Der Wille beim Gedächtnis oder Ostern

Gedächtnis als Erinnerung an das Denken oder an die Sinnes-Wahrnehmungen

Das Gedächtnis oder die Vergangenheitsvorstellung gibt im besten Fall wieder, was man mit Sinnen gesehen  oder sich in der Seele vorgestellt hat. Man “betrachtet“ mit seiner Geist-Seele, seinem Ich oder Delta die Strukturen und Muster des Gehirns in der Gegenwart und wird durch diese Strukturen an die Erlebnisse der Vergangenheit erinnert. Das Hirn hat die gleiche Aufgabe wie der Erinnerungston  des Handys oder wie ein äusserer Gegenstand, der uns auf ein vergangenes Ereignis hinweist (Grabstein usw.). Das Hirngedächtnis ist nicht das Ereignis, das wir im Innern erleben, sondern bloss ein materielles Muster oder eine elektromagnetische Feldstruktur. Das erinnerte Erlebnis wird meistens weniger deutlich erlebt, kann gar nicht mehr, nicht vollständig, verfälscht usw. „abgerufen“ werden und ist dann in der Geist-Seele wieder bewusst. Es verliert aber oft seinen Bildcharakter und ist vielfach nur als Vorstellung präsent. Die Stärke des eigenen Egoismus ist massgebend und verzerrt die Erinnerung mehr oder weniger. Der Prägungsgrad der Hirnmuster und -strukturen, die Konzentrationsfähigkeit, die Qualität der Gedanken, Gefühle und des Willens sind auch wichtige Faktoren, um sich gut und richtig zu erinnern. Mit je mehr eigenem Gefühl und eigenem Willen wir das Erlebnis auf uns wirken lassen, desto besser, bildhafter und realer ist die Erinnerung. Daher sind neben dem Denken auch das Fühlen und Wollen zur Erinnerung wichtig. Das Fühlen und Wollen sind eigentlich ein tieferes Denken, denn beim vollständigen Denken sind immer auch Fühlen und Wollen mitbeteiligt.

Die Sinneswahrnehmung entsteht immer durch Wahrnehmen und Denken.

Die 12 Sinnesorgane

Die 12 Sinnesorgane werden in Denksinne, Gefühlssinne und Willenssinne unterteilt. Diese Einteilung weist uns darauf hin, dass auch bei der Erinnerung immer Denken, Fühlen und Wollen beteiligt sind. Aber das Seelische, das unsicht- und unhörbar ist, kann auch als seelische Vorstellung erinnert werden. Es wird oft durch den Egoismus „abgebogen“ und verfälscht so die Erinnerung. Die Erinnerung als Vergangenheitsvorstellung  entspricht dann nicht den sichtbaren Tatsachen. Sind die Emotionen oder die seelische Erinnerungsvorstellung so stark, dass man meint, es sei so gewesen, wird der Mensch als Lügner bezeichnet. Dabei erinnern sich diese Menschen an ihre seelischen Erlebnisse und können im Nachhinein nicht mehr  die Wahrheit von der Unwahrheit unterscheiden. Sie können oder wollen, wie dies bei Untaten von vielen berühmten Menschen in der Presse steht, keine Erinnerung daran haben. Sie sagen vor Gericht oft aus, dass sie sich nicht erinnern können. Die Erinnerung ist bei allen Menschen oft ungenau, was die Polizei bei Zeugenaussagen vielfach feststellt.

Die Schulung der Sinne, Achten auf die Gesundheit und Verwandeln des Egoismus sind zum genauen Wahrnehmen und Erinnern sehr wichtig.

 

Materialismus oder Esoterik als Deutungsversuche der Welt

Der Mensch kann aber auch bewusst lügen, wenn er sagt, er könne sich nicht mehr erinnern oder es sei so gewesen. Immer wenn man nicht die Wahrheit sagt – grosse Beeinflussung im Fühlen –  oder wenn man den Zufall zu Hilfe nimmt –  grosser Einfluss des Denkens – hat man die objektive Sinneswahrnehmung verlassen.

Man lügt oder es zählen nicht mehr die Fakten, sondern man erklärt die Welt als Materialist (elektromagnetische Felder eingeschlossen) mit materialistischen Theorien. Will man die Welt nur mit „Energien“, „Vibrationen“ oder „Schwingungen“ deuten, ist man „Esoteriker“.

