Auffahrt/Sinneswahrnehmung

Eine kleine Minderheit der Jünger und der Jesus umgebenden Menschen haben ihn im geistigen Körper erlebt. Er ging durch Wände hindurch, was ein Beweis war, dass es nicht der normale physische Körper war, den diese Minderheit sah. Es war der ewige physische „Auferstehungsleib“, der den Tod überwunden hatte. An Auffahrt endete dieses Erlebnis.

Das Bewusstsein fürs Geistige war leer geworden. Man nahm nur mit den normalen Sinnen wahr. Das geistige Erlebnis auf der Erde fehlte. Deshalb hatte dieser kleine Kreis Angst und wusste nicht, wie es weitergeht.

Heute können wir in der Bibel lesen, dass an Pfingsten viele Menschen mit dem Heiligen Geist oder Gottes Geist erfüllt wurden. An Ostern zeigte Gottes Sohn oder Jesus Christus, dass er seinen sterblichen, materiellen Körper in den ewigen „Auferstehungskörper“ verwandelte und an Weihnachten offenbarte sich Gott bei der Geburt seines Sohnes.

Zusammenfassung

Das christliche Fest der Auffahrt hängt mit Ostern zusammen. Der Kreis um Jesus Christus erlebte Jesus Christus auch nach seinem physischen Tod am Karfreitag als lebendes individuelles Wesen, das mitten unter ihnen wandelte.

Die höhere Sinneswahrnehmung für den engsten Kreis um Jesus-Christus war ab Auffahrt nicht mehr möglich. Dieser Kreis erlebte vor der Auffahrt ohne materielle Sinnesorgane Christus auf der Erde.

Nach der Auffahrt sagte die Institution Kirche, Christus sei zum Vater aufgefahren (Auffahrt) oder in den Himmel gefahren (Himmelfahrt).

Der Mensch erlebte bei vollem Bewusstsein ab Auffahrt nichts Höheres mehr, bis an Pfingsten viele Menschen vom Heiligen Geist erfüllt wurden.

Alle Menschen, die ihr Bewusstsein durch die Aufmerksamkeitsmeditation und entsprechenden Übungen im Jetzt weiterentwickeln, können sich heute dieser Tatsachen bewusst werden.

Freiheit und Sinneswahrnehmung

Es gibt drei Eingriffe des Ichs in drei verschiedene Welten im Körper. Diese „Ich-Eingriffe“ erfolgen in absoluter Freiheit des Ich-Wesens Mensch: In der Welt der Sinneswahrnehmungen und des Denkens, der Atmung und des Fühlens und der Bewegung und des Wollens.

Diese drei Welten im menschlichen Körper können im christlichen Sinn „Welt des Heiligen Geistes“, „Welt des Christus“ und „Welt des Vaters“ bezeichnet werden. In einer überreligiösen, geistigen Auffassung kann man auch von den drei Bereichen Gottes im Körper oder mit den alten Elementen von Welt der Luft, des Wassers und der Erde sprechen.

Die Eingriffe sind alles Aktivitäten des Ichs. Sie werden nur in Freiheit möglich, also, wenn die Zukunft im Jetzt wirken kann.

In der Sinneswahrnehmung, Atmung und bei den Bewegungen leben wir nur als göttliche Wesen, wenn wir die Ideale Freiheit, Gleichheit und Sozialität verwirklichen. Denn auch in der Gleichheit und Sozialität ist Freiheit nötig. Sonst folgen wir den Zwangsmustern der anti-göttlichen Mächte.

Der Ich-Wille zeigt sich beim Denken oder der Sinneswahrnehmung im Jetzt, beim Fühlen oder der Atmung im Jetzt und beim Wollen oder Bewegen im Jetzt.

Wir können nur im Jetzt oder der Gegenwart auf der Erde als Mensch aktiv sein.

Die Sinneswahrnehmungen

Die Sinneswahrnehmungen stehen uns am nächsten.

Mit den 4 Körpersinnen oder Willenssinnen können wir die Bewegungen beim Tasten, beim Lebensgefühl, bei den Bewegungen des ganzen Körpers und beim Gleichgewicht-Halten wahrnehmen.

