4. Advent: Materialisation

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Das Ich des Menschen

Denn die erwachte, positive Kraft hinter unseren Gefühlen bewirkt, dass wir glücklich sind, Vertrauen in die Zukunft haben, mitfühlen und die Welt konstruktiv und lebensfördernd gestalten können.

Dann sind wir im Bewusstsein eines Mitschöpfers.

Die Ichkraft ist die stärkste Kraft im Weltall.

Materialisation

Bevor wir über die Materialisation sprechen können, müssen wir nochmals über einige Punkte des Bewusstseins im Jetzt Klarheit gewinnen. Es kann auch als das Bewusstsein der Bewusstseinsseele bezeichnet werden.

Der Mensch kann im Jetzt vollbewusst die Materie und die elektromagnetischen Felder gestalten.

Er formt auch die Materie und die Felder seines lebenden Körpers mit, denn sein Geist ist bewusst aktiv.

Er nimmt in diesem Bewusstsein die Welt wahr, wie sie ist, denn er wird nicht mehr manipuliert und ist nicht mehr in seinen Illusionen gefangen.

Er hat sich durch seine bewusste Aktivität zum geistigen Individuum gemacht, das die Welt menschlich gestaltet.

Die Erde als Wohnort der Menschen

Die Menschen haben ihren Wohnort Erde im Laufe der Geschichte extrem umgestaltet. Die Erde mit ihrem Klima, ihren Böden, ihren Pflanzen und Tieren ist von den Menschen an den Abgrund gedrängt worden. Erstmals in der Geschichte kann gesagt werden, dass der Mensch seinen Wohnort fast zerstört hat. Es wird sogar mit dem Ende der menschlichen Zivilisation gerechnet und erwogen, dass die Menschen auf den Mars und anderswohin ins All auswandern sollen.

Diese Auswandergedanken (Verlassen der Erde usw.) erinnern an viele Probleme, die verdrängt werden.

Die beste Lösung scheint oft das Verlassen des Betriebs, der Schule, des Lebenspartners und sogar der Erde zu sein. Das Verlassen dient aber nie einer Lösung. Der Mensch hat lebensabbauende Situationen geschaffen.

Es wird ohne gedankliche Klarheit und ohne Ergreifen der Verantwortung durch die Menschen etwas Lebensfeindliches materialisiert wie unmenschenliche Abläufe, vergiftete Pflanzen und Böden usw.

Besser als die Erde zu verlassen, können heute die Menschen ihr altes, materialistisches Bewusstsein verlassen und mit einem geistigen Bewusstsein leben.

In diesem geistigen Bewusstsein, das nicht nur theoretisch vom Geist spricht, kann der Mensch sogar im Physischen etwas auf der Erde lebensfördernd materialisieren¹.

Er muss sich aber zwingend an folgende Regeln halten:

Erstens:

Gedankliche Klarheit ist wichtig. Dann materialisiert – macht materiell sichtbar – der Mensch nur, wenn gute Gedanken sich in der Materie offenbaren. Die Materie muss nach dem göttlich-menschlichen Geist geordnet werden.

Zweitens:

Die Schöpfungen der Menschen müssen gefühlsdurchdrungen sein. Auch unsere Gefühle müssen dabei stimmen. Auch seelisch müssen unsere Kreationen für gut befunden werden. Es wird oft gesagt, es müsse sich in der Seele gut anfühlen.

Drittens:

Die Produkte (Gegenstände und Abläufe) müssen im menschlichen Körper und auf der Erde lebensfördernd sein. Rhythmus, Muße, Arbeiten /Feiern, kein Stress, Zeit haben für Wichtiges usw. sind wesentlich.

Materialisation mit dem heutigen, göttlichen Bewusstsein

Materialisieren kann der Mensch mit geistigem Bewusstsein direkt aus der Ideensphäre oder mit Hilfe der Technik. Beim Einsatz der Technik muss er achtgeben, dass nur Göttlich-Menschliches materialisiert wird oder die Materie prägt.

Im geistigen Bewusstsein ist es auch mit der Technik unmöglich, die göttliche Sphäre zu verlassen und dem Menschen zu schaden.

