum Tragen kommt, dem Staat überwälzen, d. h. wir alle müssen mit den Steuern dafür aufkommen.

Der ewige, göttliche Geist wird durch die Geldgier oder Mammon ersetzt (Mammon, im Internet Beschrieben: Mammon ist ursprünglich ein unredlich erworbener Gewinn oder unmoralisch eingesetzter Reichtum, wenn er etwa zur lebensbestimmenden Maxime wird. Heute wird mit dem Begriff abschätzig das Geld im Allgemeinen bezeichnet („schnöder Mammon“). Im weiteren Sinn bedeutet Mammon: „das, worauf man vertraut“.)

Diese Gedanken sind die Folge des realen Materialismus, auch wenn viele Menschen glauben, religiös zu sein.

Viele sind aber nur theoretisch religiös und nehmen die Geschichten über Corona als Realität, weil sie durch Angst manipuliert wurden.

Die Krankheit Corona kann für eine winzige Minderheit sehr einschneidend sein. Aber es gibt viele schwere Krankheiten, die gefährlich sind. Deshalb wird nicht die ganze Menschheit in Panik versetzt.

Der Mensch wird nur als irdischer Mensch – also nicht ganzheitlich – geschildert.

Der Mensch

Der ganzheitliche Mensch ist ein geistiges oder nicht materielles, seelisches und körperliches oder materielles Wesen. Er hat einen individuellen ewigen Ich-Geist, der in seinem göttlichen Körper „wohnt“. Die Verbindung zwischen nicht materiellem Geist und materiellem Körper wird durch seine Seele geschaffen. Genauer verbindet sich beim Aufwachen seine Geist-Seele mit seiner Körper-Seele.

Sein Ich-Wesen besteht aus Geist, Seele und Körper.

In den nächsten Blogbeiträgen wollen wir zeigen, wie sich dieser Ich-Mensch mit seinem Körper verbindet.

Die Seelenentwicklung und ihre Erstarrungsformen (Mützen)

Als seelische Wesen mit einem individuellen Körper und seinem Spiegelbild dem individuellen Geist, entwickelt sich zuerst der Körper.

Die Körperentwicklung

Wir werden geboren, richten uns auf und gehen senkrecht, lernen die Sprache sprechen durch Nachahmung der anderen Menschen, haben immer differenzierte Empfindungen und können als Erwachsene selbst Entscheidungen treffen, indem wir selber denken, fühlen, wollen und handeln können.

Die Körperentwicklung muss man als Pädagoge, Therapeut, Entwicklungspsychologe … genau kennen.

Die Delta Pädagogik arbeitet auf Grundlage der Körperentwicklung.

Die Seelen- und Geistesentwicklung kann man nur in Selbsterziehung als Erwachsener weiterbringen. Nur intrinsisch motiviert kann sich der Mensch weiterentwickeln.

Deshalb können nur intrinsisch motivierte Lehrpersonen als Delta Pädagogen arbeiten.

Die Seelenentwicklung

Heute haben wir alle Seelenqualitäten in uns. Wenn wir diese Qualitäten nicht aktiv ausbilden, bleiben wir ein Trieb-, Begierden-, Leidenschafts- und Instinktwesen und zerstören unsere Umwelt und Seelenwelt.

Als Erwachsener beginnt dann unsere Seelenentwicklung. Diese geht nur weiter, wenn wir mit Bewusstsein uns bemühen. Der Mensch übernimmt Verantwortung zu seiner Weiterentwicklung.

Die Seelenentwicklung kann in drei Abschnitte eingeteilt werden: Die Empfindungsseele, die Verstandes-Gemütsseele und die Bewusstseinsseele. Schon vor über 100 Jahren prägte Rudolf Steiner diese Begriffe.

Ohne aktive Bemühung bleiben wir auf dem erreichten Stand stehen.