Man missbraucht in diesen Fällen unbewusst oder bewusst seine Sinneswahrnehmungen. Die Sinneswahrnehmungen könnten uns der Welt näher bringen. Mit unserem Denken wäre es möglich, die Brücke zur Sinneswelt schlagen. Auch die unverdorbenen menschlichen Gefühle könnten die Echtheit unserer  Sinneswahrnehmungen bestätigen.

Die Wahrnehmungs- und Manipulationsmöglichkeiten mit dem Computer

Mit dem Computer können wir auch die unsichtbaren Sinneswahrnehmungen wie Gedanken, Gefühle und Willensimpulse sichtbar machen und manipulieren. Dies kann ein Beweis sein, dass wir Gedanken, Gefühle und Willensimpulse nicht nur unbestimmt „fühlen“, sondern auch ohne Computer mit unseren Sinnen wahrnehmen können. Wir müssen die Sinne nur um den Delta- oder Ich- und den Gedanken-Sinn  ergänzen. Diese zwei Sinne können auch als Empathie-Sinne bezeichnet werden.

 

Denken und Erinnern im Alter

Bei alten, dementen Leuten kann man die Erinnerung gut studieren. Einerseits funktioniert das Kurzzeitgedächtnis nicht mehr gut, andererseits spielt es eine grosse Rolle, welche Gefühle und Wünsche  beteiligt sind. Auch der Einfluss von Wasser – ganz allgemein von genügender, guter Ernährung – Schlaf und Stress wirken sich auf die Merkfähigkeit aus. Wenn das Denken durch ein älter werdendes Gehirn beeinträchtigt wird, kann die Vergangenheit nicht mehr gut im Hirn „abgespeichert“ werden und das Kurzzeitgedächtnis fällt vor allem aus. Bei Alzheimer werden alle Gedächtnisse im Hirn (sogar das Langzeitgedächtnis) und alle Bewegungen beim Essen, Fortbewegen (Fein- und Grobmotorik) betroffen. Da man im normalen Leben auch in der Jugend bei Hirnverletzungen kein Gedächtnis und keine aktive Bewegungsfähigkeit mehr haben kann, vergisst man auch im Alter, wenn die Strukturbildung des Hirns beeinträchtigt oder die Nerven sogar degenerieren viele Dinge wie Orte, Personen, Erlebtes, Gesagtes usw. Man kann dement werden.

Die Sinneswahrnehmung entsteht immer durch Wahrnehmen und Denken, das bedeutet:

Ohne körperlichen Teil (Sinnesorgane, Gehirn) und seelisch-geistigen Teil (Denken des Delta-Wesens, der Entelechie, der Geist-Seele, des Ich-Wesens oder des geistig-seelischen Wesens) nimmt man nichts wahr und kann sich auch folglich an nichts erinnern.

Die Sinneswahrnehmung und Erinnerung sind ohne individuellen Geist, der einen Körper durchdringt, nicht möglich, wie in der Technik eine Linse in einer Kamera ohne entsprechendes Computerprogramm und Mensch, der das Bild interpretieren kann, nichts sieht.

Daher ist jede Sinneswahrnehmung und Erinnerung ein durch die Sinneswelt ausgelöstes, gegenwärtiges Wahrnehmen der geistigen Welt. Wir erleben durch unsere Sinne und unser Gehirn die geistige Welt als Bilder, Töne und Wesen, die denken, fühlen und wollen.

Die geistige Welt kann auf der Erde durch unsere Sinne und mit Hilfe unseres Gehirns wahrgenommen werden. Dabei kann sie durch unseren Egoismus verfälscht und durch Unfälle und Krankheiten körperlich nicht oder schlecht wahrgenommen werden.

 

Regeln

Zum Gedächtnis sind also der physische, materielle Körper, d.h. die sichtbare Welt (Ernährung, Hirn, Sinnesorgane usw.), nötig. Dies gilt auch bei Therapien.

 

TRAINING DES KÖRPERSAuf positive Formen und Beweglichkeit, Lebensenergie, Symmetrien, aufrechte Haltung achten!

Wille im RAUM oder WOLLEN

 
RHYTHMUS, LEBEN, ENERGIE

Auch der unsichtbare Energiekörper muss in Ordnung sein. Der Rhythmus (Schlaf, Essen usw.) muss berücksichtigt werden, d.h. die Zeit muss gestaltet werden.

