Der Körper als „Echoinstrument“

Der menschliche Körper

Schon Buddha wies auf die Wichtigkeit unseres Körpers hin:

Mit diesem menschlichen Körper mit seinem Geist liegen alle Lehren begründet.

-Buddha

 

Die Meditation ermöglicht uns mehr Empathie zu haben. Dies haben wir im letzten Blog erfahren. Mehr Empathie bedeutet, dass wir differenzierter unterscheiden können, was wir im Anderen auslösen. Ausserdem können wir spüren, was der Andere in seiner Seele fühlt. Wir können direkt im Anderen sein, weil wir uns in den elektromagnetischen Feldern durchdringen. Diese Tatsache kann die Wissenschaft beweisen. Ebenso können wir unsere Gefühle, die aus unserem Körper auftauchen und wieder absinken, besser wahrnehmen. Auch können wir unterscheiden, ob es sich um erstarrte Gefühle und Vorurteile handelt. Wir sind fähig wahrzunehmen, ob wir uns ausschliesslich an der Vergangenheit orientieren oder ob wir Impulse, die aus der echten Zukunft aus dem Geistigen kommen und sich auf der Erde verwirklichen wollen, mit unserem Kern – unserer Geist-Seele – aufnehmen und mit unserem Körper umsetzen können.

Mit einem Wort: Wir verhalten uns anders auf Reize von aussen als Menschen, die nicht meditieren.

Der Körper als Werkzeug

Unser Körper ist ein ideales Werkzeug, das unser Verhalten auf der Welt spiegelt.

Dieses Werkzeug ist aber nur gut zu gebrauchen, wenn es gut «funktioniert».

Gut funktionieren bedeutet, dass wir selbst bei Bewusstsein unseren Körper  durchdringen: Die Verbindung zum Geist und der echten Zukunft – also zu unserem Kern oder Geist-Seele – muss intakt sein.

Meistens ist aber heute bei vielen Menschen diese Verbindung gestört. Wie äussern sich diese Verbindungsstörungen?

Störungen bei der Verbindung zum Geist

Die wichtigste Störung ist die Herabdämpfung des Bewusstseins.

Dies kann bedeuten, dass der Mensch nicht hell wach ist, dass er sein Bewusstsein mit Drogen¹ dämpft, dass er in der Vergangenheit lebt, dass er schlechte Nahrung zu sich nimmt usw.

Bei einer leichten bis schweren Verminderung seines Bewusstseins wird der Mensch manipuliert, ohne es zu merken. Seine Sinne nehmen nur wahr, was sie wollen, seine Vorurteile werden als richtige Urteile angesehen. Der Mensch wird zum Rassisten, er schaut zum Beispiel, dass es ihm und einer Minderheit gut geht.

Der Mensch pflegt seinen Egoismus.

¹ Die Erweiterung des Bewusstseins durch Drogen ist nur eine Erweiterung der Wahrnehmungen, nicht eine Steigerung unserer Wachheit.

Eine gute Verbindung zum Geist

  1. Wenn die Verbindungen zu unserem Kern gut sind, haben wir bei Taten, die aus unserem Egoismus stammen, ein schlechtes Gewissen.
  2. Unsere Stimmung ist dabei schlecht.
  3. Es steigen Gefühle in uns auf, die zeigen, wie unser Verhalten auf die Umwelt wirkt.

Wir können drei Kategorien von automatischen Reaktionen unseres Körpers bilden, weil wir einen sichtbaren physischen Körper, einen unsichtbaren Energie- und Seelenkörper haben:

1. Das schlechte Gewissen ist ein Zeichen, dass unsere Taten, die durch den physischen Körper auf der Erde möglich wurden, von unserem Egoismus getrieben wurden.

2. Wenn unsere Stimmung schlecht ist, bekommen wir einen Hinweis von unserem Energiekörper, dass etwas nicht in Ordnung ist.

3. Im Seelenkörper geben uns Gefühle ein Echo der Welt, damit wir die Chance ergreifen können, uns zu ändern.

Gegenwart als Tor zum Geist

Wenn wir nicht abstumpfen wollen, können wir uns bemühen, in der Gegenwart zu leben.

Im Jetzt pflegen wir keine Vorurteile und unser Bewusstsein ist hell wach.

Es ist ein Zustand, der nur eintritt, wenn wir uns bemühen. Er kommt nicht automatisch. Unsere Gefühle zeigen uns, dass wir menschlich-göttlich sind.

 

Unser Körper ist ein Echo von Gott oder wie Paulus sagt:

Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und er nicht euch selbst gehört?

