Aufmerksamkeit wirkt gesundend

Aufmerksamkeit oder Achtsamkeit

Der Mensch kann nur aufmerksam sein, wenn er bewusst seine Individualität einsetzt. Mit dem Individualitäts- oder Ich-Sinn nimmt er den Anderen wahr, mit den bekannten ca. 7 Sinnen nimmt er die Umwelt und seinen Körper wahr.

Der Mensch ist selber ein Ich-Wesen oder geistiges Wesen, das wahrnehmen, denken, fühlen und wollen kann.

Selbststeuerung

Der Mensch erlebt sich selbst nur mit innerer Aktivität als geistiges, selbstgesteuertes, freies Wesen (Das Hirn oder der Körper bestehen aus Materie und haben kein Selbstbewusstsein). Sonst ist man ein Spielball seiner Wahrnehmungen oder der Welt, seiner Gedanken, seiner Gefühle und seiner Willensimpulse.

So kann sich jeder als Schöpfer erleben und seine Opferrolle überwinden.

Er erlebt Vieles, dass mit einer Ethik, die nicht auf Abmachungen der Menschen, sondern auf eigener Erfahrung beruht, beschrieben werden kann.

Die Menschheit als Einheit

Ob Atheist oder Angehöriger einer Religion gilt: Die Menschheit ist eine Gemeinschft, die nur gemeinsam durch Kooperation ihre Probleme lösen kann.

Passiv lässt man alles geschehen, ist abgelenkt und fremdbestimmt.

Ethik

Die Selbsterfahrungsethik ist für alle die gleiche.

Wie jeder Mensch zum Überleben Wasser braucht, ist diese Ethik in jedem Mensch als Potenzial vorhanden.

Hast du zur Aufmerksamkeit, Selbststeuerung, die Menschheit als Einheit und Ethik eigene Erfahrungen gemacht? Ich bin sehr interessiert, von dir zu hören, zu lesen usw.

Das Leben auf der Erde II

Im christlichen überreligiösen, nicht kirchlichem Sinn, können wir das Denken im Pfingsterlebnis, das Fühlen im Ostererlebnis und das Wollen im Weihnachtserlebnis verwandeln. Die christlichen Feste bieten für die Menschen, die im „westlichen Abendland“ aufgewachsen sind, einen guten Rahmen. Wir erleben  Gott als Heiligen Geist, Sohn und Vater.

Natürlich können wir uns im Laufe des ganzen Jahres darum bemühen, unser Ego zum im Leben eingreifenden Ich zu verwandeln. Unser Ich lässt sich in diesen Phasen nicht mehr von den subjektiven Gedanken, Wünschen und Willensimpulsen manipulieren.

Mit dem verwandelten Denken – ohne den Einfluss der Egostruktur -, denken wir die Wahrheit, mit dem verwandelten Fühlen – ohne den Einfluss der Egostruktur – geben und empfangen wir Liebe und mit dem verwandelten Wollen – ohne den Einfluss der Egostruktur -, wollen wir das Gute. Die Egostruktur können wir in jeder Religion überwinden und die damit verbunden Erlebnisse haben.  Die Namen und Techniken, die zur Wahrheit, Liebe und Güte führen, werden oft anders bezeichnet.

Jeder Mensch kann auch das Wahrnehmen auf der Erde mit Aufmerksamkeitsmeditationen verwandeln.

Er erlebt sich dann als ewige geistige Individualität, die nur auf der Erde einen strukturierten Körper „bewohnt“, wird aber von seiner Egostruktur nicht mehr beeinflusst.

Der Mensch kann als Individuum die Freiheit entfalten, die Gleichheit in echter Liebe leben und die Sozialität in Güte entwickeln. Er hat die Möglichkeit auf der Erde sein Potenzial zu entwickeln.

Das Leben auf der Erde I

Die Erde ist die sichtbare, geistige Welt mit dem Einfluss des Negativen.

Im Leben auf der Erde lernt jeder Mensch durch das Leben. Je nach Bewusstseinsstand kann der Mensch das spirituelle Bewusstsein anstreben und sich ihm entsprechende Hilfen suchen. Das können andere Menschen sein, die durch ihr Vorbild wirken, die in ihren Filmen und Schriften ihren Weg schildern oder andere Mittel einsetzen.

Auf der Erde kann der Mensch das Positive und Negative mit seinen Sinnen und der Technik wahrnehmen und sich seine Gedanken dazu machen.

Göttlich ist: Dankbar zu sein, dass man lebt. Immer das Positive in allem sehen. Dieses Positive ist nicht das Verdrängen des Negativen.

Man konstatiert die Misststände auf der Erde, lässt sich von ihnen jedoch nicht negativ beeinflussen. Man hat also keine rosasote Brille auf. Aus allem kann man lernen und das machen, was man kann. Man wird durch seinen oft gebrauchten „Zweckpessimismus“ nicht zum Diener des Anti-Göttlichen und verschlimmert noch die negativen Zustände.

Volles Vertrauen ins Göttliche und Leben in der Gegenwart, damit Gott mitwirken kann, heisst das Göttliche ernst nehmen.

Religionen können mit ihren Festen, Bräuchen und Ideen dem Menschen den Weg zum Geist weisen. Sie bergen aber immer die Gefahr, die einzig richtige Wahrheit zu vertreten und als Sekte die anderen Menschen zu diffamieren, zu bekämpfen und in letzter Konsequenz zu töten.

Alle Religionen dienen im Positiven – wie das Wort schon sagt – der Wieder-Anbindung an den Geist.