Goethes Farbenlehre und der Tod

Goethes Farbenlehre und das reine Denken

Beim reinen, nicht manipulierten Denken ist man immer im Todeszeitpunkt, aber man stirbt nicht. Das Ich (individueller Geist) bleibt im Körper. Es lebt im Jetzt. Die Vergangenheit mit ihren Vorurteilen wird nicht beachtet.

Die sterbliche Materie und die sich als Energie auflösenden elektromagnetischen Felder haben als Ego keinen Einfluss mehr auf den Menschen. Das Ego ist beim reinen Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist, „gestorben“.

Das Denken, Fühlen und Wollen mit seinen Abirrungen lebt wieder auf, wenn der Mensch wieder im „normalen“ Bewusstsein lebt. Dann sind die meisten Menschen überzeugt, dass man mit der Farbenlehre von Newton alle farbigen Erscheinungen erklären kann.

Sie realisieren nicht, dass damit die Welt nicht ganzheitlich charakterisiert wird.

Zwei horizontale Ströme

Auf einer horizontalen Geraden fliessen zwei Ströme aufeinander zu und bilden einen Wirbel im Jetzt oder im Ich-Geist. Dadurch entstehen dynamisch aus Hell – Dunkel die Farben.

Der Willensstrom (Ich-Aktivität) aus der Zukunft von rechts vermischt sich mit dem Gedankenstrom (Denk-Inhalte, schon Gedachtes) aus der Vergangenheit von links und wird im Jetzt zum Fühlen. Das Dunkle aus der Zukunft verwirbelt sich mit dem Hellen aus der Vergangenheit. Das Dunkle (Wollen) ist noch nicht strukturiert wie das Helle (Denken).

Goethe’s Farbenlehre

Wir sehen Farben in der Seele beim Fühlen. Goethe erklärt in seiner Farbenlehre, wie die Farben entstehen mit einfachen Beispielen, die jeder SchülerIn ab der 7. Klasse begreifen kann.

Die Farben sind „Taten und Leiden des Lichts“.

Die relativ komplizierte Wellenlehre der Farbenlehre Netwons braucht man nicht. Sie erklärt auf materialistische Art die Entstehung der Farben.

Goethe erklärt postmaterialistisch die Urphänomene: warme – kalte Farben, Regenbogen mit grün als Mischfarbe, Regenbogen mit Pupurrot als Mischfarbe. Bei den Schilderungen der Phänomene dürfen das geistige Wesen Mensch und andere göttliche Wesen (Engel) nicht fehlen.

Denn Farben sieht nur der Mensch, keine Maschine. Es geht hier nicht nur um Quantitäten sondern auch um Qualitäten der Farben.

Goethe will die Welt ganzheitlich (Geist und Materie) erklären. Deshalb ist er für seine Erkenntnisse bei der Farbenlehre so stolz.

Seinem Sekretär Johann Peter Eckermann diktierte er: Auf alles, was ich als Poet geleistet habe, bilde ich mir gar nichts ein. […] Daß ich aber in meinem Jahrhundert in der schwierigen Wissenschaft der Farbenlehre der einzige bin, der das Rechte weiß, darauf tue ich mir etwas zugute […].

Farben in den verschiedenen Elementen

Der Mensch kann Farben im der Luftraum (Regenbogen, flüchtig), im Wasser und auf der festen Ede sehen.

In der festen Materie kann man die Farben nur bei Licht sehen. Sie sind länger vorhanden, bis sie aus verschiedenen Gründen verblassen. Die feste Materie ist nur bei Kristallen durchsichtig, sonst ist sie dunkel.

Man spricht in den Religionen von finsteren Mächten, weil die Materie und die elektromagnetische Wellen durch ihren Einfluss entstanden sind. Durch die Verdichtung der geistigen physischen Welt zur materiellen physischen Welt wird die Welt sichtbar. Sie ist nun unbeweglich. Der Tod heisst nun das Zerstäuben zu Staub. Das Leben ist nun von den pflanzlichen, tierischen und menschlichen Körpern gewichen

Der Regenbogen

Goethes Urphänomene (warme, kalte Farben) kann man am besten in der Luft sehen.

