Das Osterwochenende 2020

Ostern geschah das erste Mal vor ca. 2000 Jahren. Seither ist es der Menschheit möglich, die neuen Lebenskräfte zu spüren. Seit der Neuzeit können immer mehr Menschen durch ihre erwachende Ich-Kraft bewusst dazu beitragen, dass die Lebenskräfte stärker als die Todeskräfte bleiben.

Das historische Osterfest wird in der Bibel genau beschrieben.

Die Geisteskräfte muss jedes menschliche Individuum mit klarem Bewusstsein selbst wecken. Diese Geisteskräfte sind religionsunabhängig.

Historischer Karfreitag

Am Karfreitag wurde Jesus Christus gekreuzigt.

Der materialistische Mensch auf der Erde

Karfreitag ist der Tag des Körpers. Der Mensch lebt in der Körperwelt auf der Erde. Wenn ausschliesslich die momentane Gegenwart oder der Körper am Karfreitag betrachtet wird, ist der Mensch vom Tod des materiellen Körpers oder dem Ende des Lebens und der Persönlichkeit überzeugt. Der Mensch sieht nur noch die Materie und spricht dem Geist seine Existenz ab. Auch die Zukunft ist nur eine Extrapolation der Vergangenheit, d. h. sie gibt es nicht.

In diesem Fall sieht der Mensch die Situation rein materialistisch und beschreibt Ostern kurz und bündig:

Der Physische Körper von Jesus wird am Karfreitag gekreuzigt und stirbt. Alles andere (die Auferstehung am Ostersonntag, das geistige ewige Individuum, Gott usw.) ist eine „Geschichte“, also pure Fantasie.

Wer die Ostergeschichte (Auferstehung am Ostersonntag) glaubt, ist aus Sicht von materialistisch eingestellten Menschen ein nicht ernst zu nehmender Zeitgenosse.

Neueste neurologische Forschungen zeigen, dass religiöse Geschichten dem Menschen Halt und Sicherheit geben können. Da sie den Placeboeffekt kennen, ist Religion für die Gesundheit nützlich, wenn man nur an sie glaubt. Diese Tatsache kann mit dem überdurchschnittlich guten Gesundheitszustand religiöser Menschen bewiesen werden.

Die meisten Menschen haben heute den groben Materialismus verlassen, sind aber im Feinen immer noch „Feldmaterialisten“. Es gibt auch „Esoteriker“, die eigentlich „Feldmaterialisten“ sind. Das Feinstoffliche oder die elektromagnetischen Wellen können heute nachgewiesen werden. Diese „Esoteriker“ rechnen mit den unsichtbaren Wellen und nennen sie Geist.

Es existieren viele wissenschaftliche Beweise (z. B. Spiegelneuronen, die uns im Feld wahrnehmen lassen), dass es die unsichtbaren elektromagnetischen Felder gibt. Jeder kann heute in diesen Feldern auch technisch wirken. Mit dem Handy telefonieren und das Internet benützen ist heute Normalität. Wir können auch per Funk auf Distanz etwas auslösen.

Es ist heute bewiesen, dass sich der Mensch in seinem Körper (Materie) drinnen und im elektromagnetischen Feld draussen befindet.

Die Empathie-Forschung kann uns viele Effekte nachweisen.

Der Mensch macht sich die Materie und die unsichtbaren elektromagnetischen Felder zunutze, um auf der Welt zu handeln. Nach dem Tod ist aber endgültig Schluss. Nur noch Wellen und tote Materie existieren nach der Meinung der Materialisten.

Der geistige Mensch auf der Erde

Der Mensch kann aber auch mit seinem geistigen Ich auf der Erde eingreifen.

Gemäss den Forschungen der Delta Dynamik kann der Mensch nun als aufgewachter, hellwacher Mensch mit einem gegenwärtigen Bewusstsein seinen Körper frei bewegen und mit ihm – ohne Abhängigkeit der Technik – wahrnehmen, denken, fühlen und wollen.

Als geistiger Mensch oder als gläubiger Christ, erlebt oder weiss man, dass nach dem Karfreitag der Ostersonntag folgt, der neue Lebenskräfte bringt ( 2. Korinther 5:17
Darum, ist jemand in Christi, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden
!).

Freiheit gibt es nur, wenn der Geist in der Materie bestimmen kann.

Die Bibel wird heute von vielen Menschen, die in einer materialistischen Kultur leben, ernst genommen: Religiöse, Esoteriker und Spirituelle.