Mit den 4 Seelensinnen oder Gefühlsinnen können wir die Bewegungen im Seelischen beim Riechen, Schmecken, Sehen und der Wärme wahrnehmen.

Mit den 4 Geistessinnen oder Denksinnen können wir die immer schneller werdenden Bewegungen (Feuern der Nervenzellen) oder den Willen beim Hören, beim Wort-, Gedanken- und Ichsinn wahrnehmen.

Ohne Wille oder ohne bewusst aufmerksam etwas zu beobachten, nehmen wir nichts wahr. Wir werden ohne unser Zutun von Sinneseindrücken überschwemmt, sind ein Opfer, das in der Sinneswelt „untergehen“ kann.

Nur das Ich oder das Willenswesen Mensch kann mit seinem klaren Denken Ordnung in diese Welt bringen, die es mit den Sinnen wahrnimmt. Sein Fühlen gibt ihm ein Feedback, ob er sich noch in der göttlichen Welt befindet.

Da alle 12 Sinne auch ein Teil des Körpers sind, und der menschliche Körper nur lebt, wenn er sich bewegt, ist die Bewegung auch bei der Sinneswahrnehmung zu finden.

Die Bewegung kann mit den Sinnen als Bewegung der Muskeln, als Atembewegung und mit dem Computer als Bewegung in den Nerven (Feuern der Nervenzellen) wahrgenommen werden.

Körper

Der vom Individualkörper, Seelenkörper, Energiekörper und physischem Körper durchdrungene, belebte, beseelte und durchgeistigte physische Körper des Menschen zeigt seine Bewegungen, die relativ langsam sind beim Bewegen des Körpers.

Die Bewegungen sind auch immer eine Willensäusserung des individuellen menschlichen Geistes oder Ichs. Jeder „Eingriff“ des Ichs in die feste Materie ist eine Willens-Tat des Menschen und äusserst sich in einer Bewegung.

Die Willenstat ist eine freie Tat, wenn sie mit hellem Bewusstsein durchgeführt wird. Niemand manipuliert im Versteckten den Menschen.

Seele

Die Seele, die ein Bindeglied zwischen Körper und Geist ist, zeigt ihre Bewegung in der Atembewegung im sichtbaren Körper. Wie die Bewegung beim physischen Körper uns den menschlichen Willen zeigt, erleben wir bei der Atmung die menschlichen Gefühle in unserer Seele. Wenn wir Ich-Gefühle und nicht Ego-Emotionen haben, atmen wir tiefer und langsamer.

Geist

Das Ich oder den individuellen Geist im Körper erleben wir durch die Sinnesorgane und das Denken. Wie die Bewegung beim physischen Körper uns den menschlichen Willen zeigt, erleben wir bei der Atmung die menschlichen Gefühle in unserer Seele.

Die Sinneswahrnehmung ist immer eine Kombination von Denken des Geistes oder Ichs und Inputs der Sinne des Körpers.

Wir erleben also den „Eingriff“ unseres Ichs in der Gedankensphäre und der Körperwelt mit der Sinneswahrnehmung. Jede Beobachtung im Jetzt ist eine Veränderung der Situation. Es ist demnach nicht egal, wer beobachtet.

Es ist enorm wichtig, mit welchem Bewusstsein der Mensch etwas beobachtet.

Bei der Aufmerksamkeits- oder Wahrnehmungsmeditation lebe ich im Jetzt. Ich habe ein helles Bewusstsein, das nicht von Einflüssen von aussen manipuliert ist. Wir sprechen nun von einer freien Tat. Ich kann die Welt im göttlichen Sinn verändern. Deshalb wirkt sie auch heilend, wenn ich die Welt meines Körpers verändere.

In der Wahrnehmungsmeditation nehme ich „wahr“, ich beobachte, was ist und nicht, was ich durch die Vorurteile meines Egos sehen will.

Die Aufmerksamkeitsmeditation ist die Tätigkeit, die meinem heutigen Bewusstsein entspricht. In der Aufmerksamkeitsmeditation wird mein Bewusstsein durch Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist, hergestellt.

In meinem hellem Bewusstsein werde ich mir meiner Ich-Aktivität bewusst. Es gibt kein aktives Bewusstsein ohne Ichtätigkeit.

