Von den fünf Übungen zu den vier Bewusstseinsstufen

Man kann auch aphoristisch sagen:

  • vom Fünfstern der Übungen zum Kreuz der Bewusstseinszustände.
  • vom Menschen zum göttlichen Bewusstsein des Menschen auf der Erde
  • vom individuell Seelischen zum individuell Geistigen
  • durch Eigentätigkeit zum Geist
  • durch Steigerung vom bewusst seelisch-geistigen zum hellbewusst geistig-seelischen Menschen
  • durch innere Aktivität vom Regenbogen der Gefühle zum gesteigerten Regenbogen (in der Mitte Purpur) des geistigen Bewusstseins auf der Erde
  • von der Freude zum Glück
  • von der Angst zum Vertrauen
  • von der Traurigkeit zum Mitgefühl
  • von der Wut zur Kreativität

Stabilisierungsübungen: Fünfstern

Der vitruvianische Mensch von Leonardo: Der Fünfstern im Kreis (5 Übungen) oder das Kreuz im Quadrat (4 geistige Bewusstseinszustände)

Folgende fünf (+ eine) Übungen wurden an diversen Stellen erklärt. Hier nochmals einige Aspekte in einer Kurzfassung:

Übung 1

1 Sinneswahrnehmung und Denken:

Der Mensch wacht durch seine Sinne auf und wird durch seine innere Aktivität hellbewusst. Das zunächst unbewusste Denken in den Sinnen wird durch die Aktivität des Menschen ein nicht manipuliertes Denken, das auch ein Fühlen und ein Wollen ist. Im Wachzustand stellt der Mensch dann hellbewusst die Zusammenhänge des Wahrgenommenen mit dem Denken her.

Erste Übung wahrnehmen und denken in der nullten Dimension, ich bin im Bewusstseinszustand des Glücks, weil ich auf der Erde denken, wahrnehmen und handeln kann.

Mit dem Kopf nimmt der Mensch mit seinen 12 Sinnen wahr und kann folgerichtig seine Gedanken ordnen.

Konkrete Übungen

Bsp. Genaue Sinneswahrnehmung und folgerichtiges Denken: Beschreibe die Produktion eines Zündholzes, eines „zeichnenden“ Pendels, einer Autospur im Wald usw. (informiere dich auch z. B. durch Googeln über die Gedankenarbeit, die zu diesen Problemen geleistet wurde und vollziehe sie ebenfalls.).

Übung 2

2 Freie Handlung: Willensstrom des Denkens geht zum linken Bein und bewegt den Körper frei auf Grund der Sinneswahrnehmungen, wenn es ein nicht manipuliertes Denken ist, d. h. der Ich-Mensch hellwach und aufmerksam ist.

Wenn das Denken manipuliert ist, ist es abhängig von der Materie und den elektromagnetischen Wellen des Körpers. Es wird der Wille eines anderen Wesens – Ego-Mensch oder gefallener Engel – über die Werbung, Computer usw. durchgesetzt. Der Mensch handelt unter bewusstem oder unbewusstem Zwang.

Zweite Übung ist handeln in Freiheit. Ich bin vertrauensvoll, dass ich richtig auf der Erde handle.

Der vom Ich durchgeistigte Körper oder genauer sein Gliedmassenbereich setzen magisch (direkt durch seinen materielosen Willen, ohne Stromimpulse, welche die Muskeln zur Kontraktion bringen) sein Denken in eine Bewegung der Gliedmassen um.

Konkrete Übungen

Bsp. Handle in Freiheit: Öffne ein Fenster um 15 Uhr und schliesse es nach 5 Sekunden (da dies niemandem nützt, ist es eine freie Handlung, wenn du dies um die innerlich festgelegt Zeit machst).

Übung 3

Zeitumkehr

3 Offenheit: Der Gefühlsstrom geht in den rechten Arm: Der Mensch ist offen für die Zukunft, die heranströmt.

Dritte Übung ist die Offenheits-Übung. Ich bin in der Waagerechten des Gefühls und gehe nach links. Der Strom von rechts nach links zum Ich ist der Strom der Offenheit.  

Das Denken des Menschen sieht mit vorurteilsfreien gedanklichen Gefühlen in die Zukunft. Er lebt im Seelischen in der Brustregion.