Es gibt heute einige Menschen, die ohne Hilfe der Technik, nur mit ihren Gedanken Göttliches materialisieren können.

Die Menschheit muss jedoch mit Hilfe der Technik mit ihrem geistigen Denken, Fühlen und Wollen in der Gegenwart schnell handeln, um die Erde zu retten.

In Zukunft wird der Mensch sein Bewusstsein immer geistiger machen und grössere Kräfte entfalten können.

¹Unter Materialisation kann heute Folgendes verstanden werden: Mit den göttlichen Ideen, dem unmanipulierten, bewussten Denken, Fühlen und Wollen greift der Mensch auch mit der Technik lebensfördernd ein. Er gestaltet die Erde verantwortungsvoll und macht sie wieder zum Wohnort der Menschen, wo sie menschengemäss leben können. Das Geld und die Maschinen müssen jedem Menschen dienen, nicht die Menschheit zerstören und eine Minderheit fördern.

 

3. Advent: Analyse – Synthese

Letzter Beitrag

Es wird zuerst aphoristisch wiederholt, was im letzten Beitrag geschildert wurde:

  1. Unbewusste, automatische Entwicklung des Körpers in den ersten 20 Jahren.
  2. Halbbewusste bis bewusste Seelenentwicklung im Körper von ca. 20 – 40. Die Seelenentwicklung findet ab ca. 25 nur mit eigener Ich-Aktivität statt.
  3. Hellbewusste Geistesentwicklung im Körper von ca. 40 – 60. Sie ist nur möglich, wenn das Ich aktiv ist. Sonst ist der Mensch kein individuelles, geistiges Wesen auf der Erde. Als individuelles Geistwesen lebt der Mensch noch in seinem Körper, wird aber nicht mehr von der Materie und den Wellen in den elektromagnetischen Feldern beeinflusst oder manipuliert. Der Mensch ist nun schöpferisch.

Analyse des gegenwärtigen Bewusstseins

Zuerst analysiert der Mensch die jeweilige Situation mit der Bewusstseinsseele im Jetzt.

Durch seine eigene Tätigkeit erlebt er wissend, dass er nicht manipuliert wird.

Durch sein bewusstes Denken und bewusstes Fühlen erkennt er, ob sein Ego oder das Ego des Anderen die Lage verfälschen will. Mit seinem Ich erkennt er gedanklich die Situation und er fühlt bewusst, welche Gefühle dabei aus dem Seelenmeer auftauchen. Er kann mit seinem Ich-Geist die Lage beurteilen und einteilen. Sein Ich-Geist lebt in seiner „Heimat“ in der Einheit.

Indem er die Welt einteilt und ein Urteil fällt, erlebt er auf der Erde immer noch die Zweiheit seines Ichs und der Welt. Die Innenwelt seines Wesens steht der Aussenwelt gegenüber.

Gefahr

Die Gefahr besteht immer, dass der Mensch sein klares Bewusstsein verliert und das Urteilen unter dem Einfluss des Egos ein Verurteilen wird. Dadurch will das Ego zeigen, dass es besser als der Andere ist. Der Mensch ist nun nicht mehr im Jetzt (Bewusstseinsseelenbewusstsein). Er ist nur vergangenheitsorientiert und lebt nicht mehr im Jetzt.

Mit der Bewusstseinsseele zieht der Mensch immer noch eine Trennlinie zwischen seinem Geist und der Welt.

Ohne klare Analyse, ohne den Gebrauch des Zentralbewusstseins der Bewusstseinsseele, kann der Mensch nicht bewusst verwandeln oder schöpfen. Zum Auflösen der Muster und Strukturen muss er zum Zentralbewusstsein noch im Umkreisbewusstsein leben.

Synthese im Bewusstsein des Jetzt

Mit seinem Geist, der auch im Umkreis lebt, kann der Mensch keine Trennung zwischen Ich und Welt erleben. Er ist zentriert und lebt auch im Aussen.

Im Zentral- oder Punktbewusstsein erlebt er seinen Ich-Geist im Körper. Im Weltall ist sein Körper ein winziger Punkt.

Im Umkreisbewusstsein erlebt er seinen Ich-Geist im Anderen, auf der ganzen Erde und im Weltall.