Urphänomen I: Beim Sonnenauf- oder Untergang haben wir die „trübe“ Luft vor einer lichterfüllten „Scheibe“. Wir sehen orangerote, gelbe, warme Farben.

Urphänomen II: Am Mittag haben wir die „trübe“ Luft vor dem dunklen All. Wir sehen blaue und violette, kalte Farben.

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Ein Regenbogen im Gebirge

Beim Regenbogen mischen sich die beiden Urphänomene in der Mitte zu grün (Mischung von gelb+blau).

Beim Goethe-Regenbogen mischen sich die beiden Urphänomene in der Mitte zu purpur (Mischung von violett+rot).

Beim Goethe-Regenbogen spielt die Finsternis die gleiche Rolle wie das Licht beim „normalen“ Regenbogen. Dazu schrieb Goethe Folgendes:

„Freunde, flieht die dunkle Kammer,
Wo man euch das Licht verzwickt, … .

– Goethe: Xenien, 6. Buch

In einer prosaischen Sprache ausgedrückt: „Verlasst die Dunkelheit und geht ans Licht, damit ihr die Vorurteile, die schon seit mehr als 200 Jahren bestehen, durchschaut. Glaubt nicht Newton und seinen materialistischen Jüngern, die euch eine Teilwahrheit für die ganze Wahrheit verkaufen wollen.

Erklärung der Farben mit den Quantitäten

Wenn man die Farben nur auf Wellenlängen beschränkt, kann man sie mit dem Computer quantitativ erfassen. Diese Quantitäten können mit Computerprogrammen manipuliert (z. B. Photoshop) werden. Die Farben haben aber ihre Qualitäten verloren.

Die Farben sind nicht mehr „Taten und Leiden des Lichts“, wie Goethe in seiner Farbenlehre die Farben charakterisierte. Sie entstanden ohne das Bewusstsein des Menschen.

Was hat die Farbenlehre Goethes mit dem Tod zu tun?

Der Tod ist eine Qualität des Körpers. Das Leben im irdischen physischen Körper fehlt dann.

Im Bewusstseins des Ich-Wesens spricht man vom Tod des Egos. Dann kann der Mensch im Körper rein denken und wird nicht mehr manipuliert. Nun kann man von den beiden sich im Ich (Geist-Seele) verwirbelnden Strömen sprechen. Dies Ströme fliessen waagrecht aufeinander zu.

Newton braucht den lebenden Menschen nicht, um die Entstehung der Farben zu erklären. Deshalb können Computer (tote Maschinen) die Farben ohne den Menschen als Wellen oder Zahlen darstellen, berechnen und manipulieren.

Jetzt kann man ahnen oder begreifen, weshalb der Licht- und Dunkelheitsstrom im Ich die Farben erzeugt.

Man versteht nun den Satz von Goethe: Farben sind „Taten und Leiden des Lichts“.

Die farbige Welt

Die Welt ist nicht schwarz-weiss, sondern farbig. Ebenso scheint das Licht nicht nur aus der Sonne, sondern auch aus dem Geist. Das geistige Licht ist noch nicht strukturiert und verwirbelt sich mit dem Dunkel von der in der Vergangenheit von Gott geschaffenen Erde. Sie ist schon strukturiert, und ergibt die Farben. Ebenso wird die ewige Gegenwart des Geistes zur momentanen Gegenwart des Körpers in den 3 Dimensionen.

Der Mensch existiert in der Gegenwart als individuelles Ich-Wesen auf der Erde im durchgeistigten, beseelten, lebendigen Körper.

Quintessenz

Die Erde erscheint in der Seele des Menschen farbig. Ohne die Wirkung des göttlichen Geists ist sie in den verdichteten Seelen der Ego-Menschen nur schwarz-weiss.

Zum Glück lebt in jedem Menschen unbewusst der göttliche Geist, so ist die Welt für alle gesunden Menschen farbig. Anders gesagt, jeder Mensch hat neben seinem Ego noch das göttliche Ich, auch wenn es manchmal kaum zum Vorschein kommt.

