Die seelischen Sinne und das Spiel

Die Sinne

Die Sinne verbinden den Menschen mit der Welt.

Der Mensch kann auf der Erde und im Weltall wahrnehmen. Die Wahrnehmung ist immer eine unbewusste bis hellbewusste Ich-Tätigkeit. Das entsprechende Sinnesorgan liefert dem Menschen Eindrücke der Welt. Die Kombination von Ich-Tätigkeit oder Denken und die Inputs des Körpers werden Sinneswahrnehmung genannt.

Jede Sinneswahrnehmung wird denkerisch durchdrungen, um eine umfassende Vorstellung der Welt zu gewinnen. Verängstigung stellt sich ein, wenn man Sinneseindrücke nicht einordnen kann.

Erst wenn wir die Wahrnehmung durch unser Denken klassifiziert und verstanden haben, fühlen wir uns in der Welt sicher und sind ihr nicht ausgeliefert. In der Kindheit verlassen wir uns auch auf die Wahrnehmungen der Erwachsenen. Sie können den Kindern zum Beispiel im Strassenverkehr Sicherheit und Schutz geben.

Die Lemniskate

Lemniskate

Die Lemniskate oder liegende Acht ist das Zeichen für Unendlich. Das Innere der einen Hälfte wird zum Äusseren der anderen Hälfte. Deshalb ist sie auch ein Zeichen für die Entsprechung des Mikro- und Makrokosmos. Das unendliche All kann im Innenraum der Lemniskatenhälfte Platz haben. Deshalb entspricht auch der Mikrokosmos dem Makrokosmos oder der sichtbare Mensch auf der Erde ist mit seinen unsichtbaren Körpern so gross wie das Weltall.

Wie alle 12 Sinne im Kreis angeordnet werden können und die einzelnen Sinne durch eine Punktspiegelung im Zentrum des Kreises einander zugeordnet (gespiegelt) werden können, wird auch die Lemniskate durch eine Punktspiegelung im Schnittpunkt gebildet.

Die 12 Sinne können auch auf einer stehenden Lemniskate eingezeichnet werden. Die Sinne auf der oberen Hälfte schauen nach aussen in den Makrokosmos, Die Sinne in der unteren Hälfte schauen nach innen in den Körper – in den Mikrokosmos.

Die Sinne des Seelenkörpers

Es gibt Sinne, die im Makrokosmos oder bis ins Weltall wahrnehmen.

Die Bewegungen der Luft kann mit dem Gehörsinn als Geräusch, Klang oder menschliche Sprache gehört werden. Es kann die Wärme auf der Erde oder die Wärme, die aus dem All einstrahlt, mit dem Wärmesinn wahrnehmen. Ausserdem werden neben den üblichen Gegenständen auch die Sterne im All mit dem Sehsinn gesehen.

Wie schon im letzten Blog erwähnt wurde der Seelenleib früher mit Astral- oder Sternenleib bezeichnet, denn das Bewusstsein für die kosmische Grösse der Geist-Seele war noch vorhanden.

Diese drei Sinne (Gehör-, Wärme- und Sehsinn) werden Sinne des Geist-Seelenkörpers oder Astralkörpers genannt. Sie spiegeln sich in den energetischen oder den körperseelen Sinnen (Gleichgewichts-, Geruchs- und Geschmackssinn).

Gefühle und Rhythmus

Gefühle sind dank göttlicher Rhythmen möglich, sonst wird von Emotionen gesprochen.

Emotionen sind vergangenheitsbestimmte, unbeweglich gewordene Gefühle. Sie sind nicht mehr offen für die Zukunft. Sie spuren das Leben in eine schon in der Vergangenheit bestimmten Richtung vor. Deshalb kann der Mensch mit Emotionen auch nicht nicht verzeihen, denn sonst müsste er offen für die Zukunft sein.

Nur die Gefühle strömen aus einer offenen, nicht vorbestimmten Zukunft auf uns zu. Wir können unsere Gefühle aktiv verwandeln und so auch dem Anderen verzeihen.

Das tiefste Gefühl ist die Liebe, denn mit ihr kann der Mensch sich selbst und den Anderen verzeihen.

Die Atmung bei Kindern

Die Gefühle und der Rhythmus wirken sich auf die Atmung gesundend aus.

Wenn das Kind sich aktiv betätigt, werden Gefühle, indem ein Rhythmus die Basis gibt, im Menschen angeregt.

Wenn sich aber das Kind von elektronischen Maschinen unterstützen lässt, erstarren die beweglichen Gefühle meistens zu vergangenheitsbestimmten Emotionen.

Eine Betätigung, die Emotionen auftauchen lässt, kann nicht als Kunst im eigentlichen Sinn bezeichnet werden.

Der Zusammenhang zwischen den energetischen und seelischen Sinnen

Die Spiegelzellen oder Spiegelneuronen spiegeln die körperseelischen oder energetischen Sinne und ergeben die geistig-seelischen Sinne im Körper.

Reinigen des Lichtenergiefelds

Eine alte Schamanenweisheit sagt, dass man sich auf den Atem konzentrieren und dabei mit dem physischen Körper gewisse Bewegungen machen soll, um das Lichtenergiefeld zu reinigen. Es kann auch gesagt werden, dass der Mensch seine schlechten Familien- und Zeitstrukturen auflösen und das Lichtfeld selber gestalten kann. Als Ich-Mensch lässt er lebensvermindernde oder krankmachende Einflüsse nicht wirken.