Der Mensch nimmt durch seine Sinnesorgane mit seiner hellen Denkaktivität, wie durch Fenster in seinem Körper, seine Umwelt wahr (dazu gehört auch sein Körper).

„Sinnesyoga“ oder Wahrnehmungsschulung

Es ist zeitgemäss, als Erwachsener bewusst primär auf sein Denken zu achten und nicht zuerst sein Fühlen durch direkte Einwirkung auf seine Atmung zu verändern.

Das Denken kann man schulen, weil es bewusst ist. Nur mit vollem Bewusstsein kann man, ohne manipuliert zu werden, denken. Das geläuterte Denken ist auch ein Fühlen und Wollen.

Die bewusste Sinnesschulung führt uns direkt auf die Reinigung des Denken, Fühlens und Wollens (Siehe Deltadynamische Übungen).

Die nicht bewusst gereinigten Gefühle sind im normalen Bewusstsein halbbewusst oder wie ein Traum. Ich bin mir nie sicher, was sich für Einflüsse von aussen hineinmischen. Ich bin nie zu 100% Herr in meinem Haus, wenn ich fühle. Ich handle nicht frei beim Fühlen.

Deshalb bin ich sicherer, dass ich nicht in meinem Bewusstsein manipuliert werde, mit der Sinnesschulung oder Aufmerksamkeitsmeditation als mit Yogaübungen. Dabei ist nicht Yoga als aufmerksames Bewegen des Körpers gemeint, sondern Yoga als Bewusstseinsveränderung.

Meditation

Ich bin ein Ich und kann mich durch meine innere Tätigkeit erleben und durch meine Sinne meinen Körper, meine Umwelt und die anderen Ich-Wesen wahrnehmen.

Bewegungen in drei Welten

Die Bewegungen in der Gedankenwelt (Wachen-Schlafen) sind viel schneller als in der Gefühlswelt (Antipathie-Sympathie) und der physischen Welt (Bewegen physisch=Wollen seelisch).

Wissenschaftlich ausgedrückt sind die Wellen in der geistigen Welt auf der Erde am kürzesten, in der körperlichen Welt auf der Erde am längsten. In der seelischen Welt auf der Erde, die Geist und Körper verbindet, mittellang.

Die Sinneswahrnehmung

Da Denken im Körper mit dem Computer als schnelle Vibration wahrgenommen werden kann und zur Sinneswahrnehmung gehört, können wir die bewusste Schulung der 12 Sinne auch mit „Sinnesyoga“ (Begriff von Rudolf Steiner) bezeichnen.

Heute können wir mit einer Wahrnehmungsmeditation sowohl uns selbst als denkendes, fühlendes und wollendes Wesen und (die Anderen, unseren Körper und unsere Umgebung mit unseren 12 Sinnen im Jetzt beobachten.

  1. Das Ich erlebt sich mit seiner Denkaktivität als denkendes, fühlendes und wollendes Wesen.
  2. Das Ich schaut vom Turm seines Körpers auf und in seinen Körper oder seine Umwelt.

Sinnesschulung und pädagogische Gesetze anhand der drei Systeme

Der Körper ist für das Ich-Wesen ein Teil der Aussenwelt. Das aktive Ich braucht ihn als Werkzeug auf der Erde, um sich weiter zu entwickeln.

Mit den Sinnen kann ich die Denk-, Gefühls- und Willensstrukturen (z. B. der Gedankensinn) des anderen und die körperlichen Aktivitäten des anderen und auch meine eigenen körperlichen Zustände (z. B. der Gleichgewichtssinn) und die Aussenwelt beobachten.

Die Sinneswahrnehmungen entstehen durch den Input der Sinne meines Körpers und das Denken meines Ich-Wesens.

Wenn mein Denken (mein aktiver Ich-Eingriff in der Welt des Denkens) von Gedankenstrukturen unbewusst ersetzt wird, habe ich keine „Wahrnehmung“ mehr, sondern muss mich fragen, welche Einflüsse von aussen meine Sinneswahrnehmung verfälschen. Dann sehe ich nicht mehr, was ist, sondern, was ich mir vorstelle. Ich bin von meinen alten Gedanken- und Gefühlsstrukturen geleitet. Dies gilt natürlich für alle Sinneswahrnehmungen. Nur im „Jetzt“ kann ich sicher sein, dass meine Wahrnehmungen den Tatsachen entsprechen. Dann bin ich mit meinem Ich tätig und erschaffe mir ein helles, gegenwärtiges Bewusstsein, das zu 100% von mir ausgefüllt ist.