Zeit und Raum/ Nahtodeserlebnisse/Leben nach dem Tod

Die Gefühle im Leben

Das bewusste Fühlen mit den vier Grund-Gefühlen ist eine Beschreibung der halbbewussten Ich-Tätigkeit des menschlichen Wesens im Körper im 3D-Raum

Die vier Grundgefühle sind durch die vier Zeiten möglich: Vergangenheit, ewige Gegenwart, momentane Gegenwart, Zukunft. Diese vier Zeiten weisen auf die vier Körper hin (physischer Körper, Energie-, Seelen- und Individualkörper).

Die vier Grundgefühle

Der Mensch ist primär ein Gefühlswesen, das auch denken und wollen kann. Von rechts aus der Zukunft kommt die Aktivität des Ich-Menschen. Hier ist der Mensch frei. Er ist Mitgestalter seines Schicksals und der Erde. Von rechts kommt der Seelen-Strom. In der Seele können wir Menschen denken, fühlen und wollen. Da wir noch nicht wissen, wie die Zukunft sich verwirklicht, haben wir das Gefühl der Angst.

Von links kommt der Lebensstrom. Es ist der Vergangenheits-Strom. Alles ist schon bestimmt worden. Dies erregt das Gefühl der Traurigkeit in uns. Wir sind nicht mehr frei.

Von oben kommt unser individueller Geistes-Strom aus der ewigen Gegenwart. Wir haben das Gefühl der Freude in uns. Wir freuen uns, auf der Erde inkarniert zu sein.

Von unten steigt der Willens-Strom oder Körper aus der momentanen Gegenwart auf. Wir empfinden das Gefühl der Wut, weil wir in unserem Körper wie in einem Gefängnis sein können. Mit unserem Ich können wir auch unseren Körper an unsere Bedürfnisse zum Teil anpassen oder erfinden entsprechende technischen Hilfsmittel (Autos, Flugzeuge usw.). Mit Hilfe Gottes können wir unseren Körper auch heilen.

Raum

Die Gerade von der ewigen Gegenwart in die momentane Gegenwart steht senkrecht auf der Geraden von der Vergangenheit zur Zukunft.

Man kann von vier senkrecht im Raum aufeinander stehenden Zeiten sprechen.

Die vier Zeiten kann man sich als Kreuz im Raum vorstellen:

Heute spricht man auch von vier Dimensionen der Raum-Zeit, Dies ist aber eine materialistische Vorstellung der Welt.

Im menschlichen Körper findet man die vier göttlichen Welten: Geisteswelt oder Himmel im Ich (0D), Seelenwelt (1D) in der Geist-Seele, Lebenswelt (2D) in der Körper-Seele und physische Welt oder die „Formwelt“ (3D) im physischen Körper.

Die Zeiten

Auf der Zeitgeraden haben wir nur 3 Zeiten: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Vergangenheit ist die „Speicherung“ des physischen Körpers, der durchdrungen ist vom Energie- oder Lebenskörper. Man kann die Vergangenheit des lebenden physischen Körpers auch mit dem Lebensstrom aus der Vergangenheit bezeichnen. Seit der Geburt fliesst er von links nach rechts und kommt aus der Vergangenheit in die Gegenwart. Der Ich-Geist kommt von oben und zeigt sein Spiegelbild im jetzigen physischen Körper, der sich nach dem Schlaf von unten aufrichtet. Die echte Zukunft kündigt sich im Seelenkörper als Ahnung an. Der Zukunftsstrom oder Seelenstrom fliesst ja aus der Zukunft in die Gegenwart des Ich-Geistes oder Ich-Individuums.

Meistens verstehen wir unter Zukunft die Extrapolation/Weiterführung der Vergangenheit in die Zukunft. Die Emotionen sind die im physisch materiellen Körper „gespeicherten“ lebendigen Gefühle. Alles, was gespeichert wurde, liegt in der Vergangenheit. Diese schon vergangenen Emotionen können wieder durch Körperarbeit und das Gedächtnis hervorgerufen werden. Als Emotionen ergreifen sie sehr schnell unser Bewusstsein und diktieren uns.