Alle glauben an Ostern.

Die Bibel kann aber auch deltadynamisch betrachtet werden. Die deltadynamischen Überlegungen können von allen strebenden Menschen – egal welchen religiösen oder areligiösen Hintergrund sie haben – selbst verstanden und erlebt werden. Es ist jedoch nötig, dass ihr Seelenleben nicht manipuliert wird und dass ohne Illusionen wahrgenommen wird.

Karfreitagsstimmung

Für eine sensiblere Wahrnehmung ist alles ruhig und tot, obwohl die Sonne scheint, die Natur spriesst und die Menschen ihr Leben führen. Es ist die Vergangenheit, die drückt. Die Todeskräfte der Vergangenheit sind dominant. Der Mensch lebt nur im Punktbewusstsein. Die neuen Lebenskräfte wirken noch nicht.

Das tägliche Leben steht in diesem Jahr unter dem Zeichen des Coronavirus. Abbau und Tod beherrschen die Welt.

Das schöne Wetter weist auf das Ende des Tunnels oder der Corona-Krise hin.

Das geistige Licht kommt am Ostersonntag.

Historischer Karsamstag

Äusserlich war am Karsamstag für die Jünger vor ca. 2000 Jahren ein grosses Vakuum. Sie glaubten jedoch, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Nach den Schriften und seinen eigenen Aussagen sollte er für die Menschen wahrnehmbar weiterleben. Niemand wusste aber genau, was geschehen sollte. Die heiligen, apokryphen Schriften, die nun nach dem Osterereignis entstanden sind, berichteten, dass Christus in die Hölle gefahren und den Toten erschienen sei. Nun war das Rätsel des Aufenthalts von Christus zwischen der Kreuzigung und der Auferstehung für die Gläubigen gelöst.

Geistiger Ostersamstag

Für alle Menschen, die heutzutage die Delta Dynamik kennen oder/und den Geist erleben, ist der Karsamstag auch der Tag der Seele, die im Körper auf der Erde lebt. Der Mensch lebt in ihr in der Gefühlswelt. Mit seinen Gefühlen ist er auch ausserhalb seines physischen Körpers oder dort, wo die Verstorbenen nach dem Tod verweilen.

Von Gleichheit im Fühlen kann nur gesprochen werden, wenn individuelle geistige Ich-Wesen in den elektromagnetischen Feldern und der Materie auf der Erde leben.

Sie leben dann als auf der Erde Lebende auch im Reich der Toten. Sie sind in der Materie und in den elektromagnetischen Feldern. Sie existieren draussen und haben keinen Halt durch die feste Materie. Sie müssen sich deshalb stabilisieren. Wenn sie im Umkreisbewusstsein im Geist leben, leben sie in den Lebenskräften, die auch aus der Zukunft kommen, und uns Menschen auf der Erde aufbauen.

Der Mensch kann immer seelisch verhärten, schwärmen oder sich seelisch auflösen. Er kann aber z. B. Übungen machen und sich stabilisieren. Es gibt verschiedene Übungen: buddhistische, christliche usw.

In der Delta Dynamik kennt man die Grundübung und die Übungen in Zusammenhang mit den drei Mützen.

Alle Übungen streben dem selben Ziel entgegen: Die Stabilisierung des Menschen. Die grosse Frage jedoch ist: Wenn der Mensch am Schluss eins wird mit Gott, ist er dann dennoch ein Individuum mit eigenem Denken, Fühlen und Wollen?

Historischer Ostersonntag

Der Ostersonntag ist der Tag der leiblichen Auferstehung Christi, der bis in die Erde wirkt.

Die Menschen haben die Hoffnung, weil sie wissen, dass die momentane Gegenwart (der Körper) nur durch die ewige Gegenwart (Ich, Geist) existiert. Gott hatte seinen Sohn, der nicht manipuliert werden konnte, auf die zeitabhängige Welt geschickt, um ihm die Erfahrung auf der Erde machen zu lassen. Die Menschen, die er nach seinem Ebenbild geschaffen hatte, sind erstarrt, von ihren Emotionen geleitet und manipuliert im Denken, Fühlen und Wollen. Christus zeigte den Menschen, wie sie nicht manipuliert durch eigene Aktivität sich die göttliche Welt – das Paradies – wiedererringen können.