-Paulus

Meditation

Meditieren ist heute ein Schlagwort. So sagt der berühmte amerikanische Professor für Psychiatrie und Psychologie, Richard Davidson: «Meditieren sollte so normal werden wie Zähneputzen»

Der Neurowissenschaftler ist heute Erforscher und Promotor der regelmässigen Meditation mit säkularisiertem Ansatz . Früher forschte er über Angststörungen.

Meditation

Was wird heute mit Meditieren bezeichnet? Folgende Worte können die Meditation charakterisieren:

Konzentration, Sein im Geist, Übungen ausführen, um besser handeln zu können, mit eigenem Willen bewusst im Jetzt sein, Bewusstsein erhöhen usw.

Allen Beschreibungen ist gemeinsam, dass der Mensch seinen Willen einsetzt, um nicht in Abhängigkeit von seinem Körper zu bleiben.

Zwei Beispiele, die dies erläutern können:

  1. Wenn der Mensch Hunger und Durst verspürt, kann er bestimmen (wenn genügend Essen und Trinken vorhanden ist), wann und wieviel er essen will.
  2. Wenn er Angst hat, kann er die Angst durch seine Aktivität in Vertrauen verwandeln.

Es wurde wissenschaftlich auch bewiesen, dass der menschliche Geist seinen Körper durch Meditation umformen kann. Er kann so die verschiedensten Krankheiten heilen, wenn er seinen Willen aktiviert. Der Geist kann stärker als der Körper sein. Nun gilt die alte biblische Redensart nicht mehr: «Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach.»

Es gilt nun: «Der Geist ist so stark, dass er die Verbindung zum lebendigen Geist auch im Körper aufrechterhalten kann.»

Ergebnisse der Neurowissenschaft

  1. Manche Gehirnareale verändern sich während des Meditierens.
  2. Die Kernspintomografieaufnahmen zeigen, dass Menschen mit ausgedehnter Meditationserfahrung anders auf negative Impulse von aussen reagieren als solche ohne Meditationserfahrung.
  3. Sie tun sich wesentlich leichter mit der Emotionsregulierung und legen ein wesentlich empathischeres Verhalten an den Tag.

Zusammenfassung

Das Gehirn wird durch Meditation verändert.

Wir können mit unserem Willen in unseren Körper eingreifen.

Wir  erzeugen durch Meditation ein helles Bewusstsein.

Wir sind ein waches, individuelles Ich-Wesen und können Vieles selbst bestimmen. In dieser aufmerksamen Phase sind wir Schöpfer nicht Opfer.

Ostersonntag

Religiöse Charakterisierung

Ostern ist das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Sein Leib, seine Seele und sein Geist haben auf der Erde am Ostersonntag den irdischen Tod überwunden.

Auferstehung
Kanzelstein von Romainmôtier. Dieses Flechtbandkreuz zeigt in Stein gehauen viele Geheimnisse des Menschen mit seinen vier Körpern. Als ein über 1000 Jahre altes Kunstwerk charakterisiert es auf vierfache Weise das Wirken des Ich oder des geistig-göttlichen Menschen in seinem Körper. Ich werde Einiges nach und nach im Blog beschreiben.

 

 

 

 

 

 

Wissenschaftliche Darstellung

Die Ergebnisse der materialistischen Wissenschaft sind nur in einer ersten Phase gültig. Sobald keine materiellen Beweise vorliegen und nichts mehr in den elektromagnetischen Feldern nachgewiesen werden kann, ist der Mensch auf sich und sein Denken angewiesen.

Mit seinem geistigen Denken erlebt er die spirituelle Wissenschaft als Weg vom körperabhängigem Menschen zum nicht manipulierten geistig-göttlichem Menschen.

Sie verwandelt den Menschen durch geistige Entwicklung zu einem nicht manipulierbaren, objektiven Wesen. Er ist nun im Denken, Fühlen und Wollen nicht mehr abhängig vom Körper. Auch sein Beobachten ist eine geistige Tätigkeit. Er „schaut“ nun mit seinen geistigen Sinnesorganen die Welt an. Dieses Wahrnehmen ist nur mit eigener Aktivität möglich.

Der physische Körper

Wie wir am Karsamstag im Blog gelesen haben, starb nur der materielle Körper am Kreuz.

Der geistig physische Leib konnte gar nicht sterben, da er aus geistigen, beweglichen, ewigen unsichtbaren Formen besteht.

Der Energiekörper

Der Energiekörper löst sich nach einigen Tagen im elektromagnetischen Feld auf. Berichte eines Lebentableaus, das einige Tage sichtbar ist, weisen darauf hin, dass sich der Energiekörper auflöst.

