Der Gedankenkörper und der menschliche Geist

Der Intelligenz- oder Gedankenkörper

In unserem Körper haben wir einen seelischen Innenraum. Den Gedankenteil des Innenraums können wir als Intelligenzkörper charakterisieren. Dort können wir unsere  «geschöpften» Gedanken wahrnehmen. Wenn wir denken, sind wir im Wachbewusstsein.

Wir schöpfen unsere Gedanken in der Gegenwart aus der geistigen Welt. Sie werden als Gedankeninhalte oder Gedankenstrukturen im Intelligenzkörper «abgelegt oder gespeichert».

Die Gedanken existieren in unserem seelischen Innenraum, der ein Teil des Seelenmeers ist. Es ist mit dem göttlichen Ozean oder mit Gott verbunden. Deshalb können die Gedanken uns als Gesetze die Zusammenhänge der Welt zeigen.

Freie Erinnerungen

Erinnerungen sind schon vergangen, aber vom Menschen im Jetzt wieder «anschaubar». Dazu braucht der Mensch in seinem irdischen Körper sein Gehirn. Der Erinnerungsstrom kommt daher aus der Vergangenheit in die Gegenwart.

Lebensvermindernde, zwangshafte Erinnerungen

Nur Assoziationen – emotional aufgeladene Gedankenstrukturen – sind nicht nur im Hirn, sondern auch noch in den Körpermustern und Körperstrukturen „abgespeichert“. Sie bilden eine eigene, erstarrte Welt, die nur unser Körper erfahren hat, weil unser Ich abgedämpft oder verdrängt war.

Unser Ich-Geist kann in der Gegenwart nicht mehr korrigierend eingreifen, da unsere Kanäle zum Geist verstopft sind.

Eine unmenschliche Kraft, die in uns wirkt, bringt in der Gedankenmühle unsere Erlebnisse verzerrt in den Seelenraum. Viel schlimmer noch handelt unser Körper völlig unlogisch (geist- oder ichlos) beim Heraufkommen traumatischer Erlebnisse.

Klares Wachbewusstsein

Es gibt die Gedanken, die uns bewusst sind. Sie lassen uns frei, manipulieren uns in unserem Bewusstsein nicht, weil wir sie selbst zu 100%  zum Vorschein bringen.

Alles, was wir selbst produzieren, können wir normalerweise vollständig durchschauen. Kein Einfluss von aussen ist tätig. Wir sind frei. Daher können wir nur in Freiheit denken. Alles, was nicht ganz intrinsisch ist, schränkt unsere Freiheit ein.

Deshalb ist das nicht manipulierte Denken nur in Freiheit möglich. Der Mensch kann nur intrinsisch motiviert denken.

Denn der Mensch ist in diesem Denken frei.

Die vier Hauptgedankenformen

1. Wir können uns als Wesen ausser Raum und Zeit denken. Wir nehmen uns dann durch unsere Denkaktivität als ewiges Wesen bewusst wahr.

Unser Gedanken-Wesen existiert in der nullten Dimension. Raum und Zeit sind noch nicht entstanden. Es stellt auf der Erde in der Seelenwelt einen Punkt dar.

2. Wie der Blitz (Gedankenblitz) als gezackte Gerade dargestellt werden kann, beschreiben die Gedanken einen Strahl.

Sie sind in der einen Dimension der Geraden auf der Erde Strahlen.

3. Gefühlte Gedanken pflanzen sich in der Seelenwelt als geschwungene Linien fort.

Sie können in den zwei Dimensionen der Ebene auf der Erde als gebogene Geraden gezeichnet werden.

4. Unser Wille in den Gedanken ist in der Seelenwelt als Kreis darstellbar.  Ein Pfeil auf der Kreislinie ändert in jedem Moment seine Richtung. Dazu braucht es einen immerwährenden Willen.

Die Willensgedanken können in den drei Dimension der Erde als Kugel dargestellt werden.

Die vier Hauptgedankenformen können als Punkt (wahrnehmen), Strahl (denken), geschwungene Linie (fühlen) und Kreis (wollen) gezeichnet werden.