Geistiger Ostersonntag

Zum geistigen Ostersonntag kommt der Mensch nur mit hellem Bewusstsein, wenn er den Abgrund aktiv überquert. So kann er auch mit seiner bewusst erlangten Ich-Kraft auch sozial sein.

Sozialität, die nicht durch Zwang entsteht, kann es nur geben, wenn geistige Ich-Menschen in der Materie leben.

An Ostern kann der Mensch sich mit hellem Tagesbewusstsein die Freiheit, Gleichheit und Sozialität aktiv erringen.

Gefühlsmässig weiss der Ich-Mensch, dass dies der Weg zur Rettung der Erde und des Menschen ist. Im Gefühl kann er aber nicht unterscheiden, wo er frei, wo gleich und in welchem Bereich er sozial sein soll. Wenn im falschen Bereich das falsche Ideal angewendet wird, gleitet der Mensch sehr schnell in den Abgrund und das Gegenteil des von ihm gewünschten wird sich vollziehen.

Die drei Ideale (Freiheit, Gleichheit und Sozialität) sind an Ostern aktuell. Denn Ostern kann nur verstanden werden, wenn die Materie als Produkt des Geistes gesehen wird.

Wenn der Mensch den Abgrund, der ihn vom Geist im Bewusstsein trennt, überschritten hat (siehe Grundübung und Mützen), kann er durch reines oder nicht manipuliertes Denken Sicherheit erlangen, dass es den Geist gibt.

Der Mensch schaut nun getrost in die Zukunft. Dies betrifft alle Ereignisse. Er ist sich sicher, dass etwas geschieht, weiß aber noch nicht wie und was. Er ist vertrauensvoll, was ein Zeichen des Geistes ist. Denn er hat seine Angst oder Unsicherheit, was kommen wird, in Vertrauen verwandelt.

Der Mensch kann nun die Auferstehungskräfte oder die neuen Lebenskräfte selber erleben.

Der Corona-Virus

Alles steht in diesem Jahr unter dem Zeichen des Coronavirus.

Die Geisteskräfte, welche Lebenskräfte auf der Erde sind, werden siegen.

Die halbe Welt: Nur Materie

Wir haben heute die anerkannte Naturwissenschaft und eine noch nicht allgemein anerkannte Wissenschaft vom Geist.

Wie Scharlatane in der Naturwissenschaft auftreten können, so können sie als „Esoteriker“ durch ihr schwärmerisches Verhalten und Wahrnehmen die wissenschaftliche Denkweise im Geistigen in Frage stellen.

Die Zeit

Die Zeit der Vergangenheit und Gegenwart kann der wissenschaftlich denkende Mensch nachvollziehen.

Aber auch die seelischen Zeiten sind von jedem Menschen erlebbar, aber nur mit den Gefühlen. Deshalb kann man noch nicht von einer klaren Erkenntnis, die als Wissenschaft bezeichnet werden kann, gesprochen werden.

Die materialistische Wissenschaft

Die heutige materialistische Wissenschaft kennt die Vergangenheit und die momentane Gegenwart. Die momentane Gegenwart, wie der Name schon sagt, verschiebt sich immer gegen die Zukunft hin. Man kann sie nur im Moment fassen, der sehr flüchtig ist.

Die momentane Gegenwart steht nie still.

Es ist die momentane Gegenwart, welche die Vergangenheit vergrössert. Sie geht gemäss materialistischer Naturwissenschaft bis zum Urknall zurück, der vor ca. 14 Milliarden Jahren stattgefunden haben soll.

Die Zukunft ist im Materialismus ausschliesslich eine Extrapolation der Vergangenheit.

Auf Grund von Daten aus der Vergangenheit wird geschlossen, was die Zukunft bringt.

Ein bekanntes Beispiel ist die Wetterprognose. Sie kann stimmen oder überhaupt nicht. Die Wissenschaft begründet dieses Phänomen mit der Ungenauigkeit des zugrundeliegenden Modells. Sie geht davon aus, dass bei unendlich vielen Daten aus der Vergangenheit der Wetterbericht genau sein müsste. Diese Denkweise kann alles mit Kausalketten begründen. Sie ist sich sicher, dass man mit genügend Daten, eine genaue Vorhersage bekommt.

Ein weiteres, aktuelles Beispiel ist die Prognose, wie lange der Corona-Virus noch wirksam ist. Auf Grund der Erfahrungen in der Vergangenheit versucht man zu sagen, wie lange die Gefahr noch andauert.