Wie genau das heute mit den Erfahrungen der Delta Dynamik gemacht wird, ist schon beschrieben worden und wird wieder aufgegriffen.

Es ist sicher wichtig, dass der körperliche und seelische Mensch mit seinem Lebenslicht und seiner Atmung vom Delta- oder Ich-Menschen bewusst ergriffen wird.

Wie wir gelesen haben, ist der Rhythmus die Voraussetzung der Gefühle. Rhythmus wirkt gesundend.

Alle erstarrten Gefühle oder Emotionen müssen ergriffen und zu lebendigen, beweglichen Gefühlen verwandelt werden. Wenn diese Gefühle aktiv in ein geistiges Bewusstsein des Glücks, des Vertrauens, des Mitgefühls und der Kreativität verwandelt oder hinaufgehoben werden, haben wir uns selbst strukturiert. Nicht mehr vergangenheitsbestimmte Emotionen, die häufig zu Krankheiten führen, bestimmen uns von aussen.

Wir sind es selbst, die uns von innen oder intrinsisch strukturieren.

Schule

Kunstfächer, die von Rhythmen geprägt werden (Unter Kunst muss in der Schule nicht etwas Professionelles angestrebt werden. Wichtig ist, dass ein Rhythmus eingehalten wird und der Mensch ohne Zuhilfenahme von elektronischen Maschinen sich betätigt):

Bsp. Singen

Bsp. Gedichte rezitieren

Bsp. Rhythmisches Formenzeichnen

Bsp. Rhythmisches Rechnen

Bsp. Farbklänge

Bsp. Architektonische Formen

Kunstausübung

Auch in der Kunstbetätigung wird der Mensch ernstgenommen. Es werden nicht maschinelle Takte als Grundlage gepflegt. Der Mensch wird nicht wie eine Maschine eingestellt.

Der Rhythmus der Musik und der Sprache ist bestimmend.

Die Gruppe hält sich an diesen Rhythmus. Der LehrerIn diktiert den Rhythmus nicht. Er/sie hilft der Gruppe, dass sie sich an den von der Musik oder der Sprache gegebenen Rhythmus hält. Die Lehrpersonen können nur dafür sorgen, dass Kunst ausgeübt wird. Beim rhythmischen Schreiben oder Formenzeichnen und Rechnen gibt die Lehrperson oder eines der Kinder den Rhythmus vor. Auch kann der Rhythmus mit Musik gehalten werden.

Ohne einen beweglichen Rhythmus sind bewegliche Gefühle nur schwer möglich.

Die Frage ist nun, wie viel Mal pro Woche und zu welchen Zeitpunkten soll Kunst in der Schule rhythmisch praktiziert werden.

Lernen

Wissenschaftliche Experimente an einer Universität in Kalifornien (Neurowissenschafterin Dorit Kliemann vom ­California ­Institute of Technology in Pasadena) haben ergeben: «Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich durch ­Lernen eine bedingte Plastizität auch auf dem strukturellen Level zeigt».

Tatsächlich war das Gehirn bei den Jongleuren nach dem Training in jenen Bereichen gewachsen, die komplexe optische Signale verarbeiten, wie sie von drei in der Luft wirbelnden Bällen ausgehen. Je geschickter ein Proband jonglierte, umso deutlicher hatte sich seine graue Substanz in den entsprechenden Regionen verändert.

Einige Spiele

Gehör-Spiele

Wärmeempfindungsspiele

Sehspiele

Viele Spiele sind bekannt und viel können neu erfunden werden. Viel Freude bei der Suche nach bekannten und dem Erfinden von neuen Spielen wird vom Autor gewünscht!

Bei der Werkstattaufführung vom 14.12.19 der Tanzakademie Zürich wurde beim Teil „Rhythmus und Bewegung“ ein Song mit Sitztrommeln aus einem hölzernen Quader und zwei Stöcken aus Holz von den TanzschülernInnen begleitet. Der Besucher erlebte eine Kombination von Gehör- und Sehspiel.

Der Mensch und seine Sinne

Sinne des Individualkörpers

Die Sinne des Individualkörpers können nur mit Hellwachheit und innerer Aktivität im Jetzt eingesetzt werden.

Deshalb ist das Denken bei den Sinnen des Individualkörpers das reine, nicht manipulierende Denken.

Wenn der Mensch nicht hell bewusst und zu 100% aktiv ist, ist das Denken bei den geistigen Sinnen das normale bewusste, manipulierende Denken. Der Mensch ist aber zusätzlich zu den bekannten Sinneseindrücken noch empathisch. Er hat nicht das Bewusstsein, zu realisieren, was geistige Sinne sind und kann sie auch nicht untereinander abgrenzen.

Für ihn gibt es sicher mehr als die fünf bekannten Sinne. Wie viele es sind und welche Sinne zu einem zusammengefasst werden können ist unklar.

Übrige Sinne

Bei den folgenden Sinnen ist die Gefahr der Manipulation und Illusion immer da.