Konkrete Übungen

Bsp. Offen sein: Sage nie, dies geschieht nicht, das ist unmöglich, dieser Mensch ist unsympathisch, das ist so, ich weiss, dass es so kommen wird usw. Lass dich überraschen, wie es auch sein könnte, habe keine Vorurteile!

Übung 4

4 Positivität: Nun kehrt der Gefühlstrom um und geht zum linken Arm. Linker Arm: Positivität für die Vergangenheit, die von links als Denkstrom heranströmt.

In der vierten Übung geht der Strom von links nach rechts zum Ich. Er ist der Strom der Positivität.

Das Denken des Menschen sieht mit wahren Gedanken in die Vergangenheit, Er lebt im Seelischen in der Brustregion.

Die Brust (Herz: Fühlen von vorne oder von rechts, Herzhirn: Denken von hinten oder von links) sind mitbeteiligt.

Die Offenheit strömt von der Zukunft von rechts oder von vorne auf das Ich hin. Die Positivität strömt aus der Vergangenheit von links oder von hinten auf das Ich hin. Im Ich – im Herzen – findet eine Zeitumkehr von der Zukunft zur Vergangenheit statt. Ohne göttlichen Geist ist die Zukunft nur eine Folge der Vergangenheit. Der Zeitstrom fliesst ohne umzukehren immer weiter. Nur Wesen ohne Seele machen diese Umkehr nicht. Da der Mensch eine Geist-Seele hat befinden wir uns in der Seelenwaagrechten.

Wir haben Mitgefühl mit allen Wesen der Welt!

Konkrete Übungen

Bsp. Positivität: Sieh immer auch die positive Seite (Ich habe zwar den Zug verpasst, dafür habe ich einen Bekannten getroffen, den ich sonst nicht gesehen hätte. Ich habe zwar durch eine Fehlmanipulation meinen ganzen Artikel gelöscht, aber er wurde viel besser, als ich ihn wieder schreiben musste.).

Übung 5

Raumumkehr

5 Gleichmut: rechtes Bein: Willensstrom von der Positivität zum rechten Bein, um nicht nach oben oder unten zu schwanken. Ich-Kraft, Gleichmut wird so geschaffen.

Bsp.

Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust,
die eine will sich von der andern trennen:
Die eine hält in derber Liebeslust
sich an die Welt mit klammernden Organen;
die andre hebt gewaltsam sich vom Dust
zu den Gefilden hoher Ahnen. Faust 1, Vers 1112 – 1117; Vor dem Tor. (Faust)

Johann Wolfgang von Goethe
deutscher Dichter
* 28.08.1749, † 22.03.1832

Es braucht Gleichmut, um nicht seine Doppelseele einerseits abheben und andererseits verhärten zu lassen. Sie wird dabei getrennt und verlässt ihren göttlichen Körper. Zurück bleibt der Ego-Mensch. Er sieht sich nur als Produkt des verhärteten Körpers oder als Produkt eines abgehobenen Geistes.

Die Geist-Seele ist im Körper dem Geist zugewandt, die Körper-Seele dem Körper. Die zweifache Seele ist das Bindeglied zwischen Körper und individuellem Geist (Ich). Der Ich-Mensch bleibt in seinem Körper mit seinem Geist.

In der fünften Übung gehe ich ins rechte Bein und bin gleichmütig. Jetzt geschieht die Raum-Umkehr.

Die Beine setzen magisch das Denken in Bewegung um (Willen, Gliedmassen).

Das Denken des Menschen als Willensstrom findet in der Senkrechten statt. Das Ich kommt von oben und trifft den physischen Körper, der von unten kommt. So ist der physische Körper ein Werkzeug des Ich.

Der Willen des physischen Körpers richtet ihn auf. Er ist das Spiegelbild des Ichs, das von oben nach unten wirkt. Wir haben eine Raum-Umkehr unten/oben.

Wir sind kreativ oder schöpferisch auf der Erde und können sie gemäss unseren menschlich-göttlichen Impulsen umgestalten!

Ein wichtiges Beispiel aus der Geschichte:

Aristoteles spricht vom Menschen, der den nous poetikos und den nous pathetikos besitzt. Der nous poetikos kommt von oben, der nous pathetikos von unten. Beide „nous“ treffen sich im Körper und bilden den Menschen auf der Erde, der seinen Körper „bewohnt“.