Wenn der Körper sich nicht mehr weiterentwickelt und ein Teil des Körpers eigene „Wege“ geht, haben wir Krankheiten. Beim Stillstand der Seelenentwicklung sprechen wir von Seelenkrankheiten. Da die Seele ein Bindegliedzwischen Körper und Geist ist, wirken sich Seelenerstarrungen auch auf den Seelenkörper aus. Die meisten Krankheiten der Seele fallen in der modernen Gesellschaft nicht auf, weil die Mehrheit von ihnen befallen ist und wir uns an sie gewöhnt haben. Denn sogar mit ihnen „funktioniert“ der Körper einwandfrei.

Eine entsprechende Seelenentwicklung können wir feststellen, wenn unsere Empfindungen und Sinneswahrnehmungen mit wachem Bewusstsein immer differenzierte werden. Wenn der Mensch diese Entwicklung nicht mit wachem Bewusstsein mitmacht – also stehen bleibt – sprechen wir von der roten Mütze, die er von aussen übergezogen bekommen hat.

Empfindungsseele

Wenn heute innere und äussere Bilder im Menschen in einem traumhaften, nicht ganz durchschaubaren seelischen Zustand vorherrschen, empfindet der Mensch wie mit einem Bewusstsein, das vor mehr als 3000 Jahren beispielsweise die Kultur der Ägypter prägte.

Die äusseren Bilder werden durch die Eindrücke der Sinnesorgane ausgelöst. Der Mensch kann diese Bilder nicht mit seinem bewussten Denken einordnen und beherrschen. Er hat sich den Innenraum, der Distanz zur Welt schafft, noch nicht vollständig bilden können, d. h. er kann die Eindrücke noch nicht filtern. Der Mensch ist noch von seinen Trieben abhängig. Der Mensch ist nur halbbewusst, fühlt sich wie im Traum und empfindet Gedanken, Gefühle und Willensimpulse bildhaft.

Daher ist unser Gedächtnis noch bildhaft, nicht abstrakt. Mit dem Gedächtnis, das zur Empfindungsseele gehört, empfinden wir unsere Wahrnehmungen und Erinnerungen noch bildhaft.

Die rote Mütze

Wenn dieses Bewusstsein heute automatisch erscheint, hat es immer etwas Negatives an sich. Es kann dann von der roten Mütze, die dem Menschen übergestülpt wurde, gesprochen werden. Anders gesagt: Sind die Emotionen des Menschen sehr stark, kann es geschehen, dass er vollständig in eine Bewusstseinsstufe fällt, die nur vom Körper bestimmt und beherrscht wird.

Das Ich, auch wenn es noch nicht bewusst ist, wird verdrängt und kann nicht mehr in seinen Körper eingreifen.

Dann beherrschen ihn seine Triebe, Begierden, Leidenschaften und Instinkte, die nicht mehr lebensfördernd sind, sondern Zerstörungen anrichten.

Seine eigene Bestimmungskraft nimmt ab und er wird in diesem Bewusstsein „gepackt“. Sein Körper ist nun stärker als sein Geist und beherrscht seine erstarrte Seele.

Bsp.

Mit ausgeschaltenem Gehirn zu handeln und ein Spielball seiner Emotionen zu sein, ist ein Zeichen der roten Mütze.

Die Verstandes-Gemütsseele

Bei den alten Griechen und Römern entwickelte sich die Empfindungs-Seele weiter. Man spricht jetzt zusätzlich von der Verstandes-Gemütsseele. In ihr haben wir ein Wechselspiel von Verstand und Gemüt. Das nach rechts gespiegelte Gemüt wird zum Verstand.

In der Verstandesseele erleben wir durch Denken unser Ich. Wir sind uns bewusst, dass wir ein Individuum sind. Mit unserem bewussten Denken erleben wir unser Ich als Bewusstseinsmittelpunkt in der Seele. Wir können uns zentrieren.

Da diese Seele auch Gemütsseele genannt wird, ist das Gemüt oder die Gefühle auch beim Denken dabei. Nicht manipulierte Gefühle sind keine Emotionen, die uns beeinflussen. Hört man auf diese Gefühle, erhält man ein Feedback der Welt. Mit diesem Feedback können wir unsere Meinung korrigieren. Dann wird unser Denken „ojektiv“ und nicht manipuliert. Um ein vollständiges Bild zu erhalten darf man die Gefühle nicht weglassen.

