Geist für alle und Michaeli III

Herbstbeginn

Nach dem Sommer kann der Mensch die nicht manipulierte Sinnes-Wahrnehmung und Verwandlung seines Ich-Menschen ideal üben.

Michaeli

Das noch weitgehend unbekannte christliche Fest Michaeli beschreibt das göttliche Wirken – nämlich die Wirkung von Erzengel Michael – im menschlichen Körper. Dieses christliche Fest kann auch als das Fest des menschlichen Geistes, der vom Individuum Mensch verwandelt wird, bezeichnet werden. Dann ist es nicht mehr nur christlich, sondern ein Fest für alle sich entwickelnden menschlichen Wesen.

Im christlichen Kulturraum kann der Mensch sich bewusst werden, dass er mit der Hilfe Michaels den Drachen bekämpfen kann, der ihn in den Abgrund ziehen will.

Er kann sein Schicksal auf der Erde mit der Hilfe von Michael oder Gott mitgestalten. Dann erlebt er die Kraft von Michael im Fest.

Das geistige Selbst

Die Menschen auf der ganzen Erde können mit hellem Bewusstsein ihr Ich zu einem geistigen Selbst verwandeln. Dabei müssen sie die Gegenmächte von Gott in den Abgrund hinabdrücken, um nicht von der geistigen Welt abgezogen und von den Gegenmächten angezogen zu werden.

Es wird ihnen klar, dass ein irdisches Leben nicht reicht, dies mit Erfolg zu machen.

Mit dem geistigen Selbst wird allen Menschen die Lehre von der Wiedergeburt des menschlichen, individuellen geistigen Wesens und das Schicksal, das ihnen auf Erden beschieden ist, zur Tatsache.

Das geistige zentrale Bewusstsein im Festen oder im alten Element Erde ist das gleiche wie das zentrale Bewusstsein bei der festen Materie.

Das Umkreis-Bewusstsein im Flüssigen oder im alten Element Wasser ist das gleiche wie im unsichtbaren elektromagnetischen Feld.

Die beiden Bewusstseinsarten kann der Mensch auf geistige Art durch Meditation oder auf der materiellen und elektromagnetisch feldhaften Erde durch die materialistische Wissenschaft kennen lernen.

Danach kann er sich vom Einfluss der Materie und des elektromagnetischen Feldes durch die deltadynamischen Übungen befreien. Die dreifarbige Mütze zeigt dem Menschen, von welchen Versuchungen oder Erstarrungen er sich befreien kann, um wieder seinen ursprünglich göttlichen Zustand mit hellem Bewusstsein seines Wesens zu erringen. Wenn er sich von ihrem Einfluss freimacht, dann denkt er rein und wird nicht mehr manipuliert. Er ist nun Wissenschaftler des Geistes. Er betrachtet die Naturwissenschaft geistig und stellt Forschungen über die Zukunftsströmung von rechts an.

Trümmelbachfälle

In den Sommerferien 2020 besuchte ich die Trümmelbachfälle im Berner Oberland im Lauterbrunnental. Sie können als Bild zur Reinkarnation und Karma angeschaut werden.

Die Trümmelbachfälle sind Wasserfälle, die sich durch den Felsen gegraben haben und sich einen Weg in die Tiefe des Tales durch den Felsen gesucht haben. Sie stürzen nicht nur durch die Luft ins Tal.

Der Staubbachfall in Lauterbrunnen stürzt sich 300 Meter durch die Luft ins Tal. Goethes Gedicht über den Staubbachfall beschreibt das Wasser in der Luft zur Erde stürzend und sich wieder zum Himmel hebend.

Die Trümmelbachfälle sind ein Bild, wie der Mensch seinen Lebensweg durch den harten, festen Felsen sich oftmals bahnen muss. Von der Luft kommend muss sich das weiche, bewegliche Wasser oder die menschliche Seele im harten Felsen einen Weg graben.

Der Mensch kann mit den abgeänderten Worten (Fels statt Wind) von Goethe sagen:

Seele des Menschen, wie gleichst du dem Wasser, Schicksal des Menschen wie gleichst du dem Fels.

Fels steht für die feste Erde. Wenn das alte Element Wasser mit dem alten Element Erde ergänzt wird, muss der Mensch statt Fels das Wort Erde nehmen. Der physische Körper erleidet sein Schicksal. Erst wenn wir den physischen Körper neben der Wärme, Luft und Wasser auch als Erde – z. B. als festes Skelett – erleben, können wir uns ganz bewusst werden und voll aufwachen.