Der zentrierte Mensch

Nicht wissenschaftlich beweisbar kann der Mensch auch in sich ruhend – zentriert – sein. Der Ausdruck Geist kann als Denkfähigkeit des Menschen bezeichnet werden. Unwissenschaftlich, da mit der materialistischen Wissenschaft nicht beweisbar, ist der Ich-Geist als ewig existierendes menschliches Wesen.

Der zentrierte Mensch erlebt sich als individueller Geist nicht nur im Kopf, sondern auch in seinem Herzen.

Palmsonntag

Eine Zwischenbemerkung zum heutigen Palmsonntag: Am Palmsonntag jubelte die Masse Jesus Christus vor über 2000 Jahren zu. Er sollte sie retten. Wie sich aber eine Woche später zeigte, schrien dieselben Leute: „Kreuzige ihn!“ Auch diese jubelnde Masse war nicht im Herz zentriert. Sie zeigte mit ihrem Jubel nur Emotionen des Kopfes.

Der nicht zentrierte Mensch

Wird die materialistische Weltanschauung nicht nur als Theorie gedacht, sondern auch gelebt, ist der Mensch nicht mehr zentriert.

Der nicht zentrierte Mensch erlebt sich als Ego im Kopf. Er denkt nur intellektuell und hat sich die materialistische Wissenschaft zur Erklärung der Welt geschaffen.

Materialistische Weltanschauung

Der Mensch ist nur vergangenheitsbezogen. Sein gegenwärtiger Geist oder Ich wurde zum starren, vergangenheitsbezogenen Ego.

Das Ego stützt sich nur auf seinen materiellen Körper und nicht auf seinen immateriellen Geist. Sein Körper ist ohne Ich erstarrt, d. h. er hat Krankheitskeime (z. B. Corona-Virus) in sich, die als Krankheit ausbrechen können.

Seine Seele ist ohne den individuellen, menschlichen Geist erstarrt. Dies zeigt sich, dass seine lebendigen Gedanken zu Assoziationen, seine beweglichen Gefühle zu Emotionen und seine Willensimpulse zu mechanischen Handlungen werden.

Der Mensch als Bioroboter

Wenn die Bewegungen des Menschen mit elektrischem Strom mit Hilfe eines Computers gesteuert werden, handelt der Mensch roboterähnlich.

So wird der Mensch zum Bioroboter gemacht.

Er ist nun nicht mehr ein Mensch, der die Freiheit besitzt, sich so zu bewegen, wie er will. Das Computerprogramm ersetzt seinen immateriellen Willen.

Der Mensch ohne die Unterstützung der Technik

Normalerweise bewegt das unbewusste Ich oder der geistige Wille des Menschen ohne Kausalkette den menschlichen Körper.

Der Mensch hat dadurch die Möglichkeit frei zu sein, wenn er ein helles, klares Bewusstsein hat. Er ist sich dann seines individuellen Wesens bewusst.

Der Mensch als Produkt des materiellen Körpers

Nun ist an die Stelle des Geistes (Ich) die Materie des Körpers getreten. Der Mensch hat seine Hauptqualität – seinen individuellen Geist oder Ich – verloren. Sein Körper, der von seinem Ich oder Geist durchdrungen war, ist zum Teil „ichlos“. Er ist zum Bioroboter oder zur Biomaschine auch ohne die Steuerung durch den Computer geworden.

Bsp. Corona-Virus: Der Mensch schaut nur auf die Vergangenheit. Er ist nicht offen, was die Zukunft ausserhalb der Kausalketten bringen kann, weil seiner Meinung nach alles mit der Vergangenheit erklärt werden kann, wenn man nur eine genügend grosse Zahl von Daten hat. Er stützt sich bei allen Fragen auf die Statistik. Wie lange wird es dauern, bis die Corona-Krise vorbei ist? Wie viele Menschen werden erkranken und sterben?

Einen Zusammenhang zwischen der Corona-Krise und dem für die Erde und Menschheit lebensabbauenden, seelischen Verhalten kann mit der materialistischen Naturwissenschaft nicht gesehen werden. Nur bei der Klimaerwärmung kann bewiesen werden, dass der Mensch die Erde verändert.

Wer behauptet, dass die seelischen Verhaltensweisen des Menschen Einfluss haben, ist nach der Meinung der Materialisten ein unwissenschaftlicher Schwärmer.

