Michaeli am 29.9: Stossen des Drachens in den Abgrund

Fresco von Erzengel Michael in der Kirche von Romainmôtier

Die wichtigste Bedeutung von Michaeli ist der Kampf mit dem Drachen. In der Kirche von Romainmôtier hat der Drache zwei Köpfe. Dies ist ein Hinweis, dass es einen Drachen gibt, der den Menschen verhärten lassen will und einen zweiten, der den Menschen als Individualität auflösen möchte. Es ist das Doppelantlitz des Bösen, das den Menschen in den Abgrund ziehen will. Michael steht auf den Flügeln des Drachen. Er kann so nicht mehr nach oben fliegen.

Die Corona-Krise

Das Jetzt ist ein unruhiger Boden. Michel steht nicht auf der ruhigen Erde wie Gabriel in Romainmôtier, sondern auf einem wilden Drachen. Wir werden alle geschüttelt, dürfen aber das Vertrauen in eine lebensfördernde Zukunft nicht verlieren.

Gabriel, der Verkündigungsengel, stand vor ca. 2000 Jahren auf der festen, ruhigen Erde.

Die moderne Form des Drachens will die Menschheit mit z. B. der Corona-Krise in Angst und Schrecken versetzen.

Da der Drache die Erde mit den Menschen zerstören will und nur durch eigenes, nicht manipuliertes Denken, überwunden werden kann, ist der Weg aus der Corona-Krise nur mit einem klaren Bewusstsein möglich. Mit diesem geistigen Bewusstsein kann der Mensch erkennen, wie er (vom Drachen) manipuliert wird und kann sich von dieser globalen Suggestion befreien.

Michaeli am 29. September

Michaeli kann auch als Fest der nicht manipulierten Sinnes-Wahrnehmung des Ich-Menschen genannt werden.

Ab der Neuzeit kann der Mensch rein – nicht manipuliert – denken, wenn er sich darum bemüht. Dieses Denken ist ein Denken durch das eigene Ich. Es kann nicht befohlen werden, d. h. die Freiheit muss gelten. Das Menschen-Ich wirkt in der Wärme (ca. 37°). So wird das Feuerfest (Wärme) Johanni durch das Michaelsfest verwandelt. Das Ich reinigt das Ego und der Drache (ein altes Wort für die Erstarrungskräfte) wird vom Ich in den Abgrund gestürzt.

An Michaeli kann der sich entwickelnde Mensch das Bewusstsein des Johannifests verwandeln. Dazu braucht es Mut. Das Ich wird sich an Johanni der göttlichen Welt bewusst und verwandelt sich und die Welt an Michaeli durch eigene Aktivität.

Zuerst muss aber noch der Drache bekämpft werden, damit der Mensch nicht von den Erstarrungs- und Auflösungskräften ergriffen wird. Es wird im Bild gesagt: Der Drache wird vom Erzengel Michael aus dem Himmel in die elektromagnetischen Felder des „Abgrunds“ auf der Erde geworfen. Dies ist der Hintergrund, der zur Läuterung der Seele gehört.

Die christlichen Feste

Mit geläuterter Seele erlebt man Weihnachten als Fest der Inkarnation oder Geburt. Es ist ein freier Entscheid des Menschen, sich wieder auf die Erde zu begeben und sein Schicksal auf sich zu nehmen.

Ostern ist das Fest, wo das ewige Leben und die Überwindung der Materie und der Felder eine Tatsache wird. „Ich bin nicht von dieser Welt“ ist ein Bibelzitat. Mit dieser Welt ist die materielle und wellenhafte Welt gemeint. Wir fühlen uns in der „Gotteswelt“ gleich wie alle anderen Menschen als Kinder Gottes.

An Pfingsten werden wir daran erinnert, dass wir den Schritt zum Geist individuell und in Freiheit gehen können. Man muss im Seelischen vom Leben zum Geist kommen. Dies ist eine individuelle Tat des Menschen.

An Johanni feiern wir die Bewusstwerdung des Ich-Menschen. Dies wird Johannes dem Täufer bei der Taufe Christi im Jordan zum Erlebnis.

So können die christlichen Feste mit Bewusstsein von Michaeli durchdrungen und verwandelt und ihre Wirkung erlebt werden.

Die globale Überwindung der Manipulation

Das noch weitgehende unbekannte christliche Fest Michaeli beschreibt das göttliche Wirken im menschlichen Körper. Der Mensch kann mit Hilfe von Gott sich und die Erde verwandeln. Dies gilt für alle Menschen unabhängig von ihrem religiösen Hintergrund.