Der Kopf erfasst die ganze Welt nur, wenn er das Herz dazu nimmt.

Der Intellekt

Beim Denken, wobei der Mensch bemüht ist, seine Gefühle wegzulassen, um nicht manipuliert zu werden, meint man den Intellekt. Er ist kaltes Denken ohne Herz. Mit ihm kann man vieles beweisen, wo die Gefühle eine andere Sprache sprechen.

Der heute vielgepriesene Intellekt ist lebensvernichtend, wenn er das Feedback der Gefühle missachtet. Ein zerstörerischer nicht menschlicher Wille von aussen wird entfesselt und will die Menschheit mit Kriegen, Umweltzerstörungen und seit 2020 unter anderem mit der Corona-Krise zerstören.

Die grüne Mütze

Diese Zwangshandlungen, ausgelöst durch nicht selbst gedachte Gedanken, ohne die Gefühle zu berücksichtigen, kann auch mit dem Seelenzustand der grünen Mütze, die von aussen dem Menschen übergezogen wurde, Bezeichnet werden.

Kalter Intellekt und diverse den Menschen beherrschende Emotionen sind Inhalt der Seele. Das Ego, das vom lebendigen Körper gebildet wird, durchdringt alles. Der Mensch ist nicht zentriert, weil sein Ich-Geist nicht tätig ist.

Bsp.

Zynische Witze und intellektuelle Analyse werden mit grüner Mütze gemacht.

Bewusstseinsseele

Mit der Bewusstseinsseele haben wir die Eigenschaften der Verstandes-Gemüts- und Empfindungsseele auch hellbewusst in unserer Seele.

Wir sehen mit unseren Sinnesorganen äussere Bilder und nehmen mit den geistigen Sinnesorganen äussere unsichtbare Energien wie Gedanken der Anderen wahr. Das Denken ist bei allen Wahrnehmungen bei der Bewusstseinsseele bewusst dabei. Wir erleben, dass wir ohne Denkaktivität nichts wahrnehmen. Entweder setzen wir unsere Denkaktivität ein, um im Gehirn die Strukturen zu suchen, die z. B. im Sehzentrum zu den entsprechenden Bildern oder Gedanken gehören (Erinnerung oder Vergangenheitswahrnehmung), oder wir nehmen mit dem Sinnesorgan im Jetzt wahr. Meistens ist es mit der Verstandes-Gemütsseele eine Mischung von Erinnerung und direkter Wahrnehmung.

Mit der Bewusstseinsseele können wir mit einer Aufmerksamkeitsneditation bewusst im Jetzt wahrnehmen.

Aber erst mit der Bewusstseinsseele können wir die Gewissheit haben, dass wir ein ewiges, individuelles geistiges Wesen sind. Wenn helles Bewusstsein ins Denken, Fühlen und Wollen gebracht wird, spricht man von der Bewusstseinsseele. Wir können zwischen Denkakt (der Aktivität unseres Ichs oder unseres Geistes) und Denkinhalt (der „Speicherfähigkeit unseres Gehirns oder unseres Körpers) unterscheiden. Denn wir empfinden unseren Körper als Aussenwelt in die wir mit unserem Willen direkt oder magisch (geistig) einwirken können.

Die Sinneswahrnehmung und die Erinnerung entstehen in unserer Seele durch ein Zusammenspiel unseres Geistes (Ich) und unseres Körpers.

Es wird uns klar, dass wir unseren Körper nur für eine Lebenslänge bewohnen und dann wieder in den Geist zurückkehren. Wir werden wieder zum „Denkakt“ oder der Aktivität ohne unseren Körper. Was Karma oder Schicksal und Reinkarnation oder Wiedergeburt des Ich-Wesens bedeuten, kann auch durchschaut werden. Wir können Aufmerksamkeitsmeditationen machen und sie einsetzen, um uns zu heilen und um zu erleben, dass wir im Jetzt nicht manipulierbar sind.