Sie können aber mit hellwachen Ich wieder zu Gefühlen verwandelt werden, die wir beherrschen. Nun sind wir aus der Vergangenheit aktiv wieder in die Gegenwart des Geistes zurückgekehrt und sind nicht mehr ein Opfer der Situation.

Die Kraft hinter den Gefühlen

Wir sind frei, weil der Gefühlsstrom oder der Strom aus der Zukunft sich gemäss unserer Denkaktivität gestaltet.

Die Kraft, die hinter den Gefühlen steckt, ist immer positiv, weil sie vom Ich herrührt. Die Freiheit gibt es nur, wenn der Zukunftsstrom unstrukturiert oder nicht bestimmt aus der Zukunft auf uns zukommt.

Wenn wir im Jetzt im Leben im Körper die Gefühle aus unserem Herzen oder Seele in den Geist (ins hellbewusste Ich) heben, leben wir in den vier Bewusstseinszuständen Glück, Vertrauen, Mitgefühl und Kreativität. Dann sind wir im Körper selbstbewusste, geistige Ich-Wesen.

Die unstrukturierte Zukunft, welche zur Gegenwart wird, verwirklicht oder verkörpert sich in der Vergangenheit auf der Erde. Dann sind wir ein ewiges aktives, göttliches menschliches Ich-Wesen.

Wenn nur fremde Mächte im menschlichen Körper die Zukunft durch ihre Ego-Gedanken bestimmen, weil das menschliche Ich aus seinem Körper verdrängt wird, ist der Mensch ausschliesslich Opfer und handelt nach dem Willen dieser Mächte.

Krisen

Wir können von Gott und/oder ihm widersprechenden Mächten „gesteuert“ werden. Wenn wir von Gott heute unbewusst abhängig sind, wollen wir im Kindheitsstadium bleiben. Alle Menschen haben jedoch das Potenzial, um geistig aufzuwachen und das Kindheitsstadium zu verlassen. Es ist zeitgemäss, aber unbequem. Der Mensch muss seine Komfortzone verlassen. Deshalb bieten grosse Krisen die Möglichkeit zum Aufwachen. Erst wenn der Mensch geistig erwacht oder sich ein helles, klares Bewusstsein erschafft, ist er aktiver Mitgestalter seines Schicksals und der Zukunft der Erde.

Der Mensch wird ein freies Wesen.

Emotionen nach dem Tod

Nach dem Tod gehen der physische Körper, der Energiekörper und der Seelenkörper wieder in ihr Element zurück. Dies ist ein komplizierter Prozess. Wir müssen eigentlich von einem dreifachen Tod sprechen.

Nur der geistige Ich-Kern bleibt bestehen und entwickelt sich weiter.

Bewusstsein des Ichs auch nach dem Tod

Physischer Körper

Wenn der Strom aus der Zukunft sich im Leben mit dem Lebensstrom aus der Vergangenheit im Körper mischt, werden die gegenwärtigen Gefühle als Emotionen in den einzelnen lebenden Zellen „gespeichert“.

Nach dem Tod kehren die Elemente des physischen Körpers wieder zur Erde zurück.

Energiekörper.

Nach dem Tod bleiben die Zellen des Körpers eine kurze Zeit erhalten. Der Lebensstrom aus der Vergangenheit wird zum Leben nach dem Tod im Jetzt, da äusserlich nichts mehr auf der Erde weitergeht. Der Raum (Körper) wir nun zur Zeit (Körper-Seele). Das Spiegelbild des toten physischen Körpers – das Ich oder der individuelle Menschengeist – ist ewig. Es oder er bewahrt noch ca. drei Tage den Energiekörper am individuellen Leben, bevor der Strom aus der Vergangenheit sich in der allgemeinen Energie oder im Leben auflöst.

Deshalb erleben wir während dreier Tage ein riesiges Bild des Lebens, wo wir gleichzeitig unser ganzes Leben anschauen.

Dieses Lebenspanorama kann man auch bei Lebensgefahr sehen.

Ein abgestürzter Bergsteiger erzählt mir, wie er im Sturz sein ganzes Leben vor Augen hatte. Er hat seinen Sturz glücklicherweise überlebt, sonst hatte er dieses Erlebnis nicht erzählen können. In der Literatur findet man viele Erzählungen, die das Gleiche berichten.