Nun sind wir nicht nur Opfer, sondern wache Gestalter unseres Schicksals.

Reinkarnation und Karma

Goethe vergleicht das Wasser mit der menschlichen Seele, die in wiederholten Erdenleben (Reinkarnation) sich immer weiterentwickelt. Das Schicksal (Karma), das der Mensch auf der festen Erde erlebt, kann eher mit dem sich einen Weg-Schaffen des Wassers im harten Felsen bei den Trümmelbachfällen verglichen werden.

Dies ist ein Bild der Aktivität des Menschen, der sein Schicksal auf sich nimmt und harte Arbeit auf der Erde leisten muss. Der Mensch nimmt sein Schicksal oder Karma auf sich. Er braucht aber mehrere Leben oder die Reinkarnation, um sein Schicksal wach zu leben. Der Kern oder das Delta des Menschen ist der oder das Gleiche, nur die Namen der irdischen Persönlichkeit wechseln.

Staubbachfall und Trümmelbachfälle

Der Staubbachfall und die Trümmelbachfälle sind ein Bild für die Reinkarnation und das Karma.

Goethe erlebte nur den durch die Luft fliegenden Staubbachfall. Er brauchte ihn als Bild für die Reinkarnation.

Bei den Trümmelbachfällen kommt noch das Bild des Schicksals oder Karmas dazu.

Das weiche Wasser bahnt sich seinen Weg durch den harten Fels. Wenn der Mensch einen unbändigen Willen hat, meistert er seinen Weg auch durch harte Schicksalsschläge.

Er bekämpft auf Erden den Drachen und „schwirrt“ nicht ab.

Michaeli kann auch das Fest der willentlichen Verwandlung durch den Ich-Menschen (Schicksal gestalten) genannt werden.

Der Geist für alle und die christlichen Feste II

Irdische Bewusstseinsstufen

Die zwei irdischen Bewusstseinsstufen – irdisches Zentralbewusstsein und irdisches Umkreisbewusstsein -, die wir im letzten Blogartikel mit dem Fest der Weihnachten und Ostern kennengelernt haben, können durch die Ich-Aktivität des Menschen auf der Erde in den Geist gehoben werden. Dann erfahren wir die himmlischen, geistigen Bewusstseinsstufen auf der Erde (Pfingsten und Johanni).

Aber auch ohne christlichen Hintergrund kann jeder Mensch, der sein Bewusstsein schärft, erleben und verstehen, in welche Sphären oder Welten er mit seinem Seelenkörper und seinem Individualkörper eintauchen kann.

Delta-Übungen

Die Delta-Übungen zur Stabilisierung und Bewusstwerdung können alle Menschen anwenden oder ähnliche Übungen aus ihrem Kulturraum praktizieren. Sie können dadurch die beiden Bewusstseinszustände in die Sphäre des Seelenkörpers und Individualkörpers heben.

Die entsprechenden christlichen Feste sind nun: Pfingsten und Johanni:

Pfingsten

Pfingsten ist das Fest der Geist-Seele.

Durch die seelische Geistsphäre kommt der Geist von vorne oder von rechts (der Richtung des rechten Arms) aus der Zukunft auf den Menschen zu. Das Zitat aus der Bibel „Der Geist weht, wo er will.“ (Joh 3,8) meint, dass wir nicht entscheiden können, ob wir vom (Heiligen) Geist erfüllt werden. Wir können uns nur durch unsere Lebensführung (sich um den Geist bemühen, Übungen zur Bewusstseinsentwicklung machen usw.) vorbereiten. Wir sind dann in der ersten Dimension oder der Sphäre des Geistig-Seelischen auf der Erde. In dieser Sphäre gilt die Freiheit. Deshalb können wir nicht erzwingen, dass wir geisterfüllt werden.

Seelen- oder Astral- oder Sternenkörper

Der Seelen- oder Astral- oder Sternenkörper geht bis ins All zu den Sternen. Seelisch können wir Raum und Zeit überwinden.

Empathie

Im erstarrten Seelenleib haben wir dazu die Spiegelzellen im physischen, sichtbaren Körper, um im elektromagnetischen Feld wahrnehmen zu können.

Wir können unsere empathischen Fähigkeiten verfeinern, d. h. wir können mit den Spiegelneuronen spüren, was den Anderen im Innern bewegt. Wir können ganz allgemein in unserer Umwelt im elektromagnetischen Feld wahrnehmen.