Eigenwahrnehmung ohne Sinne im Körper

In meinem Körper kann ich mich als denkendes, fühlendes und wollendes Wesen beobachten.

Fremdwahrnehmung mit den Sinnen im Körper

Ausserdem kann ich die Welt (auch andere Menschen und meinen Körper) mit meinen Sinnen wahrnehmen.

Was bin ich?

Deshalb kann ich zu folgendem Schluss kommen: Ich bin nicht meine Gefühle und mein Körper, ich bin mein Bewusstsein meines Ich-Wesens im Jetzt.

Im Körper kann ich dank des Sinnes-Nervensystems wahrnehmen und denken. Mit den 12 Sinnen kann ich die Aktivität des andern Menschen im materiellem Körper und den elektromagnetischen Feldern des Körpers und die entsprechenden Muster und Strukturen beobachten.

Ich bin mit meinem Ich in meinem Körper aktiv. Dieses Phänomen hat man schon im Mittelalter – in der Scholastik – einen Realisten genannt. Er ist ein real geistiges menschliches Wesen in einem sichtbaren Körper, den er sich vor der Geburt mitgestaltet hat.

Die Nominalisten bezeichnen den Menschen mit einem Namen. Die Persönlichkeit mit diesem Namen löst sich nach dem Tod im „Lebensmeer“ auf. Heute nennt man diese Menschen Materialisten oder „elektromagnetische Feldmaterialisten“. Sie akzeptieren nur den Körper mit zu Lebzeiten seelisch-geistigen Eigenschaften. Einen auch ohne Körper existierenden individuellen Geist oder Ich gibt es im Materialismus nicht.

Mein Körper und die drei Systeme

Wenn ich durch Aufmerksamkeitsmeditationen mein Bewusstsein aufhelle, kann ich Folgendes feststellen: Der Körper des Menschen ist von drei Systemen – dem Stoffwechsel-Gliedmaßen System, dem Atmung-Rhythmus-System und dem Sinnes-Nerven-System – durchdrungen. Das Immunsystem schützt alle Zellen des Körpers vor Krankheiten.

Die Aufmerksamkeitsmeditation findet im Jetzt oder im Augenblick statt. Das folgende Goethe zugeschriebene Gedicht zeigt uns, wie der Strom aus der Zukunft wirken kann. Es ist die echte Zukunft, die nicht einfach eine Weiterführung der Vergangenheit ist. Sie kann noch mitgestaltet werden.

Jetzt

In dem Augenblick,
in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt,
bewegt sich die Vorsehung auch.

Alle möglichen Dinge,
die sonst nie geschehen wären, geschehen
um einem zu helfen.

Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt
durch diese Entscheidung
und sie sorgt zu den eigenen Gunsten
für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle,
Begegnungen und materielle Hilfen,
die sich kein Mensch vorher je erträumt haben könnte.

Was immer du kannst oder Dir vorstellst,
dass Du es kannst,
beginne es.

Kühnheit trägt Genie,
Macht und Magie in sich.

Beginne jetzt!

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

Die drei Systeme und die entsprechenden pädagogischen Gesetze

Da der menschliche Körper von drei Systemen durchdrungen ist, können beim Heranwachsenden die Eltern, Pädagogen und andere Menschen mithelfen, diese möglichst gut auszubilden.

Stoffwechsel-Gliedmassen-System

Beim kleinen Kind wird zuerst der Tastsinn, der Lebenssinn, der Bewegungssinn und der Gleichgewichtssinn – Sinne des belebten physischen Körpers – differenziert. Das Stoffwechsel-Gliedmaßen System wird weiter ausgebildet und die Bewegungen eingeübt, aber auch das Atmung-Rhythmus-System und das Sinnes-Nerven-System mit ihren Sinnen sind schon angelegt.

Der Mensch richtet sich auf.

Der physische Körper wird ausgebildet und differenziert.