Konkrete Übungen

Bsp. Gleichmut: Der Mensch hadert nicht, dass es so ist, wie es ist. Er nimmt alles so mit Gleichmut, wie es ist. Bei Regenwetter denkt er nicht, wie schön es wäre, wenn die Sonne scheinen würde.

Übung 6

In der sechsten Übung (Fünfstern mit Umkreis) bildet man das Gleichgewicht zwischen den 5 Übungen (Fünfstern).

6 Gleichgewicht: Gleichgewicht unter allen 5 Übungen. Der Mensch stellt es aktiv, ichhaft, mit vollem, wachen Bewusstsein her.

Konkrete Übungen

Bsp. Gleichgewicht: Der Mensch denkt nicht nur, sondern fühlt auch und will es bewusst. Wenn er nur denkt, kann nichts geschehen, aber wenn er handelt, kann etwas gegen die Menschen Gerichtetes (z. B. Atomexplosion) eintreten. Wenn er nur fühlt und das Denken unterlässt, ist er ein Schwärmer. Wenn er seinen Willen einsetzt, ohne zu fühlen und zu denken, ist er ein „blinder“ Macher.

Steigerung der vier Hauptgefühle zu den vier Bewusstseinsstufen durch das individuelle willenshafte Denken

Auf der Erde strömen aus dem Umkreis die vier Hauptgefühle: von oben die Freude, von unten die Wut, von rechts die Angst und von links die Traurigkeit.

Wo die vier Ströme im Körper zusammentreffen, entstehen zwei Wirbel. Sie bilden das Ich des Menschen auf der Erde in den drei geistig physischen Körpern: dem festen physischen Körper von unten oder von der Gegenwart, dem flüssigen physischen Körper von links oder der Vergangenheit und dem gasförmigen physischen Körper von rechts oder der echten Zukunft. In der Gegenwart oder Jetzt ist der Mensch nicht mehr von den elektromagnetischen Wellen beeinflusst oder wird von ihnen manipuliert.

Es kann auch mit den Worten der alten Elemente von Erde, Wasser und Luft gesprochen werden. Die drei alten Elemente bilden die Wohnung des vierten Elements Feuers. Alle vier alten Elemente sind im „Inneren“ (man ist in der nullten Dimension und kann nicht mehr von Innen und Aussen sprechen) der Quintessenz oder des fünften Äthers. Nochmals anders formuliert kann gesagt werden: das Ich lebt in seinem Seelen-, Energie- und physischen Körper auf der materiellen Erde, die auch mit Wellen beschrieben werden kann.

Das Ich lebt in der geistigen Gotteswelt, welche auch durch den Menschen auf der Erde zu finden ist.

Die geistige Gotteswelt kann auch mit den Platonischen Körpern beschrieben werden: Erde oder Würfel, Wasser oder Ikosaeder, Luft oder Oktaeder, Wärme oder Tetraeder und der alles umschliessende Dodekaeder oder die Quintessenz.

Wenn der Mensch aktiv im Jetzt lebt, hellwach ist, strahlt er die vier Hauptgefühle und ihre Mischungen vom Ich-Zentrum als geistige Bewusstseinszustände zurück: Aus der halbbewussten Freude wird vollbewusstes Glück, aus der halbbewussten Angst wird vollbewusstes Vertrauen, aus der halbbewussten Traurigkeit wird vollbewusstes Mitgefühl und aus der halbbewussten Wut wird vollbewusste Kreativität.

Es gibt natürlich auch alle Mischungen.

Dies geschieht nur, wenn der Mensch mit seinem hellbewussten Ich seine Gefühle zu Bewusstseinszuständen aktiv steigert, spiegelt oder heraufhebt.

Dann sind seine hell bewussten Bewusstseinszustände immer lebensaufbauend und dem göttlichen Menschen auf der Erde entsprechend. Die Erde als Lebensraum der Menschen, der Tiere, der Pflanzen und der Mineralien wird gepflegt.

Übungen und geistige Bewusstseinszustände

Die Übungen führen zu den geistigen Bewusstseinszuständen auf der Erde. Der Mensch stabilisiert sich vollbewusst.