In der Quantenphysik wird das elektromagnetische Feld auch das Feld der Möglichkeiten genannt, weil das Wirken des Geistes verschiedene Möglichkeiten zum sich Offenbaren auf der materiellen Erde hat. Welche Variante sich verwirklicht, ist auch vom Menschen abhängig.

Das geistige Umkreisbewusstsein in der „Pfingstwelt“

Wenn wir uns bewusst üben und den erstarrten Seelenleib wieder zum beweglichen, göttlichen Seelenleib machen, sprechen wir vom gespiegelten Umkreisbewusstsein und sind bewusst in der 1. Dimension: Das Ich-Wesen wird nun hellbewusst, da wir unseren individuellen Geist erleben. Beim beweglich Machen des Seelenleibs sind wir wieder mit dem Göttlichen über das Unendliche verbunden, d. h. wir gehen ins Göttliche im Unendlichen und kehren wieder im Energieleib zum Ich-Punkt im physischen Körper (Regeln der projektiven Geometrie) zurück. Dieses geistige Umkreisbewusstsein können wir auch im elektromagnetischen Feld oder mit quantenphysikalischen Begriffen im „Feld der Möglichkeiten“ aufrechterhalten.

Wir können auf der materiellen Erde mit ihren elektromagnetischen Feldern den göttlichen Geist und die Freiheit erleben, wenn wir innerlich aktiv in der Gegenwart sind.

Für das Spiegeln in den Geist, können wir auch sagen, dass wir den göttlichen, beweglichen Geist mit nicht materiellen Sinnesorganen hellbewusst wahrnehmen können. Da wir dazu unsere Aktivität entfalten müssen, damit wir etwas wahrnehmen, hängt es von unserer Freiheit ab, ob wir innerlich aktiv werden oder passiv bleiben.

In dieser Welt des Denkens gilt die Freiheit.

Wir kommen nur als Ich-Mensch in die Sphäre der Freiheit. Bewusster Ich-Mensch werde ich nur durch bewusste, innere Aktivität.

Pfingsten kann auch das Fest der Freiheit genannt werden.

Die erste geistige Wahrnehmung ist das nicht manipulierte Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist.

Johanni

Johanni ist das Fest des Ich-Menschen.

Johannes der Täufer tauft als seelisch fortgeschrittener Mensch mit Wasser. Christus wird den Menschen mit dem Heiligen Geist taufen.

Der individuelle Geist oder das Ich kommt von oben, d. h. senkrecht zur Erdoberfläche.

Für alle Menschen ist Johanni auch das Lichtfest. Die Sonne steht am höchsten am Himmel. Der Tag ist am längsten.

Das menschliche, individuelle Ich oder Geist

„Die Begeisterung lodert lichterloh!“, in dieser Wortwahl finden wir den menschlichen Geist in „Begeisterung“, das Feuer oder die Wärme in „lodern“ und Licht in „lichterloh“.

Dazu der Anfang eines Gedichts:

Die Beziehung ist ein Feuer.
Am Anfang brennt es lichterloh,
die Flammen lodern heiß und meterhoch
… .

Ein zweites Gedicht, wo auf die ursprüngliche Grösse des Menschen hingewiesen wird:

Schüren muß man das Feuer, wenn die Flamme lodern soll. Auch der Mensch braucht den Stachel, um seine Größe wiederzufinden.

Kalidasa

(lebte im 4./5. Jh. n. Chr.), schrieb die berühmtesten indischen Dramen, wird noch heute als der größte indische Dichter verehrt.

Der Mensch lebt in der Gegenwart. Er wird sich bewusst, dass er ein Bewusstsein, das vom materiellen Körper unabhängig ist, haben kann.

Der Mensch braucht den „Stachel“ der Materie und der elektromagnetischen Felder wie im Gedicht von Kalidasa erwähnt, um sich als Ich-Wesen zu finden.

Er schafft sich ein Ich-Bewusstsein mit seinem Ich-Wesen. Er übt Konzentrationsübungen.

Er lässt sich aus dem Zukunfts-Strom oder der Umgebung von den Verstorbenen und den Engeln inspirieren. Er nimmt die Impulse, die auf ihn zukommen, ernst.