Wenn der Lebensstrom aus der Vergangenheit zum Lebenspanorama wird, kann man nach dem Tod ca. drei Tage das Bild betrachten, bis es sich im allgemeinen Leben auflöst. Der Brauch, den Leichnam drei Tage aufgebahrt zu lassen, bevor man ihn beerdigt, rechnet mit dem Lebenspanorama. Im Materialismus handelt man vernunftgemäss und missachtet oft diese Sitte.

Seelenkörper

Der Seelenstrom aus der Zukunft, der an Pfingsten viele Menschen erfüllte, fliesst nach dem physischen Tod weiter, bis er bei der Geburt angekommen ist.

Man lebt nun bewusstseinsmässig rückwärts. Alle Übungen, die einen Tagesrückblick vom Abend bis zum Morgen empfehlen, kennen diese Tatsache. Bei diesen Übungen bekommt man schon Klarheit während des Lebens, wie man auf die anderen wirkte. In diesem gegenläufigen Strom aus der Zukunft leben wir nach dem Tod mit anderen Verstorbenen und höheren Wesen.

Die rückwärtslaufende Zeit oder der Zukunftsstrom nach dem Tod wird bei den Katholiken als „Fegefeuer“ bezeichnet, bei den Buddhisten oder Hindus als Kamaloka.

Wenn man den Zukunftsstrom bis zu seiner Geburt zurückerlebt hat, beginnt das Leben in der Gegenwart des Geistes

Das Ich-Wesen.

Das Ego muss sterben, damit das Ich auf der Erde im Körper und nach dem Tod sich entfalten kann.

Der Ich-Punkt war im physischen Körper im 3D-Raum, im Energie- Lebenskörper im 2D-Raum in der Zeit, nachher im Seelischen in der umgekehrten Zeit im 1D-Raum, dann in der ewigen Gegenwart oder der Zeit- und Raumlosigkeit im 0D-Raum.

Das Ich geht von der momentanen Gegenwart auf der Erde nach „oben“ in den Geist oder die ewige Gegenwart. Es ist nun in der nullten Dimension oder zeit- und raumlos (ewig).

Nahtodes-Erlebnisse

Der Todeszeitpunkt kann von der modernen Medizin oft wieder rückgängig gemacht werden. Dann haben wir die Nahtodes-Erlebnisse.

  1. Bsp. Duri: Ein abgestürzter Bergsteiger erzählt mir, wie er im Sturz sein ganzes Leben vor Augen hatte. Er hat seinen Sturz glücklicherweise überlebt, sonst hatte er dieses Erlebnis nicht erzählen können. In der Literatur findet man viele Erzählungen, die das Gleiche berichten.

2. Bsp. Hanspeter: Nach einer siebenstündigen Hirnoperation als Folge eines schweren Hirnschlages erlebte ich vor 13 Jahren unter anderem Folgendes: Ich bin ein ewiges Wesen mit meinem individuellen Ich-Bewusstsein auch ausserhalb meines Körpers. Meinen Körper nehme ich als defektes „Chemielabor“ oder „Schlauch“ wahr. Er gehört nicht mehr zu mir. Aber er erinnert mich noch an mein irdisches Leben.

Nahtodes-Erlebnisse haben wir dann, wenn sich der Energie- oder Lebenskörper wieder mit dem physischen Körper vereinigt (nach einer Operation oder einem Unfall).

Der Tod

Der Strom aus der Zukunft, der an Pfingsten die Menschen erfüllte, wird im Körper des Menschen zu Informationen, die in der „Vergangenheit“ des Körpers bis zur Geburt zurück reichen.

Nach dem Tod wird er aus dem materiellen Körper befreit. Er fliesst dann ohne Körper in der Seelenwelt bis zu seinem Geburtszeitpunkt zurück. Dies ist möglich, weil er zurückströmt. Diese Zeit nennt man in der katholischen Kirche das „Fegefeuer“ im Osten das Kamaloka. Im „Kamloka-Strom“ gibt es Verhärtungen, die durch Selbsterkenntnis aufgelöst werden. Danach geht die geläuterte Seele in die geistige Welt ein und wird ein Teil ihres Ichs.