Mit der Bewusstseinsseele würde der Mensch die Welt nicht zerstören, Denn er erlebt sie in seinem Bewusstsein als Schöpfung Gottes. Er würde seinen Willen niemals für lebensabbauende Projekte missbrauchen. Solange er dies macht, braucht er nur seinen Intellekt. Er verdrängt das Feedback seiner Gefühle und greift in die Welt mit schlafendem Willen ein. Deshalb macht er Dinge, die seine Lebensgrundlage zerstören.

Die Weiterentwicklung der Bibelzitate

Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ (Lk 23,34).

Dieser Satz aus der Bibel gilt heute nicht mehr, da wir im Zeitalter der Bewusstseinsseele leben.

Jeder Mensch hätte in unserer Zeit die Möglichkeit aufzuwachen. Der Mensch kann wach im Denken, im Fühlen und im Wollen werden. Er kann Freiheit, die Verantwortung für seine Taten übernehmen. Der geistige Teil des Seelenkörpers kann vom Ich des Menschen verwandelt werden. Die Verwandlung beginnt, wenn sich der Mensch die Bewusstseinsseele errungen hat.

Die schwarze Mütze

Wenn wir unsere Verantwortung über unsere Taten nicht ergreifen und unser Bewusstsein abdämpfen, wird mit unserem Körper so gehandelt, dass wir wie ein Bio-Roboter funktionieren. Wir lehnen den Geist ab und handeln zerstörerisch im Seelischen und auch im Physischen. Es wurde uns die schwarze Mütze übergezogen. Der Mensch ist isoliert von der Aussenwelt und ist im Bewusstsein nicht mehr Teil der göttlichen Welt.

Der Mensch wird in seinen Handlungen zerstörerisch. Sein Denken dient nur der zerstörerischen Motorik. Er ist abgetrennt von seinen Gefühlen und agiert eiskalt. Sein Wille ist der eines Bio-Roboters. Der Mensch ist fremdbestimmt. Sein Bewusstsein ist ein pseudowaches Ego-Bewusstsein. Er funktioniert nur noch. Man kann sagen, er habe die schwarze Mütze übergestülpt bekommen.

Bsp.

Der Amoklauf und die Selbstzerstörung durch Selbstmord sind eine der schlimmsten Varianten der schwarzen Mütze.

Die Seele ist heute eine gegliederte Welt

Die einzelnen Seelengliedern sind nicht durch Scheidewände voneinander getrennt. Es ist jedoch notwendig, daß diese drei Glieder in unserer modernen Zeit unterschieden werden, weil ein jedes auf eine andere Art zur Außenwelt in Beziehung steht. Die Seelenglieder entwickelten sich im Laufe der Geschichte, wie das kleine Kind noch nicht die gleiche Verantwortung wie ein Erwachsener übernehmen kann.

Die Empfindungsseele ist noch nicht getrennt von ihrer Umgebung. Der Mensch empfindet sich als Teil des Universums.

Als Zentrum der Verstandes-Gemütsseele fühlt er sich als Ich. Er sieht seinen Körper, fühlt seine Seele und ist sich bewusst, dass er ein Ich-Geist oder Ich-Mensch ist.

Mit seiner Bewusstseinsseele lebt er im Jetzt. Er erlebt sich als ewiges, schöpferisches Individuum. In seinem Denken, Fühlen und Wollen ist er wach. Deshalb handelt er verantwortlich. Seine innere Aktivität ist im Körper ist am grössten. Er ist hellwach. Die Bewusstseinsseele äußert sich vor allem als logisches Denken, als Begriffszergliederung, geht auch als rechnerisches Denken vor. Die Bewusstseinsseele ist nur dem Menschen eigen. Bei den Tieren findet man sie nicht.

Der Mensch kann heute alle drei Seelenglieder entwickelt haben. Jeder Mensch kann in die erstarrten, vergangenen Bewusstseinszustände zurückfallen. Aber er kann durch bewusstes nicht manipuliertes Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist, die drei Mützen abstreifen und wieder ein klares Bewusstsein erlangen.

Ein Bild: Fallen kann jeder, aber auch aufstehen kann jeder (Sich aufrichten braucht aber Aktivität des Ichs).