Mit den Sinnen des Seelenkörpers, des Energiekörpers und des physischen Körpers kann der Mensch auch wahrnehmen, wenn er nicht ganz bewusst ist. Er hört Hintergrundgeräusche, stellt den Wärmezustand halb bewußt fest, sieht, schmeckt und riecht etwas, ohne genau zu merken, was es ist, hält unbewusst das Gleichgewicht, merkt den Geschwindigkeitszustand seines Körpers, fühlt sich wohl im Körper und kann sitzen und so weiter, ohne genau zu fühlen, dass sein Wesen einen individuellen durch die Haut abgeschlossenen Körper besitzt.

Der Mensch kann durch gezielte Übungen und Wahrnehmungsmeditationen alle Sinne hellwach benützen und sich von den Illusionen fernhalten. Dann nimmt er im Sinne des Wortes wahr.

Schon Rudolf Steiner sprach vor ungefähr 100 Jahren vom „Sinnesyoga“, das der Mensch ausüben sollte.

Die energetischen Sinne und das Spiel

Mikrokosmos (Mensch auf der Erde) und Makrokosmos (Mensch im All)

Alles im All findet seine Entsprechung im Menschen auf der Erde. So wird die Geist-Seele gespiegelt und ergibt die körperlichen Seelen-Sinne, deren sich der Mensch als Werkzeug bedienen kann.

Der Mensch besitzt im Mikrokosmos auf der Erde drei Körper (physischer Körper, Energie- und Seelenkörper) und ein Ich-Wesen.

Das Ich-Wesen lebt im irdischen Körper. Es zeigt sich als individueller Mensch, der seine Taten verantworten und in Freiheit und Liebe leben kann.

Im Makrokosmos besteht der makrokosmische Mensch aus drei Leibern (physischer Leib, Energie- und Seelenleib) und demselben Ich.

Der Seelenleib wurde früher mit Astral- oder Sternenleib bezeichnet, denn das Bewusstsein für die kosmische Grösse der Geist-Seele war noch vorhanden.

Das Ich-Wesen ist so gross wie das Weltall und damit mit dem ganzen Kosmos verbunden.

Auf der Erde wirkt im irdischen Menschen auch der makrokosmische Mensch. Deshalb kann er auch ausserhalb seines Körpers sein und bewusst wahrnehmen. Dies ermöglichen ihm die Spiegelzellen im Gehirn. Sein Ich-Wesen ist sowohl im All als auch auf der Erde im Körper.

Das Ich ist riesig wie das All und beschränkt wie sein irdischer Körper.

In seinem irdischen Körper kann das Ich sich hellbewusst als Ich-Wesen oder individuelles geistiges Wesen erleben. Nach dieser Erfahrung ist es dem Ich auch möglich, sich als kosmisches Wesen im All hell bewusst zu fühlen. Der Mensch wird sich seiner ewigen Ich-Wesenhheit bewusst. Er erlebt sich ausser Raum und Zeit existierend.

Sein Kern, der von Gott geschaffen wurde, kommt durch die Evolution in Raum und Zeit, zuerst in den Weltraum und periodisch oder rhythmisch auf die Erde in einen menschlichen Körper.

Für seine Entwicklung gilt das Gesetz der Wiedergeburt oder Reinkarnation und das Gesetz des Schicksals oder Karmas. Ab der Moderne ist der erwachte Mensch Mitgestalter der Zukunft. Er kann frei sein und hat eine offene Zukunft.

Will der Mensch etwas über Bewegungen und Rhythmen auf der Erde erfahren, muss er die Bewegungen und Rhythmen im All kennen lernen.

Der lebende, energieerfüllte Körper

Der lebendige physische Körper ist an die Bewegungen und die Rhythmen der Erde und des Alls gebunden, damit er gesund wachsen kann. Wenn die Bewegungen und die Rhythmen nicht beachtet werden, bleiben die Menschen nicht gesund. Die Bewegungen und die Rhythmen sind aber auch Voraussetzung für das individuele Menschwerden und die Gefühle des Menschen. Als Erwachsener kann dann der Mensch individuell leben. Das Individuum oder das Delta lebt in einem Körper, der durch die Bewegungen, die Nahrung, die Rhythmen, Gedanken und Gefühle die Basis zum individuell handelnden Ich Menschen geben kann.

Wenn auf die Bewegungen, Rhythmen und Gefühle nicht geschaut wird, sondert sich der Mensch in einer nicht individuellen anti-göttlichen Welt ab und wird zu einem Bioroboter ohne Verantwortung.

Erst wenn die Menschen individuell werden, müssen auch die individuellen Körper individuell ernährt und bewegt werden. Heute müssen die Menschen individuell ernährt und therapiert werden. Es können nicht mehr alle gleich behandelt werden. Was sie aber immer noch mit der ganzen Welt verbindet, sind die Gesetze der Bewegung und des Rhythmus.

Alle individuellen menschlichen Körper sind durch Bewegungen und Rhythmen verbunden.

Oder einfach gesagt: Das pulsierende Leben verbindet alle Lebewesen.

Die Atmung bei Kindern

Die Atmung in der Kindheit ist zuerst unbewusst und tief. In der Schule kann sie halbbewusst und immer oberflächlicher werden. Dies geschieht meistens, wenn das Kind intellektuell angesprochen wird, ohne die Rhythmen und Bewegungen des Körpers zu beachten.

Mit intellektuell ist nicht das ganzheitliche Denken gemeint, sondern die Tätigkeit nur mit dem Kopf.