Sein Ich ist überall, auch im Raum- und Zeitlosen. Also auch im Geistigen.

Der Mensch kann sich als ewiges Individuum erleben, das in den verschiedensten Welten existiert. Auf der Erde ist er bewusst in seinem Körper und nimmt mit seinen Sinnen die Aussenwelt wahr. Er lebt in einer zweigeteilten Welt, in der es ein Innen und Aussen gibt. Während des Schlafs verlässt er seinen Körper und lebt normalerweise unbewusst in der Aussenwelt. Wenn er während des Schlafs aufwacht und mit seinem geistigen Bewusstsein sich als Ich-Geist erlebt, wird ihm klar, dass er auch in der Welt existiert. Er ist Teil der Welt. Er existiert im Innen und Aussen. Diese Gegensätze gibt es für ihn nun nicht mehr.

In seinem Geist ist sein Bewusstsein sowohl im Innen als auch Aussen.

Er erlebt sich in allen Dingen. Nun kann er bewusst mit seinem Denken die Synthese der Dinge machen, die er zuerst mit seinem Denken in einzelne Teile zerlegt hat. Er erlebt, dass das Leben die Pflanzen, Tiere und Menschen – alle Lebewesen – belebt. Das Leben ist nicht unsere Privatangelegenheit. Wenn wir nicht im geistigen Bewusstsein sind, können wir glauben, dass es unser Leben und viele andere lebende Wesen gibt, die nichts miteinander zu tun haben.

In diesem geistigen Bewusstsein erleben wir unseren Ich-Geist als einen wichtigen, schöpferischen Teil des Ganzen. Unsere Taten verwandeln die Erde, das All – das Ganze. Wir können keinen Unterschied mehr zwischen der Welt und unserem Ich-Geist machen.

Wir sind als Teil des Ganzen verantwortlich für uns und unsere Handlungen.

Göttlich offene Welt – anti-göttlich abgeschlossene Welt

Die äusserlich unbedeutendste Handlung ist wichtig für die Zukunft. Aber können wir überhaupt sagen, dass eine Handlung unbedeutend ist?

Im Ganzen ist nichts unbedeutend.

Wichtig ist, ob wir in der göttlichen Einheit existieren oder ob wir in die anti-göttliche, unklare, nicht individuelle Welt abgerutscht sind.

Nur in der abgeschlossenen anti-göttlichen Welt gibt es Bewertungen im Sinne des Konkurrenzkampfs.

In der göttlichen Sphäre auf der Erde sind wir nun ohne Wenn und Aber Mitschöpfer geworden.

Das Ich des Menschen

Denn die erwachte, positive Kraft hinter unseren Gefühlen  – nicht Emotionen – kann bewirken, dass wir glücklich sind, Vertrauen in die Zukunft haben, mitfühlen und die Welt konstruktiv und lebensfördernd gestalten können.

Dann sind wir im Bewusstsein eines Mitschöpfers. Wir sind ein individuelles, bewusstes geistiges Wesen, das auf der Erde einen lebendigen Körper „bewohnt“.

Mit dieser erwachten Kraft, die wir auch mit Ichkraft oder Individualkraft bezeichnen können, leben wir im Jetzt und können neue Wege gehen. Diese geistige Kraft ist die grösste Kraft im All, stärker als die Kraft des Anti-Göttlichen.

Die Ichkraft ist die Kraft der Klarheit, Ehrlichkeit und des göttlich-menschlichen Willens. Sie ist die stärkste Kraft im Weltall.

 

 

 

 

 

Der schöpferische Mensch

Zusammenfassung des geistig schöpferischen Denkens

Vom Ich durchdrungene Gedanken sind schöpferisch. Es sind göttliche, nicht manipulierte Gedanken, die ein Mensch mit geistigem Bewusstsein schöpft.

Wenn der Mensch mit seinen göttlichen Gedanken seine Gefühle verwandelt, werden seine Gefühle durch seine innere Aktivität zu aufbauenden Phasen, in denen er glücklich ist, Vertrauen in die Zukunft hat, in Mitgefühl mit den Wesen, die ihm begegnen, ist und mit seinem Ich in die Welt eingreifen kann.