Wenn wir „richtig“ sterben, tauchen wir in den nachtodlichen rückwärtsgerichteten Strom ein und schwimmen in ihm zum eigenen Geburtsmoment zurück. Danach gehen wir in den ewigen Geist ein, bis wir den „Weg“ zur Erde wieder antreten (Reinkarnation und Karma des individuellen Geistes).

Es gibt heute sogar Menschen, die aus dem nachtodlichem Leben nach Wochen wieder auf die Erde zurückkommen, weil ihr Körper von der modernen Medizin am Leben erhalten werden konnte (Siehe Bücher vom Neurochirurg Eben Alexander).

Weitere Schilderungen des Lebens nach dem Tod findet man auch im Werk Rudolf Steiners.

Pfingsten oder geistiges Bewusstsein auf der Erde

Pfingsten

An Pfingsten kam der Heilige Geist und erfüllte viele Menschen, auch Menschen, die nicht bewusst Übungen machten.

Sie hatten jedoch durch ihre Lebensführung und durch den Kreis um Jesus Christus, in dem sie mit Gottes Sohn zusammenlebten, ihre Seelen schon teilweise geläutert. Dadurch konnten sie den Geist Gottes empfangen.

Der Geist Gottes hilft auf der Erde geistig oder nicht manipuliert wahrzunehmen und entsprechend (menschlich-göttlich) zu handeln.

Ich kann erst menschlich handeln, wenn ich ein helles und klares Bewusstsein im Jetzt habe. Dann handle ich in Freiheit und lasse den anderen leben, wie er es will und kann. Wenn er Hilfe haben haben will, gebe ich sie ihm.

Ich bin ein glücklicher, mitfühlender, vertrauensvoller und kreativer Mensch und setze meine Begabungen zum Wohle aller ein. Ich bin vom göttlichen Geist erfüllt.

Um ein solcher Mensch zu sein, ist es nötig, im Denken frei zu sein. Der Geist Gottes gibt uns diese Freiheit. Jeder Mensch, der Gott als Schöpfer akzeptiert, kann auf dem Weg zum Glück, zum Mitgefühl, zum Vertrauen und zur Kreativität sein.

Im Christentum wird das göttliche Kind an Weihnachten als Gott-Mensch Jesus Christus geboren. An Ostern überwindet Christus den Tod. An Pfingsten werden die Menschen erfüllt vom Heiligen Geist. Sie werden auf dreifache Weise von Gott dem Schöpfer geprägt. In unserem Körper wirkt der Heilige Geist im Denken, Christus im Fühlen und der Vatergott im Wollen.

Gott schuf den menschlichen Körper als „Wohnung“ des menschlichen individuellen Ich-Geistes. Auch der menschliche Ich-Geist ist von Gott geschaffen worden. Der menschliche Ich-Geist ist von gleicher geistiger „Substanz“ wie das Ich Gottes.

Wenn der Mensch dieses dreifache Eingreifen Gottes mit seiner eigenen menschlichen Bemühung ergänzt, richtet der Mensch seelisch das Kreuz in sich auf.

Aufmerksamkeitsmeditation

Mit einer Aufmerksamkeitsmeditation kann man erleben, dass die Zukunft auf uns zukommt: Der Denkstrom ist ein Strom aus der Zukunft. Die Zukunft kommt immer näher, bis sie sich in der Gegenwart verwirklicht.

An Pfingsten kommt der Heilige Geist oder der Geist Gottes in diesem Strom aus der echten Zukunft in die menschliche Seele.

Man kann weiter als Erlebnis feststellen, dass das Denken aus einem Denkinhalt, der im Gehirn als Hirnmuster gespeichert wird, und aus einer individuellen Denkaktivität besteht. Das Ich-Wesen des Menschen ist aktiv beim Denken. Es kann seine Denkergebnisse auch schriftlich festhalten oder Denkergebnisse anderer Menschen z. B. im Internet nachschauen.