Es kann auch gesagt werden: Wenn das Kind nur mit dem Kopf angesprochen wird, wenn die Gefühle und Rhythmen beiseite gelassen werden und wenn der Wille nicht einbezogen wird, der zur äusseren Tat durch eine Bewegung des Körpers führen kann, werden die Kinder intellektuell und theoretisch.

Bsp. Das Urbild des theoretischen Eingreifens ist das Computerspiel. Bei ihm ist es äusserlich egal, wie viele Menschen getötet wurden oder die Schwerkraft wirkt usw. Das Kind wird aber immer mehr in Illusionen eingesponnen und lebt in einer isolierten „Game oder Computerwelt“. Es verliert immer mehr den Bezug zur Wirklichkeit.

Schule

Das lch des Erwachsenen (Eltern, Lehrer und andere Begleitpersonen) kann in der Schule bewusst durch Spiele und andere Angebote die allgemeinen Bewegungen und Rhythmen mit den individuellen Bewegungen und Rhythmen des Kindes in Einklang bringen.

Die Tiefenatmung wird durch Pflege der Rhythmen und des Gefühlslebens nicht „oberflächlicher“ gemacht. Das Kind heilt sich so mit jedem Atemzug selbst oder es wird nicht krank und bleich.

Wenn die Rhythmen und Gefühle zu wenig berücksichtigt werden, wird am Anfang die Krankheit nur als Störung des Gleichgewichts zwischen Denken und Fühlen charakterisiert.

Bsp. Die Eltern sind z. B. Stolz auf ihre gescheiten Kinder, die so intelligent reagieren und entscheiden „können“. Denn das Denken ist nun dominant. Aber die Entscheidung kann auf Grund dieses intellektuellen Denkens nicht tief sein. Die Gefühle werden kaum angesprochen und der Wille des Kindes wird überhaupt nicht berücksichtigt. Deshalb sprechen wir von einer Pseudoentscheidung des Kindes.

Die Lehrpersonen müssen sich bewusst sein, dass das Ansprechen des Intellekts nur möglich wird, wenn die Kinder zu früh in ein waches Bewusstsein „getrieben“ werden. Dieser pseudowache Zustand muss vermieden werden.

Bsp. Bis zum Erwachsenenalter darf das Kind in einer kindsgemässen, modernen Schule auf Grund seiner in ihm verankerten Fähigkeiten selbst erwachen, nicht durch gutgemeinte pädagogische Massnahmen wie Kritikfähigkeit künstlich von aussen „geweckt“ werden.

In der Schule kann das Individuum mit der Gemeinschaft verbunden werden, ohne dass das Individuum aufgegeben werden muss.

Die Aufgabe einer Schule ist:

Rhythmen zu pflegen und lebensaufbauende Tätigkeiten ermöglichen.

Ess-Rhythmen: Essen in der Schule, Arbeitszeiten, Pausen-Rhythmus setzen, epochenweise arbeiten, Feste feiern, rhythmische Spiele, Sprachrhythmus pflegen, Gedichte rezitieren, Reihen rhythmisch lernen, Musik hat immer einen Rhythmus, rhythmisches schreiben, rhythmisches Formen zeichnen usw.

Bsp. Wenn der Tastsinn z.b. beim Höhlen bauen zu wenig in der Jugend gepflegt wurde, muss das Kind dies nachholen, um richtig wahrnehmen und denken zu können.

Bsp. Die Bewegung und Ernährung kommt zum Rhythmus dazu. Viele Spiele haben Bewegung und Rhythmus.

Der Rhythmus ist die Grundlage der Gefühle.

Bsp. Wenn zu wenig rhythmisch gemacht wurde, muss man den Rhythmus nachholen, um Gefühle bewusst pflegen zu können. Die Sinne des Lebenskörpers müssen gepflegt werden, um die Sinne des Seelenkörpers gut einsetzen zu können.

Der Seelenkörper als Spiegel der Geist-Seele

Der lebendige Körper und seine Sinne. Rhythmische Bewegungen sind wichtig. Sie verbinden alle Körper untereinander. Rhythmischen und Bewegungsgesetze sind das Bindeglied zwischen den göttlichen Körpern. Sie sind auch eine Grundlage für die seelischen Bewegungen des Menschen.

Der Seelenkörper besteht aus dem Körper-Seelenkörper und dem Geist-Seelenkörper.

Auch der Seelenkörper ist ein Widerlager oder ein Spiegel der individuellen Geist-Seele auf der Erde.

Spiegeln der Körper-Energiesinne

Der körperliche Seelenkörper spiegelt sich im geistigen Seelenkörper. Es entstehen dabei der Seh-, der Wärme- und der Gehörsinn als geistige Seelensinne.

Geruchs-Erlebnisse spiegeln mit den Spiegel-Zellen die Wahrnehmung der Wärme.

Geschmackserlebnisse oder den Einsatz des Geschmacks-Sinnes mit den Spiegelzellen spiegeln ergibt die Wahrnehmung der Augen mit dem Seh-Sinn.

Gleichgewicht wahrnehmen und spiegeln mit den Spiegel-Zellen ergibt die Wahrnehmung Töne.

Deshalb ist es sehr wichtig, dass die jungen Kinder diese Sinne schon früh gezielt üben, um später in der Kindheit den Seh-, Wärme- und Gehörsinn differenziert einsetzen zu können.

Die Voraussetzung für ein differenziertes Wahrnehmen des Seelenlebens ist das rhythmische Tun mit dem Körper (rhythmisches Formenzeichnen, musizieren, Gedichte rezitieren, Reihen hüpfen usw.).