Fragen

Wichtige Fragen sind die folgenden:

Wann kann der Mensch mit klarem Bewusstsein Schöpfer sein?

Wann kann er mit Bewusstsein eine Verwandlung vollziehen?

Wann kann er bewusst heilen?

Wann kann er bewusst ins Physische eingreifen?

Um diese Fragen zu beantworten, muss der Mensch betrachtet werden:

Der menschliche Körper

Der Körper des Menschen entwickelt sich ohne sein menschliches Bewusstsein. Das Ich des Menschen ist noch vollkommen unbewusst. Das Bewusstsein, das der Mensch schon als Kind entwickelt, ist ein vom Körper abhängiges Bewusstsein, mit dem er nicht in den Körperaufbau eingreifen kann. Wenn Eltern, LehrerInnen und andere Menschen mit einem nicht manipulierten Bewusstsein das Kind gemäss den göttlichen Gesetzen aufwachsen lassen können, entwickelt sich der Mensch gesund.

Diese körperliche Entfaltung dauert ca. bis zum 21. Jahr Der sichtbare physische Körper, der unsichtbare Energie- oder Lebenskörper und der unsichtbare Seelenkörper entwickeln sich automatisch.

Die menschliche Seele¹

Die menschliche Seele entwickelt sich nur bis ca. zum 25. Jahr automatisch. Wenn der Mensch sich nicht aktiv bemüht, wird er nur älter. Seine Seele entwickelt sich nicht weiter.

Mit eigener Aktivität ist sein Ich-Wesen am Sich-Bewusst-Werden.

Es gibt heute viele Erwachsene, die in ihrem Verhalten keine 30 Jahre alt sind, obwohl sie schon viel älter geworden sind.

Empfindungsseele

Nach dem 20. Jahr beginnt die individuelle Seele den Körper immer tiefer zu durchdringen. Wir können zur Zeit der Babylonier/Ägypter vom Beginn der Empfindungsseelenzeit sprechen.

Der Mensch durchdringt seinen Seelenkörper.

Er hat aber noch kein klares Bewusstsein. Er kann sich noch kein transparentes Urteil über das Wahrgenommene und Erlebte bilden.

Verstandes-Gemütsseele

Die Entwicklung der Verstandes-Gemütsseele beginnt in der Antike mit ca. 30 und kommt Ende Mittelalter zum Abschluss .

Der Mensch durchdringt seinen Energiekörper.

Nun kann das Denken erwachen. Im Bewusstsein ist der Mensch klar, was das Denken betrifft. Der Mensch ist in Bezug auf das Fühlen noch nicht Herr im eigenen Haus. Denn seine Gefühle tauchen aus dem Seelenmeer auf und sinken wieder ab ohne bewussten Einfluss des Menschen.

Bewusstseinsseele

Erst im Bewusstseinsseelenzeitalter kann der Mensch im Jetzt leben und wird nicht mehr von der Materie und den Feldern seines Körpers beeinflusst. Dieses Zeitalter beginnt historisch mit der Neuzeit. Der einzelne Mensch ist mit ca. 35 Jahren so weit, dass er die Bewusstseinsseele entwickeln kann.

Der Mensch durchdringt seinen physischen Körper.

Er ist nun fähig, die volle Verantwortung über seine Taten zu übernehmen. Sein Denken, Fühlen und Handeln sind aufgewacht.  Er wird im Jetzt nicht mehr manipuliert. Er hat sich die Freiheit errungen und will nicht mehr auf von ihm nicht überprüfte Angaben eingehen.

Seelenentwicklung

Der seelische Mensch durchdringt seinen Körper immer mehr und erhöht sein Bewusstsein. Beim Erreichen der Bewusstseinsseele wirkt sein Denken, Fühlen und Wollen ohne Einfluss des Körpers.

Wenn der Mensch sich das Bewusstsein der Bewusstseinsseele erringen kann, wird er nicht mehr in seinem Denken, Fühlen und Handeln oder Wollen manipuliert.

Nun hat er geistig-seelisch seinen Körper ganz durchdrungen und kann sich in seinem irdischen Leben unabhängig von seinem Körper machen. Er kann nun seinen Geist entwickeln.