Er strahlt wie eine Sonne nach aussen und zentriert sich auf der Erde mit seinem Zentralbewusstsein. Ebenso findet er hellbewusst sein Ich auch in der Aussenwelt, das ihn von aussen stabilisiert (siehe Sinneslehre und die Empathieforschungen).

Er ringt immer um seine dynamische Mitte.

Mit Goethe’s Farbenlehre ausgedrückt: Er verwandelt den normalen Regenbogen in den gesteigerten, geistigen Regenbogen mit Purpur statt grün in der Mitte.

Da nun der Mensch innerlich mit klarem Bewusstsein aktiv wird, wirkt er an der Evolution mit. Er gestaltet dasjenige mit, was in Zukunft sich auf der Erde zeigen wird.

Zusammenfassung

Der Mensch kann im Körper auch am Morgen mit den 5 Übungen das Gleichgewicht herstellen, willensstark und hell bewusst seinen Körper mit Aktivität ergreifen. Er ist dann glücklch, hat Vertrauen, Mitgefühl und ist fähig kreativ die Welt mitzugestalten. Die Freiheit im Denken, die Gleichheit im Fühlen und die Sozialität im Wollen lassen die Erde zum lebensfördernden Raum für alle Menschen werden.

Der Mensch kann aber auch absacken und in seinem Körper untergehen. Dann landet er im Abgrund und wird manipuliert. Weil er nicht ganz bewusst oder wach ist, fallen ihm die Manipulationen nicht auf. Sein Körper ist nicht mehr im Bewusstsein des Menschen mit dem göttlichen Geist verbunden. Seine Gefühle werden zu anti-göttlichen Emotionen. Sie beherrschen ihn.

Mit Hilfe der Übungen kann der Mensch sich aufrichten (michaelisch) und agiert mit vollem Bewusstsein. Er handelt frei, behandelt die anderen Menschen als gleiche, göttlich individuelle Wesen und ist sozial. Er braucht nicht mehr Ressourcen als nötig, die für die Entwicklung aller sind. Er ist ein göttlicher und aktiver Mensch. Er gestaltet sein Schicksal und das Schicksal der Erde mit.

Der Mensch lebt in der Gegenwart und ist glücklich, hat Vertrauen in die Zukunft, hat Mitgefühl mit allem, was vergangen ist und ist fähig im Jetzt kreativ einzugreifen und die Erde im göttlichen Sinn mitzugestalten.

Der Aufwachmoment am Morgen

Schlaf und Wachen

Beim Einschlafen verlieren wir meistens unser Bewusstsein.

Unsere Seele und unser Ich-Wesen verlässt seinen lebenden Körper, der im Bett schläft.

Wir befinden uns mit unserer Geist-Seele in den geistigen Welten. Normalerweise können wir uns nicht an diese Zeit erinnern, weil unsere Geist-Seele noch zu wenig geschult ist, ihr Bewusstsein aufrecht zu erhalten. Erst wenn der Mensch auf der Erde in seinem physisch materiellen Körper seine Geist-Seele hellwach erlebt, kann er auch in der geistigen Welt sein hellwaches Bewusstsein aufrechterhalten.

Der aufgewachte, geistige Mensch schuf sich sein hellwaches Bewusstsein auf der Erde durch seine innere Aktivität selbst. Daher bleibt sein helles Bewusstsein auch ohne Materie in der geistigen Welt erhalten.

Aufwachen

Jeden Morgen beim Aufwachen oder bildlich gesprochen beim Einziehen in die irdische Wohnung bewahrt uns Michael oder die geistig göttliche Welt, wenn wir hell wach sind, vor dem Hinabgleiten ins Reich der Täuschung, Manipulation oder der anti-göttlichen Kräfte.

Unser Körper wird auch unsere irdische Wohnung oder der Tempel Gottes genannt.

Wir können aber ohne unser helles Bewusstsein blitzartig in den Abgrund oder die elektromagnetischen Felder gezogen werden und erleben den Tag als Egoist.

Als Egoist suchen wir den Spass, haben unterschwellig Panik, Depressionen und Zerstörungswut.

Der hellwache Mensch

Beim Aufwachen im Körper sind wir zuerst tief unbewusst in der Sphäre der nullten Dimension, wenn wir das durchgehende Bewusstsein noch nicht haben oder behalten können.