Die Sinne des Energiekörpers

Die Körper-Seelensinne oder die Sinne des Energiekörpers:

Geschmackssinn, Geruchssinn, Gleichgewichtssinn

Der Rhythmus ist die Grundlage der Gefühle. Wenn zu wenig rhythmisch gemacht wurde, muss man den Rhythmus nachholen, um Gefühle bewusst pflegen zu können.

Die Sinne des Lebens-Körpers müssen gepflegt werden, um die Sinne des Seelenkörpers gut einsetzen zu können.

Atmung und Rhythmus

Der Körper atmet rhythmisch und tief, wenn der Mensch in diesen Prozess nicht mit seinem Ego-Bewusstsein eingreift. Ausserdem bewegt er sich viel. Seine Bewegungen sind häufig rhythmisch.

Bsp. Unsere Gesellschaft arbeitet den gesunden und energiespendenden Bewegungen und Rhythmen oft meistens unbewusst entgegen. So werden die Kinder in der Schule zum Stillsitzen gezwungen. Die oft rhythmischen Kinderspiele werden durch Computergames ersetzt, die nur den egoistischen Intellekt und den Sehsinn berücksichtigen. Die Bewegungen werden zu kleinen Fingerbewegungen reduziert. Rhythmen sind nicht mehr wichtig. Die Kinder werden in eine Computersucht getrieben. Auf diese Weise wird der Absatz der diversen computerisierten Geräte gesichert. Der Mensch ist schon als Kind ein guter Konsument.

Einige Spiele

Geschmacks Spiele

Schmecken: süss, sauer, Konsistenz usw. raten.

Geruchsspiele

Riechen: Welches ätherische Öl ist dies?

Welches Gewürz ist dies?

Gleichgewichtsspiele

Gleichgewicht: Auf Stelzen laufen, Karussell fahren, auf einem Bein etwas machen, Schaukeln usw.

Der Mensch mit seiner Geist-Seele auf der Erde

Der Mensch ist ein rhythmisches und bewegliches Wesen, das gesund bleibt, wenn es sich viel bewegt. Im Gehen sind das Denken, Fühlen und Wollen rhythmisch in Bewegung. Deshalb erfährt der Mensch sehr viel in der Geh-Meditation über das Denken, Fühlen und Wollen.

Der Mensch ist ein Wesen mit einem lebendigen Körper auf der Erde, deshalb sind Bewegungen und Rhythmen so wichtig.

Die geistigen Sinne und das Spiel

Der Körper als Spiegel* des Geistes

Durch den Körper oder im Körper können wir aufwachen und unser Bewusstsein steigern. Damit ist nicht nur das Aufwachen am Morgen zum Tagesbewusstsein, sondern auch ein weiteres Aufwachen gemeint. Es ist das bewusste Hineinwachsen in den Geist. Der Mensch lernt sich als ewiges, individuelles Wesen kennen, das auch existiert, wenn sein Körper stirbt. Dieses Aufwachen zum Geist kann auch im Leben geschehen. Es kommt aber nicht automatisch, sondern geschieht nur, wenn der Mensch bewusst und innerlich aktiv ist.

Der Körper ist das Widerlager oder der Spiegel des individuellen Ich-Geistes auf der Erde.

*Erklärung im Kapitel: Spiele (Buch von Joachim Bauer)

Ernährung und Bewegung

Der Körper muss sich auf der Erde ernähren und bewegen.

Demzufolge muss der individuelle Geist im Körper des Menschen auch Nahrung bekommen. Diese Nahrung wird keine sichtbare Nahrung, sondern eine Nahrung anderer Art sein. Wie die körperliche Nahrung vor allem mit dem Tastsinn, Geschmackssinn und auch mit dem Sehsinn wahrgenommen wird, wird die geistige Nahrung mit den geistigen Sinnen in den verschiedenen Körpern wahrgenommen. Das Ich-Wesen „ernährt“ sich vor allem von der Sprache des Anderen, die er mit dem Gehörssinn und dem Wortsinn wahrnehmen kann. Ausserdem geben ihm die Gedanken der Anderen Kraft, die sein Ich-Wesen oder sein Kern mit dem Gedankensinn wahrnehmen kann.

Ebenso wie der Mensch seine körperlichen Bewegungen mit dem Eigenbewegungsinn wahrnimmt, sind die Gedanken der Anderen auch beweglich. Sonst sind sie erstarrt und keine neuen, kreativen Gedanken.

Die Ernährung der Kinder

Es ist sehr wichtig, dass ein Kind in einer Umgebung aufwachsen kann, in der die Welt mit beweglichen, neuen und kreativen Gedanken wahrgenommen und in sie eingegriffen wird. Denn jedes Kind nimmt noch unbewusst die Gedanken der Anderen wahr.

Die Gedanken in der Sprache und die Gedanken der Anderen sind demnach die geistige Nahrung des Menschen.

Da die Gedanken mit Licht zu vergleichen sind, kann auch von Lichtnahrung gesprochen werden.

Wir nehmen immer Lichtnahrung zu uns, auch wenn wir uns mit materieller Nahrung ernähren.