Zusammenfassung

Nur Natur auf der Erde

Vergangenheit: Die Naturwissenschaft meint alles mit Kausalketten, die in der Vergangenheit wurzeln, erklären zu können.

Sie hat aber viele interessante Fakten geliefert. So hat sie auch die unsichtbaren elektromagnetischen Felder entdeckt und kann mit ihnen auch beweisen, dass der Mensch neben dem sichtbaren physischen Körper auch unsichtbare Körper besitzt. Aber auch die Wellen der unsichtbaren Körper sind vergangenheitsbezogen. Es sind Quantitäten, keine Qualitäten.

Wenn nur die materialistische Naturwissenschaft, die keine echte Zukunft (Zukunft erklärt sich aus der Vergangenheit und dem Zufall) kennt, zur Erkenntnis beigezogen wird, ist die Zukunft hoffnungslos.

Der computerisierte Mensch

Der Einsatz des Computers (künstliche Intelligenz) kann die vergangenheitsorientierte Wissenschaft durch das Funktionieren vieler Maschinen und computerunterstütze Lebensformen des Menschen beweisen.

Es wird aber nur bewiesen, dass man Menschen mit dem Computer unterstützen oder beherrschen kann. Den Geist negiert man, lässt seine Existenz nicht gelten.

Einige Fragen:

Wie wirkt in Zukunft der nächste Virus?

Wann kommt er und was kann man unternehmen?

Ist die Freiheit des Menschen noch berechtigt?

Können wir für die Welt der Computer nicht dankbar sein?

Ist es sinnvoll, dass die Menschen sich immer mehr isolieren?

Heisst es in Zukunft in seiner isolierten Welt zu leben?

Wie wird der Mensch in Zukunft noch reisen?

Ist das Reisen und sich Vergnügen (gamen, Sex usw.) immer häufiger vom Computer abhängig?

Ohne eine Welt, die aus der Zukunft auf uns zu kommt, ist das Leben auf der Erde trostlos. Die Beziehungen unter Menschen werden durch den Einfluss der Viren immer kleiner!

Weshalb wir mit Mut und voller Hoffnung in die Zukunft blicken können, werden uns die nächsten Blogbeiträge zeigen!

Wie kann in der Schule Freiheit, Gleichheit und Sozialität gelebt werden?

In den Schulen wird immer mehr auf demokratische Mitbestimmung geachtet. Die demokratischen Schulen haben in der wöchentlichen Schulversammlung das Herz der Schule gebildet: Lehrpersonen und andere Erwachsene, alle Schülerinnen und Schüler haben wie in der Demokratie eine Stimme. Es wird über alle Belange der Schule (Regeln, Unternehmungen, Personalfragen, Schulhaus, Lerninhalte, Methodik usw.) abgestimmt.

Bei den vorgängigen Diskussionen sind die authentischen Erwachsenen Vorbilder und können ihren Standpunkt vertreten.

Wie passt Freiheit in die Demokratie?

Demokratie – auch im Staat – ohne Freiheit ist eine Diktatur. Es werden alle Menschen gleich „gemacht“.

In jeder Schule sollte neben der Demokratie auch die Freiheit gelebt werden können. Der erwachsene Mensch auf der Erde lebt in einem Körper, in dem bei wachem Bewusstsein, die Freiheit im Denken gewährleistet ist, wenn er seine Seele reinigt. Deshalb sind an sich arbeitende, authentische Erwachsene in jeder Schule nötig, auch in einer demokratischen Schule.

Freiheit

Der Erwachsene und auch die Jugendlichen und Kinder haben ihre individuellen Kompetenzen.

Das sich Erringen einer Kompetenz ist von den mitgebrachten Talenten und der Übung, die dazu nötig ist, abhängig. Je nach körperlichen Fähigkeiten erreicht man schneller oder langsamer das Ziel.

Jugendliche

Die jugendlichen Schüler und Schülerinnen haben die Wahlfreit den Lehrer zu wählen, den sie akzeptieren können.

Durch ihre natürliche Entwicklung haben sie schon die Möglichkeit frei zu wählen, was für ein Lehrer für sie am besten ist.

Kinder

Die jüngeren Kinder haben Kurse bei authentischen Personen, die sie als Vorbild nachahmen können.

Sie können durch ihre natürliche Entwicklung noch nicht in Freiheit wählen, was für sie wichtig ist. Sie orientieren sich an Vorbildern und imitieren sie.