Gesetz der Nachahmung oder des „Nachmachens“

In der Delta Pädagogik arbeitet man mit den Kindern mit dem Gesetz der Nachahmung oder Imitation. Die Kinder machen ohne Aufforderung nach. Sie imitieren das Gute, aber auch das Schlechte.

Der Lehrkörper ist bestrebt, ein gutes Vorbild für die Kinder zu sein. Durch die Empathiefähigkeit der Kinder müssen wir auch auf unsere Gedanken, Gefühle und Willensimpulse achten, weil auch sie nachgeahmt werden.

Bewegung ist das Eingreifen des Ich-Wesens des Menschen in seinen Körper. Er bewegt ihn mit seinem unbewussten Ich-Willen direkt ohne schon gelegte Nervenbahnen. Die Bewegung erklärt mit den motorischen Nerven, ist eine Erklärung des ichlosen Bioroboters Mensch. Die Freiheit kann bei dieser Erklärung nicht da sein, wie man auch mit gewissen Experimenten beweisen kann.

Atem-Rhythmus-System

Mit Schulbeginn wird der Gleichgewichtssinn Geschmackssinn und Geruchssinn – Sinne der Seele im Körper differenziert. Das Atem Rhythmus System wird vertieft.

Der Mensch atmet tiefer.

Der Energiekörper wird ausgebildet und differenziert. Jeder Rhythmus ist wichtig (Atem-, Organ-,Fest-, Ess-, Schlaf-, Arbeit/Freizeitrhythmus usw.

Gesetz der Authentizität oder des „Mitmachens“

Authentische Persönlichkeiten sind wichtig.

Der Lehrkörper soll auch tief atmen und nicht gestresst sein.

Sinnes-Nervensystem

In der Pubertät werden der Sehsinn, der Wärmesinn und der Gehörsinn – Sinne des Seelenkörpers – differenziert.

Der seelische Körper wird ausgebildet und differenziert. Er verhärtet aber zum Teil und wird unbeweglich.

Das Denken und die Sinneswahrnehmung werden sehr wichtig. Das Lehrer-Team sollte darauf achten, dass die Jugendlichen beweglich in ihrem Denken und Wahrnehmen bleiben, dass sie nicht schon Gedachtes ohne eigenes Denken wiederholen und die Sinne bewusst und wach zur Wahrnehmung der Welt einsetzen.

Der Mensch denkt bewusst und beobachtet genauer.

Der Videokonsum und der Musikkonsum wird höher. Konsum ist eine Form der Verhärtung. Man nimmt wahr, ohne bewusste Ichtätigkeit – ohne Aufmerksamkeit -.

Gesetz der Wahlfreiheit oder des „Selber-Machens“

Das Gesetz ist die Wahlfreiheit. Der Schüler wählt sich seine Bezugsperson aus und kann mitbestimmen bei den Themen der Arbeiten.

Das alle Systeme durchdringende Immunsystem

Als Erwachsener werden die folgenden Sinne ausgebildet: Wortsinn, Gedankensinn, Ichsinn – Sinnesorgan für das fremde Ich -.

Der Erwachsene achtet genau auf die Worte, die Gedanken der anderen und die individuellen Kerne oder Ich der anderen. Er kann sich nur noch selbst erziehen, um sich zu entwickeln.

Gesetz der bedingungslosen Freiheit oder Kreativität

Der Erwachsene muss in Freiheit wollen, die 3 geistigen Sinne auszubilden und sein Immunsystem zu pflegen.

Als Erwachsener wird das Immunsystem differenziert. Es ist wichtig, dass schon das Kind mit Viren und Bakterien in Kontakt kam, damit als Erwachsener das Immunsystem gut ist.

Aufmerksamkeitsmeditation I

In einer Zeit, wo der Mensch nicht weiss, wem er glauben kann und wer ihn manipuliert, ist es wichtig, ein „Werkzeug“ zu haben, dem man vertrauen kann. Dieses „Werkzeug“ ist die Aufmerksamkeitsmeditation. Ich muss nur die Aktivität meines Ichs im Jetzt erleben, dann kann ich sicher sein, dass ich nicht manipulierte werde und „Wahr“-nehmungen habe, denen ich Vertrauen kann.

Dann ist man sicher, dass man nicht einer „Verschwörungstheorie“ blinden Glauben schenkt.