Wille in der ZEIT oder WOLLEN

 

EHRFURCHT, LIEBE, DANKBARKEIT USW.

Die Seele mit ihren Gefühlen muss gepflegt werden.

GEFÜHL in der SEELE oder FÜHLEN

 

WACHHEIT, WAHRHEIT (auf-rechte Haltung, gerader, ehrlicher  Blick); GEITESGEGENWART

HALTUNG, AUFRICHTUNG

Der Geist mit seinem Denken muss immer gefordert sein. Klares, wahres Denken ist wichtig.

GEDANKEN im GEIST oder DENKEN

 

Mit seinem sinnlichen Körper greift der Mensch – als Willenswesen –  immer mit seiner Wahrnehmung, seinem Denken, Fühlen und Wollen in die Sinneswelt ein.

Das Ziel ist: Keine Verfälschung der Wahrnehmung!

 

 

Hirnstrukturen auch durch Filme, Musik und Theorien

Heute können unsere Hirnstrukturen auch durch den Computer als Vermittler von Filmen, Musik und Wort geprägt werden. Auch viele Vorstellungen der Welt können den Menschen mit dem Computer (Handy, elektronische Schriften usw.) näher gebracht werden. Es ist also nicht nur wichtig, dass Hirnstrukturen gebildet werden sondern auch ihre Qualität. Zum Beispiel vergrössern Computerspiele das Hirn immer. Die Frage ist, ob wir die erlangten Fähigkeiten für die Menschheit auf positive Art einsetzen.

Unbewusste Beeinflussung des Menschen

So können auch unbewusste Sinneswahrnehmungen, die man z.B. durch einen Film gemacht hat, in der Erinnerung als echte Eindrücke gesehen werden. Die Menschen empfinden die rein seelischen Erlebnisse oft auch als selber in der sichtbaren Welt erlebte und glauben daran. Auch diese „nur“ seelischen Erlebnisse tragen zur Strukturbildung bei! Man vermischt oft Filme und Wirklichkeit. Man weiss mit dem unverwandelten Bewusstsein nie, ob unbewusste Wahrnehmungen uns beeinflussen oder ob es rein geistige Erlebnisse sind, die wir wahrnehmen. Erst mit dem Deltabewusstsein nehmen wir alle Sinneswahrnehmungen, auch die Gefühle und Willensimpulse hell bewusst wahr und können wissen, ob wir etwas mit den Sinnen oder unabhängig vom Körper geistig wahrgenommen haben.

Das Delta Bewusstsein

Beim verwandelten Bewusstsein, das man mit der bewussten Aktivierung des menschlich individuellen Willens erreicht, wird man vom Hirn und seinem ganzen Körper unabhängig.

Man lernt hirnfrei  – ohne Sinnes-Nerven-System – zu denken.

Erst jetzt erlebt man die echte oder ewige Gegenwart und die menschliche Freiheit.

Wenn die Gefühle auch vom Hirn und dem Atem-Rhythmus-System unabhängig werden, lernt man die geistige Liebe kennen. Sie kann sich auf alle Menschen und die ganze Welt beziehen.

Wenn der Wille vom Körper, d.h. vom Gehirn und dem Stoffwechsel-Gliedmassen-System unabhängig wird, erfährt man den Menschen als soziales (brüderliches) Wesen. D.h. man ist  lebendiger Teil der ganzen Welt und verhält sich auf der Erde sozial und somit nachhaltig.

Das Denken führt uns zur Freiheit, das Fühlen zur Gleichheit und das Wollen zur Brüderlichkeit oder Sozialität.

Körperunabhängiges Denken zeigt uns die Wahrheit, körperunabhängiges Fühlen die Liebe und körperunabhängiges Wollen die Güte.

Als egoistisches Wesen, das nur seinen Vorteil sieht, geschieht sehr schnell Folgendes: Wenn der Einfluss des Körpers und des Egoismus  im Denken gross sind, dreht man die Fakten so lange, bis sie passen, oder lügt sogar.

Im Fühlen peitschen wir die Emotionen. Dann wird die Liebe schnell zur sexuellen Bedürfnisbefriedigung. Deshalb wird reiner Sex sehr schnell anonym und mechanisch.

Im Wollen verwandelt sich die Güte zur Machtausübung. Man behandelt den Mitmenschen schlecht und wird im Extrem ein wahrer Teufel, der die ganze Welt „nach seinen Launen verändern“ oder sogar zerstören will.