Wenn der Mensch diese Resultate liest, muss er wieder selbst denkerisch aktiv werden, um Manipulationen als solche zu erkennen.

Die Erkenntnis ist immer ein aktives Verbinden von Denkinhalt und Denkakt.

Was im Geist eine Einheit war, dann in Denkinhalt und Denkakt aufgeteilt wurde, kann das Ich wieder aktiv zu einer Einheit zusammenführen. Dann „plappert“ man nichts unverstanden einfach nach, weil man keine Denkaktivität entwickelt.

Der Denkakt geschieht im Jetzt. Man kann nicht auf Vorrat denken.

Nur Denkinhalte kann man auf Vorrat im Gehirn oder dem Computer „abspeichern“. Denken (Aktivität) muss der Mensch selbst.

Der Computer kann nicht denken.

Auch die KI (künstliche Intelligenz) ist nur eine sehr schnell erfolgte Kombination von riesigen Datenmengen. Dies erschafft eine Zukunft – die genau angeschaut – nur eine Weiterführung der Vergangenheit ist.

In der Aufmerksamkeitsmeditation erlebe ich: Ich bin mein aktives Ich, nicht mein Gedanken-, Gefühls- und Willensinhalt und mein Körper.

In der postmaterialistischen Wissenschaft bin ich nicht mein Gehirn, in welchem meine Gedankenmuster, Gefühlsmuster und Willensmuster gespeichert sind. Ich brauche mein Gehirn als Werkzeug, um menschlich leben zu können. Ich bin ein individuelles menschliches Ich-Wesen.

Vom göttlichen Pfingstgeist oder Geist Gottes aus der echten Zukunft, der die Menschen erfüllt, kann im Materialismus und in Weltanschauungen ohne ewige Individualitäten keine Rede sein.

In der Sprache der Delta Dynamik kann man sagen, dass das Ich als Ich-Geist von oben senkrecht zur horizontalen Seele in seinen göttlichen Körper eingreift. Der göttliche Körper richtet sich beim Wachen im Lauf der Jahre (frühe Kindheit) auf. So richtet der Mensch in seiner göttlichen Seele das Kreuz in sich aktiv auf.

Deltadynamische Übungen

Übungen sind eine bewusste Denk-Tätigkeit des Menschen, um den Seelenkörper zu reinigen. Die Menschen, welche ihre Seelen in den Zukunfts-Strom tauchen, können erfüllt vom Heiligen Geist werden. Die Vorbereitung dazu können die Menschen durch viele Leben und/oder Übungen erfüllen.

Wenn der Mensch im Ich-Geist lebt, befindet er sich in der Gegenwart.

Dann zählt nur die Ich-Aktivität. Denken nur mit dem Ich (ohne Ego) kann man als reines Denken: bezeichnen. Die Ich-Aktivität beim Denken schafft den Denk-Inhalt im Jetzt. Inhalte aus der Vergangenheit können manipuliert sein, und führen zu Streit. Wir verfallen den Gegenmächten und stehen nicht mehr unter dem Einfluss von Gott.

Ein Pfingst-/Geist-/Ich-Kriterium

Der Mensch ist im Jetzt von seinem Ich erfüllt.

Wir sind beim Fühlen, beim aktiven bewussten Denken, beim aufmerksamen Wollen/Bewegen, bei der Kunst und beim aktiven Spiel im gegenwärtigen Ich.

Mit Schiller gesagt und um die Aufmerksamkeit ergänzt:

Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt oder aufmerksam -unbewusst geistig – ist.

Der Mensch lebt im normalen göttlichen Bewusstsein des gesunden Menschenverstands.

Bei vielen Menschen kann man jedoch vom kranken oder intellektualisierten Menschenverstand sprechen.

Engelarbeit

Im Zukunftsstrom leben auch höhere Ich-Wesen. Sie werden oft als Engel bezeichnet. Sie arbeiten an der Zukunft der Menschen.

Offene Menschen, die den Zukunftsstrom erleben können, sind dann von den Idealen „Freiheit im Denken“, „Gleichheit im Fühlen“ und „Sozialität im Wollen“ inspiriert.