Mit der Aufmerksamkeitsmeditation erlebt der Mensch seinen individuellen Geist oder sein Ich im Jetzt. Er muss sich nicht mehr fragen, ob er einen Geist hat oder ob es überhaupt einen ewigen individuellen Geist gibt. Durch seine innere Tätigkeit (Aufmerksamkeit und Konzentration) ist es für ihn eine Tatsache, die sogar heilend wirkt. Er verbindet sich aktiv mit hellem Bewusstsein mit seinem Geist.

Die Aufmerksamkeitsmeditation ist das „Werkzeug“, um im Jetzt selbst etwas zu beobachten. Dies kann das eigene Innere oder die äussere Welt – inklusive mein materieller und Feld-Körper – sein.

Man muss nichts glauben, man erlebt alles selber.

Bei der Aufmerksamkeitsmeditation können wir selbst erleben, dass wir nicht unsere Gefühls- und Gedankenstrukturen sind, sondern unser Bewusstsein, unser Ich oder unser individueller Geist. Wir beobachten mit unserem hellwachen Ich in der Gegenwart, wie und woher unsere Gefühle und Gedanken kommen.

Wir können mit unserer Seele im Körper denken, fühlen und wollen. Mit unserem Körper oder genauer mit unseren Sinnesorganen können wir die Welt wahrnehmen.

Ich bin nicht meine Gefühle. Ich bin mein Bewusstsein. Ich beobachte.

Deshalb bewohne ich meinen Körper, bin nicht mein Körper.

Ich verändere durch meine Beobachtungen die Welt.

Durch seine Aufmerksamkeitsmeditationen greift der Mensch auch ohne äussere Taten verändernd in die Welt ein.

Folgende Beobachtungen kann jeder Mensch mit der Aufmerksamkeitsmeditation selber durchführen:

Der Ich-Mensch

Ich bin ein Aktivitäts-Wesen oder ein geistiges Wesen, das auf der Erde leben und wirken kann.

Ich bin ein individuelles Ich-Wesen, das immer und ewig durch seine Aktivität existiert.

Meditation

Ich bin ein Ich.

Ich bin in Gott.
 
Ich bin ein glückliches menschliches Individuum.
Ich bin ein Vertrauenswesen.
Ich bin ein mitfühlendes Wesen.
Ich bin ein Kreator.

Freiheit

Mit dem ganzheitlichen Denken, das auch ein Fühlen und Wollen ist, erlebt der Mensch die Freiheit als Tatsache. Ohne Freiheit und ohne Aktivität denkt der Mensch nicht. Er ist ein Opfer.

Er kann nur als freier Mensch beobachten. Dann wird er nicht vom Beobachteten überschwemmt und verliert seine Freiheit und Eigenständigkeit.

In der Aufmerksamkeitsmeditation stellt man fest, dass ohne Aktivität die Strukturen der Vergangenheit die Gegenwart bestimmen. Mit innerer Aktivität wird der Ich-Mensch nicht manipuliert beim Denken, Fühlen und Wollen, weil er noch keine Strukturen, welche die Freiheit beschränken, gebildet hat.

Weitere Beobachtungen im Jetzt:

Fühlen

Wir beginnen nun mit den Gefühlen. Denn was den Menschen zum Menschen macht, ist sein Gefühlsleben (Gedankenstrukturen und einen unbewussten Willen haben, findet man auch beim leblosen Roboter):

Die Gefühle kommen und gehen. Es gibt vier Grundgefühle und vier Zeiten (Vergangenheit des Energiekörpers, momentane Gegenwart des physischen Körpers, ewige Gegenwart des Ichs und Zukunft des Seelenkörpers).

Die vier Grundgefühle

Unter Seele im Körper verstehen wir meistens unsere Gefühle.

Das Denken und Wollen sind auch seelische Tätigkeiten, die wir in Zukunft in weiteren Blogbeiträgen schildern wollen.

Zuerst wollen wir die Gefühle mit der Aufmerksamkeitsmeditation beobachten. Auch das Fühlen braucht eine Ich-Aktivität, die für den Menschen jedoch nur halbbewusst ist. Mit dem bewussten Fühlen, das auch ein Denken ist, kann ich alle Gefühle in vier Hauptgruppen einteilen:
 
Ich kann im Körper Freude haben.
Ich kann im Körper Angst haben.
 