Es kommt immer auf die Qualität der Gedanken bei der Ernährung an. Wird die Nahrung nur nach materialistischen Kriterien (Intellekt, Zweckgedanken usw.) beurteilt, schaut man nur auf die Quantitäten. Der Begriff der Qualität wird nicht ernst genommen. Der Mensch setzt chemische Spritzmittel usw. ein, profitiert von den finanziellen Vorteilen der Massentierhaltung und beachtet alle Nachteile für den Menschen nicht.

Wir sollten unsere Kinder nicht nur mit qualitativ guten Lebensmitteln ernähren, sondern sollten auch darauf achten, dass sie auch mit qualitativ guten „Lebensmitteln“ des Geistes – lebensfördernder Sprache und aufbauende Gedanken – auf der Erde versorgt werden.

Nur intellektuelles, materialistisches Denken schaut nicht auf die Qualitäten, sondern nur auf die Quantitäten beim Denken. Fragen wie „was bringt’s? was nützt es? Werde ich dabei reich? usw.“ sind beim rein intellektuellen Denken die Regel. Das nicht manipulierende, nicht intellektuelle Denken ist aber auch ein Fühlen und Wollen.

Die Aufgaben einer zeitgemässen Schule

In der Schule sollten diese Erkenntnisse verwirklicht werden. Die Ernährung und die Sinneseindrücke müssen gezielt neu angeschaut und entsprechen gehandelt werden, wenn die Kinder optimal gefördert werden sollen.

Die Sinne des Individualkörpers

Die drei Sinne des Individualkörpers oder die ersten drei geistigen Sinne haben ihre Heimat in der nullten Dimension oder im Punkt. Daher durchdringen sie den Körper, aber sind auch ausserhalb zu finden. Im Körperinnern haben die Wissenschafler die Spiegelneuronen entdeckt, mit denen der Mensch auch in den elektromagnetischen Feldern wahrnehmen kann. Sie nehmen überall wahr: außen und innen. Um sie bewusst benützen zu können, muss der Mensch ein ganz helles Bewusstsein haben.

Der Mensch muss seinen Denkwillen aufmerksam einsetzen, um die Empathie in die geistigen Sinne zu verwandeln.

So kann der Mensch die Empathie zu klaren, geistigen Sinnen bilden. Dann hat er sein Bewusstsein verwandelt.

Durch das aufmerksame Denken hat er es von einem seelischen zu einem geistigen Bewusstsein transformiert.

Ohne bewusste Ich-Aktivität kann der Mensch mit den geistigen Sinnen oder Sinnen des Individualkörpers nicht wahrnehmen. Er verbidet sich bewusst mit der Wärme oder mit dem elektromagnetischen Feld, um seine Wahrnehmungen zu machen.

Sonst ist er nur empathisch: fühlt oder träumt. Er hat seine Gefühle noch nicht zu einem klaren hellen Denken verwandelt. Er hat sein Denken noch nicht bewusst erlebt. Er erlebt nur, was er denkt, nicht seine Aktivität, mit der er die Gedanken schöpft.

Der Mensch ist sich im alten Bewusstsein noch nicht bewusst, dass er beim Denken aktiv ist.

Im neuen Bewusstsein muss er sich die Bewusstseinsseele erschaffen. Er muss seinen bewussten Willen einsetzen.

Dies ist die höchste Stufe der Denkt-Aktivität, die im Körper bewusst wird. Wir haben uns das neue Bewusstsein errungen.

Dazu muss der Mensch im Jetzt leben und aufmerksam sein.

So wie es die Sinne des festen physischen Körpers (Tast-, Lebens- und Eigenbewegungssinn) im Körper zu finden sind, gibt es auch die Sinne des wärmehaften Individualkörpers (Ich-Sinn, Gedanken-Sinn und Wort-Sinn). Diese Sinne nehmen im elektromagnetischen Feld oder ausserhalb des Körpers mit Sinnesorganen, die im Körper zu finden sind, wahr.

Der Mensch muss bewusst im Jetzt leben, um die Sinne des Individualkörpers benutzen zu können. Er kann nur hellwach oder aufmerksam das fremde Ich, die Gedanken und die Gedanken in der Sprache des Anderen wahrnehmen.

Die Sinneswahrnehmung

Die Wahrnehmung mit den Sinnen ist das Zusammenspiel zweier Pole: Das Denken als meistens unbewusste Ich-Aktivität und die Inputs der Sinnesorgane.

Bei den geistigen Sinnen muss der Mensch sich seines ewigen, individuellen Ich-Wesens hellbewusst sein, sonst nimmt er nichts wahr. Wenn er sensibel ist, kann er als empathischer Mensch die Gefühle der Anderen ausserhalb seines Körpers erleben.

Der Mensch kann die geistigen Sinne nur mit Hellwachheit und innerer Aktivität im Jetzt einsetzen. Deshalb ist das Denken bei ihnen das reine, nicht manipulierte Denken. Da das reine, unverfälschte Denken ein Wollen, ein Fühlen und ein Denken ist, nimmt der Mensch mit ihnen unverfälscht wahr.

Alle Sinne des Individualkörpers haben ihr Spiegelbild (Spiegelneuronen beweisen diese Feststellung) oder Abbild im physischen Körper:

Der Ichsinn findet seine Entsprechung im Tastsinn und den Spiegelneuronen, der Gedankensinn im Lebenssinn und den Spiegelneuronen und der Wort- oder Sprachsinn im Bewegungssinn und den Spiegelneuronen.

Der Ichsinn

Der Ichsinn ist ein Spiegel des Tastsinns.