Wenn wir hellwach sind – den Körper in allen Dimensionen ganz durchdrungen haben -, fühlen wir uns glücklich, vertrauensvoll, mitfühlend und kreativ in einem Körper auf der Erde leben zu können.

Wir sind ein bewusster, göttlicher Mensch auf der Erde. Wir sind uns klar, dass wir als geistige, aufgewachte Menschen das Schicksal der Erde und der auf ihr wohnenden Menschen mitgestalten können.

Der Begriff Co-Evolution ist nicht nur vergangenheitsbestimmt, sondern wird für uns in dem Sinne klar, dass auch der Mensch – aber mit Bewusstsein – heute die Evolution weitertreiben kann.

Wir sind froh, dass uns Michael, alle Engel und die göttliche Trinität uns helfen. Die Versuchungen aus dem Abgrund können wir mit der Hilfe Gottes widerstehen.

Der komplizierte Aufwachvorgang

Erster Schritt

Wenn wir aufwachen, sind wir danach noch unbewusst in der Sphäre der ersten Dimension. Wenn wir hellwach – die zwei Spiegelungen bewusst gemacht haben – sind, fühlen wir das Vertrauen, dass aus der Zukunft nur Gutes auf uns zukommt. Das Göttliche meint es gut mit uns. Die Schwierigkeiten dienen uns, immer mehr aufzuwachen.

Schutzmeditation

Eine Schutzmeditation schützt uns vor dem Absturz, wenn wir noch nicht hell wach sind.

Deshalb machen wir nach dem Aufstehen eine Schutzmeditation.

Wenn man sich bewusst ist, dass der Mensch trinitarisch aufgebaut ist und in Kreuzform seine Gestalt aufrichtet, werden wir aufmerksam gemacht, dass Gott trinitarisch ist und uns geschaffen hat. Diese Erkenntnis wirkt schon als Schutz-Meditation. Wenn der Mensch sich die Energieströme von oben, von unten, von links und von rechts als Energieflechtbänder vorstellt (z. B. Kanzelstein von Romainmôtier) hat er seinen Energiekörper nach Hinweisen von Schamanen geschützt.

Er kann aber bewusst auch Michael oder mit dem in anderen Kulturen entsprechendem Namen zum Schutz anrufen.

Flechtbandstein in Romainmôtier, der wie viele andere vor ca.1000 Jahren wahrscheinlich auf Geheiss des Papstes zerstört wurde. Heute bildet er die Kanzel.

Zweiter Schritt

Wenn wir weiter aufwachen, sind wir in der gespiegelten Sphäre der zweiten Dimension. Wir kommen in unseren lebendigen Körper.

Wir fühlen uns zwischen der Vergangenheit und Zukunft als Ich-Punkt im Körper. Wir haben Mitgefühl mit allem und allen Wesen, die in der Vergangenheit schlechte Strukturen auf sich nehmen mussten.

Unser Bewusstsein ist noch träumend, wie beim Fühlen.

Dritter Schritt

Wenn wir ganz aufwachen, sind wir kurz darauf in der an der Waagrechten gespiegelten Sphäre der dritten Dimension mit unserer Geist-Seele. Wir fühlen uns auch zwischen der momentanen Gegenwart und der ewigen Gegenwart als Ich-Kreuz oder -Wesen. Wir können kreativ mit der festen Welt oder physischen Welt umgehen.

Unser Bewusstsein ist wach, wie beim Denken.

Vierter Schritt

Wenn wir ganz aufgewacht sind, haben wir uns ganz in unserem Körper verkörpert. Wir bilden ein Kreuz und Leben mit allen vier Seiten oder wir steigern – um einen wichtigen Begriff aus Goethe’s Farbenlehre zu brauchen – die körperliche Lebensenergie zur geistigen Seelenenergie: Wir sind auf der Erde hellwach:

Dann sind wir glücklich, vertrauensvoll, mitfühlend und kreativ.

Unser Bewusstsein ist hellwach, wie beim nicht manipulierten Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist.

Oder kurz:

Wir schlafen in unserem Körper. Wir träumen noch in der Waagerechten oder der Seele. Erst wenn wir in der Senkrechten aktiv werden, sind wir hellwach. Wir bilden ein seelisch geistiges Kreuz. Im Körper können wir uns auch geistig seelisch erheben.

Es ist unsere geistige Aktivität, was der Körper schon vorher automatisch machte. Er richtete sich beim Aufwachen auf.