Dieses christliche Fest kann auch als das Fest des menschlichen Geistes, der vom Individuum Mensch verwandelt wird, bezeichnet werden.

Dann ist es nicht mehr nur christlich, sondern ein Fest für alle sich entwickelnden menschlichen Wesen.

Der Mensch wird sich bewusst, dass er mit der Hilfe Michaels oder wie auch immer dieses geistige Wesen in anderen Kulturen bezeichnet wird, den Drachen bekämpfen kann, der ihn in den Abgrund ziehen will. Er kann sein Schicksal auf der Erde unter der Hilfe von Gott mitgestalten. Dann erlebt er die Kraft von Erzengel Michael.

Mit hellem Bewusstsein kann der Mensch sein Ich zu einem geistigen Selbst verwandeln. Dabei muss er die Gegenmächte von Gott in den Abgrund hinabdrücken, um nicht von der geistigen Welt ab- und von den Gegenmächten angezogen zu werden.

Michaeli – in früheren Zeiten der Kampf mit dem Drachen – ist nun das Fest der Neuzeit: Die individuellen Menschen können nun ihr Ich-Wesen hellbewusst und klar erleben. Sie beginnen mit dem bewussten Verwandeln oder Läutern ihrer Seele.

Es wird ihnen klar, dass ein irdisches Leben nicht reicht, dies mit Erfolg zu machen.

Deshalb wird ihnen die Lehre von der Wiedergeburt des menschlichen, individuellen geistigen Wesens und das Schicksal, das ihnen auf Erden beschieden ist, zur Tatsache.

Der göttliche Geist wirkt auch in der Materie und den elektromagnetischen Feldern

Das bewusste und lebende, seelisch-geistige All

Heute ist es vielen Wissenschaftlern klar, dass der Holismus (jedes Glied hat alle Glieder in sich) gilt und die Systemwissenschaft die Welt als ein von verschiedenen Systemen durchdrungener, lebendiger Organismus erklärt werden kann.

Wie wir heute von der Wissenschaft wissen, werden aus der Umgebung alle lebenden Organismen gesteuert (Die Gene sind nicht so wichtig, wie man bis vor kurzem glaubte.).

Der Mensch muss also zur Materie noch die elektromagnetischen Felder hinzunehmen.

Die göttliche Welt im All besteht aber nicht nur aus Materie und unsichtbaren Wellen (elektromagnetische Felder), sondern aus göttlichem Geist.

Der Geist wurde seit alters her in seiner Wirksamkeit auf der Erde mit den vier alten Elementen – Feuer, Luft, Wasser und Erde – beschrieben.

Der individuelle Menschgeist wirkt im Feuer oder der Wärme (37°), der Gottesgeist hilft dem Ich in den anderen Elementen.

Der Geist ist nicht allgemein, sondern besteht aus individuellen geistigen Wesen, wie der erwachte Mensch, die verschiedenen Engel und Gott.

So muss man das All nicht nur als tote Maschine betrachten, sondern sie als geistigen, lebendigen Organismus erleben, in der geistige, individuelle Menschen, andere geistige Wesen leben und sich entwickeln wollen. Sie wollen die vielfältige Welt nicht nur auf messbare, zählbare etc. Quantitäten reduzieren, sondern auch ihre Qualitäten erleben.

Gott hat die Welt mit Quantitäten und Qualitäten geschaffen.

So wie man heute im Zeitstrom das Weltall betrachtet, sind die Ideen vom Materialismus, auch in seiner modernen Form – dem Feldmaterialismus mit seinen unsichtbaren, nicht materiellen Wellen – geprägt.

Auch die Esoteriker sprechen von Energien, spüren Emotionen, die auf der Erde auch im Nicht-Materiellen sind. Sie können aber auch nur „Feldmaterialisten“ sein, müssen es aber nicht.

Das All als Wohnort sich entwickelnder, individueller Wesen (Menschen und verschiedenste Engel), welche die unterschiedlichsten Qualitäten haben, wird selten beschrieben.

Dazu braucht es ein hellwaches Bewusstsein und eine Wissenschaft vom Geist.

Lage

Es wird nun ein Beispiel der Qualitäten beschrieben, das schon Aristoteles als eine der 10 Kategorien (Lage) bezeichnet hat.

Die Qualitäten führen uns direkt zum lebendig wirkenden Geist auf der Erde.

Im Materialismus, in dem man ausschliesslich die Quantitäten als wissenschaftlich gelten lässt, ist es gleich, ob man von oben oder unten kommt. Wichtig ist die Höhendifferenz in Metern. Man kennt die Qualität als wissenschaftliche Grösse „von oben oder von unten“ nicht.