Beim Tastsinn gilt auch die Festellungen von Paracelsus: „Wie unten, so oben“ oder „Der Mikrokosmos ist das Spiegelbild des Makrokosmos.“

Der Ichsinn hat seine Heimat auf der Erde in der Wärme oder den Null-Dimensionen. Wir können durch Tasten das Ich des anderen Menschen und sein Produkt – seinen Körper – erleben. Wie die Wärme durchdringt der Ichsinn den ganzen Körper. Denn der Körper ist das Abbild des Ich-Wesens auf der Erde. Heute wird uns auch durch die Forschung bewusst, dass wir mit unseren Wellenkörpern auch das All durchdringen können. Zeit und Raum können wir überwinden, weil wir mit unserem individuellen Ich-Wesen den Raum und die Zeit verlassen können. Nur unser materieller Körper lebt in den drei Dimensionen des irdischen Raums in den uns bekannten Zeiten.

Der Ichsinn als Sinn des Individualkörpers findet im Tastsinn des physischen Körpers sein Abbild. Mit dem Ichsinn nimmt der Mensch das Ich des Anderen bewusst wahr. Mit dem Tastsinn nimmt er die Grenzen seienes Körpers wahr. Sein Körper ist für sein Ich-Wesen wie ein Stück Aussenwelt, das er mitgestalten konnte.

Ein Hinweis dazu zeigt sich, weil bekannt ist, dass ein Kind sich erst seiner Existenz bewusst ist, wenn es durch seinen Tastsinn sich und die anderen Menschen als voneinander verschiedene Existenzen erfährt, indem er die Grenzen des Anderen abtastet.

Ein weiterer Hinweis liegt in der Weisheit der Sprache. Die Sprache beschreibt den Kern der Persönlichkeit, das Delta oder das abgeglittene Ich oder Ego mit Worten des Tastsinnes:

„Sie hat einen weichen oder harten Kern. Sein Wesen ist aalglatt. Sie ist eine gummige Persönlichkeit. Er hat ein samtiges Wesen. Ihre Seele ist ausgefranst. Er hat eine raue Schale und weichen Kern.“

Der Gedankensinn

Der Gedankensinn ist der Spiegel des Lebenssinnes.

Der Gedankensinn als Sinn des Individualkörpers findet im Lebenssinn des physischen Körpers sein Abbild. Mit dem Gedankensinn nimmt der Mensch die Gedanken und Gefühle des Anderen bewusst wahr. Mit dem Lebenssinn nimmt er den Zustand seines Körpers wahr. Sein Körper ist für sein Ich-Wesen wie ein Stück Aussenwelt, das er mitgestalten konnte.

Ein Hinweis dazu zeigt sich, weil bekannt ist, dass ein Kind erst bewusst denken lernt, wenn es durch seinen Körper nicht abgelenkt wird und ihn beim Denken vergessen kann.

Ein weiterer Hinweis liegt wiederum in der Weisheit der Sprache.

Die Sprache spricht von lebendigen Gedanken, aufbauenden Gedanken, beweglichen Gedanken , erstarrten Gedanken, Gedanken zum „kotzen“, vergiftete Gedanken usw. Alles sind Adjektive, die beschreiben, wie der Zustand unseres Körpers zu erleben ist. Mit dem Lebenssinn können wir ihn charakterisieren.

Der Wort- oder Sprachsinn

Der Wortsinn ist der Spiegel des Eigenbewegungssinns.

Der Wortsinn als Sinn des Individualkörpers findet im Eigenbewegungssinn des physischen Körpers sein Abbild. Mit dem Wortsinn nimmt der Mensch die Geräusche des Anderen als menschliche Sprache bewusst wahr. Mit dem Eigenbewegungssinn nimmt er den Bewegungszustand seines Körpers wahr. Sein Körper ist für sein Ich-Wesen wie ein Stück Aussenwelt, das er mitgestalten konnte.

Ein Hinweis dazu zeigt sich, weil bekannt ist, dass ein Kind erst sprechen lernt, wenn es gehen kann.

Ein weiterer Hinweis liegt wiederum in der Weisheit der Sprache.

Der Mensch spricht von einer bewegten, langsamen, schnellen usw. Sprache, vom sprachlichen Absturz, von Worten, die uns erheben können, man wird von Worten getroffen, man kann mit der Sprache umgarnt werden usw. Wir hören Begriffe, die alle den Bewegungszustand des Körpers beschreiben. Mit unserem Eigenbewegungssinn können wir diese Zustände beschreiben.

Einige Spiele:

Beim Spielen werden immer viele Sinne gleichzeitig eingesetzt.

Bei den Spielen des Individualkörpers sind die Kinder und die Erwachsenen sehr fasziniert. Viele Spiele des Geistes im Körper müssen noch erfunden und geübt werden. Bewusster Einsatz des Ich-, des Gedanken- und des Wortsinns sind dazu nötig.

Auch die anderen Sinne werden gebraucht, sind aber weniger wichtig.

Ich-Spiele

Mensch oder Maschine: Mit einer Binde vor den Augen oder durch einen Vorhang abgedeckt muss man entscheiden, ob man einen Menschen wahrnimmt, ob ein Mensch Musik spielt, spricht oder ein Automat (Computer) usw.