Wenn wir nur körperlich ein Kreuz bilden und das seelisch-geistige Kreuz mit unserer Aktivität nicht machen, können wir sehr schnell in den Abgrund gleiten.

Das Reich der Unmenschlichkeit oder der anti-göttlichen Kräfte

Wir sind dort (in unserer normalen Konsumwelt) eine Spaßkanone, verstecken unsere Panik, Depressionen und Zerstörungswut hinter unserer Lustigkeit. Wir stehen unter der Macht und dem Einfluss der anti-göttlichen Mächte. Wir werden ohne es zu merken manipuliert (z. B. bei der Corona-Krise).

Das Reich der Menschen oder Gottes

Nur Michael oder Gott kann uns helfen, den immensen Versuchungen zu widerstehen und nicht in den Abgrund „gesaugt“ zu werden.

Dann leben wir auf der Erde in Freiheit, behandeln die anderen Menschen als gleiche Wesen und sind sozial.

Jetzt lebt der Mensch in der Gegenwart und ist glücklich, hat Vertrauen in die Zukunft, hat Mitgefühl mit allem, was vergangen ist und ist fähig, im Jetzt kreativ einzugreifen und die Erde im göttlichen Sinn mitzugestalten.

Nach dem Michaelsfest: Karma und Reinkarnation

Nun ist das Michelsfest vorbei! Aber, wenn wir uns auf der Erde aktiv zum Geist erheben, erleben wir heute, dass wir nicht mehr vom Drachen gestört werden.

Die geistige Sphäre ist von den Kräften des Drachens oder den antigöttlichen Energien gereinigt. Dies gilt für alle Menschen, wenn sie innerlich aktiv sind oder bewusst als individuelles Ich-Wesen im Jetzt leben.

Denn Michael hat den Drachen in den Abgrund oder die elektromagnetischen Felder gestürzt.

Die Versuchung ist aber sehr gross, in den Abgrund zu schauen und sich von ihm von der göttlichen Welt ablenken zu lassen.

Der Abgrund ist faszinierend: Spass, Sucht, Panik (Panikräume, Horrorfilme etc.) sind beliebt. Damit wird weltweit sehr viel Geld verdient. Unter Depressionen und allen Arten von Zerstörungswut (Kriege, Umweltzerstörung usw.) leiden die meisten Menschen. Aber auch damit wird viel Geld verdient.

Durch Geld und Anderes egoistisch seine Macht zu vergrössern, wird durch den Abgrund gefördert. Es ist bequemer, sich von den Kräften des Drachens manipulieren zu lassen, als aktiv gegen den Strom (Mainstream) zu schwimmen.

Die Corona-Krise

Ein bekanntes Beispiel der Manipulation zeigt uns die Corona-Krise oder wie sie auch benannt wird die Corona-Katastrophe. Fast die ganze Welt ist unter ihren Bann geraten, wenn man den meisten Medien gauben kann.

Von den ca. 30 000 Verkehrstoten und den ca. 300 000 Verletzten der Unfälle allein in Russland wird in den Medien nicht berichtet. Auf der ganzen Welt sind es ein Vielfaches davon. Das soll aber nicht heissen, dass jeder Corona-Tote nicht Katastrophen in seinem Umfeld hinterlässt. Genauso ist es mit allen anderen Krankheiten.

Corona wird aber als einzige Krankheit zum weltweiten Problemfall hochstilisiert und die ganze Welt mit Angst und Schrecken tyrannisiert.

Trümmelbachfälle

Ich beschreibe die Wiedergeburt und das Schicksal nochmals wie im Juli 2020 mit dem Bild zweier Wasserfälle im Berner Oberland: In den Sommerferien 2020 besuchte ich die Trümmelbachfälle im Berner Oberland im Lauterbrunnental. Sie können als Bild für Reinkarnation und Karma dienen.

Der Staubbachfall in Lauterbrunnen stürzt sich 300 Meter durch die Luft ins Tal. Goethes Gedicht über den Staubbachfall beschreibt das Wasser in der Luft zur Erde stürzend und sich wieder zum Himmel erhebend.

Die Trümmelbachfälle sind ein Bild, wie der Mensch sichseinen Lebensweg durch den harten, festen Felsen oftmals bahnen muss. Von der Luft kommend muss sich das weiche, bewegliche Wasser oder die menschliche Seele im harten Felsen einen Weg graben.