Dabei ist es in der Wissenschaft vom Geist sehr wichtig, ob ein Mensch liegt oder steht, aus welcher Richtung etwas kommt (oben, von unten, links oder rechts).

Im Liegen hat der Mensch ein anderes Bewusstsein als im Stehen. Wir erleben eine andere Qualität des Seins.

Auch die Lage zweier Menschen zueinander schafft je nach Lage andere Beziehungen.

Bsp. Zwei Menschen im Bett liegend: Rücken zugekehrt, Gesichter zugewandt oder auf dem Rücken liegend usw. Wir erleben bei jeder Lage eine andere Qualität.

Bsp. Auf der Bühne stehend, von vorne kommend nach hinten gehend. Der eine liegt, der Andere steht usw. Auch bei diesem Beispiel erlebt das Publikum verschiedene Qualitäten.

Die Lage ist eine sehr komplexe Qualität.

Mit den 10 Kategorien hat schon Aristoteles vor über 2000 Jahren alle möglichen Qualitäten als Beziehungen zwischen den einzelnen Kategorien beschrieben. Beziehungen können nur Wesen eingehen. Es gibt keine Qualität, die nicht durch die Beziehung von geistigen Wesen sich auf der Erde offenbart.

Deshalb ist es nach diesen Ausführungen verständlich, dass das All uns antworten kann.

Das Weltall als Wohnort diverser geistiger Wesen

Wenn das All ein moderner Ausdruck für Gott ist, muss man sich nicht mehr als moderner Schwärmer und Esoteriker fühlen, wenn man das Bewusstsein hat, dass man es mit verschiedensten, individuellen geistigen Wesen zu tun hat. Diese Wesen können selbstverständlich eine Antwort auf eine Frage geben, nur ist die Antwort anders als im normalen Leben erwartet wird.

Heute wird verkürzt gesagt: „Das All antwortet uns.“

Man kann dies mit der Delta Dynamik selber nachvollziehen oder kann das Vertrauen haben, dass es Menschen gab und gibt, welche den geistigen Weg, der unter anderem in der Delta Dynamik beschrieben wird, als individuelle Menschen gehen.

Lerntechnik: lebensfördernd oder lebensabbauend

Wie kann der Mensch mit einer lebensfördernden Lerntechnik lernen? Der bequemste Weg ist kaum auf die Länge lebensfördernd. Man kann auch fragen, wie lerne ich nachhaltig?

Eindeutig schlecht ist es, mit Medikamenten (Ritalin usw.) nach zu helfen. Lernen mit Hilfe des Computers und der Technik ist wissenschaftlich bewiesen schlechter als mit Papier und Stift. Musik ab Tonträger (Computer, CD, Radio usw.) macht eine angenehme Stimmung, aber Lernen mit eigener Anstrengung und klarem Bewusstsein ist nachhaltiger.

Lernen und Technik

Erwiesen ist, dass mit Bewegung, Wiederholung, seelischem Engagement (Gedanken, Gefühle und Willen) besser gelernt wird, als wenn man ruhig sitzt und nur sein Gehirn anstrengt. Auch erzielen wir bessere Lerneffekte, wenn wir wach sind.

Fragen

Wir müssen uns aber fragen, ob es bei der Bewegung qualitative Unterschiede gibt. Ist es für’s Lernen egal, ob wir uns mit wachem Bewusstsein willentlich bewegen oder ob wir unseren Körper geistlos, wie eine Maschine bewegen?

Es stellt sich auch die Frage, ob wir bei der Wiederholung qualitativ arbeiten können. Ist es für’s Lernen egal, ob wir mit einem lebendigen Rhythmus oder einem toten Takt uns wiederholen?

Es ist auch fraglich, ob es einen qualitativen Unterschied gibt bei seelischem Engagement. Sind Emotionen und Gefühle das Gleiche? Sind Bilder, die emotional aufgeladen sind, gleichwertig mit Bildern, die mit Gefühlen gesättigt sind? Helfen sie uns, uns zu erinnern, ohne uns zu zwingen? Können wir das Gelernte auch in die Vergessenheit absinken lassen? Ein Beispiel dazu ist der „Ohrwurm“. Diese Melodie können wir nicht vergessen. Es braucht nur ganz wenig, um unser Bewusstsein ungewollt mit dem „Ohrwurm“ auszufüllen.

Wir müssen uns aber auch fragen, ob es einen qualitativen Unterschied zwischen nomal wach zu sein oder aufmerksam zu sein gibt?