Ankunft: Ein Haustier (Hund) merkt schon einige Kilometer, bevor eine Person zu Hause ist, dass sie auf dem Heimweg ist. Diese Tatsache könnte auch zu Spielen Ideen geben, da der Mensch diese Fähigkeiten auch hat, aber meistens abgelenkt ist. Viele Ideen zu Ich-Spielen können wir bei Sheldrake und Bauer finden.

Rupert Sheldrake ist ein britischer Autor und Biologe. 1981 stellte er eine Hypothese auf, nach der sogenannte morphische Felder existieren, die die Entwicklung von Strukturen beeinflussen sollen. Seine Hypothesen werden in den Naturwissenschaften oft abgelehnt, obwohl jeder mit seinen Haustieren oder selbst viele Hinweise auf die Wirksamkeit der morphischen Felder erfahren kann.

Gedanken/Gefühls-Spiele

Joachim Bauer ist ein deutscher Arzt mit Ausbildung als Internist, Psychiater und Psychosomatischer Mediziner. Er ist Universitätsprofessor an der Universität Freiburg und als solcher im Bereich Psychoneuroimmunologie tätig. Er hat den Jahrgang 51.

In seinem Buch „Warum ich fühle, was du fühlst“, – intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelzellen – stellt er dar, weshalb durch die Spiegelzellen, die der Wahrnehmung der Gedanken und Gefühle im elektromagnetischen Feld auf Distanz dienen, eine Erklärung für die morphischen Felder von Rupert Sheldrake gegeben werden kann. Ausserdem wird aufgezeigt, dass die geistigen Sinne ein Spiegelbild der körperlichen sind. Wenn unser Bewusstsein hellwach ist, können wir die geistigen Sinne bewusst einsetzen.

Mit dem normalen Bewusstsein sind wir empathisch und verstehen intuitiv, was andere fühlen. Dies ist wissenschaftlich abgesichert.

Buch „Warum ich fühle, was du fühlst“: Gähnen steckt an, ein Lächeln macht uns froh: Intuitiv verstehen wir, was andere fühlen, können die Freude oder den Schmerz anderer mitempfinden. Die Erklärung dieser geheimnisvollen Phänomene liegt in den Spiegelneuronen, die erst vor kurzem erforscht wurden. Erstveröffentlichung: 2005

Welches Gefühl schwingt mit?

Wie der menschliche Körper sich aus vier Körpern zusammensetzt, gibt es auch vier Hauptgefühle, die bei einem Gefühl mitschwingen können. Sie sind: Freude, Angst, Traurigkeit und Wut.* Ein sehr wacher Mensch merkt, welches Hauptgefühl vorherrschend ist.

*Siehe Possibility Management

Spiel: Eine Person schildert ein Gefühl, das sie hat. Der Mitspieler muss sagen, welches Gefühl vorherrscht. Regeln und Bewertungen kann man selbst herausfinden.

Gedankenlesen: An einen Menschen bildhaft denken mit Geburtsdatum usw. Der Spieler schaut, wie viele Punkte er bekommt.

Empathiespiele: Der Spieler kommt herein. Die Anwesenden machen zuerst ab, an was sie denken oder fühlen, ob sie wütend sind, verlogen, liebevoll usw. Danach wechselt man den Spieler aus. Jeder Spieler merkt sich seine Punkte.

Wort-Spiele

Eigene Spielideen: Viele Anregungen zu eigenen Wortspielen kann man bekommen, wenn man „Wortspiele“ googelt.

Witze erzählen: wer lacht, muss auch die Pointe erklären.

(Die Anderen geben Punkte. Wer 3x erklärte, muss seine Punkte zusammenzählen. Der Spielleiter schreibt auf und bestimmt am Schluss den Sieger.)

Wortbedeutung: verschiedene Bedeutungen des gleichen Wortes in verschiedenen Sprachen, was bedeutet das Wort eigentlich, welches Bild steht dahinter (Kohlkopf ist Bild für den Kopf eines Menschen, la tête ist der Kopf eines Menschen, er bezeugt etwas – témoigner-)

Bewertungen individuell bestimmen!

Der Mensch auch als kosmisches Wesen

Der Mensch ist mit seinem Individualkörper nicht nur individuell im materiellen Körper auf der Erde, sondern auch individuell im Individualkörper, der Bestandteil des riesigen elektromagnetischen Felds ist.

Der Mensch kann sein Ich nicht nur im physischen Körper zentrieren, sondern auch im Aussen stabilisieren.

Sein Ich-Wesen oder Delta durchdringt nicht nur seinen Körper, sondern auch seine Seele und seinen Geist.

Der mikrokosmische Ich-Mensch ist der Mensch, der uns bekannt ist. Durch geistiges Erwachen merken wir aber auch, dass wir ein makrokosmischer Ich-Mensch sind. Wir sind daran unser Bewusstsein nicht nur im Mikrokosmos zu schaffen, sondern auch im Makrokosmos.

Unser Ich-Geist durchdringt nicht nur seinen Körper auf der Erde, sondern auch das ganze Weltall. Wir sind nicht nur ein unbedeutendes Staubkorn im unendlichen Weltall, wie der Materialismus uns weismachen will.

Wir sind so gross wie das Weltall (der unendliche Weltraum)!

Wir sind ein göttliches Wesen, das die Dimensionen des Raumes und der Zeit verlassen kann, und auch ausserhalb von Raum und Zeit lebt.

Wir sind ewige Wesen!