Alle anderen Gedankenformen sind eine Mischung von diesen vieren.

Das vom Körper nicht manipulierte Denken dämpft unser Bewusstsein nicht. Der Mensch ist nun hell wach. Der innerlich aktive Mensch denkt frei im Körper auf der Erde. Dieses Denken ist auch ein freies Fühlen und Wollen im irdischen Körper. Es ist wahr, schön und gut.

Da wir als Mensch mit unserer Geist-Seele in einem lebendigen Körper mit einem seelischen Innenraum leben, kann in der Seele von vier Hauptgedankenformen gesprochen werden.

 

Die vier Hauptgefühle im Emotionalkörper und der Seele

Der Emotionalkörper

In unserem Körper haben wir einen seelischen Innenraum. Den Emotionsteil des Innenraums können wir als Emotionalkörper charakterisieren. Dort können wir unsere Gefühle, die aus dem Seelenmeer auf- und abtauchen, wahrnehmen.

Wir sind hier im Traumbewusstsein, d. h. wir können nicht klar vorausbestimmen, was für ein Gefühl auftaucht. Auch können wir nur durch Denken, unsere Gefühle genau charakterisieren.

Die Gefühle kommen uns aus der Zukunft entgegen. Diese nehmen wir in der Gegenwart nur halbbewusst wahr.

Die Gefühle existieren in unserem seelischen Innenraum, der ein Teil des Seelenmeers ist. Es ist mit dem göttlichen Ozean verbunden.

Nur Emotionen sind in den Körpermustern und Körperstrukturen „abgespeichert“. Sie sind daher vergangenheitsbezogen und können sehr schnell unser Bewusstsein beeinflussen.

Es gibt die Gefühle, die uns im Jetzt halbbewusst werden. Sie geben uns ein Echo der irdischen Welt, da sie durch den Körper, der mit der Welt verbunden ist, entstehen. Sie lassen uns aber wieder vom Körper frei, weil sie bald wieder abtauchen und keine Strukturen bilden. Dadurch können sie unser Bewusstsein nicht manipulieren.

Da unser Seelenmeer mit dem göttlichen Ozean verbunden ist, sind die Gefühle auch ein objektives Echo (Feedback) der Welt. Wir müssen jedoch bedacht  sein, dass wir nicht in unsere zum Teil stark gefärbten Emotionen fallen.

Im Fühlen sind die Menschen gleich. Jeder Mensch hat einen Körper und Gefühle, die in vier Hauptgefühle eingeteilt werden können.

Die vier Hauptgefühle¹

  1. Wir können uns freuen, weil wir als Individualität mit einem klaren Ich-Bewusstsein auf der Erde leben.
  2. Da die Zukunft nicht eindeutig bestimmbar ist, können wir Angst haben vor dem, was auf uns zukommt.
  3. Das Leben in der Vergangenheit kann uns verschiedene Schicksalsschläge gebracht haben. Wir können darüber traurig sein.
  4. Wir können in Wut geraten, weil das Leben in der Materie oft nicht so leicht zu meistern ist, wie wir es uns vorstellen.

Als Ich „wohnen“ wir in unserem Seelen- und Energiekörper. Ausserdem ist unser sichtbares „Haus“ unser physischer Körper. Die vier Hauptgefühle steigen aus unserem Ich, unserem Seelen- und Energiekörper und unserem physischen Körper auf.

Die vier Hauptgefühle können wir mit Freude, Angst, Traurigkeit und Wut bezeichnen.

Alle anderen Gefühle sind eine Mischung von diesen vieren.

Da wir als Mensch mit unserer Geist-Seele in einem lebendigen Körper mit einem seelischen Innenraum leben, kann von vier Hauptgefühlen gesprochen werden.

 

¹ Im Possibility Management werden alle Gefühle als Mischung dieser 4 Hauptgefühle angeschaut.

 

Egostruktur – nicht Egoismusstrutur

Egostruktur

Jeder Mensch besitzt eine seelische und körperliche Egostruktur. Durch sie wird klar, dass jeder menschliche Körper nach individuellen Prinzipien gestaltet ist.