Durch die diversen Übungen ist er sensibilisiert, auf die Impulse im elektromagnetischen Feld zu achten. Weil er in der Gegenwart des Geistes oder des Ichs lebt, kann er auch unterscheiden, ob die Impulse verzerrt und vergangen sind, ihn manipulieren wollen, oder aus der Zukunft kommen und ihm helfen wollen das Leben zu meistern.

Anders gesagt: Beeinflusst und manipuliert das elektromagnetische Feld (inkl. die Materie) die göttlichen Impulse (von verstorbenen Menschen oder Engeln).

Er lebt hell bewusst in seinem Ich. Das Ich lebt im Zentral-Bewusstsein oder Umkreis-Bewusstsein. Der menschliche Körper befindet sich in der 3. Dimension, sein Geist oder Ich in der nullten Dimension. Er ist als Ich-Wesen auf der Erde in seinem Körper (3D) und überall im All (0D).

Der Mensch hat, wie im obigen Gedicht von Kalidasa, seine (ursprüngliche) Grösse – nun aber hell bewusst – wiedergefunden.

Der Mensch als bewusstes, göttliches Ich-Wesen ist eine riesige Macht auf der Erde und im All. Er ist stärker als alle Wesen, welche ihre Heimat auf der materiellen Erde und in der Welt der gottlosen elektromagnetischen Felder haben. Diese Wesen – im christlichen Kulturraum als Teufel bezeichnet – versuchen den Menschen so zu manipulieren, dass er sich allein (ohne Gott) auf der Welt fühlt.

Der global wirkende menschliche Geist und die Feste im christlichen Kulturraum I

Religion

Kirchen, Tempel und Moscheen erleichtern den Menschen durch den heiligen Raum, den sie bilden, Beziehung zum Geistigen zu pflegen. Bilder der grossen Heiligen, der Götter, von Szenen aus dem Leben dieser Wesen, Musik, Rituale, Gebete, Mantras usw. erleichtern den Menschen den Zugang zu Gott oder ihrem Schöpfer. Die meisten Menschen auf der ganzen Erde unterhalten entsprechend ihrer Religionen die Beziehungen zwischen den Menschen und der göttlichen Welt.

Religion bedeutet ins Deutsche aus dem Lateinischen übersetzt „Wiederanbindung an den Geist“.

Die verschiedenen Dimensionen oder Sphären

Alle Menschen können heute auch den Geist erleben, wenn die herkömmlichen Religionen für sie nicht mehr glaubwürdig sind.

Der Mensch kann im anderen Menschen den individuellen Geist direkt wahrnehmen und erleben, wenn er sein Bewusstsein ein bisschen anhebt. Dazu muss er aktiv werden.

Dann braucht er die alten Religionen nicht mehr zur geistigen Orientierung. Rituale auf den wichtigen Stationen des Lebens wie Erwachsenwerden, Heirat, Beerdigung usw. können ihm aber immer noch gute Dienste leisten.

Wenn der Mensch ihre heiligen Schriften unter Zuhilfenahme der modernsten Erkenntnisse geistig interpretiert, kann ihm bewusstwerden, dass alles auf der ganzen Welt auf den gleichen Schöpfergott hinweist.

Christliche Feste

Auch die christlichen Feste können für Menschen des christlichen Kulturraums eine Hilfe sein, um sein Ich-Wesen in den Dimensionen (0. – 3. Dimension), Zeiten (Vergangenheit, momentane Gegenwart, Zukunft, ewige Gegenwart) und Körpern (Individual-, Seelen-, Energie- und physischer Körper), die auf der Erde wirken, verstehen und erleben zu können.

Aber auch ohne christlichen Hintergrund kann jeder Mensch, der sein Bewusstsein schärft, erleben und verstehen, in welche Sphären oder Welten er mit seinen vier Körpern eintauchen kann.

Delta-Übungen

Die Delta-Übungen zur Stabilisierung und Bewusstwerdung können alle Menschen anwenden oder ähnliche Übungen aus ihrem Kulturraum praktizieren.

Punkt- oder Zentralbewusstsein

Alle Menschen können mit ihrem Punktbewusstsein im 3-D Raum den physischen Körper erleben und den physisch materiellen Körper mit ihren Sinnen wahrnehmen.

Das Punkt- oder Zentralbewusstsein haben wir nur – kosmisch betrachtet – durch unseren punktförmigen Körper mit seinen Sinnen.

Weihnachten

Das Fest der Geburt des physischen Körpers von Jesus ist im Christentum Weihnachten.

