Mein gegenwärtiges Lächeln öffnet das Tor zum andern Ich.

Das Lächeln ist etwas sehr Spezielles. Im Lächeln „schaut“ das gegenwärtige Ich-Bin-Wesen einen Augenblick aus dem G-Feld in die physische Welt. Im Lächeln ist der Mensch ganz präsent, ohne Egostruktur, ohne Absichten, falls es echt ist. Dieses Durchscheinen des G-Felds lässt keinen Menschen kalt. Man lächelt zurück und erlebt denselben Prozess. Man ist berührt vom Wesen des Andern. Im Moment des Lächelns geschieht ein nonverbaler Austausch auf der Ebene der Ich-Bin-Wesen. Der Mensch vereinigt sich mit dem wahren Menschen ausser Raum und Zeit. Die Egostrukturen schweigen einen kurzen Moment.
Auf Befehl kann man nur so tun, als ob man lächelt. Die Bewegung der Gesichtsmuskeln mit Absicht zu lächeln führt nur zu einem Grinsen.

Das wahre Lächeln wird erst durch den Menschengeist, der sich der Gesichtsmuskulatur bedient, zum Lächeln. Wird die Gesichtsmuskulatur durch die Egostruktur verändert, entsteht Mimik, die den eigenen Absichten dient, die den anderen Menschen nicht in seinem innersten, ewigen Wesen ansprechen will und kann.

Lächeln ist eine urmenschliche Äusserung!

Das Ich-Bewusstsein ist nicht das Bewusstsein vom wahren Ich, sondern das Bewusstsein meiner Egostruktur.

Das wahre Ich-Bin-Wesen mit seinem Bewusstsein ist nicht an den räumlichen Leib gebunden. Man findet dieses Ich-Bin -Wesen im G-Feld, indem man sich im ersten Schritt nicht mehr von den Leibprozessen steuern lässt und im zweiten Schritt in die Gegenwärtigkeit, die jenseits von Raum und Zeit sich befindet, eintritt. Das Ich-Bewusstsein ist ein am Leib erwachtes Bewusstsein, das den Leib als „Spiegelapparat“ braucht, um sich zu erleben. Es ist nur so lange vorhanden wie man wach ist. Es erlischt beim Einschlafen. Das Ich-Bewusstsein kann dem Menschen nicht die Sicherheit geben, dass sein Ich unsterblich ist. Ganz im Gegenteil erleben wir oft schmerzlich, wie abhängig unser Egostrukturbewusstsein von Prozessen im Leib ist. Hormone, Medikamente, Drogen, Heuschnupfen usw. bewirken grosse Umschwünge in unserem Egobewusstsein. Fällt unser Gehirn als Spiegelapparat durch einen Unfall oder eine Krankheit aus, verlieren wir unser Egobewusstsein und wirken für die Anderen oft als Wesen, das seine menschlichen Fähigkeiten verloren hat. Unter Egostrukturen können wir uns nicht mehr verständigen. Auf der Ebene des Ich-Bin-Wesens sind wir jedoch intakt. Das zeigen die Erlebnisse vieler Menschen, die lange im Koma lagen oder operiert wurden. Sie konnten auf der Bewusstseinsebene des Ich-Bin-Wesens alles miterleben. Gefühle, Intentionen und Gedanken der Menschen, die am Bett standen, konnten sie auffassen. Sie waren jedoch auf der Ebene der körpergebundenen Egostruktur unfähig zu kommunizieren.

Zweite Auflage verzögert

Die im Januar angekündigte, zweite Auflage des Buches „ADS-Kinder – Die Zukunft der Menschheit“ wird etwas später erscheinen. Im Sommer 2007 soll das stark erweiterte Buch herauskommen und wird auch auf bildungspolitische Fragen und konkrete Anwendungen für Lehrer und Eltern eingehen. Weitere Informationen gibt’s natürlich zu gegebener Zeit hier auf dem offiziellen Blog!