Die individuelle Geist-Seele jedes Menschen hat ihren Körper individuell gestaltet.

Jeder menschliche Körper ist ein individuelles Abbild der individuellen Geist-Seele.

Individueller Werden der Menschheit

Die Menschen werden heute immer individueller.

Diese Tatsache können alle Eltern, Lehrpersonen und viele Andere bestätigen.

Jeder Mensch hat seinen individuellen Fingerabdruck, seinen individuellen Gang, seine individuelle Iris usw. Alle diese Dinge, die eindeutig ein Individuum Mensch festlegen, können auch zur Kontrolle (Polizei, Pass, Gesichtserkennungsprogramme usw.) gebraucht oder in einer Diktatur missbraucht werden. In einer Demokratie bestimmt das Volk, was akzeptabel ist und welche Geräte überhaupt nicht eingesetzt werden dürfen.

Bei den unzähligen technischen Möglichkeiten, die in Zukunft immer raffinierter werden, kann man  die Menschen immer besser überwachen.

Dank einer individuellen Egostruktur jedes Menschen besteht die Möglichkeit zur Kontrolle.

Positv gesagt kann das Individuum jedes Menschen immer besser beachtet und ein ihm entsprechendes Umfeld gestaltet werden.

Heilung

Der Mensch kann immer besser geheilt werden, wenn seine Individualität sehr ernst genommen wird. Da jeder Körper und jede Seele vom Anderen in seiner Struktur verschieden ist, kann immer weniger eine nicht auf das Individuum abgestimmte  Therapie oder/und ein unindividuelles Medikament Gültigkeit haben.

Der geistige Kern des Menschen – das ewige Individuum – wird auch bei der Heilung immer wichtiger.

Nur ein Mensch, der loslassen und seine Schwächen überwinden kann, aktiviert damit seine Selbstheilungskräfte.

Schule

Auch in der Schule kann nicht mehr im alten Stil unterrichtet werden, wenn der Mensch optimal gefördert werden will. Wir müssen die Schulen zu einem Ort machen, wo jeder Schüler seine Individualität entwickeln kann.

Der Individualität des Kindes wird man gerecht, indem man auf die intrinsische Motivation – die Selbstmotivation – baut und die SchülerInnen sich kindsgemäss entwickeln lässt.

Umgekehrter Trend

Es gibt aber auch den umgekehrten Trend. Viele Menschen lassen bei herabgedämpften Bewusstsein ihre individuelle Geist-Seele nicht wirken. Sie werden zu Rassisten, schlucken Medikamente, die für alle gemacht wurden, schicken ihre Kinder weiterhin in Schulen, die auf ihre individuellen Fähigkeiten nicht Rücksicht nehmen usw.

Der Mensch gibt dann seine Individualität auf und wird mehr und mehr  zum Massenmenschen.

Egoismusstruktur

Dadurch wird die Egostruktur im Seelischen zur Egoismusstruktur. Auch der Körper wird durch sie unbeweglicher, verspannter oder sogar krank.

Die individuelle Geist-Seele kann sich nicht mehr offenbaren.

Der Mensch wird zu einem emotionalen Roboter, der seine Beziehungen im Seelischen und  auch äusserlich die Erde zerstört.

Die seelisch und körperlich erstarrte, unbewegliche Egostruktur wird zur krankmachenden Egoismusstruktur.

Indem das Bewusstsein gedämpft ist und der Mensch in seinem Vorurteilsnetz hängt, ist die Verbindung zum lebendigen Geist unterbrochen.

Heilung der Egoismusstruktur

Die Heilung der Egoismusstruktur kann nur durch den Geist – das Ich – geschehen.

Alle Meditationen, durch die unser geistiges Individuum aktiv und hell wach ist, die aufmerksamen Sinneserlebnisse, das bewusste Leben im Jetzt und Anderes machen unseren Körper zu Folgendem: Er wird zum Abbild des individuellen geistigen Wesens Mensch, das auf der Erde in seinem Körper lebt.