Ich kann im Körper Traurigkeit haben.
Ich kann im Körper Wut haben.

Alle anderen Gefühle sind aus diesen vier Gefühlen gemischt.

Die Kraft hinter den Gefühlen

Die Ich-Kraft hinter den Gefühlen ist die Kraft des Menschen. Da der Mensch von Gott geschaffen wurde, ist es auch die Kraft Gottes. Es ist die grösste Kraft im All. Aus diesen Gründen weisen alle Gefühle auf die verschiedenen Welten im menschlichen Körper hin, die ihm helfen auf der Erde als göttlicher Mensch zu leben. Sie geben dem Menschen ein Feedback, wie er wirkt auf der Welt.

Alle Gefühle sind eine den Menschen fördernde Kraft.

Auch Gefühle wie Wut, Traurigkeit und Angst helfen dem Menschen, sein Leben auf der Erde im göttlichen Sinn zu gestalten.

Nun wollen wir die vier Grundgefühle besprechen:

Die Wut

Die Wut zeigt uns auf, dass wir im materiellen Körper ein „Gefängnis“ erleben können. Wenn wir die Wut mit unserer inneren Aktivität verwandeln, wird sie zum Bewusstseinszustand der Kreativität.

Wir erleben uns als Schöpfer. Dann ist der Ich-Mensch, solange er innerlich aktiv ist, ein hellbewusst geistiges Menschenwesen auf der Erde.

Die Traurigkeit

Traurigkeit kann in uns aufsteigen, wenn wir wahrnehmen, dass wir die Vergangenheit nicht mehr ändern können. Wir können nur die Zukunft mitgestalten, deren Zeitstrom auf uns zukommt.

Wir erleben uns als mitfühlendes Wesen. Dann ist der Ich-Mensch, solange er innerlich aktiv ist, ein hellbewusst geistiges Menschenwesen auf der Erde.

Die Angst

Mit Angst ist das Gefühl gemeint, das in der Seele auftaucht, wenn man nicht sicher ist, was die Zukunft bringt. Man ist sich nicht klar, welche Variante sich in der Zukunft verwirklichen wird. Der Zukunftsstrom, der auf uns zufliesst, bringt Dinge, die wir nicht aus der Vergangenheit extrapolieren können. Die Zukunft ist nicht vorbestimmt. Man kann sie nicht mit der Statistik erfassen, sonst hätte man keine Zeitumkehr im Seelischen. Dies ist jedoch die Voraussetzung für die Freiheit. „Freiheit fällt nicht (einfach) vom Himmel“, wie der am Schluss erwähnte Film zeigt.

Wir erleben uns als Mensch, der Vertrauen in die Zukunft haben kann. Dann ist der Ich-Mensch, solange er innerlich aktiv ist, ein hellbewusst geistiges Menschenwesen auf der Erde.

Die Freude

Ich habe Freude, weil ich ein Ich-Wesen bin und mich und die Erde weiterentwickeln kann.

Wir erleben uns als Ich-Mensch, der seine Freude mit innerer Aktivität zu Glück steigern kann. Dann ist der Ich-Mensch, solange er innerlich aktiv ist, ein hellbewusst geistiges Menschenwesen auf der Erde.

Die Steigerung der seelischen Gefühle Wut, Traurigkeit, Angst und Freude zum geistigen Bewusstseinszustand Kreativität, Mitgefühl, Vertrauen und Glück ist eine menschliche Leistung, die der Mensch immer machen muss, wenn er kreativ, mitfühlend, vertrauensvoll und glücklich sein will.

Der Mensch ist nur ein hellbewusst geistiger Mensch auf der Erde, wenn er innerlich aktiv ist.

Dies alles kann man durch Aufmerksamkeitsmeditationen selbst erleben.

Film

Zum Schluss empfehle ich einen Film, der mit verschiedenen Persönlichkeiten das Problem des unabhängigen Menschen charakterisiert: Ein Neurologe, ein Coach, ein katholischer Theologe, ein buddhistischer Mönch, ein Psychiater, ein Traumaspezialist schildern alle die Freiheit.

Film: Die Freiheit fällt nicht vom Himmel