Die Geistesentwicklung

Beim nicht manipuliert Weiterdenken, das auch ein Fühlen und Wollen ist, erlebt sich der Mensch als ewiges (raum- und zeitloses) Wesen.

Er besitzt einen ewigen Geist, der aus der göttlichen Substanz von Gott geschaffen wurde und den der Mensch in einem geistgemässen Leben weiterdifferenziert und weiterentwickelt.

Der Mensch erlebt nun, dass sein Ich auch aussen existiert und mit dem ganzen Weltall eins ist. Nun ist er zu einer einheitlichen Weltsicht gekommen. Er empfindet sich in Gott geborgen. Das Leben auf der Erde dient dem Menschen zur geistigen Weiterentwicklung. Erst durch die Trennung von Gott kann man aufwachen und sein Schicksal in seine Hände nehmen. Dann wird man sich bewusst, dass man nie von Gott getrennt war und kehrt in das Reich Gottes bewusst in Freiheit zurück.

Die Übungen, die ich im Oktober 20 in meinem Blog (deltadynamik.com) wieder beschrieben habe, sind ein Werkzeug, um seinen individuellen Geist zu entwickeln.

Zusammenfassung der Seelenentwicklung

Die drei Seelen werden im Erwachsenenalter geboren. Das Ich muss ab ca. 24 Jahren mitwirken, sonst bleibt die Entwicklung stehen.

Bsp.

Es gibt immer mehr Menschen, welche sogar im Alter auf dem seelischen Stand eines 24 -Jährigen stehen geblieben sind. Je älter der Körper, desto mehr klafft die Unreife der Seele und das Alter des Körpers auseinander. Der Mensch wird kindisch, statt dass er sich die Offenheit eines Kindes bewahrt. Die Offenheit bewahren hat eine innere Aktivität zur Voraussetzung. Das Kindisch-Werden erfolgt automatisch.

Auch die Mützen übergezogen zu bekommen, ist ein automatischer Vorgang. In der Materie zu verhärten oder sich im elektromagnetischen Feld aufzulösen ist bequem und braucht keine innere Energie.

Damit das Ich-Wesen auch in den irdischen Welten frei, gleich und sozial sein kann, muss es auf der Erde wieder ein göttliches Ich-Wesen werden und nicht ein Ego-Wesen bleiben.

Es muss die Erstarrungen und Auflösungserscheinungen, die es Gott vergessen lassen, wieder aktiv rückgängig machen.

Gleichzeitig kann der Mensch sich im Seelischen auf der Erde von den drei Idealen Freiheit im Denken, Gleichheit im Fühlen und Sozialität im Wollen begeistern lassen.

Von der Empathie zur Sympathie und Antipathie

Die „normale“ Sinneswahrnehmung

Die Sinneswahrnehmung, wenn wir ganz wach und präsent sind, gibt dem Menschen die Welt wieder, wie sie ist. Er wird nicht manipuliert.

Nur Menschen, die sich manipulieren lassen, erleben verschiedene Welten.

Die Manipulationen können vielfältig sein. Jeder Mensch spricht auf andere Manipulationen an.

Bsp. Ein Nachbar parkiert sein Auto vor der Garage des Hausbesitzers. Der Hausbesitzer kann nicht mehr wegfahren, denn er ist blockiert. Er weiss nicht, wer der Halter des Autos ist. Nach einer Stunde Suche des Autohalters, lässt der Eigentümer der Garage das unbekannte Auto abschleppen.

Nach 10 Uhr abends ruft der Nachbar beim Hausbesitzer sehr emotionell an und schiebt alle Schuld auf ihn. Um den Besitzer der Garage zu diskreditieren, erpresst der Nachbar ihn mit ganz anderen Tatsachen, die er sich wiederum zurechtbiegt. Seine Sprache ist sehr grob und primitiv. Sie ist voller wilder Emotionen. Er will ihn mit einer Tatsache, die nicht der Realität entspricht, – einer Illusion – erpressen.

Statt einer Entschuldigung will der Nachbar den Besitzer der Garage so manipulieren, dass er Angst bekommt und nichts mehr gegen ihn unternimmt.