Die Trinität und der Mensch

Der Mensch kann aber im Guten göttlich werden. Er denkt dann wahr, fühlt die Liebe und ist gütig, d.h. er will das Gute. So findet man auch  im Menschen die Trinität. Mit Hilfe seines Geistes kann er die Wahrheit denken, mit Hilfe seiner Seele das Göttliche in der Welt, im Anderen und auch in sich selbst lieben und mit Hilfe seines Körpers gut sein und gut wirken. Sein ganzer Körper, seine Seele und sein Geist weisen auf den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist hin.
 

Ostern

Der Mensch ist ein Wortwesen, das denken, fühlen und wollen kann. Sein göttliches Denken ist lichthaft. Er kann auf der Erde frei, gleich und sozial sein.

 

Diese grosse Verwandlung geschah aus christlicher Sicht an Ostern vor über 2000 Jahren.

Deshalb feiern wir an Ostern die Auferstehung der von einem individuellen geistigen Wesen verursachten echten Liebe oder allgemein des echten individuellen, menschlichen Fühlens.

 

Die Liebe verbindet alle Menschen, egal welcher Religion sie angehören.

 

OSTERN BEDEUTET FÜR ALLE MENSCHEN: DIE TRANSFORMATION DES MENSCHEN VOM IRDISCHEN ZUM GÖTTLICHEN MENSCHEN ODER DIE ERREICHUNG EINES INDIVIDUELLEN, GEISTIGEN BEWUSSTSEINS.

 

 

Lichtnahrung und Willen

Lichtnahrung wissenschaftlich

Heute gibt es einige Beweise, dass Lichtnahrung möglich ist. Man streitet sich nur noch um die Erklärungen. Diejenigen, die im Jahr 2013 immer noch über die Möglichkeit, sich nur aus Licht und Luft zu ernähren, lachen oder behaupten, dies sei unmöglich und deshalb ein Betrug, verdrängen die offensichtlichen Tatsachen.

Natürlich gibt es wie bei Naturwissenschaftlern auch bei Esoterikern viele Betrugsfälle, die aus Ehrgeiz, aus Geldgier und anderem entstehen. Man kann aber den  Stoffwechsel nicht mehr so erklären wie bis anhin. Unter anderem müssen viele Kapitel der Naturwissenschaft wie die Funktion der Sinnesorgane, die Vorstellung des Herzens als Pumpe und die motorischen Nerven als sogenannte Impulsleitungen für die menschliche Bewegung auch umgeschrieben werden.

Der Wille

Er ist materiell wissenschaftlich nicht nachweisbar, obwohl er jedem bekannt ist. Mit der Quantenphysik beschreibt man nur die Gesetze, die in den elektromagnetischen Feldern wirken. Deshalb kann man mit den Computern immer besser auch den Menschen in den Feldern manipulieren. Hilft man ihm durch die Technik, muss der Therapeut sich bewusst sein, dass man mit der gleichen Technik verhindern kann, dass der Mensch sein Bewusstsein verwandelt.

Mit dem Normalbewusstsein kann der Mensch die Wirkung des Geistes sehen und mit der Quantenphysik erklären. Man  steht man vor Handlungen der Fakire (Sinne nicht gebrauchen, Feuerlaufen, auf Nagelbrett liegen, Schwert in Magen stossen, Hirn und Nerven durch Meditation nicht einsetzen, anders atmen, Herz abstellen, schweben, sich nicht bewegen, jahrzehntelang in einer Höhle leben, Arm sehr lange hinaufstrecken und damit zerstören, nicht mehr essen und trinken) und kann sie nicht erklären oder behauptet, alle Fakire würden lügen und die Menschen mit Zaubertricks unterhalten.

Der Mensch erlebt und begreift jedoch mit seinem Normalbewusstsein den Geist der individuellen Wesen nicht, die ohne Felder – direkt mit ihrem göttlichen Willen – in die materielle Erde wirken. So ein individuelles Wesen kann auch der sich seines individuellen Geistes bewusstes und ihn mit verwandeltem Bewusstsein erlebendes Wesen wie der Mensch sein.

So gibt es auch Menschen, die ihren Willen unbewusst oder mit dem verwandelten Bewusstsein derart einsetzen, dass er stärker ist als der Körper!

