Weshalb die beschriebenen Lehrziele?

Die Entwicklung des Menschen und des Weltbilds

Ich bin ein wichtiger Faktor im Weltbild, das entsteht.
Die Welt entsteht nur als Wirklichkeit in meiner Vorstellung, wenn ich rein denke.

Wie kann ich beurteilen, dass mein Denken rein, d.h. unbeeinflusst von aussen ist?

Ich muss alles im Denken selber „machen“. Ich kann keine  Gedanken, nichts Gedachtes, übernehmen. Was schon in der Welt gedacht wurde und zu Religionen und Weltbildern führte, muss selbst vorurteilsfrei wieder gedacht werden.
Die meisten Traditionen wurden auch schon mit dem reinen Denken oder noch höheren Bewusstseinszuständen herausgefunden und begründet. Mit der Zeit haben sich jedoch egoistische Gedanken dazu gemischt. Diese sind nicht geistige Tatsachen, sondern verfolgen einen Zweck. Die Religionen und andere Ideen werden nun in egoistischen Menschengemeinschaften gepflegt und überliefert. Ihr geistiger Kern wird nun mit dem normalen Bewusstsein beschrieben und rückt daher immer weiter von der ursprünglichen Bedeutung ab. Im schlimmsten Fall wird sogar das Gegenteil gelebt und es entsteht eine heimliche oder offizielle Diktatur. Das Wohl aller Menschen steht nicht mehr im Zentrum. Stattdessen wird an der Vergrösserung der Macht  einer Minderheit (Geld, Besitz, immaterielle Güter usw.) gezielt gearbeitet. Dabei entstehen Kriege, menschenunfreundliche Gesetze und Lebensregeln.

Die Religionen wurden korrumpiert und es entstanden die heutigen Religionsgemeinschaften.

Auch die meisten Schulen bauen auf den Erkenntnissen des Materialismus auf. Die entsprechenden Religionen bilden in der Schule oft noch einen Faktor, werden aber meistens mit der wissenschaftlich materiellen Brille angeschaut. Es gibt auch Kulturen, da diktiert die Religion die Lebensweise. Ihr Weltbild ist sektiererisch und hat mit dem Ursprungsimpuls wenig zu tun.

Die Wichtigkeit der Materie auf der Erde wird meistens auch heute noch als Materialismus gepflegt. Viele Wissenschaftler beschäftigen sich ausschliesslich mit der Materie und ihren elektromagnetischen Feldern und verleugnen die starke Wirksamkeit des Geistes. Ein Zweig dieser Wissenschaftler sind die Erziehungswssenschaftler. Sie prägen im Guten wie im Schlechten die Schulen.

Die postmaterialistischen Wissenschaftler kommen heute unter anderem durch die Ergebnisse der Hirnforschnung zu folgenden Ergebnissen:

Der Mensch hat  das Potenzial seinen Geist, seine Seele und seinen Leib zu entwickeln. Dazu muss er jedoch innerlich aktiv werden. Sein Weltbild entspricht nun immer mehr der Realität.

Mit den Übungen der Delta Pädagogik und der Delta Dynamik verwandelt sich der Lehrer so, dass er die Richtlinien zur Behandlung des Lehrstoffes durch eigene Aktivität herausfinden kann.

Genauer beschrieben im Buch Delta Pädagogik und ihre Methoden.

Ostern 2016

Ostern ist das Fest der Auferstehung. Wie am Karfreitag zuerst der Tod geschildert wird, muss die Pädagogik heute zuerst sterben und durchs Nichts gehen, bis sie mit neuen Ideen wieder auferstehen kann.

Das Nichts entspricht heute der Sinnlosigkeit des Materialismus. Bin ich als Pädagoge nur ein Helfer, damit der Schüler gut in der Gesellschaft funktioniert und zur Erhöhung des Bruttoinlandprodukts beiträgt, oder noch mehr?

Kann ich noch andere Ziele fördern?

Auf den Karfreitag folgt der Ostersonntag. Dadurch kann der Mensch erleben, dass er ein ewiges, geistiges Wesen ist. So weisen die Schlagworte der intrinsischen Motivation, der Potenzialentwicklung usw. auf einen ewigen, individuellen Kern des Menschen hin.

Der Mensch muss zur Befriedigung seiner Bedürfnisse auf der Erde beitragen. Er darf aber nie vergessen, dass er auf der Erde sich weiterentwickeln kann. Der Sinn des Lebens besteht nicht nur auf einem möglichst hohen Luxus, Gesundheit und einem langen Leben. Der Sinn kann auch bescheiden, in Krankheit und einem kurzen Leben erreicht werden.

Auf welche Weise und wie der Mensch sich entwickelt, ist bei jedem Menschen anders.

Durch die Kraft von Ostern kann jeder Mensch auf der Erde sich mit Aufmerksamkeitsübungen schulen. Er kann dann selber die lebensfördenden Gesetze, die den Schüler bei seiner Entwicklung unterstützen, erfahren. So ist die Delta Pädagogik entstanden. Sie ist eine Pädagogik des Postmaterialismus.

Es ist ja heute bewiesen, dass der Mensch nur mit Freude, ohne Stress usw. gut lernen kann. Um dies zu ermöglichen, muss die Methodik abgeändert werden. Es ist nötig, sich zu überlegen, wie die Schulräume gestaltet werden müssen, wie die Aussenwelt einbezogen wird, wie die Themen ausgewählt und vermittelt werden und vieles mehr.

Nicht die Fächer, sondern der Mensch steht nun im Zentrum.

Dann können wir auch in der Schule Ostern nicht nur feiern, sondern auch die Schule als menschenfördernden Organismus auferstehen lassen. Dazu sind Freiheit und Liebe eine wichtige Voraussetzung. 

Lehrziele XII

Themen statt Einzelfächer

Bei jedem Thema ist die Kenntnis vieler alter Fächer nötig. Ein Beispiel ist die Meteorolgie. Um dieses Thema zu verstehen, müssen gewisse Kapitel aus der Mathematuk, Geometrie, Physik usw. begriffen werden.

Meteorolgie: Klima

Die Erde ist ein lebender Organismus. So kann das Wetter vorausberechnet werden, stimmt aber nie ganz mit den Prognosen überein.
Der Anstieg der Temperatur auf der Erde um 2° ist zu vergleichen, wenn der Mensch seine Temperatur um 2° erhöht. Dies macht er nicht mit Bewusstsein. Er hat aber dann Fieber und ist krank. Bei über 41° ist er in Lebensgefahr. Da der Mensch ein lebender Organismus ist, sind 4° Temperaturanstieg lebensgefährlich oder sogar tödlich. Dasselbe gilt für das Erdklima. Umweltschäden werden zum Glück in einem lebenden Organismus anders und besser als in einer toten Maschine behoben.
Deshalb ist es spät, aber nicht zu spät, um die Welt zu retten.
Beim Verstehen des Wetters, muss man Physik (Luftströmungen usw.), Chemie (Gase der Luft und ihre Wirkungen), Biologie (z. B. Wirkungen auf Pflanzen, Tiere und den Menschen), Mathematik (berechnen des Luftdrucks usw.), Geometrie (Formen der Wetterwirbel), Geschichte (Entwicklung der Erde und ihre verschiedenen Klimazonen usw.), Sprache (Vermittlung der Inhalte, Sprachbilder wie „es geht mir ein Licht auf“, „er handelt wie der Blitz“) und Vieles mehr kennen.