Die erwachsene Lehrperson

Der sich die Freiheit erringende Lehrer wird durch seine Entwicklung ein Vorbild für die Kinder. Dadurch akzeptieren sie seine Ideen (z. B. zur Unterrichtsgestaltung). Zumal sie wissen, dass in der wöchentlichen Schulversammlung die ganze Schule sich zu seinen Vorschlägen äussern kann.

Er ist fachlich kompetent und z. B. In Kunst fähiger als die Schüler. Nun zählt die Kompetenz.

Die Ichkraft des Erwachsenen braucht die Freiheit, sein bewusster Ich-Geist ist wesentlich.

Das Gehirn

Das Hirn ist beim aktiven Denken nur ein Spiegelapparat. Es wird vom körperlich materiellen des Hirns nicht beeinflusst. Wie ein guter Spiegel das Gespiegelte nicht verzerrt, manipuliert die Materie des Körpers das Denken nicht. Bei den Denkinhalten wird das Gedachte in Hirnmustern gespeichert. Sie dienen nur der Erinnerung des Gedachten, können aber das Gedachte nicht darstellen.

Deshalb ist der Denkende Mensch frei von der Materie. Das aktive selbst Denken ist nicht an den Körper gebunden. Das Gehirn braucht es zwar zum Spiegeln auf der Erde, das Gespiegelte ist aber geistig. Es existiert auch ohne Hirn.

Es kann kein Mensch zum Denken gezwungen werden, weil das Denken nur intrinsisch – eigenmotiviert – möglich ist. Das Ich ist frei. Nur der Körper mit seinem Ego kann gezwungen oder sonst wie manipuliert werden.

In dieser Sphäre der Freiheit ist es wesentlich, dass jeder Mensch ein unantastbares Individuum mit seinen Talenten und seinen Fähigkeiten ist. Jeder Mensch als geistiges Wesen bringt andere Voraussetzungen mit auf die Erde. Er entwickelt sich auf der Welt unterschiedlich. Jeder hat sein Tempo.

Denn nicht nur die Genetik und Erziehung sind massgebende Faktoren. Jeder Mensch ist neben seinem Körper auch ein geistiges Individuum – ein geistiges, individuelles Ich-Wesen – , das auch ohne Körper existiert.

Was der Erwachsene könnte, aber das Kind noch nicht?

Durch Denken, das der erwachsene Mensch selbst gereinigt hat, kann er hellwach und geistig bewusst seinen Egoismus überwinden. Er hat die Möglichkeit durch sein von der Natur aus entwickeltes Ich, seine Freiheit voll zu erleben und die volle Verantwortung über seine Taten zu ergreifen.

Er gelangt bewusst zum Geist und erlebt sich als geistiges Wesen in einem materiellen Körper.

Das Kind ist geistig, aber noch nicht ganz geistig bewusst. Deshalb kann es noch nicht geistig bewusst seine Seele läutern oder reinigen. Es denkt vielfach das, was seine Vorbilder denken. Deshalb ist es wichtig, dass seine Vorbilder authentisch sind.

Ebenso gilt dies für viele Erwachsene, die ihre Entwicklung nicht in die eigene Hand nehmen. Der Erwachsene kann aber in Freiheit sich selbst entwickeln, wenn er will. Er hat auch die Freiheit, stehen zu beiben. Nicht einmal Gott kann ihn dazu zwingen, sonst wäre seine Freiheit beschränkt.

Gleichheit

In einer anderen Sphäre auf der Erde – gilt die Gleichheit im Fühlen. Ein nicht von äusseren Kräften beeinflusster Mensch lebt selbstverständlich die Gleichheit aller Menschen. Nur ein egoistischer Mensch will mehr gelten. Er nimmt sich heraus, mehr Rechte zu haben als andere.

Was ist Gleichheit

Jesper Juul prägte den Begriff: gleichwürdig.

Kinder sind nicht gleich, sondern gleichwürdig wie Erwachsene. Was können Erwachsene jedoch mehr als Kinder? Weshalb sind sie gleich?

Erwachsene sind gleich, weil sie die Möglichkeit zur Freiheit haben. Kinder können die Freiheit noch nicht vollständig leben, weil sie noch in der natürlichen Entwicklung zum Erwachsenen sind und deshalb nicht vollständig für all ihre Taten verantwortlich sein können. Auch für das Gesetz ist der Mensch frühestens mit 18 Jahren erwachsen oder mündig und voll verantwortlich.