Lichtnahrung heute keine Lösung

Wenn man sich mit Licht ernährt, greift man weniger in die Materie ein.

Man umgeht auf unbewusste Weise die materielle Nahrungsaufnahme. Mit Licht (Prana, Chi, Äther usw.) kann man den Körper also auch erhalten, ohne die ermüdende unbewusste Arbeit der Verdauung auf sich zu nehmen.

Bei den gechannelten Mitteilungen wie dem „ 21-tägigen Prozess“ beschrieben und erklärt von Jasmuheen, kann man die Lichtnahrung nicht mit einem verwandelten Bewusstsein begreifen, weil Jasumeen nur als Channel (Kanal) diente und Anweisungen geben kann, die funktionieren. Sie ist 41, ihr Geburtsort ist Australien und sie lebt seit über fünf Jahren von Prana. Das heißt, sie isst nichts (ausser vielleicht ein Stück Schokolade einmal im Monat, weil es so gut schmeckt). Schon als Kind war sie Vegetarierin, hat sich für spirituelle Dinge interessiert und angefangen zu meditieren.

Essen und Trinken

Bei normaler Ernährung  erlebt man nach dem Essen eine Müdigkeit, die man am besten mit einem kurzen Mittagsschlaf  zum Verschwinden bringen kann. Wissenschaftlich weiss man, dass das Blut sich im Magen sammelt und somit dem Hirn weniger Blut zum Denken  zur Verfügung steht. Schon im alten Rom sagte man: „Plenus venter non studet libenter“ (ein voller Bauch studiert nicht gern).

Heute ist die Gefahr gross, dass unsere Sinneswahrnehmung negativ verändert wird. Viele lieben Fastfood und chemische Zusätze (Aromen ..), welche unter anderem die vielen Allergien und Krankheiten wie Krebs, Alzheimer usw. verursachen können. Im Guten belohnen uns unsere Sinne bei der Nahrungsaufnahme, indem wir unseren Hunger stillen und unser Essen uns schmeckt. Menschen, die sich mit Licht ernähren, können noch egoistischer  werden, da sie die Macht geniessen, sich nicht mehr mit materiellen Nahrungsmitteln ernähren zu müssen.

Der heutige Weg ist die biologische Ernährung, welche einen  nachhaltigen „Eingriff“ in die Natur darstellt. Mit anderen Worten fügt sie sich in den Kreislauf der Natur ein und schädigt die Erde nicht.

Das Essen sollte auf rhythmische Weise (regelmässige Essenszeiten) und wenn es möglich ist, als sozialer Anlass (z.B. Mahlzeiten am Familientisch, nicht vor dem Kühlschrank, im Auto gegessen usw.) gestaltet werden.

Die Liebe geht durch den Magen ist ein altes Sprichwort, das uns zeigt, dass wir unseren unbewussten Willen auch mit dem Essen ausdrücken können.

Lichtnahrung ist zwar möglich, aber nicht zweckmässig und sinnvoll für die meisten Menschen.

 

 

Die Egostruktur und ihre Ergreifung durch den Willen des Menschen

 Die Egostruktur ist die Gesamtheit der seelischen und körperlichen Mechanismen (genauer der Organe des Körpers, der elektromagnetischen Felder des Menschen, der Gewohnheiten, Ängste  usw.) die durch die Einflüsse der Umwelt und Vererbung gebildet wird. Sie wird heute oft mit dem Menschen gleichgesetzt.

Man glaubt mit der Quantenphysik den göttlichen Menschen erfassen zu können und verwechselt die Gedanken, Gefühle und Willensimpulse der antigöttlichen Wesen mit denen von Gott. Als irdischer Menschen leben wir in einem materiellen Körper und den unsichtbaren elektromagnetischen Feldern. Wir werden in der Materie und den anderen Feldern abgelenkt und unbewusst von den antigöttlichen Wesen geführt. Wir können viel mehr (glückliche Behinderte, Lichtnahrung, Bewegung statt Lähmung usw.) als  bekannt ist.

Der Tod ist nur ein Durchgangstor zur geistigen Welt, die Geburt zur sinnlichen Welt. Daher hat der Mensch mehrere Inkarnationen. Sein Schicksal ist der undurchschaute Anteil seines Lebens. Deshalb kann die sinnliche Welt auch alle Geheimnisse offenbaren, wenn der Mensch genügend aufmerksam ist.

 

Man muss aber genauer schauen, was die Motivation des Menschen ist.

