Unser System oder unser Körper

Wir haben unseren Körper als wunderbares System oder Werkzeug bekommen, um unsere Ziele auf der Erde umzusetzen.

Bis wir es ganz bewusst benutzen können, ist eine lange Evolution unseres Körpers oder Systems erfolgt.

Erst in der Neuzeit können wir es hell wach nutzen und die Verantwortung über unsere Taten oder Unterlassungen vollständig übernehmen.

Damit wir die Verantwortung ganz tragen können, ist mit der Evolution unseres Körpers auch eine Evolution unseres Bewusstseins erfolgt.

Heute können wir unser Bewusstsein weiterentwickeln, wenn wir innerlich aktiv werden.

Wir sind selbst verantwortlich, ob wir unser Bewusstsein weiter verwandeln oder nicht.

Die heutige Bewusstseinsevolution geschieht nicht mehr von selbst durch die Evolution unseres Körpers. Wir können, müssen sie aber nicht weitertreiben.

Wir haben die Freiheit, es zu tun oder zu unterlassen.

Der bequemere Weg ist die Unterlassung. Niemand rügt uns.

Wir erleben aber alle immer deutlicher, dass nur wir als aktive Menschen die Probleme lösen können, die wir verursacht haben (z. B. Hunger, Kriege, Umweltzerstörung usw.).

Wenn wir genau unsere Seele betrachten, können wir feststellen, dass sie verhärtet ist oder Auflösungserscheinungen zeigt, wenn wir uns im Strom treiben lassen. Niemand tadelt uns, wenn wir innerlich nichts machen. Wir werden aber zum Werkzeug für Andere. Die Anderen können uns manipulierende Menschen oder unbekannte Kräfte sein, die von aussen auf uns wirken. Unter aussen verstehe ich auch Motive, die mit unseren eigenen Absichten nichts zu tun haben. Wir sind dann extrinsisch motiviert.

Wir entwickeln unser Potenzial nicht weiter.

Was wir alles unserem Körper oder unserem System zu verdanken haben, werden wir in den nächsten Blogbeiträgen sehen.

Das tiefe Glück zu leben

Wenn der Mensch das Gleichgewicht zwischen Glück, Vertrauen, Mitleid und das Erlebnis des eigenen, ewigen individuellen  Kerns schafft, lebt er im selbst herbeigeführten Zustand des tiefen Glücks.

Dies kann er nur im Leben auf der Erde mit seiner inneren Aktivität selber herbeiführen.

Dieser Zustand muss vom Menschen in der Gegenwart aktiv aufrecht erhalten werden, sonst stürzt er in die vergangenheitsbestimmte Sphäre, in der nur der Spass als schlechter Ersatz für das Glück möglich ist. Der Spass ist eine Art Sucht. Um Spass zu haben, braucht es immer grössere Reize, damit der Mensch zufrieden ist.

Vierter Faktor des Glücks

  1. Schwerpunkt physischer Körper: Das unbewusste Ich greift geometrisch gesprochen von unten ein. Es durchdringt aus der ewigen Gegenwart den Körper, besonders den physischen Körper, und macht ihn dadurch zum menschlich-physischen Körper. Das Ich belebt die Strukturen des Körpers. Es lebt im Körper, der laufend in der Gegenwart erneuert wird.  Sein Ich-Wesen kann das Gefühl der Wut, das aus dem Körper auf- und wieder abtaucht in das Erlebnis seines ewigen, Individuums verwandeln. Das Gefühl der Wut wird aber oft in die Emotionen Tobsucht, Zerstörungswut usw. pervertiert, anstatt in den selbst herbeigeführten Zustand des Erlebnisses seines Individuums verwandelt.

Der Mensch kann das Gefühl der Wut aktiv zum Erleben des eigenen Individuums, das die Erde nach seinen Vorstellungen mitgestalten kann, verwandeln. Er empfindet sich dann bewusst als empathisches, machtvolles, geistiges Ich-Wesen, das auf der Erde lebt.

 

 

Tiefes Glück

Das Vertrauen, das Mitleid und das Erlebnis seines individuellen, ewigen Geists im Körper auf der Erde verwandeln die Freude in tiefes Glück.

Dritter Faktor des Glücks

Schwerpunkt Energiekörper: Das Ich greift geometrisch gesprochen von oben links ein. Es durchdringt aus der ewigen Gegenwart den Körper, besonders den Energiekörper. Das Ich belebt die Strukturen des Körpers, der vom Energiekörper aufgebaut wurde. Es lebt im Körper, der laufend in der Gegenwart erneuert wird.

Wenn der Mensch mit seinem Ich im Jetzt lebt, wird sein Körper im Sinn seiner Selbst aufgebaut. Nicht das Ego, sondern sein geistiges Ich-Wesen bildet mit seinen geistigen Kräften den Körper und macht ihn immer besser zum Werkzeug des Geistes.

Da in der Vergangenheit Vieles – auch der eigene Körper – nicht optimal gestaltet wurde, können wir Mitleid mit der Welt und uns haben. Dies ergibt den Zustand von Mitleid über die schlechten Vergangenheitsstrukturen, die beim Aufwachen vorgefunden werden und auch aussen existieren. Es kann auch gesagt werden, dass der erstarrte – in der Vergangenheit gebliebene – Geist unser Eingreifen im Sinn der sich beweglichen, geistigen Welt behinderte oder sogar ganz verhinderte.

Die Vergangenheit kann nicht mehr geändert werden, aber wir können im Jetzt mit Zukunftsimpulsen in der Welt lebensfördernd wirken.

Der Mensch muss geistesgegenwärtig sein, um den Zustand des Mitleids aktiv aufrecht zu erhalten.

Das Gefühl, das aus dem Körper automatisch auftaucht und wieder abtaucht kann mit Traurigkeit bezeichnet werden. Es zwingt uns zu Nichts, da es automatisch wieder aus unserem Bewusstsein verschwindet. Es ist ein Echo der Welt, das uns durch unseren Körper von Gott gegeben wird.

Wenn wir das Gefühl der Traurigkeit verdrängen, wird es aber oft in die Emotionen der Schadenfreude, der Depression, Betrübtheit usw. pervertiert. Das Bewusstsein sinkt dann ab und der erstarrte, unmenschliche Geist kann die Führung übernehmen.

Wenn der Mensch das Gefühl der Traurigkeit aktiv zum Erleben des Mitleids verwandeln kann, empfindet er sich bewusst als empathisches, geistiges Ich-Wesen, das auf der Erde lebt.