Der Mensch (jeder Mensch ist Gottes Schöpfung) kommt aus dem Himmel (0. Dimension) auf die Erde (3. Dimension).

In der Bibel wird geschildert, wie Jesus auf die Erde kommt. Die drei räumlichen Dimensionen werden erwähnt. Weil der dreidimensionale Raum für alle lebenden, wachen Menschen selbstverständlich ist, wird ihm kaum Beachtung geschenkt.

Es wird in der Bibel vom Leben (Geburt) und Tod (Kindermord von Bethlehem), vom Raum (Hirten kommen vom Feld, die drei Könige aus dem Morgenland.), von den verschiedenen Sphären (Engel, musizierende Engel), Sterne (Stern von Bethlehem) und Gott als das allumfassende Schöpferwesen gesprochen.

Weihnachten kann auch das Fest der Sozialität genannt werden.

Das Bewusstsein in den Sinnen

Mit neun Sinnen, mit denen der Mensch ein Zentral- oder Punktbewusstsein hat, kann er seinen Körper und seine Umgebung bis zu den Sternen wahrnehmen.

Das Zentral- oder Punktbewusstsein besitzt der Mensch in der 3. Dimension dank des physischen Körpers auf der Erde.

Ostern

Ostern ist das Fest der Auferstehung Christi. Es wird aber auch an den Tod des physisch materiellen Körpers von Jesus Christus erinnert. Ebenso kann man Ostern auch als das Fest des ewigen Lebens bezeichnen. Der Tod hat nun keine Macht mehr.

Die Welt der Gefühle oder die Aussenwelt, die vom Leben durchströmt wird, ist nun unsere Sphäre.

Im Weltall und auf der Erde wird auch vom elektromagnetischen Feld gesprochen. Die Wellen des elektromagnetischen Feldes liegen in vielen Ebenen im 3-D Raum. Deshalb erleben wir mit den Gefühlen, die als Wellen mit einer genau festgelegten Länge und Höhe die im elektromagnetischen Feld Emotionen darstellenden, den Raum nun in seinen zwei Dimensionen.

Die Bilder sind dafür ein Zeichen. Bilder können im Raum in unterschiedlichen Positionen aufgehängt werden, man kann sie z. B. drehen. Sie bleiben jedoch immer zweidimensionsionale Bilder. Auch die Pflanzen als Lebewesen betonen durch ihre Blätter die zwei Dimensionen. Eine unendliche Anzahl Ebenen gestaltet den Raum, wie wir an der Vielfalt der Blätter und ihrer Stellung im Raum sehen können.

Umkreisbewusstsein in der „Osterwelt“

Auf einer Ebene oder in 2D kann ein Kreis gezeichnet werden. Deshalb kann auch von Umkreisbewusstsein gesprochen werden, das aus der Umwelt oder All zum Mittelpunkt des Kreises oder zum menschlichen physischen Körper auf der Erde blickt.

Seelenwelt

In diese zweidimensionale Welt leuchten von oben die Lichtstrahlen hinein. Dadurch haben wir auch die 1. Dimension (Geraden Strahlen und Linien) in den zwei Dimensionen. Dieser obere Teil der 2D Welt wird auch Seelenwelt mit ihren Gedanken, Gefühlen und Willensimpulsen genannt.

Lebenswelt

Wenn die Lebensströme, welche im Zweidimensionalen sich in einer senkrecht stehenden Ebene von oben, rechts, links und unten sich in einem Punkt treffen, angeschaut werden, sprechen wir von Lebenswelt.

Der Schnittpunkt im Kreuz der vier Lebensströme ist unser Ich-Wesen – unser menschlich, individueller Geist – auf der Erde in seinem Körper. Der physische Körper wird am Tag oder im Wachzustand vom Lebensstrom von unten, der Energiekörper von links, der Seelenkörper von rechts und der Individualkörper von oben durchdrungen und belebt.

In dieser zweidimensionalen Welt fliessen die vier Lebensströme vom Umkreis – aus der Ferne – zum Zentrum oder zum individuellen Ich-Geist auf der Erde.

So können wir auf der Erde im wachen Menschen von vier Welten oder vier Dimensionen sprechen:

  1. Der physische Körper mit seinen verschiedenen Formen
  2. Der Energiekörper, der als Zeichen seines Lebens mit den unterschiedlichsten Rhythmen den physischen Körper gestaltet (Atem-, Herz-, Organrhythmus usw.). Rhytmen können das Leben fördern und die Lebensenergien verstärken.
  3. Der Seelenkörper, der mit seinem Denken, Fühlen und Wollen unser seelisches Leben ausmacht.
  4. Der Individualkörper, der unseren Körper zum einzigartgen, individuellen Körper auf der Erde macht.