Die Sinneswahrnehmung mit den Spiegelneuronen

Auch die Sinneswahrnehmung im elektromagnetischen Feld oder ausserhalb des Körpers hat ihre Sinnesorgane im Körper. Man kennt sie heute noch nicht genau. Es ist aber sicher, dass die neu entdeckten Spiegelneuronen ein wichtiges Element der Sinnesorgane sind.

Auch hier gilt: Wenn der Mensch ganz wach und präsent ist, können seine Eindrücke nicht manipuliert werden. Diese Organe zeigen uns dann ein wirkiches, nicht manipuliertes Abbild der Welt an. Nur „sehen“ wir keine Gegenstände, sondern nehmen ausserhalb unseres Körpers Gefühle, Gedanken und Willensimpulse und das individuelle Wesen, welches denkt, fühlt und will, wahr.

Wenn wir unsere Konzentration noch steigern oder die physischen Erlebnisse in den Geist heben (spiegeln), sehen wir gedankenerfüllte und gefühlsgeladene Bilder, die uns aber freilassen. Denn wenn wir nicht mehr innerlich tätig sind, verschwinden sie sofort. Diese Bilder sind keine Illusionen und zeigen uns Realitäten.

Der Körper und seine Sinnesorgane helfen uns Menschen auf der Erde und in unserer Umgebung, welche bis in den entlegensten Winkel der Welt gehen kann, wahrzunehmen, was ist.

Beim „Einschalten“ der Sinnesorgane oder beim aktiven Gebrauch unseres Körpers können wir Einiges wahrnehmen. Wir sehen z. B. Landschaften und empfinden Gefühle. Man sagt, dass wir die Augen aufmachten und unsere Sensibilität steigerten. Das Wahrnehmen von unsichtbaren Gefühlen, nennt man auch das Empathisch-Sein oder Empathie. Wir sind präsent und driften nicht in Träume ab. Wenn wir unser Bewusstsein durch unsere innere Aktivität steigern, erfahren wir, dass wir die Innen-Welt als auch die Aussen-Welt mit 12 Sinnen differenziert erleben können.

Die geistigen Sinne auf der Erde

Nun sprechen wir von geistigen Sinnen, seelischen Sinnen und körperlichen Sinnen im Körper auf der Erde.

Die Empathie durchdringen wir mit unserem nicht manipulierten, gesteigerten Denken und können dann zwischen Ich-Sinn, Gedanken-Sinn und Wort-Sinn unterscheiden.

Mit diesen Sinnen können wir das Individuum des anderen, seine Gedanken und seine Geräusche, die er in der Luft macht, als sinnerfüllte Worte erkennen.

Die neutrale Empathie wird zum Ort im Körper, wo ein Strom, der aus der Zukunft oder von vorne heranströmt, sich mit einem Strom, der aus der Vergangenheit oder von hinten kommt, vereinigt. Dieser Wirbel, der dadurch entsteht nennen wir in unserer Seele unseren Ich-Punkt. In diesem Punkt empfinden wir für alles, was aus der Vergangenheit kommt – die Empfindungen – Sympathie. Alles, was aus der Zukunft kommt, besonders das Denken, entsteht nur mit unserer eigenen, inneren Aktivität. Wir erleben unseren Strom von vorne als Antipathie.

Die beiden Ströme: Sympathie und Antipathie oder Fühlen und Denken

Es sind beides göttliche Ströme, auch wenn wir üblicherweise etwas Negatives mit der Antipathie verbinden.

In der göttlichen Natur gibt es auch die Prozesse des Blühens und Welkens, des Lebens und des Todes usw.

Es braucht beide Pole auf der Erde.

Ohne Tod wäre neues Leben nicht möglich. Wenn die Blüten nicht welken würden, gäbe es keine neuen Pflanzen usw.

In der göttlich geistigen Welt gelten die drei Ideale: Freiheit im Denken, Gleichheit im Fühlen und Sozialität im Wollen.

Die göttlich geistige, wie die göttlich natürliche Welt kann auf der Erde existieren, wenn der Mensch seinen göttlichen Kern lebt.

Dazu gehören die Kräfte der Sympathie und Antipathie.