Ist es sinnvoll, Aufmerksamkeit bei der Sinneswahrnehmung oder eine unbewusst vorurteilsbefangene Sinneswahrnehmung zu pflegen?

Ist der Mensch ein Bio-Roboter unter Einfluss der Gegen-Mächte oder ein göttliches Wesen auf der Erde?

Nachhaltige Lerntechnik

Wenn der Mensch die Qualitäten, die nur schlecht mit technischen Hilfsmitteln einbezogen werden können, auch berrücksichtigt, lernt er nachhhaltig und menschengemäss.

Live Lernen ist dem Menschen entsprechender und lebensfördernder als mit einer Konserve (Computer, Musikwiedergabegerät, Beamer usw.).

Wichtig ist es, wenn man die Technik benützt, im Jetzt zu leben und sehr aufmerksam zu hören, zu sehen usw. Beim Träumen besteht immer die Gefahr, einer Täuschung zu unterliegen.

Die vier Haupt-Lerntechniken

Es gibt vier Lerntechniken, welche menschengemäss und lebensfördernd sind:

Bewegung
Rhythmus


Seelisches Denken, Fühlen und Wahrnehmen
Aufmerksames, geistesgegenwärtiges Wahrnehmen mit den 12 Sinnen

Diese vier Lerntechniken beziehen die vier Körper (physischer Körper, Energie-, Seelen- und Individualkörper) beim Lernen ein.

Das Gelernte hat man erst richtig „verdaut“ und lebensfördernd im Körper integriert, wenn man alle vier Lerntechniken anwendet.

Kurzeitig wirksame, lebensfeindliche Lerntechnik

Man kann aber auch intellektuell mit weniger Lerntechniken auskommen, wenn man chemische Medikamente und mechanisch-elektronisch maschinelle Mittel (Computer usw.) zum Lernen einsetzt. Dann weiss man viel, es wurde aber nicht nachhaltig und lebensfördernd gelernt. Die Ich-Aktivität, die reduziert wurde, wirkt sich lernmindernd aus.

Das Lernen durch die Sinne

Wir nehmen aus 12 unterschiedlichen Blickpunkten die Erde wahr. Wir können durch die aufmerksame Sinneswahrnehmung die Welt, wie sie ist, wahrnehmen. Meistens sehen wir aber, was unsere Vorurteile rechtfertigt.

Wenn wir unser Denken als Erwachsene hellbewusst läutern, sind wir auf dem Weg, die Realität zu erleben.

Optimale Lerntechniken

Ziel ist es: Die nicht manipulierten Sinneswahrnehmungen im Gedächtnis zu behalten und dadurch Handlungen auszuführen, die wir verantworten können.

Alle Lerntechniken nehmen die Sinneseindrücke als Hilfe, sich etwas zu merken. Der Sehsinn und Gehörssinn sind nicht die einzigen Kanäle, um sich an etwas zu erinnern.

Denn es gibt 12 Kanäle oder Sinne, um die Welt zu erleben.

In der Schule können die Lehrpersonen die Schüler und Schülerinnen so begleiten, dass sie viele unterschiedliche Lerntechniken kennen lernen und immer nachhaltiger lernen.

Als Erwachsener kann man sich immer mehr an den nachhaltigen und lebensfördernden Lerntechniken orientieren.

Von der Seele zum Geist

In der Seele wird das Denken zum bildhaften Denken, das gefühlsvoll und gewollt wird.
Der Mensch hat sein seelisches Ich-Wesen zu einem geistigen verwandelt.

Der Mensch handelt nun auf der Erde als vollbewusstes, verantwortliches Ich-Wesen.

Wenn der Mensch seelisch abstürzt, kann er sogar Zwangswahrnehmungen (Bilder, Töne usw.) haben, die ihn bestimmen und nicht sofort verschwinden. Dann landet er beim anti-göttlichen Geist, der ihm Zwang auferlegt.

Die Freiheit

Die Sinneswahrnehmung, die durch das Denken und die Inputs des Sinnesorgans auf der Erde hergestellt wird, ist nur kurz.
So kann die Sinneswahrnehmung den Menschen nicht in ihren Bann schlagen und einen Zwang ausüben. Auch sind andere Sinneswahrnehmungen möglich.

Daher garantieren alle göttlichen Lerntechniken (ohne chemische Medikamente, ohne Bewusstseinstrübung) die Freiheit und wirken gesundend.
Sie verwandeln die Erde und die Menschen.

Durch die Sinneswahrnehmung erschaffen wir mit unserer unbewussten oder bewussten Aktivität die Welt so, wie wir sie uns vorstellen oder, wie sie der göttlichen Realität entspricht,