Der geistige Lebenskörper überdauert den Tod oder die Auflösung, weil er nicht von den elektromagnetischen Feldern abhängig ist. Er ist Teil der geistig-göttlichen Lebenswelt, die nichts mit den elektromagnetischen Feldern zu tun hat.

Der Seelenkörper

Der Seelenkörper geht nach einigen Jahren oder Jahrzehnten im elektromagnetischen Feld auf. Wir können Berichte über einen rückwärtslaufenden Lebensfilm lesen, der etwa 1/3 der Lebenszeit dauert.

Auch der geistige Seelenkörper überdauert den Tod, weil er nicht von den elektromagnetischen Feldern abhängig ist. Er existiert in der geistig-göttlichen Seelenwelt.

Der göttliche Mensch oder das Ich-Wesen auf der Erde

Mit anderen Worten haben wir bei der Auferstehung statt

  • des materiellen Körpers den Auferstehungs-Leib

  • des Todes das ewige Leben

  • des Nichts (es gibt keinen Gott) das ewige Bewusstsein des menschlichen Ich-Wesens.

Der göttliche Mensch entwickelt sich als geistiges Wesen leiblich-göttlich, seelisch-göttlich und geistig-göttlich. Diese Entwicklung ist nie abgeschlossen. Der Mensch kann nun den gleichen Weg gehen, wie ihn Gottes Sohn vor ca. 2000 Jahren vorgelebt hat.

Gott und Mensch

Durch die Auferstehungstat des Menschen- und Gottessohnes Jesus Christus an Ostern kann der Mensch heute die hell wache Aufmerksamkeit als 5. Stufe der Empathie erreichen und ohne Manipulationen, die nicht von seinem Kern kommen, denken.

5. Stufe der Empathie: Dieses Denken ist auch ein Fühlen und Wollen. Der Mensch ist in seinem Körper auf der Erde innerlich aktiv, ohne von ihm beeinflusst zu werden.

Er kann auf der Erde ein bewusstes, waches geistiges Wesen sein. Er trägt seinen Geist und seine Seele auf die physische Erde und lässt sich nicht von der Materie und ihren Feldern bestimmen.

Er schaut mit seinem höheren Ich in die Geisteswelt.

Da Christus der Sohn Gottes ist, konnte seine Auferstehungs-Tat das Leben des Menschen in der Materie und den elektromagnetischen Feldern als bewusstes geistiges Wesen möglich machen. Auch wenn der Mensch das Bewusstsein für sein göttliches Wesen verliert und in irgendwelche Abhängigkeiten gerät, kann er sich in Freiheit durch die Kraft Gottes aus diesen Zwängen befreien.

Als Ich-Wesen kann der Mensch nun die Verantwortung über seine Taten übernehmen.

Ostersonntag vom 1.4.18

Ich bin glücklich und wach, habe Vertrauen in die Zukunft, kann Mitgefühle haben mit der Vergangenheit. Ich fühle mich in der Gegenwart im physischen Körper auf Erden als geistiges Individuum in der Zeit- und Raumlosigkeit (Ewigkeit). Ich kann die Erde als Wohnort für mich und alle anderen Menschen gestalten, indem ich das Leben der Erde fördere..

Mein Ich-Wesen ist aufgewacht und glücklich, ein göttliches Wesen zu sein.

Mein Ich-Wesen kann nun wach in einem dreidimensionalen physischen Körper auf der Erde wohnen. Meine Seele kommt von ferne, ist in den zwei Raumesdimensionen und mein Geist in der einen Dimension auf der Erde zu Hause. Mein ewiger Ich-Geist kommt von Gott von oben auf die Welt und ist raum- und zeitlos.

Das Kreuz zeigt uns die vier Strömungen von oben, von rechts, von links und von unten an. Sie bilden in der Mitte den Kreuzpunkt oder den Ich-Punkt – das Ich-.

Das Ich ist aber auch im Umkreis – in der Ferne -. Dies wird durch das Sonnenkreuz angedeutet.

Das menschliche Ich ist ein geistiges Wesen. Auf der Erde kann es als Punkt und Umkreis erlebt werden. Es wohnt im Körper, gleichzeitig ist es überall. Es ist raum- und zeitlos (ewig) und doch überall in Gottes physischem und geistigem All.

An Ostern wurde das Ich durch die Auferstehungstat von Jesus-Christus auf der Erde „geboren“, d. h. das Ich ist nun individuell menschlich.

In jedem Menschen wohnt ein individuelles Ich, das immer mehr zu sich finden und bewusster werden kann.

Es kann heute seine Verantwortung ergreifen und sich bewusst weiter entwickeln.