¹ Die drei Bewusstseinsphasen der Seele hat Rudolf Steiner schon vor ca. 100 Jahren mit Empfindungs-, Verstandes-Gemüts- und Bewusstseinsseele bezeichnet. Diese Namen geben die Bewusstseinszustände exakt wieder. Deshalb können diese Bezeichnungen auch heute noch gebraucht werden.

Der menschliche Geist

Ab dem 40. Jahr kann der einzelne Mensch seinen Geist entfalten und sich und die Erde bewusst verwandeln. Jede Tat ist im Kleinen und im Grossen kann eine Neuschöpfung und Verwandlung des Alten sein. Der Mensch kann und will die Verantwortung über seine Taten übernehmen.

Er hat sich die Freiheit und die Liebe errungen.

Erst beim Eingreifen des geistigen Menschen – seiner Geist-Seele – können der Körper und die Erde bewusst verwandelt werden.

Der erwachte menschliche Ich-Geist stammt von Gott ab und kann nun auch schöpferisch sein.

Körper, Seele und Geist

Ohne gesunde körperliche und seelische Entwicklung ist eine gesunde geistige Entwicklung nur schwer möglich.

Es gibt vom Körper verursachte Bewusstseinszustände, die den Menschen blockieren, sich selbst weiterzuentwickeln. Umgekehrt kann der Körper auch fehlentwickelt sein und der Geist ist hoch entwickelt. Dann ist der Geist unabhängig vom Körper. Der Mensch lebt aber dennoch sein Leben auf der Erde in Freiheit und Liebe.

Technik ohne bewusstem Ich

Alle Technik ohne bewussten Ich-Menschen – ohne Geist – ist zerstörerisch.

Erfindungen ohne aktiven und bewussten Ich-Geist schwächen die Menschheit. Sie dienen nur dem Egoismus mit seiner Bequemlichkeit. Freiheit und Liebe fehlen.

Heilung des Körpers

Der Mensch als schöpferisches Wesen kann seinen Körper heilen.

Unter Körper wird auch der unsichtbare Energie- und Seelenkörper verstanden. Die unsichtbaren Körper sind Bestandteil der elektromagnetischen Felder und können mit dem Computer dargestellt werden.

Da der Mensch von Gott geschaffen wurde, ist jede Heilung nur unter göttlichen Umständen möglich. Ohne helles Bewusstsein kann der Mensch sich nicht selbst heilen, denn mit abgedunkeltem Bewusstsein ist er unter dem Einfluss von menschenfeindlichen, anti-göttlichen Mächten. Er kann nun mit synthetischen Medikamenten und technischen Apparaten die Symptome so bekämpfen, dass er wieder funktioniert. In diesem Fall kann nicht von Heilung gesprochen werden.

Materialisation im Physischen

Der Mensch kann bewusst etwas Neues entstehen lassen. Wenn er seine Gedanken durch Materie ausdrücken kann, wird von bewusster Materialisation gesprochen. Sie geschieht in Freiheit und Liebe. Unbewusst materialisiert jeder Ich-Geist sich als Embryo und nach der Geburt als Kind, das erwachsen wird. Denn der menschliche Geist wird durch die Materie mit Augen sichtbar.

Potenzialentwicklung

Zu Beginn des Lebens auf der Erde erfolgt der Aufbau des Körpers und die Durchdringung des Körpers mit dem Ich. Erst dann kann der Mensch die Fähigkeit zum Schöpfen entwickeln, indem der Geist unabhängig von den Einflüssen seines Körpers wird. Er handelt nun in Freiheit und Liebe.

Die Entwicklung kennt keine Grenzen. Der Mensch kann jederzeit aufhören, sich zu entwickeln. Dann geschieht eine Bewusstseinstrübung. Der Mensch kommt dadurch in eine abgeschlossene Welt, wird von ihm fremden, anti-göttlichen Mächten bestimmt und verhält sich unmenschlich.

Der Entwicklung des Körpers, der Seele und des Geistes kann auch als Potenzialentwicklung bezeichnet werden.

Sie ist unendlich und geht immer weiter.