Alle vier Körper durchdringen sich und bilden am Tag den durchgeistigten, beseelten, lebendigen physischen Körperauf der Erde.

In der Nacht sehen wir den schlafenden Menschen. Sein physischer Körper ist nur noch belebt. Seine Geist-Seele weilt meistens unbewusst in nicht irdischen Welten.

Die Umgebung beeinflusst den Menschen in seinem Lebensgefühl.

Ostern in der zweiten Dimension. Der Lebens Körper oder das Aussen- oder das Umkreisbewusstsein wird geboren. An Ostern wird klar, das durch die Kreuzigung Christi das ewige Leben da ist. Es überwindet den Tod.

Umkreisbewusstsein

Das Umkreisbewusstsein des Menschen befindet sich durch die unsichtbaren Körper in der 2. Dimension.

Der Mensch besitzt drei Sinne mit dem Umkreisbewusstsein: Ich-, Gedanken- und Wortsinn.

Mit diesen Sinnen ist das menschliche Ich im anderen Menschen und in seinen Gedanken. Er ist sich aber bewusst, dass er den Mitmenschen und seine Gedanken wahrnimmt. Er nimmt nicht vom Zentrum seines Körpers wahr, sondern nimmt in der Umgebung mit seinem individuellen Geist oder Ich im elektromagnetischen Feld wahr.

Mit drei Sinnen, mit denen der Mensch ein Umkreisbewusstsein hat, kann er das Ich, die Gedanken und das Gedankliche in der Sprache wahrnehmen.

Das Bewusstsein in den Sinnen

Das Umkreisbewusstsein besitzt der Mensch in der 2. Dimension dank des Energiekörpers auf der Erde.

Er befindet sich in den Ich-Wesen, den Gedanken der Mitmenschen und in der Muttersprache. Er nimmt nicht vom Zentrum nach aussen, sondern aus dem Umkreis oder der Umgebung aus der Ferne wahr.

Ostern kann auch das Fest der Gleichheit genannt werden.

Der irdische Mensch

Die oben beschriebenen Bewusstseinszustände und die 12 Sinne gelten zur Wahrnehmung der irdischen Objekte und Umgebung. Wissenschaftlich ausgedrückt kann der Mensch die Materie und in den elektromagnetischen Feldern wahrnehmen und handeln. Er kann Gedanken, Gefühle und Willensimpulse der Mitmenschen in der Aussenwelt wahrnehmen. Dann überwindet er im elektromagnetischen Feld Zeit und Raum. Wissenschaftlich kann von Wellen im Feld oder Emotionen gesprochen werden. Wenn der Mensch seine Gefühle nicht in die Vergangenheit als Emotionen gleiten lässt, sondern in die Zukunft aktiv hinaufhebt, kann er sich geistige Bewusstseinszustände erringen.

Das Bewusstsein in der Umwelt und Umgebung zu haben, auf die Impulse aus der Zukunft (Verstorbene, Engel …) zu achten und den Mitmenschen in seinen Gefühlen (im Inneren des Anderen zu sein) ernst zu nehmen, wird eine Fähigkeit, die immer verbreiteter bei den Menschen ist. Ihre Sensibilität und Wachheit zu schulen, ermöglicht immer besser entscheiden zu können, ob etwas der Wirklichkeit entspricht oder ob man manipuliert wird

Ausblick

Beim nächsten Blogartikel werden wir von den gespiegelten Bewusstseinsstufen und den entsprechenden christlichen Festen sprechen.

Wir werde Pfingsten, Johanni (Sommersonnenwende oder Sommerbeginn) charakterisieren.

Dann müssen wir in die Zukunft oder die Welt des Heilligen Geistes gehen und danach in die Welt des menschlichen Ichs oder die ewige Gegenwart des Geistes. Geometrisch gelangen wir mit einer Punktspiegelung mit senkrecht aufeinanderstehenden Achsen von der Erde und aus der Sphäre des Lebens ins rein Seelische und Geistige. Wir kommen aus der 1. Dimension des dreidimensionalen Raumes in die 0. Dimension der Raum- und Zeitlosigkeit: der Heimat des menschlichen Ich-Wesens.