Der Mensch kann mit den leicht modifizierten Worten von Goethe sagen:

Seele des Menschen, wie gleichst du dem Wasser, Schicksal des Menschen wie gleichst du dem Fels.

Fels steht für die feste Erde oder den menschlichen Körper. Wenn das alte Element Wasser mit dem alten Element Erde ergänzt wird, muss der Mensch statt Fels das Wort Erde nehmen. Im physischen Körper erleidet der Mensch sein Schicksal. Erst wenn wir den physischen Körper neben der Wärme, Luft und Wasser auch als Erde – z. B. als festes Skelett – erleben, können wir ganz bewusst werden und voll aufwachen. Nun sind wir nicht nur Opfer, sondern Gestalter unseres Schicksals.

Reinkarnation und Karma

Goethe vergleicht das Wasser mit der menschlichen Seele, die in wiederholten Erdenleben (Reinkarnation) sich immer weiter entwickelt. Das Schicksal (Karma), das der Mensch auf der festen Erde durch seinen Körper erlebt, kann eher mit dem sich einen Weg Schaffen des Wassers im harten Felsen bei den Trümmelbachfällen verglichen werden.

Dies ist ein Bild der Aktivität des Menschen, der sein Schicksal auf sich nimmt und harte Arbeit auf der Erde leisten muss. Der Mensch nimmt sein Schicksal oder Karma auf sich. Er braucht aber mehrere Leben oder die Reinkarnation, um sein Schicksal zu verwandeln. Der Kern oder das Delta des Menschen ist in jedem neuen Leben der oder das Gleiche, nur die Namen der irdischen Persönlichkeiten wechseln.

Es ist ein michaelischer Vorgang.

Der Staubbachfall und der Trümmelbachfall sind ein Bild für die Reinkarnation und das Karma. Goethe erlebte nur den durch die Luft fliegenden Staubbachfall. Er brauchte ihn als Bild für die Reinkarnation.

Beim Trümmelbachfall kommt noch das Bild des Schicksals oder Karmas dazu.

Das weiche Wasser bahnt sich seinen Weg durch den harten Fels. Wenn der Mensch einen unbändigen Willen hat, meistert er seinen Weg auch durch harte Schicksalsschläge.

Der Mensch bekämpft auf Erden den Drachen. Er geht ihm nicht aus dem Weg. Aber er stürzt nicht mit dem Drachen in den Abgrund.

Der nicht ganz wache Mensch

Wenn der Mensch nicht ganz wach ist, gleitet er, ohne es zu merken, in den Abgrund. Er erlebt den Drachen oder die nur intellektuellen Kräfte nicht als anti-menschliche Kräfte. Seine Gedanken werden unbeweglich, verhärten und sind nur von der Vergangenheit bestimmt. Es wird materialistische Wissenschaft ohne Geist propagiert.

Im anderen Extrem fliesst der Mensch in die Umgebung aus und spricht nur noch von Emotionen, von Schwingungen und erklärt alles mit den elektromagnetischen Wellen. Auch bei diesem Weltbild braucht es Gott nicht. Der Geist (steht für das elektromagnetische Feld) wird mit der materialistischen Wissenschaft auf elektromagnetische Wellen reduziert. Man kann auch vom „Feldmaterialismus sprechen.

Die Menschen denken und fühlen nur noch intellektuell ohne göttlichen Geist. Sie haben die michaelischen oder die göttlich beweglichen Kräfte verloren. Sie wirken nicht bewusst in der Materie und den elektromagnetischen Feldern, wenn der Mensch seinen göttlichen Geist verleugnet.

Der hellwache Mensch

Der Mensch kann aber auch erforschen, wie die Zukunft sich verhält. Er erlebt, dass er Imaginationen (Bilder), Inspirationen (Klänge) und Intuitionen (Wesenserlebnisse) auf der Erde erreichen kann, die nicht vergangenheitsbezogen sind. Sobald er den Strom des Geistigen von rechts oder die Zukunft, die auf den Menschen zukommt, untersucht, ist er michaelisch tätig.

Michaeli kann auch das Fest der Verwandlung der Erde und der Menschen durch den bewussten, wachen Ich-Menschen genannt werden.