Die Voraussetzung für Gleichheit ist aber die Freiheit.

Freiheit hat der Mensch nicht automatisch, er muss sie im Jetzt leben. Um frei zu werden von negativen, bestimmenden Seelenstrukturen, kann der erwachsene Mensch gezielt die Grundübung machen.

Die Schule kann nur die Gleichheit pflegen, wenn Erwachsene Freiheit und Gleichheit erleben und erkennen. Das Göttliche im Kind wird gesehen. Diese können dann die Kinder ernst- und wahrnehmen.

Mit echten menschlichen Beziehungen pflegen die Menschen weltweit die gleiche „Religion“.

Die „Re-ligion“ ist dann nicht das Lehrgebäude und Kirchen, Moscheen und andere Tempel als äusseres Kennzeichen, sondern das „Wiederanbinden“ an das Geistige, das Erleben des Göttlichen im andern.

Es gibt viele herkömmliche Religionen und religiöse Gemeinschaften, aber nur eine Art menschlicher Beziehungen: Alle Menschen, bei denen noch das Göttliche wirken kann, haben die Ideale Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit (modern: Sozialität).

Beethoven liess in seiner 9. Symphonie singen: „alle Menschen werden Brüder…“. Der Text ist von Schiller, der unter vielem anderen schrieb, dass der Mensch nur im Spiel ganz Mensch ist.

Der Mensch kann also spielerisch und beweglich sein. In den heute bekannten Spielen sind dies wichtige Eigenschaften. Ein Mensch, der nicht spielerisch, beweglich, anpassunsfähig usw. ist, lebt und erkennt seine wichtigsten Eigenschaften nicht.

Das Ich des Menschen ist der ewige, individuelle, menschlich-göttliche Geist. Er braucht auf der Erde nicht starre Zwangsstrukturen, sondern bewegliche, anpassungsfähige Rahmenbedingungen. Dies sind im geistigen Austausch der Menschen (Wissenschaft, Bildung, Religionsgemeinschaften) die Freiheit, im Rechtsstaat die Gleichheit oder Demokratie und in der Wirtschaft die Nachhaltigkeit, die Fairness oder die Sozialität.

Du siehst im anderen Menschen den göttlichen Funken, wenn du Vertrauen hast, mitfühlend bist und kreativ sein kannst. Dann erlebst du dich als geistiges, göttliches, individuelles Wesen. Du erlebst und erkennst dich als Ich-Wesen und siehst dieses Ich-Wesen auch beim anderen Menschen.

Sozialität

In einer weiteren Sphäre auf der Erde – der physisch materiellen Welt – herrscht Sozialität im Wollen. Der Mensch teilt die Ressourcen der Erde mit den anderen, damit alle das Beste für die Menschheit erreichen können.

Beim Sozialem ist das gerechte Aufteilen wichtig. Gerecht ist nicht gleich. Klein und groß, schwer und leicht, stark und schwach usw. können viele  Dinge nicht gleich machen, damit es gerecht ist.

Die ganze Gruppe muss bei der Sozialität gewinnen. Die ganze Menschheit und die ganze Erde muss profitieren.

Die Delta Schule

Die Schule als Menschengeimeinschaft hat geistige, rechtliche und wirtschaftliche Aspekte. Deshalb muss in ihr Freiheit für den Geist, Gleichheit oder Demokratie für die Seele und Sozialität für die Körper gepflegt werden.

Der Mensch in der Gesellschaft

Deshalb ist es wesentlich, dass Freiheit, Gleichheit und Sozialität in einer dem Menschen gemässen Gesellschaft herrschen.

Da der Mensch mit seinem Geist und seiner Seele in einem Körper lebt, gelten alle drei Ideale für jeden Menschen. Es muss nur auf die entsprechende Sphäre (Geist, Seele, Körper), wo die Freiheit, die Gleichheit und die Sozialität gelten, geachtet werden:

Denn Freiheit in der Wirtschaft ist für alle Menschen nicht möglich (siehe die Nachteile der freien Marktwirtschaft).

Die Freiheit im Rechtsleben schafft Ungerechtigkeiten. Vor dem Gesetz sollte niemand „gleicher“ als ein anderer Mensch sein.

Die Freiheit bringt nur das Geistesleben zum Blühen. Hier sind Zwangsmassnahmen immer schädlich.

Das Gleiche kann man auch von der Gleichheit und Sozialität zeigen.