 

Der menschliche „Willensmensch“

 

Er ist frei und liebt seine Umwelt. Seine Handlungen sind durchdacht und „durchfühlt“. Er handelt immer so, wie es nötig ist, ist konsequent und verwirklicht eine liebevolle Freiheit. Er ist aufmerksam und hebt sein Bewusstsein aktiv auf eine höhere Stufe.

Hat er sich den gelben Hut übergestülpt und ist souveräner „Herrscher in seinem Reich“,  dann gibt die Egostruktur nicht mehr den Ton an. Die Handlungen werden nicht durch sie ausgelöst, sondern durch den Willen des individuellen Menschen, der sich seiner bewusst ist. Der Mensch, indem er  sich bewusst den gelben Hut überstülpt, handelt nicht automatisch nach seiner Egostruktur. Denn wie das Wort schon sagt, ist sie eine Struktur, die vergangenheitsorientiert ist.

 

Der „normale“ Mensch

 

Sind seine Taten vom Einfluss des grünen Huts bestimmt, gibt es zwei Möglichkeiten mit dem Bewusstsein des grünen Huts zu handeln:

 

1. Gefühlstyp

Führen ihn mehr seine Emotionen, dann bezeichnet man ihn als Gefühlstyp.

 

2. Gedankentyp

Steht er mehr unter dem Einfluss seines Intellekts, nennt man ihn Gedankentyp.

 

Aber bei beiden Typen ist er nicht alleiniger „Herrscher in seinem Haus“.

 

Der unbeherrschte Mensch

Verliert er seine Fassung und ist überhaupt nicht mehr „König in seinem Reich“, hat er sogar den roten Hut an.

Verdrängung

Probleme zu verdrängen heisst, die unliebsamen Strukturen mit lauten anderen Strukturen zu überdecken. Unsere Konsumgesellschaft verdrängt vieles mit Reisen, Kaufen, Elektronik, Drogen, Sex usw.

Die Hüte

Der Mensch hat das Bewusstsein des grünen Huts, wenn er weiss, wie seine Handlungen sein sollten, oder des roten Huts, wenn er sich von seiner Seele und den Mustern seines Körpers, d.h. seinen Erfahrungen und seiner Vererbung unterjochen lässt. Er verliert dann innerlich (seelisch) oder/und äusserlich (körperlich) die Beherrschung. Er ist überhaupt nicht mehr Herr seiner selbst. Seine Egostruktur hat die Führung übernommen. Diese Egostruktur ist schlau und agiert automatisch. Je nach Erziehung und Vererbung bleibt der Mensch äusserlich beherrscht oder er tobt. Die Ergebnisse sind immer schädlich für den Menschen. Wenn der Mensch seine zerstörerischen Handlungen durchschaut, stülpt er sich den grünen Hut über und wird zynisch, fühlt sich besser als seine Umwelt und kann auch mit verstecktem Zorn handeln. Er will nun der Welt beweisen, dass er tüchtig ist und Recht hat. Er will berühmt, erfolgreich und wohlhabend werden. Wichtig ist ihm oft, dass er bleibende Spuren auf der Erde hinterlässt. Wenn dies auf legalem Weg nicht möglich ist, schlägt er unter Umständen den illegalen ein. Bemerkt er, dass er viele Handlungen auch ausführt, weil seine raffinierte Egostruktur ihn immer noch beherrscht und dirigiert, kann er realisieren, dass er nicht frei ist. Er ist nicht der Herr in seinem Haus. Der Weg zur Freiheit ist ohne Liebe und Menschlichkeit nicht möglich. Man muss in sich selbst ruhen und seinen falschen Ehrgeiz ablegen. Kann man dies und unterstützt die Menschen, die es wollen, zieht man sich aktiv den gelben Hut über. Man ist tüchtig und ist fähig, um der Welt zu helfen. Die Fragen müssen aber von der „Welt“ gestellt werden. Man drängt keine Lösungen auf, die nicht gewünscht werden. Man ist aber bereit auf dringende Fragen zu antworten und Lösungen zu ermöglichen.

 Läuterung, Überwindung

Sie ist heute nicht modern. Durch den bewusstsen, menschlichen Willen und lange Zeiträume ist eine Läuterung möglich. Dies ist keine Verdrängung in unterbewusste Bereiche, keine Abspaltung der Persönlichkeit!